ICs zerstören

Nov 02, 2008 49 Replies

"Oliver" schrieb:

Nadannisjagut, hauptsache du kommst mit dem Lötkolben ran.

Felix

"Oliver":

Mensch, das klingt aber nach 'nem verantwortungsvollen Job.

Reicht es nicht, die Herstellerlogos von den ICs abzuflexen, um denen die peinliche Zuordnung des Chiplayouts beim Recycler zu ersparen?

Gruss

Jan Bruns

Moin,

Oliver schrub:

Viel Strom fließt bei großem Widerstand nur dann, wenn die Spannung groß ist. Also Masse erden (oder auch nicht, ist eh egal) und mal 20kV auf die 5V-Leitung geben. Für kleine Fälle reicht sicher schon ein Piezo-Zünder aus einem Gasfeuerzeug.

CU Rollo

Felix Holdener schrieb:

Normaler Gasbrenner ist was kalt, Acetylen + Sauerstoff Schweißbrenner und mal Kurz in Richtung IC halten (bei Rotglut sollte es wirklich kaputt sein).

Vergiss den Atemschutz und ggf Umweltschutz nicht.

Gruß Jan

Helmut Hullen schrieb:

Eher Punktverdampfen ;-)

--=20 mfg hdw

"Felix Holdener" schrieb:

ACK. Oliver, das Problem ist hier einfach, dass hier schon viel Bullshit von anonymen "Spaßmachern" (haha wie bin ich witzig, lacht doch alle mal) verzapft wurde, und es deswegen OBLIGATORISCH ist, seriös und klar zu sagen _wieso und warum_, und nicht "Ich muss wissen, wie ich ... mache -wer kann mir helfen?" Sondern "Ich muss wissen, wie ich ... mache WEIL ich WEGEN des/der ... - wer kann mir helfen?" :-) Das ist nicht zu 100% Neugier, sondern einfach auch Absicherung gegen potentielle Trollversuche.

-Andreas

"Oliver" schrieb:

Ja schon, nur RAM kann es nicht sein, weil das ist ja flüchtig. Saft aus ->

Speicher futsch. Ich zermartere mir immer noch das Hirn darüber, was in ICs _permanent_ gespeichert sein kann, dass man die deswegen kaputtmachen muss. Festplatten sind's auch nicht, da die Daten magnetisch auf den Scheiben gespeichert sind. Handys glaub ich auch nicht, da die sensiblen Informationen auf der SIM-Karte drauf sind und die hat keine sichtbaren ICs die man unter einem handelsüblichen Mikroskop plattmachen könnte.

Ne, alles immer noch unlogisch, tut mir leid.

-Andreas

"Andreas Eibach" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.uni-berlin.de...

Hallo Andreas,

es gibt EEPROMs und Flash-Speicher. Die behalten die Daten für Jahrzehnte auch ohne Stromversorgung. Darin könnten Anwenderdaten, Passwörter, und andere sensible Daten gespeichert sein. Selbst der Programmcode von Prozessoren in sicherheitskritischen Anwendungen könnte für Diebe interessant sein.

Helmut

"Helmut Sennewald" schrieb:

Es gibt auch noch ICs, die man nicht im Laden um die Ecke kaufen kann, weil für den grünen Verein bestimmt. Es gibt Vorschriften für Verarbeiter, dass so Zeugs das Haus nicht verlassen darf. Aber wie ich schrieb: Wer dort arbeitet, fragt nicht im Usenet.

Felix

Ich würde mal vermuten, daß 99% die Adressbuchfunktion im Telefon statt des SIM-Speichers nutzt. Und da fangen die Probleme an: Was geschieht mit irreparablen Geräten, die wegen Defekt getauscht wurden, wenn der Speicher wegen des selbigen nicht mehr löschbar ist?

Wie üblich containerweise zum Elektroschrottverwerter nach China liefern, geht nicht, solange da noch die Daten drauf sind, sonst setzt es einen handfesten Skandal und für den Servicebetrieb den Verlust der Verträge mit Herstellern und Netzbetreibern, sobald das erste "Refurbished"-Gerät oder die erste aus Schrott gebastelte Kopie mit gebrauchtem Speicherchip inklusive irgendeiner öffentlichkeitswirksam geheimen Nummer im Telefonbuch irgendwo auffällig wird.

Gruß Sevo

Felix Holdener schrieb:

Jepp, der Trachtenverein mit den lustigen Outdoorspielen.

ACK.

In Webforen?;-)

Gruß Dieter

Vielleicht sind es ja PROMs oder GALs.

Grüße, Torsten

Jo, die 2N3055 sind nahezu unzerstörbar. Mit ordentlicher Kühlung können die richtig was.

Gruß, Thomas

Oder Crypto-ASICs...in meinen MOtorola-Funkgeräten gibt es auch sowas, Keramikgehäuse, vergoldeter Deckel, sichtbare und unsichtbare Sicherungen gegen tampering...

-ras

"Felix Holdener" schrieb:

So sieht's aus!

Auch danke an Helmut - stimmt, die EEPROMs waren mir entfallen. Ist halt alles so 'ne Ewigkeit her, als die "in" waren :-)

GAL? Das ist dann aber recht alte Hardware ... GALs sind doch bestimmt schon

10 Jahre nicht mehr aktuell. Heutzutage verwendet man doch dafür iirc CPLDs, schon allein weil die so schön IDL-mäßig universal programmierbar sind und nicht programmiermäßig jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht.

-Andreas

Am 06.11.2008, 16:29 Uhr, schrieb Andreas Eibach :

Zumindest werden sie immer noch hergestellt, und für manchen Zweck sind sie auch nach wie vor das Richtige. Man will ja nicht immer mit der FPGA-Kanone auf ein paar wenige Leitungen schießen. :) Außerdem sind sie vor allem da immer noch brauchbar, wo man eine höhere Treiberleistung braucht, wie z.B. am VME-Bus.

Ansgar

Und? Was heute verschrottet und zerstört werden soll, wird in der Regel eher Gerät von gestern sein.

Gruß Sevo

Ich gehe hin, erde mit ?ner Klemme ein paar Beine und schiesse dann mit einem Piezozünder ein paar mal auf das Gehhäuse. Das hat bisher kein einziges IC je überlebt Tim

"Andreas Eibach" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.uni-berlin.de... ..

Hi, vermutlich eine Nullserie von Wahlcomputern, deren aufgehübschte Firmware nicht in die Hände eines Interessenten fallen soll. Denn das Design ist für die nächste, deutlich verbesserte Generation 1:1 übernommen worden, das war eben billiger. Das darf aber keiner merken, daß unter dem neuen, größeren Aufkleber dieselbe Platine steckt und derselbe Bug jede dritte Stimme weiterhin an den (per Jumper eingestellten) Listenplatz vergibt...an sonsten hat das neue Design mehr glänzendes Alu, mehr Plüsch und einen hübschen Kulihalter, was dem Wähler wohl allemal reichen wird...

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