Smart Fortwo Electric Drive

Smart macht ernst mit dem Elektroauto: Der Fortwo Eletric Drive mit einer neu entwickelten Batterie aus Deutschland soll 140 Kilometer
weit kommen, in einer Stunde aufladbar und fr 23 000 Euro absolut erschwinglich sein.
Mit der dritten Generation des elektrischen Smart Fortwo will Daimler nun endlich Ernst machen. Ab dem kommenden Jahr soll eine fuenfstellige Zahl an Fahrzeugen im franzoesischen Hambach vom Band rollen und weltweit verkauft werden. Von den ersten beiden Auflagen wurden insgesamt nur wenig mehr als 2000 E-Autos gebaut, die vor allem im Testbetrieb unterwegs waren.
Erstmals setzt Daimler bei dem kleinen Elektrowagen Batterien aus dem eigenen Haus ein. Die Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazitt von 17,6 kWh stammen aus dem Joint-Venture mit dem Chemiekonzern Evonik und sollen dem Zweisitzer eine Reichweite von 140 Kilometern ermoeglichen. ....
Im Smart Fortwo Electric Drive arbeitet die neue Batterie mit einem 55 kW starken E-Motor zusammen, der den Kleinstwagen in 13 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt und eine Hchstgeschwindigkeit von 120 km/h ermglicht. ....
Laut smart war aus Sicht der bisherigen Testkunden die Reichweite nicht unbedingt der Knackpunkt. Der weitaus berwiegende Teil der Nutzer bestaetigte Untersuchungen, nach denen in Ballungsraeumen im Schnitt rund 30 bis 40 Kilometer pro Tag zurckgelegt werden und waren mit der Reichweite ihres Smart sehr zufrieden. ....
Quelle: http://www.focus.de/auto/neuheiten/spritsparkonzepte/smart-fortwo-electric-drive-smart-bringt-das-guenstigste-elektro-auto_aid_655837.html
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On 16 Aug 11 at group /de/etc/fahrzeug/auto in article

Klingt schon mal vielversprechender als manches andere.

So eine 18-25kW Ladeleistung (wg. Verlusten) geht nicht gerade mit einer üblichen 16A 230V Steckdose. So eine Leitung sieht eher nach Schweisskabel aus. Da muss der Elektriker schon mehr ranschleppen und aufbauen. Auch die EVUs werden ordentlich zulangen.
Saludos Wolfgang
--
Meine 7 Sinne:
Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn.
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On Tue, 16 Aug 2011 18:22:00 +0200, Wolfgang Allinger

Stimmt. Also 3x230V, (vulgo 400V), 32A -> bringt 22 kW.

Und? Also dieses Kabel (das ausreicht!) kann mich nun nicht besonders beeindrucken: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:CEE-Stecker.jpg&filetimestamp=20091117193342
Es gehen halt 3 Leiter fr die 3 Phasen da durch. Und 32A statt 16A bentigt etwas grere Leiterquerschnitte.

Ein normaler Herd-Anschluss oder Trockner-Anschluss hat ja schon 11 kW (also 2 h Ladezeit). Und ist nun wirklich kein Hexenwerk. Und die EVUs haben quasi keinen Einfluss, solange der bestehende Haus-/Wohnungsanschluss in Summe ausreicht.
Fr Elektro-Installateure kann sowas interessant werden: Installation so, dass der Herdanschluss umschaltbar wird. Entweder Kochen oder E-Auto aufladen. ;-) Dann kann man immer noch Gerte an 230V, 16A frs Kochen nutzen: Mikrowelle/Grill, Wasserkocher, 2 Platten-Herd und so Kram. Wem das reicht: kann den 11kW-Anschluss auch vllig umwidmen. Und einen Trockneranschluss (wo vorhanden) kann man vielleicht auch entbehren.
Unabhngig davon: beides sind Einmalinvestitionen. ber die Nutzungszeit gesehen amortisieren sie sich. Ich halte deine Bedenken insgesamt fr berzogen. Die Parkstelle des Autos muss halt gnstig liegen. In Haushalten wird man ggf. nicht mal die Schnelladung brauchen.
Ralf
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Aus der Sicht welcher Bevölkerungsgruppe sind 23.000 Euro erschwinglich? Unabhängig von der Definition von "erschwinglich" dürfte der Verbraucher für 23.000 Euro auch etwas mehr erwarten als einen Kleinstwagen. Schließlich gibt es schon für weniger als die Hälfte Autos mit Verbrennungsmotor, die deutlich größer sind. Kostenmäßig muss sich der E-Smart an denen messen lassen. Und bis man 12.000 Euro allein dadurch wieder eingefahren hat, dass man mit Strom statt mit Benzin oder Diesel fährt, muss man schon sehr viel fahren. Genau das dürfte aber bei ausschließlichem Gebrauch in der Stadt (für den der E-Smart ja gedacht ist) eher schwierig werden.

Logisch waren die E-Smart-Fahrer mit der Reichweite zufrieden, denn für längere Fahrten hatten sie ja noch ein richtiges Auto in der Garage.
Gruß
Michael
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wrote:

Der durchschnittliche Neuwagenpreis lag in den ersten 5 Monaten in Deutschland bei 25.740 EUR.
Abgesegen davon glaube ich an den im Vergleich zu anderen Elektroautos guenstigen Preis zumindest im Jahr 2012 noch nicht. Das Auto wuerde in Laendern mit einer extensiven Elektroautofoerderung den Haendlern aus der Hand gerissen. Z.B. in Norwegen hat sich der in Deutschland fuer 35.000 EUR erhaeltliche I-Miev an die Spitze der Zulassungsstatistik katapultiert. Was wuerde da mit einem 12.000 EUR guenstigerem Fahrzeug passieren?
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Äpfel/Birnen. Für 25 kEUR bekommt man schon einen ausgewachsenen Familien-Van. Der ist für viele Familien unverzichtbar, während ein Kleinstwagen zum gleichen Preis absoluten Luxus darstellen würde.
Davon abgesehen: ein Neuwagen für, sagen wir mal, 10000 Euro (z. B. Dacia) ist ein durchaus erschwingliches Auto, wenn auch nicht für jeden. Ein Handy für 10000 Euro (z. B. Vertu) ist dagegen für die meisten unerschwinglich. Will heißen: ob erschwinglich oder nicht, macht sich in der Regel am Nutzwert fest. Und der ist bei einem Familien-Van für 25.000 Euro eben deutlich höher als bei einem Kleinstwagen. Viele können nämlich mit dem Kleinstwagen allein nichts anfangen und müssten sich zusätzlich noch einen Familien-Van oder ein anderes, größeres Auto anschaffen. Und dann wird es wirklich unerschwinglich.

Korrigiere: der i-Miev hat sich _in_seiner_Klasse_ an die Spitze der Zulassungsstatistik katapultiert. Das schafft man dort schon mit gerade mal 99 Zulassungen pro Monat: <http://www.cleanthinking.de/i-miev-norwegen/10383/
Da aber Norwegen aufgrund seiner geografischen Lage ein noch schlechteres Terrain für Elektroautos darstellt als südlichere Breiten, dürften die meisten Norweger deutlich robustere und kältetauglichere Autos fahren und die norwegischen i-Miefs in der Masse _aller_ Autos somit komplett untergehen. Zum Vergleich: insgesamt werden in Norwegen über 10000 Neuwagen pro Monat zugelassen (Quelle: <http://www.automobil-produktion.de/2011/01/europa-pkw-neuzulassungen-2010-rund-fuenf-prozent-niedriger/ ), also kommen auf jeden i-Mief über hundert andere Autos.
Abgesehen davon: was kostet ein i-Mief in Norwegen und was kostet im Vergleich dazu ein Verbrennerauto á la Peugeot 107 oder Fiat 500? In Norwegen ist normalerweise eine exorbitante Zulassungssteuer fällig (zum Teil ist die höher als der Neupreis des Autos). Sind Elektroautos etwa davon befreit? Wenn ja oder wenn der i-Mief auf andere Weise staatlich subventioniert wird, dann ist es kein Wunder, dass er sich besser verkauft als Verbrennerautos. Und was kostet Strom in Norwegen?
Ich gehe jedenfalls davon aus, dass der E-Smart in D nur dann eine Chance hat, wenn er nicht wesentlich mehr kostet als ein Verbrenner-Smart. Zumindest muss er so billig werden, dass ein evtl. Mehrpreis gegenüber der Verbrenner-Version durch die Ersparnis bei den Betriebskosten wieder reinkommt. Dann wird er immerhin zumindest für einen Teil der Leute interessant, die jetzt einen Verbrenner-Smart fahren. Allerdings nicht für alle: ich habe auch schon Smarts mit Kennzeichen von weiter entfernten Städten gesehen. Die Autos hatten also eine längere Fahrt hinter sich. Mit einem E-Smart fährt aber so gut wie niemand von Köln nach Berlin, also werden die Smart-Fahrer, die öfter mal Touren in dieser Größenordnung machen, kaum auf einen E-Smart umsteigen.
Gruß
Michael
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Michael Landenberger schrieb:

Darüber hinaus kann Norwegen sich aufgrund seines Ölreichtums alle möglichen Förderungen leisten, die im armen Deutschland bedeuten würden, dass sich der Staat die Milliardensubventionen für sinnlose Tiefbahnhöfe und dergleichen auf einmal vom Munde absparen müsste.
Und das kann doch keiner wollen...
--

Gruß
Radbert
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Norwegen erzeugt 99% des Stromes aus Wasserkraft und ist mit dieser regenerativen Stromerzeugung energetisch und wirtschaftlich praedestiniert fr Elektroautos. Bezueglich der regenerativen Stromerzeugung wird Deutschland noch einige Jahrzehnte brauchen, bis es dort ist wo Norwegen heute schon ist. Allerdings sind wir mittlerweile auf einem guten Weg dorthin.

Ich bin sehr fuer Stuttgart 21 und mir geht das Herumgeeire diesbezueglich schon lange auf den Keks.
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Martin Kobil schrieb:

Das passt ins Bild wie die Faust aufs Maul, muss ich sagen.
--

Gruß
Radbert
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Am 17.08.2011 11:50, schrieb Martin Kobil:

Wieso ist eigentlich S21 als einziger Bahnhof von den vielen Vorhaben zur Unterflurverlegung von Bahnhöfen übriggeblieben? Frankfurt/Main sollte Unterflurbahnhof werden. Alles abgeblasen. Viel zu teuer und bring keine Vorteile. bei Kassel wurde der ICE-Bahnhof außerhalb der Stadt neu gebaut. Alle sind zufrieden. Warum geht das nicht mit Stuttgart? An Stuttgart geht die ICE-Strecke doch ohnehin vorbei. Daran wird sich auch zukünftig nicht viel ändern.
--
mfg hdw

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Martin Kobil wrote:

Ein Strompreis, der weniger als die Hälte des deutschen Endverbraucherpreises beträgt macht das auch noch einmal interessanter.

Du bist mal wieder völlig ahnungslos und blubberst wie immer unqualifiziert rum.
Deutschland hat nicht die Möglichkeiten, die Norwegen hat. Hier fehlen die Möglichkeiten Lauwasser entsprechend anzuzapfen. Uns bleibt Wind und Solar, mit den bekannten Ausfallproblemen. Möglichkeiten für Staukraftwerke mit entsprechenden Leistungen um das zu Überbrücken haben wir auch kaum welche. Für uns wird das teuer, sehr teuer.

Welchen Vorteil siehst du darin? Ich halte das Projekt für den größten Schwachsinn unserer Zeit. Da werden Gelder unnütz vergraben, im wahrsten Sinne des Wortes. Lösungen zu einem Bruchteil der Kosten dürfte es jede Menge geben.
Harald
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Rumlamentieren bringt uns aber auch nicht weiter, oder findest Du Atmstrom etwa toll, billig und sauber? Frag mal einen 6-jährigen nach den vollen Kosten einer Gartenparty mit Papptellern - die Entsorgung muss auch bezahlt werden. Es ist traurig, dass gestandenen Manager nun erstaunt gucken und eingestehen müssen, dass sie da wohl was vergessen bzw. viel zu niedrig angesetzt haben. Die großen Vier im Energiesektor in D werden sich nach dem vorgeplänkel an der Börse aller Wahrscheinlichkeit noch warm anziehen dürfen und vielleicht sind es am Ende nur noch 2 oder 10.
Wir nutzten aktuell jedenfalls längst nicht das Potenzial aus, dass uns an regenerativen Quellen zur Verfügung steht. Allein der Ersatz von alten Windrädern durch neue und größere an den gleichen Standorten bringt eine Verdreifachung der installierten Leistung - hilt natürlich nur bei Wind. Zum Glück hat die Bundesregierung erkannt, dass die Förderung der Solarenergie nicht durch die Kürzung der "Subvention" gebremst werden darf. Die Zubauquote in 2011 liegt bis jetzt unter Plan. Daneben gibt es noch unzählige andere Möglichkeiten Energie aus Wind, Wasser und Sonne zu gewinnen. Vielleicht schwimmen bald unzählige dieser "Inseln" in unseren Flüssen. http://www.stromtip.de/News/23397/Schwimmendes-Kraftwerk-als-Pilotprojekt.html denn Flüsse fließen immer.
--
CU Tobias

Ich muss weg.
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Tobias Richter wrote:

Ja.
Ich halte die CO2 Problematik für wesentlich kritischer als die Probleme, die Atomstrom bereitet. Wie viele Tote uns die CO2 Folgen bescheeren werden wissen wir nicht, die Folgen sind nicht absehbar. Nur weil die eher mässigen Folgen der AKW besser bekannt sind, macht es andere Technologien nicht besser. Mit AKW können wir viel CO einsparen und gleichzeitig durch günstigen Strom unsere Wirtschaft stärken. In der Folge haben wir mehr Geld um es in den Aufbau erneuerbarer Energien zu stecken und hätten die Chance schneller, also früher zu CO2 freier Stromproduktion zu kommen. Statt dessen treiben wie die Stromkosten hoch.

Welches ist den ungenutzt?

Richtig, willst mit der Zubereitung deines Essens warten bis der Wind ausreichend weht und dir Strom zugeteilt wird?

Leider, Solarenergie ist unter den derzeitgen Kosten nur Preistreiberei.

Das ist Spielzeug. Jedes Laufkraftwerk setzt die Fliessgeschwindigkeit herunter, staut den Fluss davor auf, mit all den Folgeproblemen in der Zeit der Schneeschmelze.
So ein Spielzeug wie dort dargestellt wird nichts spürbares ausmachen, das gilt allerdings auch für lächerlich geringe Stromproduktion des Teils.
Harald
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Am 18.08.2011 03:53, schrieb Harald Hengel:

Diese Meinung kann sich jäh ändern. Die Folgen eines AKW-Gau muß nur sie, die diese Meinung vertreten, selbst treffen. Oft genug erleben dürfen das Mitmenschen sehr verständnisvoll und liberal argumentieren können. Aber eben nur solange bis es sie selbst trifft sollte.
--
mfg hdw

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Horst-D.Winzler wrote:

Tja, die Meinung sollte man nicht aus dem Bauchgefühl oder eigener Betroffenheit bilden.
Es ist gut, wenn die Meinung neutral gebildet wird. Die CO2 Problematik betrifft uns alle und wird deutlich heftigerer Folgen haben als die bisherigen AKW Pannen. Allerdings ist das eine schleichende Entwicklung, die ignoeriert man einfach.
Harald
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Tobias Richter wrote:

Die dass es den nicht CO2 frei gibt.

Vermutlich fehlt dir die Info, dass mit Abschaltung der AKW nicht einfach so aus dem Nichts regenrativer Strom gleicher Leistung und gleivher Zuverlässigkeit aufgetaucht ist.
Die fehlt vermutlich auch die Info, dass aquädater Ersatz aus regegenrativen Energien bestenfalls in etlichen Jahrzehnten verfügbar sein könnte.

Eine der derzeit wesentlichen Möglichkeiten der Reduzierung wollen wir nicht.

Das Leben ist nicht ohne Risiken. Wo soll ich hin, wenn hier das Land überschwemmt wird?
Villeicht begilft man sich mit Deichen, das kostet auch regelmässig Menschenleben, wenn mal einer nicht hält. In Fukushima sind die Toten übrigens im Wesentlichen ertrunken oder erschlagen worden. Relativ dazu werden ein paar wenige an den Folgen der AKW Havarie noch sterben.

Ah ja, die kosten der CO2 Problematik ignorieren wir? Derzeit werden Milliarden in Wärmedämmung gepumpt, um den CO2 Ausstoss zu reduzieren.

Kein Unternehmen würde an den Start gehen, wenn es für die CO2 Riskiken haftbar gemacht werden könnte. Wer haftet eigentlich bei einem Staudammbruch?

Ich habe nicht gesagt, dass 2050 die AKW abgeschaltet werden sollen. Ich bin dafür für regenerative zu sorgen, das geht am Besten, je mehr Geld ich zur Verfügung habe, wenn ich mein Geld aber für teure Energie verbrate.........

Ich glaube, die Zukunft wird dich widerlegen.

ROTFL. Du beschimpfst mich als ewig gestrigen und kommst mit solchen Vorschlägen. Mehrere Tarife kennen wie seit Jahrzehnten, auch mehr als 2. Frag einmal bei Großverbrauchern. Die haben mehr als 2 Tarifzeiten.
Und falls du ein wenig aufgepasst hast, es laufen bereits Projekte, wo stündlich ein anderer Tarif gilt. Nicht 4 oder 6, sondern 24!

Warum sollte er. Der Strom könnte gerade dann am günstigsten sein.

Absolute Flaute, keine Sonne, der Strom ist extrem teuer.
Denkst du bevor du schreibst? Die Stromversorgung richtet sich nicht nach Uhrzeiten.

Auch das ist falsch. Die verfügbare Windenergie ist Zeitweise deutlich unter 10% der installierten Leistung. Wind kommt auch nicht zwingend bei trübem Wetter oder in der Nacht, wenn Solar gegen 0 fällt.

Es sind schon einige Windmühlen abgeknickt und auch auf Häusern gelandet. Die Lärmbelästigung ist auch nicht zu verachten.

Naja, wenn man alles ignoriert was geschehen ist. Bei Staudammbrüchen hat es mehr Tote gegeben als AKW zuzuschreiben sind.
Laufkraftwerke töten viele Fische, lassen Flüsse versanden, Strömungsveränderungen führen regelmässig zu massiven Überschwemungen, weitere Laufkraftwerke werden die Probleme verschärfen.

Ja klar, mit ein paar kwh versorgst du gleich ein Ballungsgebiet.
Man merkt doch deutlich, dass du keine Vorstellung von den Dimensionen hast.
Harald
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Lies Dir mal die Bedeutung von "regenerativ" in Bezug auf Energiequellen durch und komme dann wieder. Keiner Hinweis: Kohle ist zwar aus Pflanzen entstanden, aber das ist dennoch keine regenerative Energie.

Braucht auch keiner, oder ist irgendwo in D ein Haushalt dunkel geblieben? Jetzt wird von Dir das Märchen aufgetischt werden, dass wir seit März Unmengen von bösem Atomstrom aus Frankreich importieren. Nein, auch das stimmt nicht; wir kommen mehr oder weniger autark zurecht, was aber in einem europäischen Strommarkt gar nicht das Ziel sein sollte. Irgendwo scheint immer die Sonne, bläst Wind oder rauscht Wasser. BTW: Neue Kohlekraftwerke oder Gaskraftwerke gingen auch nicht in nennenswertem Umfang ans Netz. Das hätten die großen 3-4 pressewirksam ausgenutzt.

Bis dahin werden wir ungünstige Wetterlagen und Spitzenlasten fossil überbrücken, das ist mir schon klar.

Das wär auch mit AKW passiert, da die entsprechenden Gase bereits vor Jahrzehnten gedankenlos auf die Reise geschickt wurden, folglich ist es besser, dass wir die Altlast AKW bis dahin hoffentlich zurück gebaut haben. Ein AKW unter Wasser macht sich nicht gut.

Das wird sich leider erst in den nächsten 100 Jahren anhand von Knochenkrebsraten, Blutkrebsquoten und Säuglingsmißbildungen pro 1000 Geburten zeigen. Strahlung ist leider farblos, stinkt nicht und man verbrennt auch nicht oder erleidet andere Schmerzen, während man sich seine Dosis fürs Leben in wenigen Tagen abholt.

Eine Investition, die unabhängig vom Energieträger sinnvoll ist.

Es gibt den CO2 Handel und die Energieversorger, die auf Kohle setzen, werden dafür bezahlen müssen. Ob Sie dann noch Kunden für ihren Strom gewinnen können wird interessant werden. Plötzlich könnte der Strom aus der Solarzelle oder dem Flußstromkraftwerk billig sein.

Bis jetzt hat sich kein AKW Betreiberin D damit geschmückt überdurchschnittlich stark in regenerative zu investieren, oder überhaupt an einen anderen Energieträger als Uran/Plutonium zu denken. Solange man sich so einfach die Taschen voll Geld schaufeln kann, würde ich da auch nicht dran denken. Die Entsorgung zahlt am Ende ja Vater Staat mit seinen Steuerzahlern. Regenerative fördern geht nur indem man den Druck zu wechseln und umzudenken massiv erhöht. Wie hoch der Druck ist sieht man an den Aktienkursen von eon und RWE sehr gut. Da drot ein Erdrutsch, der auch den ein oder anderen Arbeitsplatz kosten wird. Wenn z.B. eon aber 11.000 Leute wegen der politisch gewollten Neuausrichtung nun auf die Straßen setzen will, dann verarschen Sie das Volk schon wieder. In den AKWs arbeiten nur 2000-3000 Leute.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die beiden größten zu gunsten von vielen kleinen sterben werden, aber dafür sind sie recht sicher zu groß.

90% der Menschen brauchen keinen Strom abgesehen von der Grundlast. Ja, ich denke und kann Dir deswegen nicht in allen Punkten zustimmen, weil ich eine andere Meinung habe.
Die Zukunft wird es zeigen.
--
CU Tobias

Ich muss weg.
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Am 20.08.2011 17:52, schrieb Tobias Richter:

Ah, die Argumentation des Herr Jörges im Presseclub neulich.
Warten wir mal den 18. Januar 2012 ab, Schnee auf der PV und die Franzosen brauchen den Strom selbst für ihre Elektroheizungen.
Butzo
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Du hast absolute Windstille, Dauerfrost seit 30 Tagen, alle Talsperren sind zugefroren und Eistreiben auf Flüssen vergessen.
Der regenerative Anteil in D liegt aktuell bei ca. 11%. Wenn wir mal bei 70% sind, dann sind wir an den 7 Tagen im Jahr, auf erhöhte Importe aus Nachbarländern mit Wind, Sonne, Wasserkraft oder fossiler Energie angewiesen.
--
CU Tobias

Ich muss weg.
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Am 21.08.2011 15:18, schrieb Tobias Richter:

Die Flüsse werden von den Kraftwerken beheizt, da friert nix zu.
Olaf
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