Smart Fortwo Electric Drive

Smart macht ernst mit dem Elektroauto: Der Fortwo Eletric Drive mit
einer neu entwickelten Batterie aus Deutschland soll 140 Kilometer
weit kommen, in einer Stunde aufladbar und f=FCr 23 000 Euro absolut
erschwinglich sein.
Mit der dritten Generation des elektrischen Smart Fortwo will Daimler
nun endlich Ernst machen. Ab dem kommenden Jahr soll eine
fuenfstellige Zahl an Fahrzeugen im franzoesischen Hambach vom Band
rollen und weltweit verkauft werden. Von den ersten beiden Auflagen
wurden insgesamt nur wenig mehr als 2000 E-Autos gebaut, die vor allem
im Testbetrieb unterwegs waren.
Erstmals setzt Daimler bei dem kleinen Elektrowagen Batterien aus dem
eigenen Haus ein. Die Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazit=E4t von 17,6
kWh stammen aus dem Joint-Venture mit dem Chemiekonzern Evonik und
sollen dem Zweisitzer eine Reichweite von 140 Kilometern
ermoeglichen. ....
Im Smart Fortwo Electric Drive arbeitet die neue Batterie mit einem 55
kW starken E-Motor zusammen, der den Kleinstwagen in 13 Sekunden aus
dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt und eine H=F6chstgeschwindigkeit
von 120 km/h erm=F6glicht. ....
Laut smart war aus Sicht der bisherigen Testkunden die Reichweite
nicht unbedingt der Knackpunkt. Der weitaus =FCberwiegende Teil der
Nutzer bestaetigte Untersuchungen, nach denen in Ballungsraeumen im
Schnitt rund 30 bis 40 Kilometer pro Tag zur=FCckgelegt werden und waren
mit der Reichweite ihres Smart sehr zufrieden. ....
Quelle:
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Martin Kobil
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Klingt schon mal vielversprechender als manches andere.
So eine 18-25kW Ladeleistung (wg. Verlusten) geht nicht gerade mit einer üblichen 16A 230V Steckdose. So eine Leitung sieht eher nach Schweisskabel aus. Da muss der Elektriker schon mehr ranschleppen und aufbauen. Auch die EVUs werden ordentlich zulangen.
Saludos Wolfgang
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Wolfgang Allinger
"Martin Kobil" schrieb:
Aus der Sicht welcher Bevölkerungsgruppe sind 23.000 Euro erschwinglich? Unabhängig von der Definition von "erschwinglich" dürfte der Verbraucher für 23.000 Euro auch etwas mehr erwarten als einen Kleinstwagen. Schließlich gibt es schon für weniger als die Hälfte Autos mit Verbrennungsmotor, die deutlich größer sind. Kostenmäßig muss sich der E-Smart an denen messen lassen. Und bis man 12.000 Euro allein dadurch wieder eingefahren hat, dass man mit Strom statt mit Benzin oder Diesel fährt, muss man schon sehr viel fahren. Genau das dürfte aber bei ausschließlichem Gebrauch in der Stadt (für den der E-Smart ja gedacht ist) eher schwierig werden.
Logisch waren die E-Smart-Fahrer mit der Reichweite zufrieden, denn für längere Fahrten hatten sie ja noch ein richtiges Auto in der Garage.
Gruß
Michael
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Michael Landenberger
Hmm, da braucht es schon ein Steckdose, die mindestens 20kW liefern kann. Also mindestens einen 32A-Ceee-Stecker. Das ist nicht gerade haushalts=FCblich. Gruss Harald
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Harald Wilhelms
Martin Kobil schrieb:
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"Toyota will ab 2014 den Prius Plug-In zum selben Preis von einem normalen Prius Hybrid anbieten."
(Also Liste 25.570 Euro)
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Radbert Grimmig
"Absolut erschwinglich" dürfte relativ sein. Ein Smart Fortwo mhd mit der kleinen Maschine kostet laut Smart-Preisliste (Stand 2009) 8.400 Euro. 23.000 Euro sind knapp das Dreifache. Gehen wir mal von einem Spritpreis von 1,50 Euro, 5 Liter/100 und 10.000 km Jahresfahrleistung aus, braucht das Auto 750 Euro pro Jahr an Sprit. Das Geld für den Strom des E-Smart verrechnen wir mal großzügig mit der Kfz-Steuer, die man für den mhd zahlen muss. Unter dem Strich kann man also für den Mehrpreis von 14.600 Euro 19,5 Jahre lang Benzinsmart fahren. Wenn man die 14.600 Euro die 19,5 Jahre lang anlegt, reicht es vermutlich noch für mehr;-)
Und bevor jetzt jemand nickelig wird: Der kombinierte NEFZ-Verbrauch des Smart mhd liegt laut Liste bei 4,3 Liter ;-)
Frank
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Frank Kemper
kleinen Maschine kostet laut Smart-Preisliste (Stand 2009) 8.400 Euro. 23.000 Euro
Liter/100 und 10.000 km Jahresfahrleistung aus, braucht das Auto 750 Euro pro Jahr
der Kfz-Steuer, die man für den mhd zahlen muss. Unter dem Strich kann man also
die 14.600 Euro die 19,5 Jahre lang anlegt, reicht es vermutlich noch für mehr;-)
In CH kommt hinzu, dass in vielen Kantonen die KFZ Steuer für E-Autos noch nach veralteten Kriterien (Motorwellen-PS) berechnet wird. Das ergibt dann so ca 700 CHF/a, womit diese Fahrzeuge nicht mehr attraktiv sind.
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Rolf Bombach
Am 16.08.2011 17:40, schrieb Martin Kobil:
Seit wann sind 23000 Euro für ein ein praxisuntaugliches Spielzeug "finanzierbar"?
Bye Sven
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Sven Bötcher
Der durchschnittliche Neuwagenpreis lag in den ersten 5 Monaten in Deutschland bei 25.740 EUR.
Abgesegen davon glaube ich an den im Vergleich zu anderen Elektroautos guenstigen Preis zumindest im Jahr 2012 noch nicht. Das Auto wuerde in Laendern mit einer extensiven Elektroautofoerderung den Haendlern aus der Hand gerissen. Z.B. in Norwegen hat sich der in Deutschland fuer 35.000 EUR erhaeltliche I-Miev an die Spitze der Zulassungsstatistik katapultiert. Was wuerde da mit einem 12.000 EUR guenstigerem Fahrzeug passieren?
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Martin Kobil
"Martin Kobil" schrieb:
Äpfel/Birnen. Für 25 kEUR bekommt man schon einen ausgewachsenen Familien-Van. Der ist für viele Familien unverzichtbar, während ein Kleinstwagen zum gleichen Preis absoluten Luxus darstellen würde.
Davon abgesehen: ein Neuwagen für, sagen wir mal, 10000 Euro (z. B. Dacia) ist ein durchaus erschwingliches Auto, wenn auch nicht für jeden. Ein Handy für 10000 Euro (z. B. Vertu) ist dagegen für die meisten unerschwinglich. Will heißen: ob erschwinglich oder nicht, macht sich in der Regel am Nutzwert fest. Und der ist bei einem Familien-Van für 25.000 Euro eben deutlich höher als bei einem Kleinstwagen. Viele können nämlich mit dem Kleinstwagen allein nichts anfangen und müssten sich zusätzlich noch einen Familien-Van oder ein anderes, größeres Auto anschaffen. Und dann wird es wirklich unerschwinglich.
Korrigiere: der i-Miev hat sich _in_seiner_Klasse_ an die Spitze der Zulassungsstatistik katapultiert. Das schafft man dort schon mit gerade mal 99 Zulassungen pro Monat:
Da aber Norwegen aufgrund seiner geografischen Lage ein noch schlechteres Terrain für Elektroautos darstellt als südlichere Breiten, dürften die meisten Norweger deutlich robustere und kältetauglichere Autos fahren und die norwegischen i-Miefs in der Masse _aller_ Autos somit komplett untergehen. Zum Vergleich: insgesamt werden in Norwegen über 10000 Neuwagen pro Monat zugelassen (Quelle: ), also kommen auf jeden i-Mief über hundert andere Autos.
Abgesehen davon: was kostet ein i-Mief in Norwegen und was kostet im Vergleich dazu ein Verbrennerauto á la Peugeot 107 oder Fiat 500? In Norwegen ist normalerweise eine exorbitante Zulassungssteuer fällig (zum Teil ist die höher als der Neupreis des Autos). Sind Elektroautos etwa davon befreit? Wenn ja oder wenn der i-Mief auf andere Weise staatlich subventioniert wird, dann ist es kein Wunder, dass er sich besser verkauft als Verbrennerautos. Und was kostet Strom in Norwegen?
Ich gehe jedenfalls davon aus, dass der E-Smart in D nur dann eine Chance hat, wenn er nicht wesentlich mehr kostet als ein Verbrenner-Smart. Zumindest muss er so billig werden, dass ein evtl. Mehrpreis gegenüber der Verbrenner-Version durch die Ersparnis bei den Betriebskosten wieder reinkommt. Dann wird er immerhin zumindest für einen Teil der Leute interessant, die jetzt einen Verbrenner-Smart fahren. Allerdings nicht für alle: ich habe auch schon Smarts mit Kennzeichen von weiter entfernten Städten gesehen. Die Autos hatten also eine längere Fahrt hinter sich. Mit einem E-Smart fährt aber so gut wie niemand von Köln nach Berlin, also werden die Smart-Fahrer, die öfter mal Touren in dieser Größenordnung machen, kaum auf einen E-Smart umsteigen.
Gruß
Michael
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Michael Landenberger
Welche Zulassungsstatistik? Die norwegische für E-Autos? Quelle? Oder ist das wieder nur kobilsche Propaganda?
Frank
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Frank Kemper
Michael Landenberger schrieb:
Darüber hinaus kann Norwegen sich aufgrund seines Ölreichtums alle möglichen Förderungen leisten, die im armen Deutschland bedeuten würden, dass sich der Staat die Milliardensubventionen für sinnlose Tiefbahnhöfe und dergleichen auf einmal vom Munde absparen müsste.
Und das kann doch keiner wollen...
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Radbert Grimmig
Was durchaus sein kann, das ist ein Trendsetter-Effekt: 23.000 Euro sind so unerschwinglich nicht, dass es nicht ein gewisser Kundenkreis attraktiv finden könnte, sich ein solches Auto zu kaufen. Es gibt ja auch jede Menge Leute, die sich zum Beispiel einen Mini Cooper S kaufen, obwohl sie für das halbe Geld einen anderen Kleinwagen mit vergleichbarem Nutzwert kaufen könnten. Und wenn ich die Wahl hätte zwischen einer rollenden Verzichtserklärung wie dem Twike und einem Smart für das gleiche Geld, dann schon eher den Smart. Stellt sich nur die Frage, wie viele Leute das attraktiv finden. Ich schätze mal aus dem Bauch heraus: Wenn Smart pro Jahr in Deutschland 100.000 Autos verkauft, halte ich 1.500 E-Smarts pro Jahr für leicht erreichbar. Dan kann es natürlich schnell auch Flottenbetreiber geben, die das Ding einsetzen, zum Beispiel irgendwelche Auto-on-demand-Services. Da wäre dann das Erlebnis Elektroauto Teil des Geschäftsmodells. Hier in München fahren viele Altenpflegeservices Smart. Die werden sicherlich nicht auf E-Smart umsteigen, weil sich das für die im Leben nicht rechnet.
Frank
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Frank Kemper
On Tue, 16 Aug 2011 18:22:00 +0200, Wolfgang Allinger =
wrote:
Stimmt. Also 3x230V, (vulgo 400V), 32A -> bringt 22 kW.
Und? Also dieses Kabel (das ausreicht!) kann mich nun nicht besonders =
beeindrucken:
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Es gehen halt 3 Leiter f=FCr die 3 Phasen da durch. Und 32A statt 16A =
ben=F6tigt etwas gr=F6=DFere Leiterquerschnitte.
Ein normaler Herd-Anschluss oder Trockner-Anschluss hat ja schon 11 kW =
(also 2 h Ladezeit). Und ist nun wirklich kein Hexenwerk. Und die EVUs =
haben quasi keinen Einfluss, solange der bestehende =
Haus-/Wohnungsanschluss in Summe ausreicht.
F=FCr Elektro-Installateure kann sowas interessant werden: Installation = so, =
dass der Herdanschluss umschaltbar wird. Entweder Kochen oder E-Auto =
aufladen. ;-) Dann kann man immer noch Ger=E4te an 230V, 16A f=FCrs Koch= en =
nutzen: Mikrowelle/Grill, Wasserkocher, 2 Platten-Herd und so Kram. Wem = =
das reicht: kann den 11kW-Anschluss auch v=F6llig umwidmen. Und einen =
Trockneranschluss (wo vorhanden) kann man vielleicht auch entbehren.
Unabh=E4ngig davon: beides sind Einmalinvestitionen. =DCber die Nutzungs= zeit =
gesehen amortisieren sie sich. Ich halte deine Bedenken insgesamt f=FCr = =
=FCberzogen. Die Parkstelle des Autos muss halt g=FCnstig liegen. In =
Haushalten wird man ggf. nicht mal die Schnelladung brauchen.
Ralf
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Ralf Koenig
"Frank Kemper" schrieb:
Stimmt, hat beim iPhone ja auch geklappt ;-)
(...)
Also fallen auch dir nur Nischenanwendungen für E-Smarts ein...
...von denen eine aufgrund zu hoher Kosten gleich wieder flachfällt.
Deine Schätzungen der Zulassungszahlen klingen ja ganz plausibel. Problem bei der Sache: ein Produkt lässt sich nur so lange verkaufen, bis eine Marktsättigung eingetreten ist. Bei Nischenanwendungen tritt diese Marktsättigung aber viel früher ein als bei Anwendungen für die breite Masse. D. h. der E-Smart wird es vielleicht tatsächlich auf 1500 Zulassungen/Jahr bringen, dabei wird es aber bleiben, und zwar auf Dauer. Im Gegensatz zum bereits erwähnten iPhone: das hat sich nicht als Nischen-Handy entpuppt, die Zielgruppe ist viel größer. Folglich gingen die Absatzzahlen durch die Decke. Außerdem ist ein iPhone ein zwar teures, aber immerhin vollwertiges Smartphone. Das gleiche gilt für den von dir erwähnten Mini Cooper S: auch der ist zwar teuer, hat aber alles, was ein vollwertiges Auto ausmacht, inkl. eines praxistauglichen Aktionsradius'. Ein E-Smart ist aber aus Gründen der Reichweite kein vollwertiger Smart. Für viele Einsatzgebiete ist er aufgrund der geringen Reichweite ungeeignet. Das wird seine Verbreitung auf Dauer einschränken.
Gruß
Michael
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Michael Landenberger
Norwegen erzeugt 99% des Stromes aus Wasserkraft und ist mit dieser regenerativen Stromerzeugung energetisch und wirtschaftlich praedestiniert f=FCr Elektroautos. Bezueglich der regenerativen Stromerzeugung wird Deutschland noch einige Jahrzehnte brauchen, bis es dort ist wo Norwegen heute schon ist. Allerdings sind wir mittlerweile auf einem guten Weg dorthin.
Ich bin sehr fuer Stuttgart 21 und mir geht das Herumgeeire diesbezueglich schon lange auf den Keks.
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Martin Kobil
Martin Kobil schrieb:
Das passt ins Bild wie die Faust aufs Maul, muss ich sagen.
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Radbert Grimmig
Was heißt schon "Nischenanwendungen"? Ich habe im Netz eine Meldung von 2010 gefunden, wonach Smart pro Jahr 117.000 Autos absetzt. Das ist gar nicht so wenig für ein Modellprogramm, das ja im Grunde nur aus einem Modell besteht. Ich nehme an, dass es in Deutschland eine ganze Reihe von Kleinwagenmodellen gibt, die einen geringeren Marktanteil haben als der Smart - ich denke mal an den Citroen C2 oder den Peugeot 1007.
Dafür dass du mir unterstellst, ich würde für den Smart nur "Nischenanwendungen" kennen, fahren entschieden zu viele Smarts in München herum. Wenn du mich fragst, ist der Smart für viele Leute (wie von Nicolas Hayek ja gedacht) ein "Fashion Car", ähnlich wie ein Fiat 500 oder ein Mini.
Wenn einmal *alle E-Autos zusammen* einen so hohen Anteil am Straßenbild haben, wie es heute schon ein Smart hat, dann bin ich geneigt, Kobilsche Postings bis zum Ende durchzulesen...
Frank
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Frank Kemper
Martin Kobil schrieb:
Hallo,
na ja, wenn die 17,6 kWh in einer Stunde aufgeladen werden sollen, dann braucht man schon einen Drehstromanschluß der mit 32 A abgesichert sein muß, 16 A reichen nicht. Mit einer Phase und 16 A dauert es dann schon 4 3/4 Stunden, ohne Ladeverluste gerechnet.
Bye
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Uwe Hercksen
Am 17.08.2011 11:50, schrieb Martin Kobil:
Wieso ist eigentlich S21 als einziger Bahnhof von den vielen Vorhaben zur Unterflurverlegung von Bahnhöfen übriggeblieben? Frankfurt/Main sollte Unterflurbahnhof werden. Alles abgeblasen. Viel zu teuer und bring keine Vorteile. bei Kassel wurde der ICE-Bahnhof außerhalb der Stadt neu gebaut. Alle sind zufrieden. Warum geht das nicht mit Stuttgart? An Stuttgart geht die ICE-Strecke doch ohnehin vorbei. Daran wird sich auch zukünftig nicht viel ändern.
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Horst-D.Winzler

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