ICs zerstören

"Oliver":


Mensch, das klingt aber nach 'nem verantwortungsvollen Job.
Reicht es nicht, die Herstellerlogos von den ICs abzuflexen, um denen die peinliche Zuordnung des Chiplayouts beim Recycler zu ersparen?
Gruss
Jan Bruns
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Ich gehe hin, erde mit ?ner Klemme ein paar Beine und schiesse dann mit einem PiezozĂŒnder ein paar mal auf das GehhĂ€use. Das hat bisher kein einziges IC je ĂŒberlebt Tim

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Moin,
Tim Thaler schrub:

Das Erden kannst du dir vermutlich schenken. Wenn der IC noch eingelötet ist, sowieso.
CU Rollo
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Ja. Denn beide Varianten sind untauglich, um - wie auch Helmut schrieb - das IC nachweislich zu zerstören. Der Baustein mag nach dieser "Prozedur" vielleicht nicht mehr ordnungsgemÀss funktionieren - du kannst aber nicht garantieren, dass mit entsprechendem Aufwand das Layout oder Daten nicht doch noch les- oder reproduzierbar sind.
Felix
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Och, so einen TTL-Dingens kriegt man mit handelsĂŒblichen 230V~ doch schnell gesprengt. ;) Wo doch jeder weiss, dass Bauteile mit Rauch funktionieren. LĂ€sst man ihn entweichen, gehen sie hinterher nicht mehr.
Ansgar
--
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Das Problem ist, dass man da hinterher nicht sieht ob das IC kaputt ist oder ob ĂŒberhaupt jemand da einen Blitz "reingelassen" hat. Also mir wĂ€re das als Auftraggeber viel zu unsicher, dass die ICs auch wirklich zerstört wurden. Es geht hier nicht nur darum wie man ein IC vielleicht kaputt kriegt, sondern es muss nachweisbar sein, dass der Prozess 100% taugt und auch ausgefĂŒhrt wurde. Durch das Auslöten sind die ICs schon mal nicht mehr auf der Platine und damit ist es ungefĂ€hrlich ob die Platinen in falsche HĂ€nde geraten. Um ganz sicher zu gehen, könnte man sogar verlangen, dass die ausgelöteten ICs an den Auftraggeber zurĂŒckgeschickt werden. Deshalb ist das Auslöten und zertrĂŒmmern die sicherste und auch nachweisbare Methode.
Gruß Helmut
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Hallo, Helmut Sennewald schrieb:

Nicht mit Sicherheit, wenn das Teil einen guten ESD Schutz hat ĂŒberlebts evt.

Dann wirklich die ICs ausbauen und zuschicken lassen, alles andere ist nicht wirklich sauber nachvollziehbar (ICs sollten auch ne Seriennummer haben)
Bei Strom brennen evt nur die BonddrÀhte weg und der Chip ist noch ganz.
Bei ner Trennscheibe ist auch nicht zu 100% sicher das der Chip auch sicher zerstört wurde.
Daher mit nen Schweißbrenner einmal aufglĂŒhen lassen und das IC ist mit samt dem Chip sicher kaputt. Alternativ lassen sich die kompletten ICs vermutlich mit heißer konzentrierter SalpetersĂ€ure komplett auflösen

Ist dann der Chip auch sicher zerstört? Ggf noch optisch auslesbar?

Gruß Jan
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Jan Conrads schrieb:

Was das Problem lediglich an einen anderen Ort verschiebt. So oder so: Wenn die Chips nachweisbar vernichtet werden mĂŒssen, dann muß es irgendwo eine zertifizierte Stelle geben, die anschließend in ein Vernichtungsprotokoll den "Erledigt"-Stempel macht. Alles andere sind technische Zwischenschritte.
Es ist die Frage, ob es einfacher (und genauso zuverlĂ€ssig) ist, die Chips /in situ/ zu killen oder sie mit einer handlichen Beißzange auszubauen und somit fĂŒr die Chipvernichtungsmaschine vorzukonzentrieren. Beides hat Vor- und Nachteile: Bei den abgebissenen Chips lĂ€ĂŸt sich deren Fehlen leicht prĂŒfen und dokumentieren (ein Foto mit der Seriennummer drauf von jeder Platine), aber der Materialfluß der Chips muß ĂŒberwacht werden, die Chips auf der Platine wegzubohren ist ggf. aufwendiger, aber damit hat man kein MaterialfluĂŸĂŒberwachungsproblem mehr.
Je nach der Bedeutung der Chips kann man den Elektronikschrott auch nicht nach Fernost verkaufen, sondern solche Sonderteile halt in lokalen Anlagen komplett schreddern lassen - alle paar Monate/Jahre fĂ€hrt dann der Verantwortliche persönlich mit dem LKW zum Drehrohrofen mit und ĂŒberwacht die ordnungsgemĂ€ĂŸe Verklappung. (Wenn's bloß ein paar Dutzend Teile sind, dann greift er stattdessen einfach selbst zum Hammer.)
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron AtmosphĂ€re Autor bißchen Ellipse Emission
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Moin,
Jan Conrads schrub:

Um das Problem zu steigern: Der Auftraggeber will sichergehen, dass sein Chip zerstört ist. Hat er die Sicherheit, wenn man im eine Hand voll geschmolzenes Etwas oder SchredderspĂ€ne in die Hand schĂŒttet?
Es brÀuchte eine Methode, mit der der Chip sicher zerstört ist, aber ebenso sichergestellt ist, dass der zerstörte Baustein auch genau der ist, der zerstört werden sollte und nicht von irgendeinem kriminellen zwischendurch ausgetauscht wurde.
Nu wird's knifflig...:-)
CU Rollo
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Hallo, Roland Damm schrieb:

Nein. Ich hab nur ne Methode genannt, die sicher zerstört. Weil aus dem AbfĂ€llen vom Hammer kann man evt noch Daten sichern, zumindest wenn man genug Interesse und Mittel hat. Aber heißer SalpetersĂ€ure hĂ€lt fast nichts stand außer Glas und Gold. Und ich glaub mehr als 1000 Grad bekommt so nem Chip auch nicht gut, da kann man von ausgehen, das da nichts mehr zu holen ist.

Das geht wenn der Auftraggeber die Chips ausbauen lÀsst und dann selbst zerstört. Er kennt ja seine Chips genau.

Nö, Dokumentation per Video jedes einzelnen GerÀtes. Versiegelt anliefern und dann ununterbrochen ohne Schnitt den Ausbau und die Zerstörung der ICs filmen.
Alternativ nen Aufpasser der den Ausbau und Zerstörungsprozess ĂŒberwacht, eigene Leute oder ggf nen Notar. Wenns so wichtig ist, darfs sicher auch was kosten...

Gruß Jan
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