Kabel 100m durch 100mm Rohr ziehen

Hallo NG,
ich stehe vor einen relativ großen problem: Ich soll ein Kabel durch ein bestehendes, unter der Erde verlegtes,
100mm starres PVC Rohr ziehen. Dieses ROhr liegt etwa schon 2-3 Jahre unter der Erde. Das Rohr ist nicht ganz leer. Es laufen etwa 5 Kabel (Telefonkabel in Erdausführung) durch. Desweiteren wurde ein 4-adriges Telefonkabel als Zugdraht mit eignezogen, das sich aber kein mm bewegen lässt. Meine Vermutung ist das sich der Zugdraht mit den vorhandenen Kabeln eingezogen wurde. Beim einziehen hat sichd eises um die anderen Kabel herum gelegt sodas man daran sicherlich kein anderes kabel mehr durchziehen kann! Nun meine frage: Wer kennt eine Möglichkeit, ein Kabel in solch einer Länge in ein vorhandenes Leerroht einzuziehen?
Für jegliche Infos, Ideen oder Vorschläge bin ich dankbar!
Viele Grüße Christian
PS: diesen beitrag habe sende ich auch zu de.rec.heimwerken
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Hmm, kann auch sein, da da ein Stck Rohr zermalmt ist. Insbesondere wenn es unter einer Strasse durchgeht. Das hatte ich mal, 105m Cat7 durch rotes Abflussrohr DN120, quer unterm Hof zum Nebengebude der Autowerkstatt es rhrte sich nix, und die Leitung war definitiv zu lang fr 100mBit... Wir haben dann einfach ein Kanal-TV-unternehmen angerufen, die kamen mit ihrem kleinsten Kamera-Roboter, und sie waren sogar in der Lage, das eingebrochene Stck freizufrsen und neu einzuharzen. (Riiieesssen Sauerei das!) Danach haben sie uns am Roboter 2 neue Kabel mit dem Roboter eingezogen, inclusive ferngespeisten Mini-Switch (war grad zur Hand, ein 'Booster' htte es auch getan) in der Mitte der Strippe, und siehe da, die Pegel stimmten wieder.
Michael.
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cat kabel sollte unter 100m sein das stimmt, deshalb müssen wir glasfaser legen. genau ein solches abflußrohr ist auch unter einer straße verelgt worden. ich würde duie farbe aber eher als orange (wenns ganz schlimm kommt "dunkel-orange") zitieren. also das mit dem mini roboter und kabel dran binden hört sich ja mal ziemlichg tu an. ich schätze mal das das rohr nicht defekt ist. was hat denn die firma "gekostet"?
danke
gruß Christian
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ok, orange... Ich hab halt ne rot/grn-Schwche ;-)

Keine Ahnung, ich war nur frs Technische zustndig, ich hab die Rechnung nie gesehen. Ich wrde sagen, anrufen hilft... Das waren die Jungs mit den grnen Autos... Name ist mir grad entfallen.
Aber Wenn Du sicher bist, da das Rohr intakt ist, wre ich fr die Materialkosten fast bereit, so einen kleinen Roboter zu bauen, so wegen der interessanten Aufgabe ;-)
Michael.
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Hallo Christian,
Kann man beide Kabel zusammen bewegen? Wenn nicht, koennte das Rohr 'abgesoffen' sein und es ist erhaerteter Schlamm drin. Oder es ist irgendwo zusammengedrueckt. Dann sieht es schlecht aus.
Neben dem vorsichtigen 'Einstochern' einer an der Spitze schoen stumpf polierten Faser gibt es da noch die ueblichen Tricks. Zum Beispiel einen kleinen leichten Koerper an eine duenne Angelschnur festmachen und versuchen, von der anderen Seite mit dem dicken Industriesauger anzusaugen. Aber ich fuerchte, dass es in diesem Fall schwieriger ist.
Was fuer ein Kabel soll denn hinein? Signalkabel? Koennte man nicht die "Dummy" Telefonleitung nutzen? Stromnetz und dergleichen duerfen da nicht hinein, zumindest nicht nach unseren Vorschriften hier auf der anderen Seite des Atlantik.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com
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Hallo,

Glasfaserleitung muss da hinein.
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Hallo Christian,

Wenn sie duenn ist und eine gut gleitende Aussenisolierung hat, koennte man ein 'ruckelndes Einschieben' versuchen. Ist allerdings bei 100m nicht immer erfolgreich.
Gruesse, Joerg
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begin quoting, "Christian H." schrieb:

Wenn das Rohr gerade ist, sollte das wohl gehen.

Bei einem geraden Rohr sollten die vorhandenen Leitungen unten liegen und oben ziemlich viel Raum lassen.
Eine Möglichkeit, die mir für einen "Zugdraht" einfiele, wäre, ein textiles Seil bzw. einen Faden hindurchzublasen oder zu -spülen, erst dünn, und dann dicker werdend. Eine andere Möglichkeit bestünde vielleicht darin, ein Rohr (ca. 3-5 cm), vorne zugespitzt, hindurchzuschieben. Über 100m gibt das aber verdammt viel Reibung.
Der vorhandene "Zugdraht" muß übrigens nicht unbedingt um die Leitungen herumgeschlungen sein, sondern könnte auch verklebt sein - dagegen hilft evtl., das Rohr mit Wasser zu fluten, das verringert auch die Reibung. Andere Möglichkeit: Strom durch und anwärmen, bis die Isolation weich wird.
Besteht evtl. die Möglichkeit, die vorhandenen Leitungen alle wieder vorübergehend herauszuziehen und dann mit einem Zugdraht alle wieder einzuziehen? Dabei sollte man darauf achten, daß sie nicht verdrillt sind.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Ralf Kusmierz schrieb:
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schnipp

^^^^^^^
Zuviel Reibung = Isolation stellenweise ab/durchgerieben.
Bei 100 Metern nicht ganz unwahrscheinlich!
Gruss, Bernd
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begin quoting, Bernd Schnürer schrieb:

Jein. Maßgeblich sind Reibungsweg und Andruck. Die durchgezogene Leitung berührt eine "klemmende" Engstelle mit jedem Punkt ihrer Isolation nur genau einmal, davon muß sie nicht abgescheuert werden. Der "Engstelle" selbst geht es dabei aber eher weniger gut.
Ich hatte auch mehr die erforderliche Zugkraft als das Problem angesehen, aber die hängt einerseits vom Gesamtgewicht der durchzuziehenden Leitung und andererseits vom Umschlingungswinkel, und zwar exponentiell, ab - bei geraden Rohrabschnitten verschwindet der Umschlingungsanteil aber.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Christian H. wrote:

Jetzt lach nicht: ich habe - vor ca. 25 Jahren - eine Ratte mit einem Litzendraht durchgelockt. Am anderen Ende waren ihre Jungen in einem Käfig. Dazwischen war ca. ein Meter unterwasser.
Die Befestigung geschah mit Schrumpfschlauch am Schweif. Der erste Versuch mit einem Zwirn mißlang, den hat sie durchgebissen. Die ersten 3m Litze habe ich 2x1,5mm² dick verwendet.
MfG
--
Non omne quod nitet est aurum.


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Am Sun, 23 Jan 2005 01:29:20 +0100 schrieb Franz Glaser (KN)

Genial Kreativ! Wie lange war das Rohr ca.?
Ansonsten habe ich Bauarbeiter schon manchmal gesehen, wie sie eine dünne Schnur an ein Plastiksackerl ("Tüte") gebunden haben und das ganze dann mit dem Kompressor durchgeblasen haben. Ohne spezielles Gerät, den Rohranfang mit einem Fetzen etwas abgedichtet. War natürlich ein kräftiger Baustellenkompressor, dem der Luftverlust nichts ausmachte.
--
Martin

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Hallo, Martin,
Du (martin.lenz) meintest am 23.01.05:

Ein solcher Kompressor sollte zum Vorversuch doch reichen - wenn am anderen Ende keine Luft ausströmt, dann muss gebohrt werden.
Viele Grüße! Helmut
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Martin wrote:

Das mit der Preßluft ist gut bei einem durchgehenden Metallrohr aber bei gerilltem Rohr, Betonrohr oder wenn verrottete Kanalschächte dazwi- schen sind, dann ist es einfacher, den Ratz zu domestizieren. Das geht schon mit dicken Handschuhen :-))
MfG
--
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Martin schrieb:

Und was ist, wenn im ganzen Viertel die Maulwürfe aus ihren Löchern schießen (weil Rohr kaputt)? Bekommst du Ärger von den Tierschützern, siehe Obi-Werbung http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/tagesthemen/tt_list.php?p 336&more=1
SCNR Andy
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begin quoting, Andreas Weber schrieb:

Die haben doch voll die Pfanne heiß ...
Gruß aus Bremen Ralf
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(Ralf Kusmierz) 24.01.05 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Man könnte so einen Laubpuster aber evtl. zum durchpusten eines Fadens missbrauchen. Nur, bei 100m? Aber: Nur Versuch macht kluch... Evtl. Styropor(halb)Kugel?
Rainer
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Martin schrieb:

Besser als ein Plastiksack ist eine Schaumstoffball. Geht hervorragend. Problematisch könnte die Beschaffung eines passenden Balls sein.
--
gruss horst-dieter

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Franz Glaser (KN) wrote:

...
Ich stell mir jetzt grade vor wie jemand mit der Heissluftpistole einer Ratte einen Schrumpfschlauch über den Schwanz zieht.
Echt jetzt?
Nun sind Ratten nicht gerade die beliebtesten Tiere, aber...
Gruß, Olav
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"O. Wölfelschneider" wrote:

Die spüren das kaum. So heiß ist das nicht und erst wenns geschrumpft ist, berührt es den Schweif richtig. Mußt eh nicht bis zum Rand schrumpfen, da muß ein Trichter bleiben.
Außerdem - wer hat schon im Feld draußen eine Heißluftpistole? Da bist froh, wenn dir der Wind das Feuerzeug nicht ausbläst.
Nein, ich hatte weit mehr Bedenken, daß der dünne Schweif abreißt und wollte ein Geschirr basteln. Aber die Beinchen sind so dünn ... daß sowieso alle anderen Sorgen größer waren, nämlich daß sich die Ratte verirrt, zurückkehrt und ein Kuddelmuddel veranstaltet.
Am Ende mußte der Ratz sowieso sterben.
MfG
--
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