Kann eine Öl-Heizung 10 kW pro Tag verbrauchen?

Hallo,
ich habe ein Problem mit meinem Stromverbrauch.
Bis zum Ende Mai schwankte dieser zwischen 700 und 850 kWh
pro Monat.
Ende Mai schaltete ich die Öl-Heizanlage im Keller auf
nur Wasserversorgung um. Also, dass die Heizkörper nicht
mehr beheizt werden.
Nun habe ich Ende Juni und einen Verbrauch von ca. 460 kWh
pro Monat.
Kann eine ältere Öl-Heizanlage diese Stromenergie verschlucken?
Ich kann es nicht glauben. Schließlich wird mit Öl geheizt.
Die Umwälzpumpen würden doch förmlich abfackeln, wenn die
so im Eimer wären, dass sie diese Energiemenge aufnehmen
würden.
Sorry aber ich blicke es nicht. Es ist ein älteres Haus und die Installation
ist nicht so dolle. Ein Elektriker meinte, es sei ein Chaos.
Teilweise habe ich das Gefühl, dass irgendwo abgezapft wird.
Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte? Die üblichen
Verdächtigen wie längere Beleuchtung in Wintermonaten, etc.
habe ich ausgeschlossen. Warmwasser wird auch von der
Ölheizung besorgt. Habe hier also keine Elektrogeräte,
die öfter im Winter laufen und in den Sommermonaten weniger.
Hoffe jemand kann helfen.
Gruss
Artur
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Artur Kawa
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Artur Kawa schrieb:
Das verbrauchen wir für unsere Ölheizung im ganzen Jahr! An dem Gemeinschaftszähler hängen zusätzlich noch ein Wäschetrockner (1 x im Monat) und das Treppenhauslicht, sowie die Sprechanlage.
Unsere Anlage ist von 1985, geht also nicht sparsam mit der Energie um (Pumpe läuft mit maximaler Leistung). Aber deine Werte sind utopisch.
Zwei zeitgleich zu erledigende Dinge:
- Prüfe nach, was da alles an deinem Zähler hängt, indem du alle Sicherungen rausdrehst, bis die Scheibe steht. Dann einzeln die Sicherungen wieder reindrehen und dabei notieren, was dann wieder mit Strom versorgt wird. Die Sicherungen, die scheinbar ins Nichts gehen, abgeschaltet lassen. Deine Notizen nicht im Zählerschrank lassen, sondern mitnehmen.
- Stromtagebuch führen. Jetzt bei der Hitze ist es sinnvoll, täglich den Stand zu notieren. Wenn du kannst, mache in den ersten Tagen zweimal (früh morgens und zur heißesten Zeit) eine Ablesung. So kannst du recht schnell erkennen, ob da ein durchgehender mittel- hoher (viele Gerätschaften) oder ein zeitweiliger sehr hoher Stromverbrauch (Klimaanlage des Nachbarn) vorhanden ist. Die tägliche Ablesung musst du solange durchführen, bis du herausgefunden hast, an welchem Tag der Woche der Verbrauch so extrem ist.
Wenn du *kein* Fußballfan bist, dann mache das Herausdrehen der Sicherungen am Samstag...:-)
Gruß Christian
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Christian Müller
Also rund 300kWh weniger, welches die oben angesprochenen 10kWh pro Tag sind. Das wären im 24h Betrieb rund 400W. Na klar, das kann eine Ölheizung verbrauchen. Erst gestern war ich in einem Keller, da werkelten vier 500W Umwälzpumpen. Allerdings an einem 600kW Kessel einer Lagerhalle, deren Maße man in Vielfachen von Fußballfeldern messen könnte.
Plural? Gib mal Daten an. Alte Pumpen sind ineffizient und oft überdimensioniert, langweilen sich dann damit, das Wasser über das Überströmventil im Kreis zu bewegen.
Ja, aber: Nur im Heizbetrieb???
Das dachte ein Kunde von mir auch, aber nur, bis ich ihm die Dachgulliheizung seines Flachdachs zeigte...
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Carsten Kreft
Artur Kawa schrieb:
[...]
Wie viele Umwälzpumpen sind denn installiert, wie viele davon laufen bei aktivierter Heizung ständig? Sehr alte Umwälzpumpen können schonmal 100 bis 150W Leistung aufnehmen. Macht bei Dauerlauf 3,6kWh pro Tag und Stück. Der Kessel selbst nimmt bei Betrieb des Brenners vielleicht auch noch mal 150W. Unerreichbar sind 10kWh/d also nicht. Ich würde mal einen Blick auf die Typenschilder werfen.
Manche Leute haben auch Elektroheizungen für den Öl(Erd)tank und/oder Begleitheizungen für die aussen verlegten Ölleitungen. Möglich, dass dort, wenn vorhanden, die thermostatische Regelung nicht mehr funktioniert?
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Martin Kienass
"Christian Müller" schrieb im Newsbeitrag news:i0eeve$bo1$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...
Hi, das laute Fluchen dient dann als Indikator :-)
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gUnther nanonüm
"Martin Kienass" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@news.makienet.de...
Hi, diese Leitungen sind zusätzlich isoliert und haben eigene Thermostate...jedenfalls nicht mehr als 8Watt/m...damit kommt man nicht auf solche Werte. Was mir mal begegnete war ein Heizlüfter an der Garagentorsteuerung, die Sicherung war überdimensionert für den geringen Lichtstrom....das hatte Auswirkungen. Und in alten Häusern gbits oft Basteleien, denen nachzugehen sich lohnt. Beste Zeiten dafür sind der späte Abend zum Hauptfilm und der frühe Morgen, bevor der Wecker geht oder geduscht wird :-) sowie in größter Hitze, falls da eine Klimaanlage läuft. Man trennt alle Sicherungen, prüft, ob der Zähler überhaupt noch zuckt und schaltet dann nacheinander jede Sicherung ein, überprüft die bekannten Verbraucher, zieht etwa Kühlschrank und Standbygeräte ab vorher...sowieso mögen manche Gerate keine Stromwackler. Dreht ein bekannt offener Stromkreis den Zähler an, bleibt diese Sicherung eben erstmal draußen. Man verplombt die, und guckt nach, ob die sich "selbst einschaltet" :-) wenn ja, wirds Zeit für den Elektricker. Weitere Suche ist nämlich lebensgefährlich, Stromdiebe sind rücksichtslos und schlagen schonmal Nägel in Leitungen, verbinden die dann mit Kleiderbügeldraht...stirbt einer, ist es besser der Elecktricker, von denen gibts genug.
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gUnther nanonüm
Am 30.06.2010 03:05, schrieb Artur Kawa:
Da ist nicht vielleicht ein Elektroheizer im Boiler der im Sommerbetrieb eingeschaltet wird?
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horst-d.winzler
"Artur Kawa" schrieb im Newsbeitrag news:4c2a9849$0$6765$ snipped-for-privacy@newsspool3.arcor-online.net...
Eine gute Wärmepumpe könnte mit großflächigen Niedertemperaturheizkörpern aus den 10 kWh pro Tag 50 kWh Wärme machen.
Da Du von einer älteren Anlage schriebst, soviel wie 6 Liter Heizöl
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Roland Mösl
"Christian Müller" schrieb ...
OK, die Heizung kann das dann nicht sein.
Der Zähler hängt bei mir im Haus. Da hat keiner sonst zutritt.
Es handelt sich um drei Bungalows die im dreieck stehen und miteinander verbunden sind. Jeder Bungalow hat einen eigenen Zähler.
Meine Sicherungen habe ich schon mal aus gehabt. Da dreht sich dann nichts mehr an der Zählscheibe. Es muss so sein, dass wenn irgendwo "abgezapft" wird, es hinter einer der Sicherungen passiert, an denen die verschiedenen Stromkreise für das Haus hängen.
Komplett deaktivieren kann ich alle Sicherungen nicht für einen Tag. Habe im Kühlschrank Medikamente im Wert von ca. 12.000 EUR liegen, die einer ständigen Kühlung bedürfen.
Aber ich werde das mit dem Tagebuch machen.
Das Problem war, dass eben in den Monaten 1 bis 5 der Verbrauch pro Monat ca. 700 - 850 kWh betragen hat.
Im Monat 6 war der Verbrauch jedoch 450 kWh.
Es scheint also ein Verbraucher gewesen zu sein, der ständig eine nicht unerhebliche Energiemenge zog und ab Monat 6 abgeschaltet wurde.
Ggf. wird dieser Verbraucher erst wieder in den Wintermonaten aktiviert, dass auch erst da wieder der Stromverbrauch ohne Erklärung ansteigen wird
Gruss Artur
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Artur Kawa
Artur Kawa schrieb:
Also gibt es insgesamt vier Zähler für drei Parteien/Häuser (3 x Strom und 1 x Heizung)? Hängen die Zähler alle bei dir (oder ist bei dir nur dein Stromzähler, sowie der Zähler für die gemeinschaftliche Heizung)?
Den Sicherungen für *deinen* Bungalow brauchst du nicht abzuschalten, sondern nur die Sicherungen, die hinter dem Heizungszähler hängen.
Oder läuft etwa die Heizungsanlage über deinen Zähler? Dann kommst du um eine gewissenhafte Auflistung, welche Verbraucher mit welchen Leistungen an welchen Sicherungen hängen, nicht herum.
Grobe Faustformel fürs Überschlagen: Bei Dauerverbrauchern gilt: Leistungsaufnahme in Watt x 10 ergibt den Jahresverbrauch in kWh Nicht, dass du den warmen Antennenverstärker oder den Klingeltrafo als Verursacher verdächtigst:-)
Es soll keine Überheblichkeit sein: Was machst du denn, wenn dir an einem Samstag nach Ladenschluss der Kühlschrank ausfällt und/oder ein Bagger euer Kabel beschädigt?
Stell dir einfach vor, dass so ein Ereignis eintritt und handele dann nach deinem Notfallplan (oder erstelle jetzt einen). Dass es lästig ist, steht außer Frage.
[...]
Es kann sein, dass die Prozedur ein Jahr dauert.
Irgendwer muss sich aber die Mühe machen. Wenn du das machst, kostet das nichts; beauftragst du einen Stromdetektiv mit der Ermittlung oder gar einen Elektriker, der die Kabel "aufräumt" (also neu verlegt), dann entstehen dir immense Kosten, die du vielleicht nicht zurückbekommst.
Gruß Christian
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Christian Müller
"Christian Müller" schrieb ...
Nein, insgesamt drei Zähler. Jeder hat eine eigene Heizung, die am dem Zähler hängt, der sich im betreffenden Haus befindet.
Also meine Heizung an meinem Zähler. Vermute dass die anderen das auch so haben.
Wie ich oben schrieb, ist die Zählerkonfiguration anders, als wovon Du ausgegangen bist. Daher gibt es da keine Sicherungen mehr, die ich abschalten könnte.
Es sieht wie folgt aus: Vermutlich gibt es einen Hauptanschluß vom öffentlichen Stromnetz an den Drei-Bungalow-Komplex.
Ob an diesem Hauptanschluß es extra Hauptsicherungen gibt, weiß ich nicht, da ich diesen nie gesehen habe und nicht weiß wo der ist.
In meinem Haus habe ich einen Hausanschluß, der mit drei dicken schraubbaren Keramiksicherungen abgesichert ist. Wohl je eine für die drei Phasen.
Von dort geht es in den Uralt-Drehstromzähler mit einer Drehscheibe, der manchmal lustiges Summen von sich gibt.
Von dort geht es in einen kleinen Aufputzverteilerkasten, der 11 LS beinhaltet, welche drei davon wiederum erst die drei Phasen absichern, die wohl vom Zähler kommen. Dann gibt es dort drei LS, welche den Herdanschlus absichern und die restlichen LS für die Stromkreise welche wild durch die Zimmer verlegt sind.
So ist es, dass die rechte Seite vom Wohnzimmer ein anderer Stromkreis ist als die linke, usw. Aber das nur am Rande, um das Chaos zu beschreiben.
Ein FI existiert übrigens nirgendwo. Daher habe ich die gesamte Küche neu verdrahtet und einen eigenen Verteilerkasten dort installiert, der die ankommenden Stromkreise und Herdanschluß extra durch FIs absichert und durch LS die einzelnen Geräte.
Ist ein netter zweireihiger Aufputz-Verteilerkasten geworden. Funktioniert aber prächtig.
Eine zusatzinfo. Im letzten halben Jahr ist es 3 x passiert, dass eine Sicherung am alten Kasten für einen Stromkreis ausgelöst hat, obwohl dieser kaum belastet war. Da flossen nicht Mal ein Ampere durch.
Da frage ich mich natürlich, warum das passierte. Eine Sicherung löst extrem selten aus Spaß an der Freude aus...
Nein, das ist mir klar. Ich hatte mal eine Meerwasseraquarienbeleuchtung. Es war eine 1000 Watt Lampe, die am Tag ca. 10 Stunden lief. Die entsprach dieser Verbrauchsdifferenz, wenn sie täglich eingeschaltet war.
Nur, habe ich das Aquarium vor 1 Jahr abgeschafft.
Im obigen Verteiler für die Küche, den ich erwähnte, befindet sich ein Netzüberwachungsrelais, welches an einen GSM-Melder angeschlossen ist und eine SMS bzw. einen Alarmruf aufs Handy versendet.
Auch ein Temperaturschalter im Kühlschrank, welcher das gleiche Tut bei unzulässiger Erwärmung des Kühlschranks.
Die Medikamente sind in einer Styroporbox mit Kühlakkus verpackt und alles Zusammen im Kühlschrank. Das hält schon Mal einen 24 Stunden Stromausfall ab.
Zur Not existiert noch ein Benzinbetriebener Kleingenerator im Keller und die Schwiegereltern wohnen ca. 1,5 Stunden fahrt entfernt, so dass sie das Medikament im Fall der Fälle abholen und im eigenen Kühlschrank lagern könnten.
Wenn das alles versagen sollte, bleibt nur noch die Möglichkeit, die Krankenkasse erneut bluten zu lassen. Bei den Medikamenten handelt es sich ohnehin nur um einen 6 Wochen lang reichenden Vorrat. Ich schätze, die anderen Betroffenen, die dieses Medikament benötigen, treiben diesen Aufwand nicht...
Gruss Artur
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Artur Kawa
Artur Kawa schrieb:
OK, das macht die Sache einfacher (weil es nur um deinen Strom geht).
Das ist auch egal, denn das, was *vor deinem* Zähler passiert, bekommst du ja eh nicht mit. Betrachten wir also ausschließlich dein Haus/Bungalow ab Zähler.
Das solltest und kannst du prüfen lassen. Wenn das stimmt, was du schreibst, dann muss das direkt im Verteiler erkennbar sein. Welche Werte haben denn diese "Vorsicherungen" (und alle anderen Sicherungen)?
Das ist normal. Bleiben also 5 LSS.
Eine Zweifachabsicherung eines Wohnraumes ist zwar ungewöhnlich, aber nichts schlechtes. Wenn der Fernseher dir die Sicherung raushaut, hast du wenigstens noch Licht. Ein Graus sind die Wohnungen aus den 60ern, wo wirklich alles an einer Sicherung hängt.
BTW: In meiner Küche habe ich vier Stromkreise (Herd, Kühlschrank, Heißwassergerät, Licht/Steckdose) mit zusammen 6 LSS.
Bleiben die dort unterverteilten Stromkreise in der Küche?
Nicht schlecht, das ist ja richtig aufwändig.
OK, kehren wir mal zurück zu deinem Nebenproblem.
Warum die Umwälzpumpe 300kWh im Monat verbraucht, was einer Dauerleistung von 420W entspricht, kannst du entweder am Typenschild ablesen oder messen (lassen). Wenn es nur die Pumpe ist, die diesen Wert verursacht, dann solltest du die Pumpe tauschen lassen, denn für einen Bungalow ist sie deutlich überdimensioniert.
Dein Hauptproblem ist aber der generell hohe Stromverbrauch.
Wenn du dich mit deinen Angaben nicht vertan hast, hast du einen jährlichen Stromverbrauch von 8000kWh(*). Dabei hast du keine Stromkosten für einen Durchlauferhitzer. Mit wieviel Personen wohnst du in deinem Bungalow?
Hint: Ein deutscher Single soll einen Jahresverbrauch von 1500kWh haben. Ich habe (mit Durchlauferhitzer und Heißwasserbereiter in der Küche, sowie einmal wöchentlich genutztem Wäschetrockner) einen Verbrauch von 1700kWh.
Zu dem Tagebuch haben wir uns ja schon ausgetauscht. Ich hoffe, dass du schnell ein paar aussagekräftige Werte zusammenbekommst.
Gruß Christian
(*
) einfach aus deinen Daten interpoliert: 7*800kWh + 5*500kWh
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Christian Müller
"Artur Kawa" schrieb im Newsbeitrag news:4c2b7c0b$0$7663$ snipped-for-privacy@newsspool1.arcor-online.net...
Hi, das ist bei dünnen Wänden normal, da liegt eben nur eine Leitung, mit Steckdosen nach beiden Seiten .-)
Sollte ein Elecktricker mal überprüfen. Nicht daß da eine Dose schmurgelt...soein Lichtbogen verhzeizt ganz ordentlich, und wenns eine Betonwand dazwischen hat, merkt mans vielleicht nichtmal.
Sollte man prpfen...wie gesagt, eine schmorende Dose oder eine korrodierende Leitung, etwa wenn Regenwasser in ein Leerrohr sickert. Hatte soeinen Fall mal selber, Klorohr geborsten, Klospülung wieter oben im Dauertropfmode, das lief dann letztlich bei mir in die Badwand und da in die papiergewickelte 60er-Jahre-Kabelage. Und schmurgelte, gelegentlich gabs auch mal einen Zzzunk! und finster wars, die Wand war aber hübsch warm....erst als es mir mal beim Zoomp direkt vor Augen blitzte, hab ichs gemerkt...vorher wars da nur feucht.
Hast Du vielleicht Abschlagspauschalen beim EVU? Die immer noch von der alten Abgabezahl ausgehen? Du solltest den aktuellen Zählerstand melden und nach dem wirklichen Verbrauch fragen, vielleicht haben die mal ohne Dein Wissen den Zähler getauscht und Du "rechnest" mit falschen Werten?
Ein paar Stunden geht das sicher. Stell eben den Schrank mit Limopullen voll, als "Kälteakku", vorher. Für die besagte Leistung wird schon ein erheblich kleiner Innenwiderstand gesucht, mit etwas Glück kannst Du das durchklingeln lassen. Weitere Kandidaten wären etwa eine vergessene (zugewachsene) Flutlichtbeleuchtung oder eine Außensteckdose, an der der Nachbar seinen Rasenmäher und die Poolheizung betreibt...oder sowas exotisches wie eine Abtauung für den Gartenweg...das gibts wirklich, sehr neureiche Deppen betonieren sich das ein und haben winters eisfreie Rennstrecke...etwa für Frauchens Hundi und seine sensiblen Pfötchen, die das Salz nicht vertragen :-) Außerdem könnte man zur Meßzeit den Kühlschrank an einem separaten Energiezähler haben und dessen Werte vom Zählerstand abziehen...das solltest Du doch noch schaffen. Diese Dinger sind nicht sonderlich genau, aber diese Werte sind keine kleine Hausnummer, das ist ein bißchen mehr als eine Hausnummerbeleuchtung :-) gleiches ginge auch an den anderen "unverzichtbaren" Stellen, wie TV (Fußball) oder Telefonlader. Ein paar Tage sollte man das schon beobachten, bevor man den Kabeln nachgeht. Und es sollte ein Profi sein, wenns kein Stromdieb ist, kanns riskant sein, sehr riskant. Jetzt, wo die Katze aus dem Sack ist, mußt Du was unternehmen, fackelt die Bude ab, dürfte die Versicherung Dich auslachen...
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gUnther nanonüm
"Roland Mösl" schrieb im Newsbeitrag news:i0fjqp$38l$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...
Hi, aber das glitscht, und stinken tut Heizöl auch. Besser, es bleibt im Tank und verbrennt danach direkt in der Heizung...
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gUnther nanonüm
Naja, bei 500W Dauerlast..... 12kWh Falls eine Deiner Pumpen durch einen Defekt (Windungsschluß??) jetzt 500W statt 80W verbraucht muss das nicht auffallen, denn die Wärme wird durch das Wasser recht effektiv abgeführt. Gruß Metabastler
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Metabastler
Artur Kawa schrieb:
Hallo,
da wäre es gut einen zweiten Kühlschrank in Reserve bereitzuhalten und noch einen Übertemperaturalarm.
Bye
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Uwe Hercksen
Also schrieb Artur Kawa:
Welche Charakteristik hat der LSS? Ist das etwa noch ein alter Automat mit H-Charakteristik? Die Dinger sind extrem "flipsig" und schalten schon bei ganz kurzen Spitzen (bspw.: PC-Netzteil anwerfen reicht je nach Phasenlage schon). Falls dem so ist: gegen was Neuzeitliches mit B- (oder ggf. C-)Charakteristik ersetzen.
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt
Also schrieb Christian Müller:
ACK.
Wir haben uns bei der Neuverkabelung unseres Altbaus ein paar Stromkreise mehr geleistet, so dass bspw. die EDV im Arbeitszimmer eine eigene Sicherung bekommen hat, zusätzlich zu getrennten Licht- und Steckdosenkreisen. Ähnlich unterm Dach, wo nominell der Router (+ ggf. dazukommende weitere EDV) und der SAT-Verteiler zusammen einen eigenen Kreis haben. Ansonsten hat mindestens jedes Zimmer eine eigene Sicherung.
Ansgar
Reply to
Ansgar Strickerschmidt
Also schrieb Christian Müller:
Mal der Vergleichswert von uns: Wir wohnen zu dritt (Vater, Mutter, Kind 4J.) in einem freistehenden EFH, Wfl. ca. 160m^2. Mit klassischer Ölheizung, allerdings recht neu (BJ 2005). Wäschetrockner, Spülmaschine, 2 Waschmaschinen, Gefrierschrank, Kühlschrank (+ im Sommer ein zweiter alter für's Bier) und sonst halt so das Übliche an ortsveränderlichen Gerätschaften. Rasenmäher läuft mit Benzin. Stromverbrauch im letzten Abrechnungsjahr: 4189 kWh. Nicht eben wenig, aber IMHO gerade noch im Rahmen. Wenn Du (@OP) nichts Außergewöhnliches betreibst, solltest Du auch in dieser Größenordnung landen können... im Falle einer Großfamilie schlägt natürlich die Wäsche und das Geschirr entsprechend mehr zu Buche.
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt
"Ansgar Strickerschmidt" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@invalid.invalid...
Hi, da wird sich der Architekt aber gefreut haben, das ist doch teuer...und er kriegt einen Anteil :-) Die Sparverkabelung war damals auch der Hauptgrund für so fiese Strippenzieherei, wenn man noch ein paar allerletzte Tausender abknapsen wollte, tat man das etwa bei den Steckdosen und Leitungen. Extreme Künstler legten gleich Ringleitungen :-)
Reply to
gUnther nanonüm

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