Konstantstromquelle PV-> Akku laden

Am 23.01.2013 16:40, schrieb Georg Wieser:


Also Du willst die komplette Leistung der Solarzellen durch den Akku jagen? Vom Akku dann mit Wechselrichter ins Hausnetz?
Dein Problem wird sein, dass Du keinen geeigneten Laderegler kaufen kannst, der mit so hohen DC-Eingangsspannungen umgehen kann und bezahlbar ist.
Ab ca. 600V wird Leistungselektronik deutlich teurer und aufwändiger, weil man da mit anderen Techniken arbeiten muss und es keine wirklich guten MOSFETs mehr gibt.

Das wird man Standardkomponenten wohl schwierig, weil Dein Wechselrichter nur so viel einspeisen darf, damit sich der Akku nicht entlädt.

jepp

Das ist ne Möglichkeit. Idealerweise müsste man den Ladestrom der USV abhängig von der Sonneneinstrahlung machen. Aber das wird so einfach nicht gehen. Du müsstest halt einen Schwellwert definieren, ab dem Du anfängst zu laden, das ganze idealerweise noch abhängig vom Ladezustand der Akkus. Aber da wirds schon wieder schwierig.
Mit einem Standard-USV-Wechselrichter kannst Du aber gar nicht ins Netz einspeisen, da der nur für Inselbetrieb ausgelegt ist.
Folgender Ansatz könnte besser sein: Normaler Solarwechselrichter, der alles ins Netz einspeist. Mit Hilfe der Sonnenüberwachung ein Ladegerät ein/ausschalten. Nun brauchst Du noch einen Wechselrichter, der aus Deiner Akkuspannung 230V macht und vor allem netzgeführt ist.
Oder willst Du ein Inselnetz aufbauen?

Achso, also doch Inselnetz. Vielleicht solltest Du nochmal komplett beschreiben, was Du genau machen möchtest.
--
Michael

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Am 23.01.2013 21:20, schrieb Michael S:

Ich habe auf dem Privathaus zu wenig Platz um PV im alten EEG-Stil sinnvoll zu betreiben. Daher habe ich meine PV-Anlagen (bisher ohne Eigenverbrauchsregelung) weg von zuhause.
Nun denke ich drüber nach aufgrund der doch sehr interessanten Kosten für PV eine "Grundlastabdeckungsanlage" ;-) zuhause aufs Dach zu nageln. Leistung zwischen 1KWp falls eine Speicherung gar nicht oder nur zu den "offiziellen" Tarifen (professionelle Systeme kosten z.Zt. um die 10K und rentieren sich, wenn überhaupt für meine Erben.... und ca 3-4 KWp falls ich eine DIY Lösung für "fast umme" finde. Der tatsächliche Wirkungsgrad sollte sich dabei aber trotzdem ca. über 50% bewegen.
Daß eine -wie sagt man- netzgeführte parallele professionelle... zu teuer ist. Damit habe ich mich abgefunden.
Ich bin jetzt in etwas so weit, daß folgende Idee reift.
Vorhanden sind 2 USVs eine mit 2000 und eine mit 3000W Leistung, beide ohne funtionsfähige Batterie. Beide sollten mit je 1KW "Dauer"-Leistung über längere Zeit betrieben werden können ohne daß sie gleich abrauchen, falls Akkus dazu da sind.
Akkus könnte sein, daß demnächst mal einige reinschneien ;-)
(Was nix kost, darf auch nicht so zyklenfest oder sonstwas sein, weil wenns hin ist hats ja nichts gekostet)
Jetzt könnte man die "Stromfresser" die das Leben schön machen... Wasserbettheizung, PCs Fernseher, u.s.w. über die beiden seperaten USV anschalten 1000W an die eine 1000W an die andere. Die USV überbrücke ich mit einem Schütz, so daß im Falle einer leeren USV die Geräte wieder am Netz hängen. Der kurze Ausfall wäre mir egal.
Jetzt müsste ich nur noch dafür sorgen, daß bei genug Sonne die USVs wieder ans Netz kommen und die Akkus laden.
Das ganze geht dann Abends wieder von vorne los.
Da die netzgeführtem Wechselnrichter eh ins Hausnetz einspeisen ist denen ja egal wer den Strom verbraucht. Solange die Akkus laden, verwenden die "hauseigenen" Strom. Wenn sie voll sind nicht mehr, aber die hinter der USV hängenden Geräte trotzdem. Auch wenn die USV nur noch Ladungserhaltung betreibt...
na so ungefähr hat ich mir das in meiner Naivität vorgestellt. Eine komplett "netzgeführte" Anlage kommt, wenn die KWh komplett für 200 Euro hergeht ;-) Dann gibts 10 KWh in den Keller und das Dach bis zum letzten cm voll. Dann waren Strompreiserhöhungen für die nächsten 10 Jahre was von gestern..... Dann gibts neue Akkus und die nächsten 20 Jahre ist Ruh.
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Georg Wieser schrieb:

Hallo,
ob allerdings die Akkus 20 Jahre lang mit vielen hundert Lade/Entladezyklen lang durchhalten ist doch sehr fraglich.
Bye
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Am 24.01.2013 10:48, schrieb Uwe Hercksen:

In 10 Jahren halten die... wart's ab. Oder wegen mir sinds auch Brennstoffzellen, wenn endlich mal jemand beweist, daß die im Haushaltsformat wirklich funktionieren. Geblubbert wird da ja viel. Passabel auf dem Markt ist nix.
Doof ist halt, daß Technologien immer nur in Schwung kommen wenn entweder wie bei PV massiv angeschoben wird (Kommt ja auch jetzt ab Ostern bei Akkus) Oder alternativ durch massive Verteuerung der ursprünglichen Recource auch "teurere" Technologien erfolgreich im Markt plaziert werden können und dann "von alleine" durch den Wettbewerb günstiger werden.
Das ist dann doof für die, die keine Chance haben selbst sowas zu bauen/nutzen etc.... für bleibt dann der Verursacher erst mal lange teuer... Dauerhaft wird es zwar den Preisanstieg dämpfen oder verhindern, denn die müssen ihre/n Strom/Wärme ja auch verkaufen.. Und wenn weniger da sind die abnehmen kann es durchaus sein, daß auch in den Branchen sowas wie Wettbewerb eintritt.
Aber erst mal sind die die gearschten, die auf die Willkür der Marktgrößen angewiesen sind.
Die EU sorgt gerade für den Beginn der nächsten Recourcenrunde. Wasser soll privatisiert werden.
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Am 24.01.2013 12:33, schrieb Georg Wieser:

Ich setze grosse Hoffnung in die Privatisierung der EU
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Georg Wieser schrieb:

Hallo,
wenn es denn genügend wenige und genügend flache Lade/Entladezyklen sind. Ausserdem sind zum Ende hin nur noch etwa 50 % der Nennkapazität verfügbar. Der Batterieraum sollte gut belüftet sein und keine Zünquellen enthalten, wegen des entweichenden Knallgases.
Bye
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Georg Wieser schrieb:

"teurere" Technologien erfolgreich im Markt plaziert werden können und dann "von alleine"

Genau. Das Automobil hätte sich nie durchgesetzt, wenn das Pferdefleisch nicht so teuer geworden wäre, dass man sich nicht mehr leisten konnte, die Lasagne mit der Droschke abzuholen. Oder so ähnlich.
Oder der PC. Hätten wir immer noch nicht, wenn IBM, Cray, DEC und Konsorten nicht gnadenlos und illegal mit Milliarden an ergaunertem Geld aus masslos überteuerten Militärprodukten die Home-Computer querfinanziert hätten.
Oder die Smartphones. Ohne 100 Milliarden an Aschubfinanzierung und massiven Steuerzuschüssen an Abonnements hätten die sich nie und nimmer durchgesetzt.
Ausserdem sollten wir der GEZ dankbar sein. Ohne die Milliarden an abgepressten Geldern hätten wir immer noch lediglich zwei Staatskanäle, in schwarzweiss und mono.
Und Elektrizität wolle eh keiner haben.
Sicher fallen dir noch weitere belegende Beispiele für deine Theorie ein.
--
mfg Rolf Bombach

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On 2013-01-24 11:52, Georg Wieser wrote:

In dem Szenario würde sich, so weit ich das verstehe, die USV auch laden, wenn kein oder zu wenig Solarstrom eingespeist wird, allerdings mit Netzstrom.
--
rs

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Am 24.01.2013 17:13, schrieb René Schuster:

Deshalb brauche ich eine "Sonnenüberwachung", welche die USV bei Sonne "einschaltet".
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Am Wed, 23 Jan 2013 16:40:28 +0100 schrieb Georg Wieser:

Nach der Versorgung eines Hauses hat der OP nicht gefragt.
Die Akkuspannung 12/24/48 V sah mir mehr nach DC-Inselnetz aus, z.B. Boot, Caravan, Gartenlaube. Wo er die 1000 V Solarspannung her hat weiß ich auch nicht. Aber ohne eine Präzisierung der Frage, werden wir nur raten können.
Deine Ausführungen gehen erstmal komplett an der Fragestellung vorbei.
Gruß Lennart
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Am 24.01.2013 10:55, schrieb Lennart Blume:

1. Ich bin der OP 2. doch, Haus. 3. Na ein üblicher String anständige PV hat zwischen 700 und 1000V. 4. Akkus haben nun mal üblicherweise nicht mehr.
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On 2013-01-24 17:22, Georg Wieser wrote:

Es steht aber nirgends geschrieben, dass Du die Module in Serie schalten _musst_. Durch Kombination von Parallel- und Serienschaltung kannst Du die Gleichspannung in einen für den weiteren Gebrauch geeigneten Bereich bringen.
--
rs

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Am 25.01.2013 11:03, schrieb René Schuster:

Wenn ich nur Akkus laden möchte schon klar. Aber ich möchte primär gleich ins eigene Haus einspeisen und nur wenn kein Saft mehr da ist unkritische Geschichten vom Akku laufen lassen.
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Am Thu, 24 Jan 2013 15:22:00 +0100 schrieb Georg Wieser:

Upps sorry, hatte ich ganz übersehen.

Hättest Du vielleicht gleich erwähnen sollen.

Ja, dazu haben andere schon einiges geschrieben.

Durch Reihenschaltung von Zellen kann man beinahe beliebige Spannungen erzeugen.
Ok, also noch mal von vorne. Vergiß die Konstantstromquelle und lade die Akkus nicht direkt aus der PV-Spannung.
Einen Wechselrichter für Netzparallelbetrieb brauchst Du ohnehin, damit hast Du die Probleme mit der Anpassung der Spannung erledigt und die PV-Anlage bringt den besten Wirkungsgrad (MPP-Betrieb).
Die Idee mit den USVs ist schon mal grundsätzlich nicht schlecht. Es wäre aber zu klären, wie der Wirkungsgrad sowohl beim Laden, als auch bei der Erzeugung der Wechselspannung ist. Außerdem wäre zu klären, welche max. Akkukapazität dort angeschlossen werden kann.
Ich würde deshalb eher auf getrennte Systeme setzen, also für den Akkutyp gut angepaßte Ladegeräte und separate Wechselrichter für die Verbraucher. Damit läßt sich dann Ladung / Entladung besser an die Sonneneinstrahlung anpassen. Interessant wird die Entwicklung der passsenden Steuerung.
Gruß Lennart
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Am 27.01.2013 01:13, schrieb Lennart Blume:

ja das wir "interessant"....
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Am 23.01.2013 10:43, schrieb Lennart Blume:

Das ist eine der einfachsten Schaltungen, aber nicht die beste, weil damit kein MPP möglich ist und die Solarzelle möglichst gut zum Akku passen muss.
Vor allem ist es nicht das, was Georg will.
--
Michael

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Georg Wieser wrote:

Hallo,
der Name Konstantstromquelle sagt eigentlich schon alles.
Die Quelle, also Batterie oder was anderes, liefert im Normalfall eine konstante Spannung. Der Innenwiderstand dieser Quelle geht gegen Null Ohm. Somit bekommen wir am Verbraucher immer eine konstante Spannung, egal wie groß der entnommene Strom ist.
Bei der Konstantstromquelle ist das anders. Hier hat die Quelle einen sehr großen (gegen unendlich gehenden) Widerstand. Mein Verbraucher und der Innenwiderstand liegen hier in Reihe. Nach Gerorg-Simon Ohm ergibt sich nun ein Strom, eigentlich nur vom Widerstand des Verbrauchers abhängig ist. Ist der Widerstand des Verbrauchers klein, stellt sich eine dem Widerstand entsprechende Spannung ein. Der Strom bleibt dabei konstant. Alles was an Energie nicht an Verbraucher benötigt wird, wird im Innerwiderstand der Quelle im Wärme umgewandelt.
Schau mal unter http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantstromquelle nach. Hier ist die Theorie der Stromquelle behandelt.
Gruß Manfred
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Manfred Kuhn schrieb:

Mich fasziniert wirklich, wieviel Mist man in so wenige Zeilen packen kann. Ich finde auf Anhieb drei sachliche Fehler.
Ich könnte das selbst mit Vorsatz kaum. OK, ich versuche es mal bei Gelegenheit.
--
mfg Rolf Bombach

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Georg Wieser schrieb am 23.01.13:

Die anderen haben ja schon einiges geschrieben, daher nur eine kurze Anmerkung: Bei "Konstantstromquelle" haben die "1000 V" schon kaum einen Sinn, da dort eben der Strom (in gewissen Grenzen) konstant gehalten wird, nicht die Spannung. Wenn dein Akku auf diese Weise konstant seinen Nenn-Ladestrom bekommt, ist er irgendwann voll, oder...? ;-)
MfG Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
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Am 23.01.2013 22:29, schrieb Gerald Gruner:

Jou, danach verwende ich ihn als Heizelement ;-)
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