Kühlschrank drosseln

Apr 03, 2005 40 Replies

Am Mon, 04 Apr 2005 16:02:18 +0200 schrieb Dieter Wiedmann :

Und vor allem, welche Kühlleistung Stefan wirklich braucht/will. Er sprach auch die Abkühlzeit für ne Nachladung an - das geht halt wirklich nur mehr über die Leistung. Die Isolation könnte man ja ev. noch nachbessern. 5cm3 würde ich auf 100W Leistungsaufnahme schätzen und 8cm3 auf 150 oder so - ausgehend vom BD35 mit 2cm3, den unterschied BD35K und BD35F kenne ich nicht. Ein BD35 kann übrigens eine Palette Bier in ca. 2..3h von "Sommer" auf "Trink" Temperatur bringen, Thermometer war nicht zur hand. :-)

Ich glaube das was du da vorhast ist unmoeglich. Soweit ich weiss duerfen Kuehlschrankkompressoren nicht zu kurz hintereinander anlaufen weil sie nicht genug kraft haben um gegen dem dann noch vorhandenen Gegendruck anzulaufen. Sie bleiben dann stehen und brennen durch.

Im uebrigen denke ich das Kompressoren garnicht so stark ueberdimensioniert sind. Einfach deshalb weil dies nicht gut fuer den Wirkungsgrad waer.

Was du gerne haettest waere ein kleinerer Kompressor der dann dauernd laeuft. Aber wie soll dann die Temperatur geregelt werden wenn die Auszeit nicht zu klein werden darf?

Olaf

Am Tue, 5 Apr 2005 03:19:32 +0000 schrieb :

Oder das Klixxon (Thermoschutz) schaltet ab. Aber die Zeit die du hier meinst sind ca. 3..5 min, vielleicht auch 10.

Jein. Sie müssen halt eine frische Ladung warmes Cola in vernünftiger Zeit auf Verkaufs-/Trinktemperatur bringen können. Bierdurchlaufkühler haben schon so 800W, ein Kühlschrank gerade mal ca.100W, der muß ja meist nur den Verlust durch die Isolation ausgleichen.

Deswegen würde er ihn ja gar abschalten, sondern nur langsamer laufen lassen (über Frequenzumrichter). Klimaanlagen machen das, so ca. auf

40..50% runterdrosseln, wenn weniger Kälte erforderlich ist, dann wird der Komp. schon abgeschaltet. Diese Anlagen gehören durchaus zu den Energiesparenderen. Aber ich glaube eben, daß das mit der Kapillarrohreinspritzung nicht geht.

Stefan Hundler schrieb im Newsbeitrag:

Hallo!

Da hier schon das Thema beleuchtet ist und es de.sci.ing.kaeltetechnik nicht gibt, hier die Frage mal hin:

Wenn man einen Automaten ohne Kompressor bekommen könnte und sich eben seinen Wunschkompressor kauft könnte man mit Hardlöt-"Knoff-Hoff" diesen selber anschließen bzw. an wen genau müßte man sich wenden und was würde die Montage vor Ort Größenordnungsmäßig kosten?

CU Stefan

Hallo Stefan,

Loettechnik allein reicht nicht. Es muss alles schoen dicht sein und danach muss Kaeltemittel geladen werden. Dazu braucht man meist Doppelmanometer und einige andere Werkzeuge, die nicht so einfach leihbar sind.

Wenn hier in USA jemandem ein Kompressor bei der Klimaanlage zerbroeselt, muss man wohl mit um die $200 Arbeitskosten plus die Anschaffung des Kompressors rechnen, je nach Gegend. Das sind allerdings Kompressoren mit 5kW und mehr, mit entsprechend mehr Kaeltemittel (welches uebrigens auch bezahlt werden muss).

Gruesse, Joerg

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Hallo,

Stefan Hundler schrieb:

Logisch - die Isolation, der Wirkungsgrad...

Keine Chance. Der Joule-Thomson-Prozeß braucht einen bestimmten Druckunterschied, um den Phasenübergang des Kühlmittels zu nutzen.

Eher mit zwischen 10% und -10% (Heizung)!

Die einzig sinnvolle Regelung ist die relative Einschaltdauer. Die verstellt man, indem man an der Solltemperatur dreht.

Ja.

Die Elektronik dürfte einen Netztrafo haben. Wenn da die Frequenz zu niedrig ist wird der zumindest sehr warm... nicht gut, wenn z.B. die Elektronik zusammen mit dem Münzprüfer im "kalten" Bereich sitzt.

Auch der Anlaufstrom ist nicht ohne und evtl zu hoch für die Solaranlage...

Angenommen Du willst 20liter Cola von 30°C auf 10°C kühlen.

Die (elektrische) Lesitung des Kompressors(100W) ist 360 kJ/h.

20kg Cola * 4187(J/kg*K) * 20K DeltaT wären 1674,8 kJ.

Dann bräuchte der Kühlschrank ca. 4.7h um die Cola zu kühlen.

In Wirklichkeit geht es aber ca. doppelt so schnell, weil der Kühlschrank als Wärmepumpe fungiert und die thermische Leistung>Elektrische Leistung ist. Auch die thermische Masse des Automaten arbeitet für Dich.

-Wenn noch Platz ist: Mit Leerräume im Automaten (falls vorhanden) mit Kühlaccus ausfüllen

Der Bierkühler hat so viel Leistung, weil er je nach Schanktempo (z.B.

10Maß Bier/min ~ 700W Kühlleistung + Reserve) in Echtzeit erbringen muß ohne zu puffern.

Theoretisch wären z.B. zwei Kompressoren unterschiedlicher Leistung (1/3 - 2/3) sinnvoll. Dann müßten aber auch die Kapilarrohre mit umgeschaltet werden. Hab ich noch nie gesehen, ist dann wohl eine Sonderanfertigung.

Das geht nur, wenn der Kompressor dafür geeignet ist. AFAIK haben "Normale" Kühlschrankkompressoren eine Hohlachse und fördern ihr Schmieröl über Fliehkraft. Ist die Drehzahl dauerhaft zu gering gibt's Lagerschäden und Kolbenfresser.

Moderne Klimaanlagen sind anders und etwas komplexer als Kühlschränke (teilweise geregeltes Kühlgebläse, steuerbare Ventile, Heißgasbypässe zum Anlaufen etc).

Gruß:

Christian

Am Wed, 06 Apr 2005 17:46:36 +0200 schrieb Christian Hoffmann :

Kleineres Problem, da der FU einen Sanftanlauf durchführen könnte.

Das ist schon klar - ist mir auch deshalb wieder eingefallen, daß der soviel hat, weil wir auf einem Fest einen solchen einmal an einem kleinen Aggregat (1500W, vermutlich asynchron) benutzen wollte und das "ums verrecken" nicht ging, das >>10KVA Gerät war leider schon abgeholt worden. Oft ist noch ein Eisblock drin, wo die Bierleitung durchgeht -> etwas Puffer, aber an einem heißen Sommertag könnte ja permanent gezapft werden.

Jeder Kompressor hätte sein eigenes Kap-Rohr, das wäre das kleinere Problem, mit einem geeigneten Rückschlagventil müßte der andere auch nicht gegen Druck anlaufen. Sowas wird mWn aber nicht/kaum gebaut, da der Komp das teuerste an dem Kühlgerät ist. Man würde also Inverterbetrieb (FU) und vermutlich ein TEV (thermostatisches Expansionsventil) verbauen. Sowas ist zB auch in einer Autoklima drin, weil dort der Kühlleistungsbedarf stark schwankt. Die heutigen Kompressoren dort sind allerdings mechanisch geregelt, da ja die Antriebsdrehzahl stark schwankt, das genutzte Hubvolumen wird verändert.

Du scheinst schon eine mit Wärmepumpen (Heiz)funktion zu beschreiben. Heißgasbp. dient mWn auch nicht zum Anlaufen sondern zum Abtauen bei Vereisung des Außenteiles im WP-Betrieb.

Die Idee mit den Kühlakkus ist aber auch nicht schlecht, wenn man die so am Verdampfer anbringt, daß sie wirklich einfriern können, man friert sie dann mit hoher Leistung, wenn genügend Energie zur Verfügung steht. Man speichert die Energie also gar nicht in den Batterien sondern gleich im Eis. Da erinnere ich mich auch an Kompressor-Campingkühlboxen mit derartigem Kältespeicher serienmäßig eingebaut, um den Energieüberschuß bei laufendem Motor nutzen zu können und dazwischend ie Batterie möglichst zu schonen.

Am Tue, 5 Apr 2005 17:04:53 +0200 schrieb Stefan Hundler :

Du könntest einmal in diesem Forum nachfragen:

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sind professionelle Kältetechniker, wahrscheinlich must du dich irgendwie anmelden, um posten zu können.

Was hat Joule-Thomson mit Phasenübergang zu tun? Liegt hier nicht eher Clausius-Rankine vor? Der Joule-Thomson-Effekt tritt auch bei "permanenten" Gasen auf und liefert via irreversible isenthalpische Expansion nur eine kleine Wärmetönung, die nur bei Spezialfällen ausgenutzt wird. Üblicherweise zur Erreichung tiefster Temperaturen (

Keine Heissgasabtauung, sondern ein Bypass. Der geht am Kälteteil vorbei. Wird auch verwendet, um die Kälteleistung wenigstens in einer groben Stufe (1:4 oder so) zu regeln, ohne dass der Kompressor immer ein/aus geschaltet werden muss. Geht das Ventil auf, ist der Druck auch weg und der Motor kann leichter anlaufen.

Stefan Hundler schrieb im Newsbeitrag:

Kleiner Abschlußbericht:

Ich habe nun einen Automaten von Vendo (Typ 272) gekauft, welcher ca. 9 Jahre alt ist. Außenmaße sind 200x100x75cm. Die Kühlung selber ist eine "Einschubkühlung" - d.h. ohne Löten usw. wird das Teil (schwer!) nur in den unteren Teil des Automaten reingeschoben.

Die Elektronik hat selber hat im betriebsbereiten Zustand eine Aufnahme von

25W. Den Trafo gegen ein sparsameres SNT auszutauschen ist nicht so einfach, da wohl(?) 24V Wechselspannung vorhanden sein müssen (Ausgabemotoren?). Leistungsaufnahme mit Kühlung, Lüftern aber ohne Beleuchtung ist 400W.

Der Anlaufstrom ist gewaltig. Unserem genannten Wandler hört man wortwörtlich die Belastung an und er überlegt sich auch immer etwa 0,5Sek ob er ihn wirklich zum laufen bekommt. Schaltet man den Kompressor kurz aus und wieder ein ist noch zu viel Druck im Sys und der Wandler hat keine Chance. Glücklicherweise kann man der Elektronik vom Automat eine Kompressor-Startzeitverzögerung einimpfen.

Die Kälteleistung ist bächtig möse. Schon nach wenigen Minuten sind die untersten Flachen schön kalt. Neulich kam hier mal der Tip Kälteakkus zu benutzen - dagegen sprechen aber 2 Dinge.

Zum einen gehen da 10 Getränkekästen rein und Wasser ist eben ein gute Kälte/Wärmespeicher. - Viele "Akku" will man da nachlegen, dass dies nenneswert wäre ... :-)

Zum anderen ist folgendes Auffällig: Der Automat darf täglich von 10 bis 15 Uhr kühlen - eben die Zeit mit der höchsten Sonnenintensität. Wenn man nun die Verbrauch mit einem Meßgerät über die Uhrzeit aufzeichnet, fällt auf, dass der Automat sowohl morgens ca.

200Wh/h sieht (also ca. 50% Kühlungseinschaltzeit) und auch bis Nachmittags auf diesem Wert bleibt. Die Leistungsaufnahme pro Zeit wird also nicht wie zu erwarten war geringer. Die Regelung erfolgt natürlich über Temperatur ... mhh(?)

Genauen Peakanlaufstrom werde ich die Tag noch mal messen. Da sich das Gerät nur in Betrieb schaltet wenn die Hütte offen ist und kühlt in der Hauptsolarphase sollte die sonst sparsamausgelegte Hütte das verkraften.

Mittelfristig ist es aber bestimmt nicht verkehrt zu schauen ob man nicht eine schwächere Kühlung preiswert bekommen kann evtl. sogar eine auf 12V Basis.

CU Stefan

PS: Und an alle die über ähnliches nachdenken. Finger weg! Dies kann nicht funktionieren. Solarmodule, Wandler und Akkus sind keine billigen Conradprodukte. Es erfordert schon viel "Knoff-Hoff" und Liquidität eine Automatentaugliche autarke Anlage aufzubauen. Ein normaler Kompressorkühlschrank ist da schon eher möglich. Siehe Google, dazu hatte ich auch schon mal was gepostet.

Am Mon, 25 Apr 2005 17:01:37 +0200 schrieb Stefan Hundler :

Wenn es wichtig ist, dann mußt du halt hier noch genauer analysieren, wer verbraucht, und ob man hier was ändern könnte. Zb SNT für Elektronik, Haupttrafo für Motoren wird nur eingeschaltet, wenn diese angesteuert werden.

Wenn es in der Spzifikation ist, sodaß er keinen Schaden nimmt, dann ists doch OK.

Das ist am Netz üblicherweise dasselbe, der Motor selbst hat nicht genug Anlaufmoment, um unter Druck zu starten.

Das ist doch eh ein guter Wert. Der kompressor ist also nicht überdimensioniert. Er soll ja frische Flaschen in endlicher Zeit runterkühlen. Und wir haben auch erst Frühjahr, im Sommer könnte die Umgebungstemperatur noch steigen.

Du solltest also den Temperaturverlauf im Gerät einmal über einen Tag aufzeichnen. Dann kann man sehen, ob hier noch etwas zu optimieren ist, zB durch Kältespeicher, oder ob ein schwächeres gerät sinnvoll wäre.

Martin schrieb im Newsbeitrag:

Hallo!

Ist wie gesagt ne autarke Hütte. In der "Sauregurkenzeit", also wenn weder viel Sonne noch Wind da ist, tut schon jedes mW weh. Grade wenn der Verbrauch > Der Anlaufstrom ist gewaltig. Unserem genannten Wandler hört man

Du meinst den Wandler? Ein etwas besserer ist gegen Übertemp, Überlast usw. geschützt. Da kann man eingendlich alles von 0-1 cos phi samt Kurzschluß anschließen. Entweder er schaltet ab ob er bring die Last zum Laufen.

Kann ich leider nicht versuchen, weder bekommt man das Teil zum Netz, noch das Netz zum Automat. Ich meine aber er würde anlaufen.

Naja unserer bisheriger Kompressorkühlschrank hatte ca. 50W bei ebenfalls

50% Einschaltzeit und ca. 4 Kästen Inhalt. Er hat eine Supercoolfunktion bzw. Taste welche die Temperaturregelung für ca. 6h außer Kraft setzte und bis auf 2°C runtergekühlt hat. Diese Taste wurde morgens nach dem Einschalten der 230V automatisch gedruckt und man hatte dann selbst bei 33°C Nachmittags kalte Brühe.

Hab leider nichts um dies aufzuzeichnen ...

CU Stefan

Dieter Wiedmann schrieb im Newsbeitrag:

Moin!

Meinst Du den BD150F? Diesen habe ich nur ganz versteckt gefunden - noch nicht mal bei Danfoss (die Homepage ist eh Dreck).

Von den Daten her hört er sich ganz gut an. Da ich von Kältetechnik null Ahnung habe dazu ein paar Fragen:

Kann ich den jetzigen Kompressor (Aufnahme ca. 375W) einfach mit diesem austauschen (lassen) und Radiator und Verdampfer weiterverwenden? Andererseits habe ich mal gelesen das die Leistung vom Verdampfer abhängt ... mhhhh?

Diesen 150 soll man sogar noch regeln können. Über die Spannung oder wie? Und kann man damit wirklich die Kälteleistung regeln oder dient dies zur Anpassung an der Verdampfer und man sollte daran später nichts stellen?

CU Stefan

Am Wed, 27 Apr 2005 08:46:40 +0200 schrieb Stefan Hundler :

Das könnte schon gehen, wenn die 150W Kompressorleistung wirklich ausreichen. Die Kältemittelfüllung müßte angepasst werden, aber das muß bei Kompressortausch sowieso abgesaugt werden. Mit Sicherheit müßte das Kapillarrohr geändert werden, das würde aber langes Experimentieren bedeuten, daher wird der Kältetechniker ein Expansionsventil einbauen. Damit könnte dann auch deine Regelung möglich sein.

Siehe oben, Wenn der BD150F so wie der BD35 funktioniert, geschieht die Regelung nicht über die Spannung, diese darf nämlich von 9..30V schwanken, sondern über einen externen Widerstand wird die Drehzahl eingestellt, über einen zweiten die Batterieabschaltspannung, er erkennt selbst, ob er in einem 12 oder 24V System betrieben wird.

Könntest du überhaupt sinnvoll so eine starke 12V Leitung zum Automaten verlegen? Ich denke, je nach Länge müßten das schon ca. 10qmm sein.

Aber laß dich doch wirklich von einem Kältetechniker beraten, das hier ist ein E-Technik Forum. Ich habe dir doch neulich schon mal den Link gepostet:

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ich bin auch kein Kältetechniker, lese aber in dem interessanten Forum trotzdem gerne mit.

Martin schrieb im Newsbeitrag:

Hallo!

Pfhhh ... was sind schon 150W und 10qmm? :-) Es wären nur 4m und 16qmm liegen hier Standardmäßig hier als litzeähnlich rum.

Jaja ... bin da schon am tippen für.

CU Stefan

Am Wed, 27 Apr 2005 15:23:54 +0200 schrieb Stefan Hundler :

Bei 4m ist das nicht so kritisch, die 16qmm erscheint mir trotzdem perfekt. Klar 12,5A bringst durch 1,5qmm auch drüber - oder noch weniger. Das Resultat sah ich, wenn ich die Kühlbox mit BD35 am Zigarettenanzünder im Honda Accord betrieben wollte: Sofort nach Motorstop Unterspannungsabschaltung - nachgemessen: bei 5A (Handlampe) 1,5V Spannungsabfall! Nicht, daß das den Leitungen was machen würde, aber ich will den Saft ja am Verbraucher haben. Bei 230V zählt da nur die Erwärmung der Leitung, bei 12V sind die 1,5V schon zuviel, sie täuschen eine leere Batterie vor. Ich habe dann für die 3A eine 5qmm Leitung genommen, lag gerade rum. Muß ich eh jetzt im neuen Auto einbauen, auch der Opel schaltet den Zig.Anz über die Zündung - unbrauchbar, ich will das Bier schließlich auch kühlen, wenn ich nicht fahre.

Stefan Hundler schrieb im Newsbeitrag:

PS: Der Automat ist ja über die Frontasten nach drücken eines Tasters im inneren Programmierbar. Das Teil hat viele Menüs und in jedem wird man IMMER WIEDER nach dem Paßwort gefragt. :-( Das PW muß dabei so wichtig sein, dass bei Eingabe der ersten Taste ein Sternchen erscheint wenn diese taste richtig war. War es die falsche, wird man sofort zu neuen Eingabe aufgefordert.

Also spätestens nach einer halben Minute hat man das 4-stellige PW mit den

6 möglichen Tasten rausgefunden. Wer macht nur so nen Mist ... :-)

CU Stefan

Am Wed, 27 Apr 2005 04:46:17 +0200 schrieb Stefan Hundler :

Wie soll man das verstehen? Der Automat hat intern 2 Sicherungen oder so? Dann wird wohl nur ein Kreis für den Komp. sein und der andere für Beleuchtung (2 Leuchtstoffröhren a 36W ?), Motoren und Elektronik sein. Was steht denn auf dem Kompressor selbst (schwarze Kapsel) drauf, da steht zumindest Leistung und Kältemittel (R12 - schlecht, verboten oder R134a oder R600a...). Verboten heist, daß es weder nachgefüllt noch nach irgendwelchen Änderungen neugefüllt werden darf, eine funktionierende Anlage darfst du betreiben. Ist aber für dich egal, du würdest den Kältekreis eh nur öffnen lassen, wenn der Komp. getauscht werden sollte und der BD150F ist höchstwahrscheinlich für R134a und schon mit dem richtigen Öl befüllt. Der restliche Kreis würde gespült, wenn noch Mineralöl drin ist.

Also von dem her OK

Ich meine er würde nicht anlaufen, wenn du ihn gerade vorher (

Der Automat hat mit Sicherheit mehr Verluste, wegen der ganzen Ausgabemechanik ist der nicht so gut zu isolieren. Ich sage eben nur, daß

50% Einschaltzeit unter durchschnittlichen Bedingungen ein guter bis hoher Wert ist, die Kühlung daher zum vorliegenden Kältbedarf nicht überdimensioniert ist. Wenn sie jetzt schon dauernd laufen würe, wäre sie absolut unterdimensioniert (siehe 33° Nachmittag).

Dazu brauchts nicht viel. Ich habs einmal mit einem Metex4650 Digitalmultimeter mit serieller Schittstelle +NTC + HP48 Taschenrechner experimentellerweise gemacht. Das Programm gibt es leider nicht mehr, aber es waren nur ein paar Zeilen. Heutzutage bekommst du sicher für wenig Geld beim Conrad was geeinetes. Das wäre schon recht wichtig, wenn du den Energiebedarf deiner Kühlung optimieren willst. Ansonsten kauf dir halt für 5,- ein Innen-/Aussenthermometer, häng den Sensor rein und lies es regelmäßig ab - wie oft mußt du anhand der Geschwindigkeit der Temperaturveränderunmg beurteilen.

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