Am 11.04.2025 um 07:38 schrieb Marc Haber:
Das scheint bei USB-PD Netzteilen normal zu sein. Alle die ich bisher gesehen habe, verhalten sich so.
Am 11.04.2025 um 07:38 schrieb Marc Haber:
Das scheint bei USB-PD Netzteilen normal zu sein. Alle die ich bisher gesehen habe, verhalten sich so.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn mit den 5V keine anständige Ladung hinzukriegen ist, findet sie halt nicht statt.
Ich würde es nicht als unsinnig ansehen, wenn ein Gerät mit einem unterdimensionierten Ladegerät nicht zusammenarbeiten will.
Schließlich möchte man die Ladung auch in endlicher Zeit fertig haben.
Hi Marc,
Hoffen darfst Du immer, erwarten solltest Du es nicht. Keines meiner Tablets/Convertibles mit USB-C Lademöglichkeit macht auch nur den kleinsten Mux, wenn das Netzteil keine 20 V liefert. Das machen in der Tat die wenigsten USB-C-Ladegeräte hier im Haus.
Hoffe weiter. Aber erwarte besser nicht, dass es klappen wird.
Marte
Hallo Axel,
Damit ist aber auch alle Hoffnung auf PD dahin, damit auch wirkliches Schnellladen. Egal, wie viel Ampere Dein Lader könnte, die wenigsten Smartphones ziehen an 5 V mehr als 1,5 A. Schnelladen geht mit meinen Smartphones auf 9 V, wo sich die Telefone dann auf bis zu 2 A einigen, was aber sehr zügig auch auf 1,5 A absinkt.
Marte
Am 11.04.2025 um 07:38 schrieb Marc Haber: ..
Dieses?
Bis auf den "Zucker", der bei einem neu angesteckten Gerät auftreten kann, zufrieden? Dauerlast?
da wäre ich mir gar nicht so sicher.
Grüße Marc
Am 10.04.25 um 22:03 schrieb Axel Berger:
Je nach Akkukapazität durchaus eine Stunde und mehr. Das reicht locker für gefährliche Überhitzung.
Bei USB-PD ist das meines Erachtens nicht legitim, denn der Einsatz als permanente Stromversorgung ist hier explizit Teil der Normung (und z.B. bei stationär betriebenen Notebooks auch üblich). Das Kind heißt bewusst "Power Delivery" und eben nicht mehr "Quick charge".
Sooo teuer wäre das gar nicht - es gibt fertige Chips, die nur noch eine Speicherdrossel und etwas Hühnerfutter brauchen, um aus einem Zwischenkreis mit Festspannung einen vollkommen autonomen PD-Port zu zaubern. Aber es gibt leider auch Chips, die gleich zwei oder drei Ports bedienen und das NICHT unabhängig voneinander. Wenn sowas verbaut ist, hat man viel Spaß damit, herauszubekommen, welche Ports miteinander wechselwirken.
Hmm, vielleicht sollte ich bei der nächsten Einkaufsrunde ein paar davon kaufen:
Auf jeden Fall zeigt das, wie viel ein unabhängiger PD-Port tatschlich kostet. 5Eur mit Gehäuse und Versand, also vielleicht 2-3Eur als Baugruppe.
Geht mir ähnlich, nur mein aktuelles Reise-Ladegerät (das mit 170W versprochen/120W real) ist griffbereit.
Die Kiste mit den älteren 5V-only-Geräten füllt sich allerdings langsam wieder, da Multiport-PD-Netzteile in Kombination mit PD-Triggerkabeln doch recht praktisch sind.
Am 11.04.25 um 08:11 schrieb Thorsten Böttcher:
Das deckt sich mit meiner Beobachtung. Es passiert nicht immer, aber es gibt praktisch immer bestimmte Konstellationen, in denen eine Konfigurationsänderung an einem Port einen kurzzeitigen Ausfall der anderen Ports auslöst.
Das ist nicht nur ein Problem bei Verwendung als Netzteil.
Der Aussetzer löst auch bei Verwendung als Ladegerät eine Neuaushandlung der Spannung an allen Ports aus, was mit etwas Pech gleich zum nächsten kurzzeitigen Aussetzer führt. Ich hatte schon Kandidaten, bei denen sich das endlos wiederholte...
Das ist auch nicht der Zweck. Das Ladegerät vom Hersteller liegt im Rucksack für unterwegs und wird praktisch nie genutzt. Zu Hause und im Auto lade ich mit 500 mA. Mein erster Akku ist nach jetzt sieben Jahren noch gut. die Gegenprobe, wie fit er mit Schnelladen wäre, habe ich aber natürlich nicht gemacht.
Die Geräte dienen hier als Netzteil für Verbraucher mit 5 V. Vier Stück an einer Steckdose ist bisweilen nett und manches (Mehrfach-Ladegerät) zieht auch gern mal ordentlich Strom.
Am 11.04.25 um 11:38 schrieb Hergen Lehmann:
Oder gleich das:
Natürlich nicht. Das hatte ich damit nicht sagen sollen. Mir ging es um eine Abshätzung für uns, wann es das zuverlässige Markengerät sein muß und wo wir auf das Schnäppchen vom chinesischen Biliganbieter zurückgreifen können.
Seine Nennangaben erreicht der nie, manchmal auch nicht den viel kleineren mindestbedarf, für der er gekauft wurde. Oft findet sich dann eine andere Anwendung mit noch geringerer Anforderung und ist der Preis dafür immer noch OK.
Nicht immer. Die aus Neugier gekaufte "200 W" LED-Lampe hat in Wirklichkeit knapp 10 gemessene Watt und gibt dafür auch akzeptabel viel Licht. Der Preis ist für eine 10 W Lampe aber dann mehr als unverschämt.
Das letztgenannte war der Preis meines kompletten Vierfachladers ohne zusätzliche Versandkosten (als Teil einer "versankostenfrei ab 10 Euro" Lieferung).
Definitiv nicht. Der Dell-Laptop hier zeigt an einem Ladegerät, das nur
5V/9V kann, eine Meldung an, daß er damit nicht booten will, aber Laden ist nicht.cu Michael
Am 09.04.2025 um 07:31 schrieb Bernd:
weil's grad' so schön passt...
Zerobrain hat hier so'n größeres USB-Lade-Ding getestet:
Sieht erstmal so aus.
Ich habe hier
cu Michael
Danke, gut zu wissen. Ich habe gerde eines mitbestellt und hatte genau diese Anwendung im Kopf.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
Es würde mich sehr wundern, wenn die interne Ladeschaltung eines Laptop einen Aufwärtswandler enthielte.
Am 11.04.25 um 21:59 schrieb Andreas Fecht:
600W in dieser Baugröße - nie und nimmer. Da weiß man bereits vor dem Kauf, das man betrogen wird, ganz unabhängig vom Preis.Spannend ist die Leistungsklasse etwas über 100W, denn das ist mit aktueller Technologie (hohe Schaltfrequenz, GaN, Synchrongleichrichtung) prinzipiell in handlicher Größe möglich.
Ja, mich auch, *mich* wundert das daher auch nicht, daß das nicht tut. Bei USB-C gibt es halt auch diverse Klassen von Geräten, und die wichtigen Eigenschaften (welche PD-Profile kann ein Netzteil?) sind oft nicht angegeben oder schwer zu finden.
Es ist durchaus gängig, daß die kleineren Netzteile, die eher für Smartphone & Co gedacht sind, 15V & 20V nicht können.
Immerhin: wenn es korrekt implementiert ist, geht nichts kaputt, wenn man unpassende USB-Netzteile verwendet.
cu Michael
Update: nachdem ich gestern mein USB-PD-Sniffer-Platinchen[1] in Betrieb genommen habe, habe ich mal verschiedene Notebook-Netzteile der 65W-Klasse incl dem Eigenbau mit der Platine von Aliexpress getestet.
20V/3.25A können alle[2], bei den Spannungen <20V variiert es von 1.5A bis 3A, 15V geht bei vielen, aber nicht allen, und dann gibt es noch vereinzelt ein oder 2 PPS-Profile mit variablen Spannungsbereichen.cu Michael
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