Leitung flicken

Geschickt und risikofreudig wie ich bin, habe ich gestern beim Bohren eine Leitung zerfetzt.
Ich würde sehr gerne darauf verzichten, eine neue Leitung
legen zu lassen (keine Kabelschächte) und die Leitung lieber flicken.
Ist das grundsätzlich überhaupt erlaubt? Was für Klemmen nimmt man da am besten?
(Es ist keine Außenwand und kein Feuchtraum)
Danke, Martin
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Hallo,
Martin Fuchs schrieb:

Jein. An der Leitung darf man nicht herumpfuschen. Aber man darf eine Verteilerdose setzen.

Die Klemmen, die man eben in Verteilerdosen so verwendet. Passend zum Leitungsuerschnitt eben.
Marcel
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Marcel Müller wrote:

> man darf eine Verteilerdose setzen.
Erstmal Danke.
Interessehalber, wo ist sowas gesetzlich geregelt?
Erdkabel werden meines Wissens ja auch geflickt und ich hatte im ersten Ansatz gedacht, dass es eine Art Lüsterklemme mit zusätzlicher Isolierung (Schrumpfschlauch) für solche Zwecke gibt.
Martin
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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Martin Fuchs schrieb:

Im Ergebnis im Strafgesetzbuch: wird gepfuscht und es entstehen dadurch Schäden, ist der Pfuscher "dran". (Außerdem macht er sich zivilrechtlich schadenersatzpflichtig.) Was Pfusch ist, wird im Zweifel durch die "anerkannten Regeln der Technik" definiert, und die sehen solche Flickstellen als unzulässig an.

Gibt es wohl nicht.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Ralf Kusmierz wrote:

("beginn..." - das ist jetzt in OjE gepacht, kannst du ausmachen) ...

Es ist nach den Regeln der Technik aber durchaus zulässig eine Leitung zu verbinden. Da der OP von Innenraum und kein "Feuchtraum" schreibt, sollte das unter vielen Umständen auch fachgerecht möglich sein.
Da er leider nicht von von Leitungsart, Querschnitt und Verwendungszweck etc. schreibt kann man nicht genaueres sagen - und Ratemalferndiagnosen mag ich nicht so.
Thomas
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Thomas Einzel wrote:

> Verwendungszweck etc. schreibt kann man nicht genaueres > sagen - und Ratemalferndiagnosen mag ich nicht so.
Licht für den Flur, extra abgesichert, hängt nur eine Lampe mit insgesamt 80 W dran.
Querschnitt? Keine Ahnung, habe es noch nicht aufgemeißelt.
Grüße, Martin
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Martin Fuchs wrote:

Gut, dann dürfte das max. ein 3x1,5mm2 sein. Besorge Dir beim Elektriker deines Vertrauens eine Muffe dafür. Es gibt von Hensel extra Muffen für solche Zwecke. Die sind ca. 10cm lang, ca. 2cm dick, und haben an jedem Ende eine PG-Verschraubung und im innern einen Klemmblock für max. 5x 1,5mm2. Diese sind auch zur Verlegung unter Putz zugelassen. Falls mir der genaue Name einfällt Poste ich nochmal.
Andreas
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Andreas Krause wrote:

Endlich mal eine Antwort nach meinem Geschmack. Alles andere, außer Dose setzen, ist murks.
ci
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Andreas Krause schrieb:
. Es gibt von Hensel extra Muffen fr

Hi, die Hensel-Kabelverbinder sind ne gute Sache, werden auch gerne verwendet.
Nur drfen sie eigentlich nicht unter Putz gesetzt werden. Grund ist, da innen nicht gequetscht sondern geklemmt wird. Und lsbare Verbindingen men zugnglich sein. Heit mit schrauben, Hammer und Meisel gelten nicht als zugnglich. In der Praxis wird, wenn man sorgfltig arbeitet, sicher nix passieren und frei nach Brecht-die im Dunklen sieht man nicht- d.h. unter Putz siehts keiner.
Nur, noch etwas. In der Muffe ist dann ein Hohlraum. Da knnte, mu nicht, sich Feuchtigkeit einfinden, nasse Wand, Kondensat. Nicht ohne Grund werden Kabelmuffen vergossen.
All das ist bei Verwendung von Quetschverbindern mit Abdichtungsschrumpfschlauch berhaupt kein Problem. Selbst im Freien, im Erdreich mit Erdkabel und unter Wasser einsetzbar.
Mit Gru bastian
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Martin Fuchs wrote:

Hallo, UP Abzweigdose, wenn es nicht langt auch zwei nebeneinander, Wago Klemmen (für den Querschnitt) und gut ist. Durch den Klemmdeckel ist eine Revision jederzeit möglich ;-)
Presshülsen mit Schrumpfschlauch mögen ja auch gehen, wenn man eine geeignete Presszange zur Hand hat. IMO.
Thomas
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Darf man Massivleiter verpressen? Dachte das ist nur bei Litze zulässig!
Gruß Jürgen
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Juergen Klein wrote:

Meinst du jetzt gesetzlich oder aus technischen Erwägungen?
Frag ja nur so ... ;-)
MfG
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"5 Köpfe denken in 1 h produktiver als 1 Kopf in 5 h".
Das sagen die 4 Köpfe mehrheitlich, die sich nach der
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Juergen Klein wrote:

Ja, darf man.
Gruss Andreas
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Juergen Klein wrote:

Hallo, ja man darf - und das schon recht lange. Mit dafür geeigneten Hülsen und mit geeignetem Werkzeug ist das sogar sinnvoll. Feindrähtige Leitungen mit den dünnen Aderendhülsen zu versehen ist im Vergleich dazu geradezu Spielerei.
Thomas
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Thomas Einzel schrieb:
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Hi, So ist es, es geht sogar noch etwas weiter.
Bei groen Querschnitten, so ab 6 bis 100 mm2 kann mit einer groen Prezange, oder kleinen mit Fortschrittverzahnung,(auch hydraulisch-EVUs) jede Art von Verbindungshlsen und Kabelschuhen verpret werden. Und zwar so, da auf grund des enormen Predrucks so viel Wrme entsteht, da die Materialien regelrecht miteinander verschweien. Wir haben aus Neugier welche zersgt. Das Kupfer ist richtig verschmolzen.
Mit Gru bastian
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Martin Fuchs schrieb:

Du darfst selbstverständlich auch eine Gießharzmuffe verwenden. Ich sehe da allerdings keinen Vorteil gegenüber einer Abzweig- oder Schalterdose, teurer wäre es zudem.
Gruß Dieter
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So ein Verbindungsstück für Erdkabel mit Vergussmasse ist garantiert teurer und schwieriger zu handhaben als eine neue Dose und drei Dosenklemmen. Verputzen mußt Du das ganze ja sowieso.
Je nach Positon der Fehlerstelle und was für eine Leitung das ist, kannst Du ja auch gleich noch eine Steckdose an die Stelle setzten.
Gruß Jürgen
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Martin Fuchs wrote:

Es gibt kein Gesetz zur Handhabung von elektrischen Leitungen.
Es gibt maximal ein Gesetz, das vorschreibt, daß Du ganz allgemein niemanden durch Pfusch gefährden darfst.
Alles andere sind lediglich /Normen/, die die Einhaltung dieses Gesetzes erleichtern, aber selbst nicht Gesetz sind - Du kannst das Gesetz also auch ganz anders einhalten (allerdings können Normen sehr wohl Vertragsbestandteil sein, z.B. mit Deinem EVU).
Zur Sache: Ich habe in solchen Fällen auch immer Dosen gesetzt, die Leitung an beiden Enden sauber abgesetzt, Klemmen drauf (das kann eng werden, je nach Dosengröße, weil die Leiter-Enden halt nicht so lang aus der Dose schauen wie sonst üblich) und diese in der Dose mit kurzen Einzeladern angemessen verbunden.
Bei handwerklich sauberer Verarbeitung (keine Isolierung durchritzen etc.) kann keiner was dagegen haben, allerdings kann es etwas mühsam auszuführen sein.
Nimm nicht die allerkleinste Dose, immerhin müssen mindestens sechs Klemmen rein - vor allem eine etwas längliche Dose kann nützlich sein, dann sind die reinschauenden Leitungs-Enden nicht so kurz.
vG
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~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Ich dachte bisher immer, in den Bauteilen wäre das drin, was draufsteht..." -
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Marcel Müller spoke thusly:

Seit wann sind Quetschverbinder und Schrumpfschlauch verboten?
Tschüs,
Sebastian
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Sebastian Suchanek wrote:

Ich hoffe mal, das du diese Frage nicht ernst meinst, oder?
ci
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