M5010

Hallo Elektrische,
im Zuge der "Waschmaschine" wollte ich die Hauserdung und die FIs prüfen. Das ABB M5010 will aber nicht, es schmeisst mir den FI raus sobalds was
zu messen gibt.
Ist das ein Hinweis? In Stellung U L/N zeigt es korret die Netzspannung an. In Stellung U L/SL nicht mehr, da muss ich den Stecker passend einstecken.
Eigentlich sollte doch die Polung intern so geschaltet werden dass es passt!
Ich wollte den "Hilfserder" prüfen, das geht schon nicht, hier fliegt der FI (intern scheint ein Relay zu schalten, dann ists dunkel).
(Schaltet die Phasenerkennung falsch rum, oder erkennt er die Phasenlage nicht?)
Kurt
Phasenerkennung: Erkennung welcher Stift L führt.
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Am Mittwoch, 28. August 2013 17:46:48 UTC+2 schrieb Kurt:

n.

Was versuchst du denn genau zu messen? Schleifenwiderstand hinter dem FI ge ht nicht, für Erdungswiderstand bräuchtest du eine Sonde.
Messen kannst du die Berührungsspannung ohne FI-Auslösung. Außerdem solltest du dann die Auslösezeit des FIs messen.
Vor dem FI kannst du auch den Schleifenwiderstand messen und damit recht gu te Rückschlüsse auf den Widerstand des Anlagenerders (im TT) ziehen, be sonders wenn du Schleifenwiderstand (L-PE) und Netzinnenwiderstand (L-N) ve rgleichst.
Dass das Gerät keine Widerstandsmessung mit 200 mA beherrscht (Durchgän gigkeit von Schutzleitern) ist schon ärgerlich.

.
st!

Was meinst du mit Hilfserder? Den Stützerder für den PEN? Den kriegst d u nur mit größerem Aufwand geprüft, besonders wenn er nahe an den Erd ern der Nachbarn liegt (< 20 m). Interessant ist bei Bestandsanlagen haupts ächlich der Schleifenwiderstand, und den kannst du nur VOR dem FI sinnvol l messen, nach dem FI nur mit Tricks, die das 5010 aber nur in der Funktion Messung der Berührspannung anwenden kann.

Ich bin mir nicht sicher, ob sie für dein Problem überhaupt relevant is t. Mein nagelneues Metrel (2012 gekauft) polt auch automatisch um, mault ab er trotzdem am Display, wenn L und N vertauscht sind (Spannung wird dann al s L-PE 0 V und N-PE 230 V angezeigt).
sg Ragnar
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Am 30.08.2013 13:19, schrieb Ragnar Bartuska:

Anscheinend weiss ich noch zu wenig über die Vorgänge im Kasten.
> für Erdungswiderstand bräuchtest du eine Sonde.
Die habe ich gesteckt, > 20 m vom Haus weg. Aber anscheinend wird die Phase auf die Erde geschaltet, darum geht wohl auch der FI.
Ich dachte der nimmt die Spannung der Batterie, dieses scheint aber nicht der Fall zu sein, bzw. ist nicht galv. getrennt.

Das will ich, aber soweit bin ich noch nicht gekommen, erst wollte ich wissen wie die Erdung beschaffen ist. Denn es ist kein offizieller Bezugspunkt vorhanden, also keine Potischiene.

OK, das werd ich versuchen, in der Beschreibung habe ich keinen Hinweis gefunden dass da der FI im Wege steht.

Ja das stimmt, ich leih mir, wenn ich mal messen muss, ein Gerät aus das 10A verwendet. Da ists schon am "Knistern" zu erkennen ob die Erdung da ist oder nicht.

So ists auch beschrieben, zumindest wird gesagt dass das Gerät automatisch umpolt.
Kurt
PS: Wies scheint bin ich an der Falschmesserei (nach dem FI) hängen geblieben. Schauma mal ob das so stimmt.
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Am 30.08.2013 23:53, schrieb Kurt:

Zum Überprüfen des Erdungswiderstandes wird Wechselspannung verwendet. Hier findest du einiges:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdungsmessung
Sollte ein FI Problem bereiten, dann nimm einen Trenntrafo. Wenn du keinen Trenntrafo hast aber du benötigst die 230V, dann kannst du dir aus zwei gleichen Trafos einen "Messtrenntrafo" basteln.
--
mfg hdw


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Am 31.08.2013 06:01, schrieb Horst-D.Winzler:

Danke Leute, langsam wird mir schon klar warum bei meiner Messerei der FI fliegt, muss er ja wenn er was taugt.
Selbstverständlich habe ich erwartet dass das entweder im Text erwähnt ist (ist es ev. auch irgendwo) oder über einen internen Trafo läuft.
Ich werde mir zwei Trafos zusammenschalten, mein Trafo ist für 10A Dauerlast ausgelegt, der ist mir doch etwas zu schwer, jedenfalls werde ich es mit ihm mal versuchen.
Kurt
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Am 31.08.2013 08:51, schrieb Kurt:

So, Trenntrafo dazwischengeschaltet, Sonde gesetzt, eingeschaltet, FI geflogen, dumm geschaut.
Ist ja ganz logisch, denn der FI schaut auf Differenzzustände, ihm ist es egal ob der Strom der über ihn fliesst vom Netz- oder vom Trenntrafo kommt, er sieht eine Differenz und handelt.
Ich hab nun mich vor dem FI eingeklinkt und 14 Ohm gemessen.
Ist das nicht ein wenig viel??
Kurt
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Am 31.08.2013 10:25, schrieb Kurt:

Eigentlich ist es mehr als ausreichend niederohmig.
So über den Daumen gepeilt: R = U/I
reichen die 14 Ohm locker für einen 500 mA FI bei 24V Spannungsfall
Kurt
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Am Samstag, 31. August 2013 11:13:47 UTC+2 schrieb Kurt:

t
fo

Richtig. In Österreich ist der Erdungswiderstand im TT auf 150 Ohm begren zt, in Deutschland nur durch den zur FI-Auslösung notwendigen Strom. 14 O hm sind recht solide, ich hatte auch schon 70 und mehr. Unser nagelneuer St aberder hat laut Messprotokoll (Abnahmemessung) 8,6 Ohm.
sg Ragnar
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Am 01.09.2013 14:13, schrieb Ragnar Bartuska:

So, nachdem ich nun das "Geheimnis" der Erdungsmessung kenne, gehts ans Auslösestrom messen und wenn möglich auch über den R_iso her.
Schaum mal was da noch alles wartet.
Kurt
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