Netbook mit Kapazit├Ątsanzeige des Akkus

Mein Netbook mit "WIN 7 Starter" als Betriebssystem hat in der Taskleiste eine Anzeige aus der ich ersehen kann,wie lange ich noch
mit der Akkuladung arbeiten kann und wieviel % noch vorhanden sind.
Nach dem Einschalten ist zunńchst der Wert deutlich niedriger als nach etlichen Minuten(z.B. von 7 Std. auf Řber 12 Std.) Die Betriebsbedingungen ńndern sich wńhrend dieser Zeit nicht,es wird im Internet gesurft.Wenn einmal der h÷here Wert angezeigt wird nimmt der Wert ganz normal ab mit sinkender Kapazitńt.
Woran kann dieser Unterschied liegen und wie wird Řberhaupt diese Kapazitńtsanzeige durchgefŘhrt?
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Hi, durch "Sch├Ątzen", und anhand der Spannung beim Einschalten. Da dann der Verbrauch am h├Âchsten, der Akku aber kalt ist, kann die "Sch├Ątzung" sich mal etwas irren. Teure Nottebuks haben das Sch├Ątzeisen im Akku, der ist also nie "aus" und daher recht pr├Ązise.
--
mfg,
gUnther
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Hallo!
gUnther nanon├╝m wrote:

Definitiv nicht. Damit kann man einen 10% gef├╝llten Li-Akku nicht von einem 90% gef├╝llten unterscheiden.

Das "Sch├Ątzeisen" sitzt bei den mir bekannten Modellen im Notebook und nennt sich Stromsensor, und das Ergebnis wird wiederum bei allen mir bekannten Notebooks im Akku in einem kleinen NVRAM gespeichert.
Kurzum, es wird gemessen, welche Ladungsmenge in den Akku eingeladen wurde. Das Resultat wird im eben genannten NVRAM abgelegt. Im Akkubetrieb wird die zuletzt entnommene Ladungsmenge aufsummiert und immer wieder immer wieder im Akku aktualisiert. So ist auch nach dem Ausschalten oder bei Nutzung eines Wechselakkus der Ladezustand verf├╝gbar.
Allerdings gibt es in dem Spiel noch weitere Unbekannte: - der Verbrauch des Notebooks (Nutzer- und Nutzungsabh├Ąngig) - der chemische Wirkungsgrad der Zellen - die Selbstentladung bei l├Ąngerer Lagerung (temperatur- und ladezustandsabh├Ąngig) - die Alterung der Zellen (temperatur- und ladezustandsabh├Ąngig)
Hei├čt, da wird mit mehr oder minder vielen Korrekturformeln hantiert. Da geben sich die verschiedenen Hersteller unterschiedlich viel M├╝he. Das einzige, was die Daten wieder etwas ins Lot r├╝ckt, ist, dass ein ganz voller oder ein ganz leerer Akku tats├Ąchlich gut an der Spannung zu erkennen ist. Das bedeutet, wenn der Akku ganz leer gefahren wird (unter etwa 5%), findet eine Aktualisierung der Gesamtkapazit├Ąt statt. Wenn der Akku ganz voll geladen wird, findet ein Balancing zwischen den verschiedenen Zellen statt, damit sich diese nicht durch unterschiedliche Selbstentladung sukzessive auseinander entwickeln.
Marcel
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Solange ein alter Sch├Ątzwert noch im OS gespeichert (oder im Bios) blieb, schon.

Du kennst eben nicht sehr viele Notebooks. Einige "unterhalten" sich mit der Akkuelektronik und dem Ladeger├Ąt und verm├Âgen z.B. eine Schnell-Ladung oder eine Sparladung anzusto├čen, den Akku zu "pflegen" und andere Scherze. Da Netbooks aber billigbilligbillig sein sollen, fehlen solche Kostenpunkte meist.

genau, toll, da├č man sowas messen kann, wenn im Akku parallel und seriell mehrere Zellen sitzen. Vermutlich gibts da einen Telepathiesensor, der die paar Zentimeter durch Plastik und Blech guckt und teure Shunts und Me├čbr├╝cken spart. Oder z├Ąhlt dadrin etwa ein Elektronenz├Ąhler? Alle mir bekannten Modelle messen Spannung, und Zeit. Und "denken" sich anhand einer Faustformel ├╝ber die Leistung des Laders den Strom. Und weil das eben nicht wirklich aussagt, ob ein Akku nun voll geladen oder blo├č "lange geladen" ist, mu├č man sich vor b├Âsen Effekten sch├╝tzen, etwa wenn einzelne Zellen soeiner Kette doch nicht voll waren, der Akkuw├Ąchter mu├č den gesamten Akku dann abschalten, sonst wird eine Zelle mal ganz leer, was bei LiIon das Todesurteil w├Ąre. Weshalb Akkus so viele Kontakte haben, entweder als Mittelabgriffe f├╝r die Akkukaskade oder als Schnittstelle f├╝r die interne Akkuelektronik.

Nur dumm, wenn der Akku innen drin nur linerare Bauelemente hat, sowie ein paar Sicherungen und einen Spannungs- und Temperaturw├Ąchter-Chip, der bei gewissen Werten einen Kurzschlu├č initiiert und damit die Sicherungen sofort killt. Speicher ist in diesen Billigstakkus keiner drin. Und ob ausgerechnet ein Netbookbesitzer mehrere Akkus hat? Bei den besseren Modellen kommt das vor, ja.

Gilt alles etwa f├╝r Lenovo/IBM :-) allerdings hab ich meine Zweifel, ob auch die Asus-Netbooks sowas haben :-)
--
mfg,
gUnther
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wrote:

Es wird in der Regel ein gleitender Durchschnitt ├╝ber ein bestimmtes Zeitintervall gebildet. Dass die Zeitdauer am Anfang k├╝rzer ist liegt daran, dass am Anfang beim Starten des Systems die Prozesserauslastung und die Nutzung der Peripherie hoch ist. Dies hat auch einen h├Âheren Stromverbrauch zur Folge, und daraus ergibt sich dann aus der Restkapazit├Ąt des Akkus eine k├╝rzere Restlaufzeit. Wenn Du dann nicht viel machst sinkt der gleitende Durchschnitt st├Ąndig bis er etwa auf den aktuellen Verbrauch abgesunken ist. Dann hast Du die maximale Restlaufzeit. W├╝rdest Du jetzt die Beleuchtung hoch drehen oder viele prozessorintensive Programme nutzen, dann w├╝rde die Restlaufzeit wieder drastisch sinken.
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