Netzimpedanz

Jul 06, 2004 9 Replies

Hallo, ich habe mal eine kurze Frage. Ich möcht für eine Simulation ein Netz annehmen das einen 500kVA Trafo (3x400V/50Hz/uk=4%) hat. Wie bekomm ich aus den wenigen Annahmen meine Netzimpedanz Z / R / X oder muss ich da noch weitere Werte annehmen? Falls ja, gibst da irgendwelchs Hausnummernwerte?



Danke und schönen Gruss



Stef


Hallo,

die 4 % deS Umformers lassen wohl auf den Ri bei ohmscher Last schließen. Die EVUs sagten mir max. 3 Ohm am Hausanschlußkasten.

mfg Leo

"Leo Baumann" schrieb

Das will ich nicht glauben. Überleg mal: Das wären bei einem üblichen Durchlauferhitzer mit 30A 90V Spannungfall!

Carsten Kreft schrieb:

Es sind wohl nach VDE eher max. 3% Spannungsabfall bei Nennlast zwischen Zähler und Verbraucher, 4% insgesamt, soweit ich weiss. Das klingt schon freundlicher.

Die Impedanz hängt also in erster Linie von der Leistrungsauslegung ab. Zumindest was den ohmschen Anteil angeht.

Gruss Udo

Hallo Stefan So einfach, wie das Leo, Carsten und Udo darstellen, ist es leider nicht. uk in % ist die sog. Kurzschlussspannung eines Trafos und stellt den Anteil der Primäespannung in % dar, bei der auf der kurzgeschlossenen Sekundärseite genau der Nennstrom fließt. Die Zusammenhänge sind nicht wirklich kompliziert aber zur Darstellung hier doch zu umfangreich. Ich würde mir ein entsprechendes Buch aus einer elektro- technischen Fachbibliotek (Uni oder FH)leihen, das das Thema Trafo ausführlich behandelt. Gut und bekannt sind die Bücher der Reihe "Leitfaden der Elektrotechnik" im Verlag Teubner

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Hth Hans-Georg Finger

Hans-Georg Finger schrieb:

Anm.: Die von mir bezifferten 4% sind nur rein zufällig mit den 4% uk identisch. Mein Beitrag bezog sich auf die Vermutung einer Netzimpedanz von 3 Ohm, die ich in Relation zum VDE-Limit 4% gesetzt habe.

Gruss Udo

Hallo Stefan,

Die Prozentangaben kommen der Sache schon naeher. Bei uns wird vor dem Hausbau ein Anschluss mit 100A oder 200A beantragt. Dann genehmigt das EVU das entweder oder auch nicht und legt Leitung und Trafo so, dass die Netzspannung bis auf einen bestimmten Prozentsatz gehalten wird. Oder sagen wir mal, meistens gehalten wird. Daraus kann man in etwas den Widerstand schaetzen. Aber die Sache wird durch einige Dinge ein wenig ungenau: Kompensationskondensatoren, die je nach Tageszeit drangehaengt werden und dadurch, dass das EVU natuerlich auch einen viel dickeren Anschluss legen kann und damit besser als verlangt anbietet. Zum Beispiel, wenn die erwarten, dass bald dort noch ein paar Haeuser gebaut werden.

Gruesse, Joerg

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ich in Relation zum

Hallo Udo Sorry, war von mir etwas missverstanden, wollte nicht Deinen Beitrag schlecht machen. Ich habe ausschließlich an die Trafoberechnung gedacht. Nichts für ungut Gruß Hans-Georg

Hallo Stefan Noch eine Idee, die Dir vielleicht weiter hilft: Es gibt von den grossen Elektrounternehmen Simulationssoftware die Deine Wünsche evtl. gut abdeckt. z.B.:

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"Demoversion bestellen" gibt es eine Demo-Version. Ich weiss nicht, was die kann, aber für kostenlos kann man es ja mal versuchen. Gruss Hans- (ja.ich arbeite bei der Firma) Georg

die max. 3 Ohm sind wohl nicht R sondern r, also differentiell gemeint ...

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