Netzteil explodiert

Sep 18, 2026 Last reply: 1 month ago 97 Replies

Das habe ich auch nicht getan oder beabsichtigt. Ich ging mal frech davon aus das der OP genug erfahrung hat um mit dem Lahmen alternden System auf der HW klar zu kommen.

Wir (beide so weit ich erinnere) benutzen ja z.b. KDE auch nicht weil es Anfängerfreundlich ist, sondern weil es bequem ist.

Wenn es dem OP beliebt das Gerät weiterhin als Podcast-player zu nutzen ist das seine Entscheidung. Ich hatte nur eine Möglichkeit zur "sicheren" weiteren Verwendung aufgezeigt. Ob er das (mit neuem Netzteil) so macht ist auch seine Entscheidung.

Mal frech gesagt: Das sind beileibe nicht die einzigen "Schmarotzer" :) am Debian-Ökosystem. Und wenn es kein 32-bit Taugliche Debian-Variante mehr geben wird müssen die sich entscheiden ob sie ihren laden dicht machen, umkrempeln, laut rum stänkern deswegen oder sonst was tun.

Ubuntu u.a. haben einfach nur mehr Geld und Manpower um was eigenes dazu zu entwickeln. Ob sie auch mehr Einfluß auf das Debian-Projekt hätten kannst du vermutlich besser beurteilen.

Ebenso könnte man Univention oder Proxmox kritisieren das sie Debian als Basis nehmen und darauf aufbauend ihr eigenes Ding (Business-Server oder VM-Hosts) umsetzen - und sogar Geld damit verdienen (nehme ich stark an). Landen Probleme mit deren Basis-system NICHT oft bei Debian? Oder die von unkundigen MX-Nutzern nur überproportional oft? Der Unterschied bei den beiden vorgenannten ist wohl eher die größere Expertise der (Professionellen) Anwender.

Was ist mit Nutzen von Kubuntu denen man auch unterstellen könnte keine Ahnung zu haben woher teile des Basis-systems kämen...

Wer z.b. Von Windows zu einem Desktop-Linux wechselt der hat gewöhnlich keine Ahnung von "Upstream" weil er nur Microsoft als alleinigen Hersteller gewohnt ist. Der denkt eher das käme alles von einem, ob der nun MX, KDE, Ubuntu hieße oder sonstwie ist dem erst mal egal. Das man aus einem Teil Debian, einem Teil Ubuntu und einem Teil KDE ein Komplettes & bequemes Desktop-System für PCs formt ist da vermutlich schwer vermittelbar.

Bye/ /Kay

Läster Du nur. Zugeben es ist selten, aber wer zwei lauffähige Systeme mit dreißig Jahren Altersunterschied nebeneinander betreibt, kann auf beiden die selben Aufgaben bearbeiten und hat den direkten Vergleich.

Ohne Zweifel kommen immer neue Möglichkeiten dazu, von denen früher niemand zu träumen wagte. Ich bearbeite heute regelmäßig Dateien, die hundertmal so groß sind wie die auf dem Atari maximal anlegbare Partition. Ein einzelnes unkomprimiertes Photo paßt nicht drauf, heute mühelos ins RAM.

Aber Briefe, Studien- und Diplomarbeiten von damals und heute unterscheiden sich nicht weiter, Nebenkostenabrechnungen großer Wohnblöcke auch nicht.

Am 20.09.26 um 18:16 schrieb Axel Berger:

Die Dateiformate ggf. schon. Zudem müssen diese Dateien i.d.R. auch den Rechner verlassen und dazu nehme ich das Internet. Alleine das ist mit den uralten Betriebssystemen in den meisten Fällen nicht mehr kompatibel (fehlende Verschlüsselungsstandards und Protokolle) - und mit der Sicherheit fange ich gar nicht erst an.

Am 20.09.26 um 17:47 schrieb Kay Martinen:

Das wird dann keine Sau mehr interessieren. Die Anzahl der Benutzer solch alter Hardware ist schwindend gering.

So wie auch Treiber für ältere Hardware aus dem Kernel geflogen ist, wird es auch hier früher oder später passieren, dass i686 rausfliegt.

Es gibt eh nur noch wenige Distributionen, die x86 anbieten. Die sind kommerziell ebenso vollkommen irrelevant.

Hallo Andreas,

Du schriebst am Sat, 19 Sep 2026 10:57:04 -0000 (UTC):

Daß da ein Linux problemlos drauf läuft, kann ich bestätigen. Allerdinbgs brauche ich keinen Computer in der Küche, den hatte ich sozusagen "im Außendienst" in Benutzung, und da ist ein kaputter Akku gerne "etwas kontraproduktiv". Ich wollte lediglich auf die etwas speziellere Anforderung an die Versorgungsspannung hinweisen.

Hallo Michael,

Du schriebst am 19 Sep 2026 16:49:55 GMT:

_Auch_ das BMS kann sich "abschalten", d.h. in einen möglichst stromsparenden Zustand umschalten, in dem es nur µA oder noch weniger braucht. Kombiniert mit einer ausreichend sicheren Spannungsreserve von z.B. 0,V reicht dann ein z.B. 4Ah-Akku für Jahr_hundert_e. Aber da gibt es leider auch BMSe, die das total ignorieren und die Akkus tatsächlich total entladen. (Das des ideapad-Akkus tut _das_ aber nicht.)

Hallo Kay,

Du schriebst am Sat, 19 Sep 2026 23:04:08 +0200:

Es hilft - Li-Akkus haben eine sehr geringe Selbstentladung, die halten herumliegenlassen jahrelang durch. Jedenfalls, solange ihnen kein BMS "den Saft aussaugt", wie das bei (älteren?) Kamera- oder Händie-Akkus o.ä. gern der Fall ist.

Sicher, wenn der ausreichend häufig in Gebrauch ist, ist das eher keine Frage.

Keine, wenn es weitgehend "im Feld" ausgereizt wurde und dann erst nach Verzögerung wieder geladen werden kann. Ein paar Mal macht das sogar so ein BMS auch mit, ohne den Akku zu trennen. Aber da hat ein (über)vorsichtiger Hersteller halt einen Zähler eingebaut, der das nicht "zu oft" zuläßt. Danach ist Schluß, und zwar genau dann, wenn man wieder das Ladegerät anschließt und das BMS wieder voll aktiv wird.

Hallo Kay,

Du schriebst am Sat, 19 Sep 2026 08:32:46 +0200:

...

Es ging hier aber um einen Varistor. Ein solcher soll, per "Durchschuß", Überspannungen ableiten bzw. soweit begrenzen, daß die anderen Bauteile "hinter" ihm nicht kaputtgehen. Wenn der sowas aber öfters zu tun hat, dann wird ihm das ggfs. auch mal zu bunt, und er "schießt selber durch". Dann kann das Gerät selber - wenn er dadurch keinen Kurzschluß verursacht - noch ganz normal funktionieren, es ist halt deutlich empfindlicher gegen (weitere) Überspannungen.

Aber der einzige, der sich getraut hat, zu sagen "wir unterstützen keine Updates, wir würden ja gerne, aber Debian kann es nicht. Installiere neu."

Wie gut Debian sich updaten lässt, weiß jeder außerhalb der MX-Zielgruppe. Ich bin da durchaus nachtragend, das war einfach frech.

Haben Sie, durchaus maßgeblich Ubuntu-Leute arbeiten auch in Debian mit. Das ist gut und nicht gut, gleichzeitig.

Sie behaupten halt nicht, dass sie manche Dinge nicht können weil Debian sie nicht kann. Gerade Promox erlaubt (und erwartet), dass man auch mit dem darunterliegenden Debian arbeitet und Dinge tut.

Grüße Marc

Diese Benutzer sind aber in social media überragend laut und fallen weiterhin durch ihre Anspruchshaltung auf.

Grüße Marc

Und jetzt?

Wird das Linus groß kratzen? Wird es die Distributionen kratzen?

Ich vermute nein.

s/frech/Arschloch-Verhalten/

Aus eigener Erfahrung: Upgrades über mehrere Debian Releases ist gar kein Problem. Allerdings kann es Überraschungen geben, wenn man die Releasenotes nicht liest[0] ... ;-)

Man liest sich, Alex. [0] "Remember, if _everything_ else fails, read the manual".

"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and looks like work." -- Thomas A. Edison

Am Sun, 20 Sep 2026 23:21:17 +0200 schrieb Sieghard Schicktanz:

Ich bin glücklich, noch drei Akkus dafür pflegen zu können und nehme das ideapad mit die Urlaube. Tethering liefert das Netz und man kann ein paar park4night-Tage damit überbrücken. Smartphonebanking ist mir immer noch unsympathisch und bequemer ist eine netbook-Tastatur allemal. aq

Am Sat, 19 Sep 2026 16:43:36 +0200 schrieb Thomas Einzel:

Im laufenden youtube-Betrieb und kalt war das Netzteil da schon nicht mehr. Da im netbook gerade mal ein Akku steckte, lief das video unbeeinträchtigt weiter. aq

Darum nennt man diese Pöbel-plattformen (X, FB u.a.) ja auch treffender ASOZIALE Medien. Und hält sich tunlichst davon fern. Jedenfalls mir ist das möglich - auch weil es eh niemanden kratzt was ich für eine Meinung hätte.

Ich bin mir auch noch nicht sicher was zuerst da war. Die Anspruchshaltung oder die immer erweiterten Möglichkeiten der Technik die m.E. diese Anspruchshaltung erst befördern konnte. So was verselbständigt sich doch leicht und führt; wie die Wirtschaft mit ihrem Wachstum; zum "immer mehr haben wollen".

Bye/ /Kay

Ich hatte Usenet und Mailinglisten hier einbezogen, die oben beschriebene Zielgruppe lehnt Reddit, Facebook etc natürlich ebenso lautstark ab wie den Betrieb zeitgemäßer Hardware.

Grüße Marc

Oder normales Haushaltsmehl. Eine Mehlstaubexplosion ist auch nicht ohne.

Dieser Spruch ist von meinem Onkel Fips, Luft- und Raumfahrtingenieur.

Grüße Marc

--

---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Am 21.09.2026 um 13:11 schrieb andreas quast:

Was mich eigentlich interessierte war, ob das Netzteil nur bei Bedarf eingesteckt wurde oder dauerhaft eingesteckt war.

Ich habe den Thread gerade noch mal "durchgescrollt" und keinen Betrag von dir gesehen, ob du das Netzteil mal aufgemacht und angesehenen hast. Ich hätte bei so einem Kandidaten keinen "Mut" mehr zum ungeprüften Betrieb. 20V 2A? Da gibt es inkl. hoffentlich passendem Hohlstecker Ersatz.

Generell sind entzündbare Stäube (und das schliesst Metallstäube ein) immer wieder für beeindruckende Explosionen der relevanten Betriebe gut. Beim YouTube-Kanal vom USCSB (United States Chemical Safety Board) taucht das immer wieder mal auf.

Man liest sich, Alex.

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