Netzteil explodiert

Sep 18, 2026 Last reply: 1 month ago 97 Replies

Ich verstehe unter sozialen Medien die Medien, die die nicht-technikaffinen Leute bzw. Politiker kennen. Mailinglisten und Usenet gehören nicht dazu, ebensowenig irgendwelche Fachforen.

Ich habe in sozialen Medien (unter der o.g. Definition) bisher keine gescheiten technischen Diskussionen gesehen.

Aber das RTFM(1) in der IT wird IMHO ebenso wenig beachtet.

Ob sich das künftig Ändert, mit dem Auftrag an die KI "Schreib mir ein richtig gutes Handbuch für Y" ;-)

Bye/ /Kay

(1) READ the F****ng Manual!

Gilt "Bäcker" dann als Hochrisiko-Beruf? Da muß ich unseren hier echt mal nach fragen. ;)

Bye/ /Kay

Mein damaliger Lehrherr, allgemein:

"Du hättest besser Bäcker lernen sollen, da kannst Du alles auffressen, was Du kaputtmachst.

In einer späteren Firma, wo aber auch mehrere Mitarbeiter diese Sprüche kannten, kam mal ein Ersatzteil an. Absender: Firma XXX, Bäckerei- und Elektromaschinenbau.

Party!

Kann ich bestätigen - mein System hat reichlich Versionsupgrades ohne Probleme durchgezogen, incl. den a.out->elf und libc5->libc6 Umstellungen. Neuinstalliert habe ich einmal wegen der Umstellung auf 64 Bit (ja, es gibt Anleitungen für Crossgrades, aber das ist frickelig und kein offiziell unterstützter Pfad). Das Debian Paket- und Updatesystem ist nach meinen Erfahrungen top und stabil.

Ja, auch das - ich habe in meinem Umfeld mehrfach erlebt, was passiert, wenn man das nicht tut ;-)

Und auch das Kapitel "issues to be aware of" *vor* dem Upgrade lesen und notfalls entsprechende Schritte einplanen. Ein Teil davon würde in der Reihenfolge eher *vor* die Beschreibung der Update-Schritte gehören, aber gut.

cu Michael

Some people have no respect of age unless it is bottled.

Schrieb ich doch: das wäre ein Perfektes BMS mit Null Eigenverbrauch.

Nein, eben nicht. Auch Li-Akkus habe eine deutliche Selbstentladung, da hilft es auch nicht, wenn das BMS keinen Strom zieht. Nach meinen Erfahrungen nimmt die bei manchen Akkus im Laufe der Zeit deutlich zu.

Das kommt hinzu, aber gegen "lag länger im Schrank" kann auch ein gutes BMS nichts tun.

cu Michael

Wenn man sich hinreichend dusselig anstellt, kann alles ein Hochrisiko- beruf sein. Was aber durchaus ein Risiko bei Bäckern sein kann: Sich eine Mehlstauballergie (üblicher Auslöser sind Weizenproteine) ein- zufangen --> berufsunfähig. Ist aber eher selten, soweit ich weiss.

Man liest sich, Alex.

Hallo Marco,

Du schriebst am Mon, 21 Sep 2026 11:50:58 +0200:

Dann ist das eine Fehlenetwicklung.

Die größeren Ereignisse mit Mehl waren nicht in Bäckereien, sondern in Mühlen (Rolandmühle).

Aber auch Metallstaub ist nicht ohne, in einem Betrieb, mit dem ich mal zu tun hatte, hat es ein bei der freiwilligen Feuerwehr tätiger Mitarbeiter mit zügigem Eingreifen gerettet.

Hallo Michael,

Du schriebst am 21 Sep 2026 19:31:28 GMT:

Null geht nicht, auch das Gehäuse hat einen endlichen Widerstand.

Der ist aber eben _sehr_ gering. Ich _habe_ solche Zellen, die schon jahrelang rumlagen und dabei zwar durchaus Kapazität verloren (wie o.g., Null geht nicht), aber doch noch immer gute, nutzbare Kapazität hatten (bevor ich sie mal wieder nachgeladen habe). Der defekte ideapad-Akku gehört auch dazu, trotz unwilligem BMS. (Ja, den habe ich aufgemacht.)

Dann hast Du halt schlechte Akkuzellen erwischt, das kommt leider vor. Oder die hatten _doch_ eine "Sicherheitsschaltung" eingebaut, davon hatte ich auch mal welche. Ein Fehlkauf, die "Sicherheitsschaltung" hat die Belastung, die sie begrenzen sollte, nicht ausgehalten, ist ausgefallen und hat die Zellen dann zerstört. ...

Doch, eben indem es sich _rechtzeitig_ abschaltet.

Am Mon, 21 Sep 2026 16:28:47 +0200 schrieb Thomas Einzel:

Bei uns gibt es keine dauerhaft bestromten Netzteile außer der Fritze sondern Netzschalter an Mehrfachsteckdosen. Das explosive Netzteil wartet im Werkzeugkeller auf das Knacken der Hülle. aq

Klar, in Bäckereien fällt normalerweise der Mehlstaub nicht in der Menge und Dichte an, in einer Mühle passiert das schon eher.

Der Klassiker ist, das es jahrelang vor sich hinstaubt, der Staub sich auf allen möglichen (und insbesondere nicht/schlecht erreichbaren) Oberflächen absetzt. Dann wird der durch irgendwas aufgewirbelt und findet eine Zündquelle.

Anschliessend darf man die Fabrik neu bauen.

Man liest sich, Alex.

Kan sein, dass ich auch mit Motoren aus dem Bäckerwesen zu tun hatte, nicht immer war die Hygiene optimal (Rattenkadaver). Und bei Großbäckereien und deren Lagermengen ist da schon einiges Potential. Aber mittlerweile achtet man etwas mehr auf das Risiko von Staubexplosionen, aber bei Betrieben, die ums Überleben kämpfen ...

Usenet ist ein sehr soziales Medium.

Grüße Marc

... ist dieser Kampf nach einer ordentlichen Staubexplosion dann auch vorbei.

SCNR, Alex.

Wie eine Kupfer-allergie in Elektroberufen? ;)

Ja richtig. In Bäckereien wird der nur vor dem Mischen der Zutaten für Brot o.a. in "Staubigen" Mengen rum schwirren.

Wo du's erwähnst. Ich war irgendwann in den 80-90'n in Flensburg und eine Weile im Danfoss-Werk dort beschäftigt. Der Öl-Metall-Staub-Schmier den ich in den Werkhallen da bei allen möglichen Arbeiten an den Fingern und Klamotten hatte kam mir auch nicht wirklich ungefährlich vor.

In dem Werk wurden m.W. Kompressor-Kapseln für Kühlschränke o.ä. hergestellt.

So weit ich erinnere hatten die da wohl noch Glück im Unglück. Zumindest das Inventar (Maschinen) aus einer Halle war wohl schon größtenteils an eine Chinesische Firma vertickt worden. Ob dann in China ein "Sack Reis" mehr umfiel ist mir nicht überliefert. ;-)

Ich erinnere mich aber noch das zwei andere Kollegen in einer Werkhalle mal neue Hauptzuleitungen (Dickes Kaliber) in Kabelbahnen an der Decke "ziehen" sollten. Die haben das offenbar wörtlich genommen, mittendrin war der größte Teil der Halle dunkel und alle Maschinen liefen aus.

Es hat nur EIN mal geknallt - dafür aber heftig. Einer brauchte danach Tagelang eine Dunkle Brille. Er hat wohl in den Blitz geschaut.

Bye/ /Kay

Richtig. Für jene die es kennen und Schätzen.

Aber für die oben angeführte Klientel eher außerhalb ihrer Wahrnehmungs(Blase).

Bye/ /Kay

Am 21.09.26 um 23:29 schrieb Sieghard Schicktanz:

Nein, normales Verhalten. Die Ressourcen (Geld, Zeit, Lust) sind begrenzt. Wenn man diese bereitstellt, kann man bei FOSS den Kurs beeinflussen. Wenn nicht, bestimmten die den Kurs, die diese bereitstellen.

War schon immer so und wird auch so bleiben.

Kommerziell gibt es an x86 kein Interesse mehr, deshalb haben die kommerziellen Distributionen den Support dafür eingestellt.

Auch nichtkommerzielle Distributionen haben das gemacht, weil es zu wenige Leute gibt, die diese Architektur freiwillig betreuen wollen.

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