Re: Buchempfehlung: Elektroinstallation in Wohngebäuden

Thomas Fromm wrote:


Hi Thomas, ein Buch kenne ich dazu nicht, aber ich möchte anmerken daß es nicht grundlos Gesetzt ist, daß nur ein Elektromeister solche Installationen in Betrieb nehmen darf. Eine Lampe aufhängen ist das eine, eine ganze Installation meines Erachtens ganz was anderes. Elektroinstallateur lernt man nicht zum Jux 3 1/2 Jahre lang. Gruß Andy
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Thomas Fromm wrote:
> könnt ihr mir ein Buch empfehlen, was ich zuhause bei der Renovierung > verwenden kann um nach heutigem Stand die Elektroinstallation
> durchzuführen?
Zwei Bücker kenne ich, die Dir als interssierten Laien (also auch für mich) interessant sind:
Weniger tiefgreifend, mehr Praxis, eher Schulbuch: Praxis Elektrotechnik aus dem Europa Lehrmittel Verlag ISBN 3-8085-3128-2
Viele Erklärungen, rechtliche Einschätzungen und Din/VDE-Verweise aber weniger Praxis findest Du im Buch welches das Topic schon nennt: Elektro-Installation in Wohngebäuden von Dieter Vogt, VDE-Verlag ISBN 3-8007-2555-X
Keins der beiden Bücher erklärt allerdings wie Du den Putz abschlägst um eine unterputz Leitung zu legen und wie Du danach sinnvoll wieder den Schlitz zumachst, so daß es nicht mehr auffällt.
Ciao Dschen
-- Dschen Reinecke
=== der mit dem Namen aus China ===
http://WWW.DSCHEN.DE mailto: snipped-for-privacy@dschen.de
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Dschen Reinecke wrote:

Ok, werd ich mir mal anschauen :-)

Nein, genau sowas brauch ja nicht drinzustehen :-)
Dank, Gruss Thomas
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Mermgfurt Detlef Neubauer NP: Depeche_Mode - If_You_Want
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kann einem nich der html code egal sein... wenn die seite funzt?! ;-)
Susi Quinten in dssg
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On Sun, 07 Sep 2003 17:39:08 +0200, Thomas Fromm wrote:

VDE0100ff? SCNR.
Lutz
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Andreas Weber wrote:

Das mag wohl stimmen. Aber ich will ja auch keine Industrieanlagen in Betrieb nehmen, sondern lediglich bei mir zuhause die Verkabelung erneuern. Zur Not kann ich das ganze noch abnehmen lassen von einem IHK zertifizierten Menschen. 50,-/h bezahle ich jedenfalls nicht dafuer, dass mir ein Stift da Kabel abisoliert und Steckdosen versenkt ;).
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Industrieanlagen in

Verkabelung erneuern.

IHK zertifizierten

mir ein Stift da

Wieviel ist Ihnen Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie denn Wert?
Um solche Installationen durchzuführen gehört nich nur ein bißchen Handwerkliches Geschick und mal eben ein Buch lesen, sondern auch elektrotechnisches Grundwissen (z.B. DIN VDE 0100, Leitungsdimensionierung, Absicherung, Verlegearten, Leitungstypen, Schutzgrad der Betriebsmittel, usw.). Das soll nur mal zum Nachdenken anregen.:-)
MfG Ansorg
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Mario Ansorg (Mon, 8 Sep 2003 14:24:03 +0200) wrote:

Sorry, aber bei dem Thema Leitungsdimensionierung musste ich jetzt doch kurz lachen, wenn ich mal an die Diskussion hier über dieses Thema von vor ein paar Wochen denke.

Zum Nachdenken? In den letzten Wochen bin ich ja einigen "Original Elektriker-Installationen" nähergekommen. Da gab es anscheinend bei keinem was zum Nachdenken. Überall das gleiche: Herd, Waschmaschine und Trockner über 2,5mm², Rest über 1,5mm². Egal, ob unterputz, aufputz, im Rohr oder ohne, im Bündel verlegt oder solo. Dito bei den Leitungsschutzschaltern: Überall Auslösecharakteristik B, Amperezahl z.T. auch stur 16A - wobei ich mich frage, warum ich z.B. für eine Flurbeleuchtung 16A Absicherung benötige, aber war ja vom Elektriker so installiert, vermutlich nach vielem Nachdenken.
Ich denke schon, die normale Hausinstallation ab Verteilerkasten bis zu den einzelnen Zimmern kann durchaus von einem Laien durchgeführt werden, sofern der sich vorher ausreichend schlau macht und über ein Grundkontingent klaren Menschenverstandes verfügt. Dafür benötigt man in der Praxis keine 3 1/2 Jahre Lehrzeit. Für die Strecke zwischen Hausanschluss und den verschiedenen Unterverteilungen würde ich allerdings durchaus auf den Elektriker zurückgreifen. Ist halt wie Autofahren und LKW fahren.
Das wirkliche Fachwissen der Elektriker kommt meines Erachtens bei normalen Hausinstallationen kaum zum Tragen. Wobei ich Wissen der Art "230V macht ganz doll Aua bis tot" oder "Knicke Kabel nie tausend mal, weil's dann zerbricht, das ist fatal." nicht als Elektriker-Fachwissen bezeichne, sondern als Glühbirnenwechsler-Grundwissen.
Bis dann,
- Mark
-- AnaMark V2.11 - The VST-Synthesizer http://www.anamark.de /
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Mario Ansorg wrote:

Genau das steht aber doch in den Büchern. Oder wird das Wissen von Generation zu Generation nur mündlich überliefert? ;)
Und wie gesagt, ich will ja hier keine Industrieanlage bauen, sondern einfach nur die derzeitige Elektroinstallation updaten und in Vorbereitung zu LCN erweitern...
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Thomas Einzel wrote:

Appropos Handwerkskammer. Was haben handwerkliche Betriebe an Lohnnebenkosten für Angestellte?
Ich meine in der IT Firma wo ich arbeite liegt man bei ~20% Lohnnebenkosten. (Halt die Arbeitgeberanteile bei KK etc.)
Warum schreien die Arbeitgeber nach zu hohen Lohnnebenkosten? Muss der Arbeitgeber im Handwerk noch irgendwo Gelder abdrücken, die die Handwerkskammer oder so verbrennen? Oder ist das nur pauschales Gejammere?

Ja... ich werd eh erstmal so ein Kurs da mitmachen bei Issendorff, mal schauen ob LCN alles haelt was es verspricht. Insbesondere bei den Komponenten habe ich ein bisschen bedenken, da EIB denn doch eher Stadard ist. Issendorff kann ja morgens mal aufwachen udn sagen 'och hab keine lust mehr' - dann ists vorbei ;) whatever...
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Hallo, Thomas,
Du (tf) meintest am 09.09.03:

20% ist erstaunlich wenig. Vor so etwa 15 Jahren (als ich noch den Betriebsabrechnungsbogen unterrichtete) war die Faustformel: Bruttolohn plus 170%

Letzteres. Denn wenn der Arbeitnehmer nicht arbeitet (z.B. im Urlaub, oder bei Auftragsflaute), dann bekommt er natürlich auch kein Geld. Oder ist das bei euch anders?
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Helmut, 70%? Aber das sind doch nur RV, KV, PV und AV, wo der Arbeitgeber die andere Hälfte dazulegt. Und das sind zusammen etwas 20% meines Bruttogehalts. Also das stimmt schon.

Der Arbeitgeber bekommt dann kein Geld, richtig. Dafür hat er ja in Zeiten wo es der Firma gut ging Rücklagen gebildet, um solche Flauten abzufangen. Bzw. wenn die Firma selbst wenig Aufträge bekommt, dann werden die Mitarbeiter eben auch mal an andere Firmen ausgeliehen. Man muss an der Stelle halt schnell reagieren und nicht erst erwachen, wenn die Kassen leer sind :-)
Und Urlaub, naja, dass der Arbeiter in Urlaub geht muss halt einkalkuliert werden. So ist das auch wenn ich Selbstständig bin und einmal im Jahr Urlaub machen will.
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Hallo, Thomas,
Du (tf) meintest am 09.09.03:

Nein.
Wovon denn? Geht er singen?

Stimmt. Also sind Deine 20% daneben, und Deine 70% auch.
Hat übrigens erst mal nichts mit Elektrotechnik zu tun. Belege einfach einen Volkshochschulkurs über Kalkulation usw. (am besten einen, der auch für die Meisterprüfung verwertbar wäre).
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Args überlesen + 170% ;)

Nein, ein Teil der Gewinne legt man sich doch zurück. Oder gibt das jeder gleich wieder aus ;)

Ja, dann kommen wir mit sagen wir mal 40 Fehltagen (verursacht durch Krankheit und Urlaub) auf zusätzlich 1/6 des Arbeitslohns an Nebenkosten. Da sind wir schon bei 37%... Nun, letztendlich ist eh das was zählt der Gesamtaufwand. Also Mitarbeiterschulungen, Beteiligungen etc. die ggf. dazukommen.

Ach, so genau wollte ich das nicht wissen. (Meister werden, werd ich sowieso nicht ;)
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Hallo, Thomas,
Du (tf) meintest am 09.09.03:

Und woher kommt dieser Gewinn?
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen wrote:

Nach abzug alles Ausgaben für ein Projekt bleibt nunmal Gewinn übrig.
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Hallo, Thomas,
Du (tf) meintest am 10.09.03:

Aber nicht bei 20% Aufschlag auf Arbeitnehmer-Brutto.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen schrieb...

Das sind aber auch Ausgaben. Somit stimmt die Aussage schon.
- Heinz
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Hallo, Heinz,
Du (hsaat) meintest am 12.09.03:

Nein - das war (so der Erstschreiber) der Aufschlag, der dem Kunden in Rechnung gestellt werden sollte. Einen zahlenden Kunden unterstellt: das wären Einnahmen.
Noch pingeliger: überhaupt einen Kunden habend ...
Ein Handwerksbetrieb sollte etwas anders geführt werden als die Boutique der kinderlosen und leicht gelangweilten LAB.
Viele Grüße! Helmut
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an
~20% Lohnnebenkosten.

Wo ich arbeite sind es ca. 45% Lohnnebenkosten.

Lohnnebenkosten? Muss der

die die

pauschales Gejammere?
Ja klar, HWK Beiträge, Berufsgenossenschaft, evntl. Innung, usw. da kommt schon etwas zusammen.
MfG Ansorg
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