Die erste "Luftpumpe" war ein Rootsgebläse mit einem 12kW E-Renncart-Motor... Was jetzt drin ist, weiss ich nicht, es wurde aber mit zahlreichen Motor/Gebläsekombinationen experimentiert. Der betreffende Ing machte mal im Vorbeigehen eine Bemerkung, ob ich nicht gerade ein Labornetzgerät im Regal hätte. Klar, sagte ich, da ich ahnte, welchen Witz er in Petto hatte. "Aber so 70A /48V". Hatte ich natürlich. Später kam er mit der Bemerkung, das Ding hätte wohl einen Defekt, immer wenn er richtig aufdrehen würde, würde die Sicherung fliegen. Naja, er hatte das Ding mit Adapterkabel an einer normalen 230V Dose...
Rekuperation der Bremsenergie, keine Leerlaufverluste und sehr guter Teillastwirkungsgrad sind die Hauptvorteile des Elektro- antriebs, respektive das sind die entsprechenden Schwachpunkte des Verbrennungsmotors. Bei unserem Versuchsfahrzeug wird die Bremsenergie in verhältnismässig wenig Gewicht in Super- caps gespeichert, welche vollgeladen genug Energie haben, das Fahrzeug wieder auf 50km/h zu beschleunigen.