Schalter/Taster nachschmieren

Hallo zusammen,
ich habe ein kleines Problem mit Tastern der Fa. gira.
Fast alles eingebauten Serientaster sind sich einig, nach einer gewissen
Betriebszeit, die jetzt bei ca. 4 Jahren liegt, mechanisch zu klemmen und "hängenzubleiben", d.h. die gesamte Schaltfläche kehrt trotz ausreichender Federspannung nicht in die Ruhelage zurück.
Ein "Tröpfchen Öl" kann hier sicher Abhilfe bringen, allerdings sollte es sowohl für den Kunststoff als auch für den Kontakt geeignet sein.
Irgendwelche Tipps? Die Schalterserie ist natürlich inzwischen ausgestorben.
Gruss Udo
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Udo Piechottka schrieb:

meist nicht lang, weil das Zeug den Dreck anzieht wie der Mist die Fliegen. Dann geht's hinterher noch schlechter als vorher. Manche Öle verharzen auch noch und bilden dann eher eine teerähnliche Pampe, die dir sicher nicht helfen wird. Trockenschmierstoff wäre wohl besser. Wenn's elektrisch gut abgekoppelt ist, Graphit oder Molybdänsulfid. Wenn's denn wirklich flüssig sein soll, wäre vielleicht noch Silikonöl eine Möglichkeit, weil das den Dreck nicht gar so anzieht.

Den Kontakt selbst schmieren? Ob das ein guter Rat ist, wage ich zu bezweifeln. Der sollte möglichst schon trocken bleiben.
--
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller wrote:

Machen wir bei Niedervolt-Kram oft mit Petroleum Jelly.
--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /
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Joerg wrote:

= Vaseline?
Grüße
Joachim
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Christoph Müller schrieb:

...
Eben. Diese zwei Punkte zu trennen wird schwierig. Grafit und dunkles Molybdänsulfid leiten, Kriechströme ohne Ende bis zur Bogenbildung. Und Silikonöl auf elektrischen Kontakten will man auch nicht haben. Und Teflonspray ist auch Mist, da es meist aggressive Lösungsmittel hat, welche die Plastikteile, vorallem solche mit PS Anteil, killt.
Wie Joerg schon meinte, irgendwas auf Kohlenwasserstoffbasis ist eigentlich gar nicht so schlecht, Dreckmagnet hin oder her. Diese sauteuren Spezialfette für Kopierer usw. schienen mir ohnehin nicht allzu dreckanfällig.
--
mfg Rolf Bombach

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[...]
ev. ist das Innenleben gegen ein neues (von Gira) austauschbar.

HTH PF
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Paul Fleissner schrieb:

Da fällt mir grad' nochwas ein: Wenn Konstruktionen mit gleitenden Bauteilen gemacht werden, verwendet man gerne gut gleitende Werkstoffe. Also welche, die ihren Schmierstoff quasi schon eingebaut haben. Würde mich nicht wundern, wenn's auch hier so wäre. Dann genügt ein ordentliches Saubermachen, weil dann wahrscheinlich in erster Linie der angesammelte Dreck bremst. Wenn's geht, die betreffenden Teile ausbauen und wie Geschirr abspülen. Aber nicht in der Spülmaschine, weil dort viel zu aggressive Chemie verwendet wird, die ggf. die eingebetteten Schmierstoffe auch noch gleich bis aus tieferen Schichten mitnimmt.
--
Servus
Christoph Müller
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