Schutzleiter im Altbau / Spannungen und Funktion an Steckdosen messen

Oct 01, 2006 20 Replies

Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Besser, als zu nullen obwohl gar kein Nulleiter (PEN) da ist!

Wenn die Bedingungen f=FCr Standortisolierung noch gegeben sind (keine Schukosteckdosen im Raum, keine metallischen Gas-, Wasser- udn heizungsrohre, geerdete Antennenleitungen,...) m=FC=DFte/d=FCrfte man den Schutzkontaktb=FCgel abbrechen und die solcherart kastrierte Schukosteckdose installieren. Nur wird das selten gegeben sein. Dann hilft nur PE nachtr=E4glich legen. Entweder neu einziehen, neu stemmen, oder dazulegen. Wenn man einen separaten PE aufputz annagelt (AP-Verlegung von H07V-U mit Nagelschellen ist in diesem Fall zul=E4ssig) mu=DF dieser bei einem Au=DFenleiterquerschnitt von 1,5mm2 mindestens 4mm2 haben.

Wenn ein TN-Versorgungsnetz vorhanden ist (beim EVU zu erfragen) und kein FI und vorherige PEN-Aufteilung k=F6nnte man argumentieren, die Nullungsbr=FCcken seien nur bei der Installation vor 1973 vergessen worden und m=FC=DFten jetzt nachger=FCstet werden. Man begibt sich damit aber schon in eine rechtliche Grauzone, denn eigentlich darf ein PEN keinen Querschnitt unter 10mm2 haben, und beim Setzen neuer Nullungsbr=FCcken nutzt man eine fr=FCher nur als N genutzte Ader nun als PEN. Soviel um den Paragraphenreitern das Maul zu stopfen.

sg Ragnar

PS: als geb=FCrtiger und gelernter Wiener Elektrotechniker vertrete ich pers=F6nlich die Meinung: Besser gar kein PE als klassisch genullt! Wenn gar kein PE da ist, kann man wenigstens einen FI setzen. Und Tod durch Schutzma=DFnahme (PEN-Bruch -> Geh=E4use steht unter Spannung) kann auch nur bei TN-C passieren.

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