" Mit einem Schutztransformator wird die Sekundärseite ohne Erdung mit Betriebsspannung versorgt. Durch die fehlende Erdung kann kein Strom mehr zur Erde fliessen. "
heisst das im Klartext, dass wenn ich einen Transformator nehme (1:1) an die Wechselspannung anschliesse (~230V), und dann die beiden Stränge nacheinander "in die Erde stecke", dass kein Strom zur Erde fliesst.
MfG
Daniel
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S
Siegfried Schmidt
Hallo Daniel,
Das heist es und ist eine zwangsläufige Folge der galvanischen Trennung der beiden Stromkreise.
Allerdings ist nicht jede Trennung durch einen Trafo gleichzeitig auch eine Schutztrennung. Die stellt höhere Anforderungen an den Trafo.
Siegfried
W
Werner Haselsteiner
Dann ist es ein Kuzschlu=DF =FCber Erde -> Strom flie=DFt je nach Erde
Der Trafo hat den Sinn zu verhindern:
1 dass Steuerungen durch Erdschl=FCsse ausfallen
2 der Elektriker l=E4nger lebt (obwohl arbeiten unter Spannung fast Verboten ist)
die Spannung muss aber dann mit einer Isolations=FCberwachung =FCberwacht werden.
C
Carsten Ihlo
Schüle Daniel schrieb:
Im Normalfall fliesst eh kein Strom über die Erde zum Sternpunkt zurück. Was heisst denn in die Erde stecken? Das Betriebsmittel soll wieder geerdet werden? Dann kann man sich auch den Trenntrafo sparen. Denn da wird nichts getrennt.
ci
C
Christian
"Schüle Daniel" schrieb im Newsbeitrag news:dv6ojt$tg4$ snipped-for-privacy@news2.rz.uni-karlsruhe.de...
Hallo,
nicht das Betriebsmittel wird geerdet, die Betriebsmittel werden untereinander verbunden! Potentialausgleich. Damit wird eine Druchströmung verhindert wenn im Fehlerfall die Betriebsmittel unterschiedliche Potentiale annehmen.
Gruß Christian
P
Patrick Kibies
Auf meinem TreTra steht "nach VDE 0550 und VDE 0113 E 75 g" sind dort die Anforderungen beschrieben?
Gruß Patrick
S
Schüle Daniel
[...]
ich habe mit Absicht gesagt .. nacheinander in die Erde stecken (beide zusammen würde dann Kurzschluss über die Erde ergeben)
wenn man die L1 (heisse Phase) nimmt, eine Lampe/Widerstand anklemmt und anstatt von N, das andere Ende in die Erde, zB über Eisenstange (klar .. Vorsicht Schrittspannung) dann leuchtet ja die Lampe.
Wenn ich nun die 2 Leiter an der sekundärseite des Schutztrafos nehme und dasselbe Spiel mache, wird dann Lampe leuchten?
nein
Gruss, Daniel
L
Lars Mueller
formatting link
B
bastian
Christian schrieb:
Hi, nach meiner unma=DFgeblichen Meinung darf an einen Trenntrafo immer ein Verbraucher angeschlossen werden.
Den Trenntrafo nutzt man, um im Fehlerfalle-Isolationsfehler/ber=FChrbare spannungsf=FChr.Teile- keine Durchstr=F6mung zur Erde zu haben.
Bei 2 oder mehr Ger=E4ten kann aber bei 2 Fehlern doch wieder ein Strom durchstr=F6men beim Ber=FChren der beiden Fehlerstellen, und wenn es an den Zuleitungen zu Isofehlern kommen w=FCrde.
bastian
C
Carsten Troysdorf
Werner Haselsteiner schrieb:
Aha! Der Trafo sozusagen als natürliche Auslese...
SCNR Carsten
S
Siegfried Schmidt
Hallo bastian,
Das kommt darauf an, was erreicht werden soll.
Als reine Schutztrennung darf auch mehr als ein Verbraucher versorgt werden, für einen "erhöhten Schutzwert" darf es nur einer sein.
Die wenigsten Schutzmaßnahmen helfen gegen 2 Fehler.
Siegfried
J
Juergen Bors
Am 2006-03-14 schrieb Schüle Daniel:
[]
Doch. Er fließt in die Erde und auch wieder heraus, wenn du die richtigen Anschlüsse in die Erde steckst....
Sollte man aber zum Schutz der Gesundheit besser lassen. Schrittspannungen sind auch mit einem Trenntrafo gefährlich.
C
Christian
"Siegfried Schmidt" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@shiva.my-fqdn.de...
Hallo, bei vorgeschiebener Schutztrennung nur ein Gerät. zB. wenn in einem Behälter mit Elketrowerkzeug gearbeitet werden soll.
Sonst wenn mehr als ein Gerät an den Trafo angeschlossen werden soll ist zwingend ein ungeerdeter Potentialausgleich notwendig. zB. bei Stationären Anlagen, 2 Motoren stehen in einen Abstand von einen Meter, denkbarer Fehler: Motor 1 nimmt das Potential des einen Leiters an, Motor
2das Potential des anderen Leiters. Wenn man jetzt beide Motoren berühren würde, würde es zur Dürchströmumg kommen. Da aber beide Motor über den Potentialausgleich (ungeerdet) verbunden sind, gibts einen Kürzschluß.
Gruß Christian Gruß Christian
S
Siegfried Schmidt
Hallo Patrick,
Die VDE 0551 spielt auch noch eine Rolle.
Siegfried
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Siegfried Schmidt schrieb:
Das stimmt ja nun so nicht. Wenn _beide_ Leiter des Trenntrafo-Ausgangs mit Erde verbunden werden, fließt selbstverständlich Erdstrom: aus dem einen Leiter in die Erde hinein und von dort in den anderen wieder zurück, und jemand, der sich im Stromkreis befindet, wird dabei gegrillt.
Das ist allerdings nicht der Sinn der Sache: man geht davon aus, daß der komplette sekundäre Kreis insgesamt isoliert ist. Dann passiert nichts, wenn einer (!) der beiden Leiter entweder direkt oder indirekt (z. B. über eine Person) zufällig mit Erde verbunden wird: es fließt kein Strom. Allerdings liegt dann die gleiche Situation wie bei einem geerdeten Netz vor: eine zweite Berührung macht Probleme. Und deshalb ist es äußerst sinnvoll, eine Isolationsüberwachung vorzusehen, die einpolige Erdschlüsse meldet.
Und der ist dann auch entsprechend gekennzeichnet - immerhin wollen die Hersteller für den höheren Bau- und prüfungsaufwand auch mehr Geld sehen.
Gruß aus Bremen Ralf
S
Siegfried Schmidt
Hallo Ralf,
Was verstehst du an 'nacheinander' nicht?
Aus diesem Grund unterliegen die Isolation der Leiter und der Trennung besonderen Anforderungen. Und entsprechend selten ist eine zusätzliche Überwachung.
Eine Trennung ohne diese Anforderung ist keine Schutztrennung und damit eine ganz andere Baustelle.
Siegfried
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