Sternschaltung Kurrzschluss - eilig

Hallo zusammen, ich habe schon ein bisschen im Archiv gestöbert finde aber nicht die richtige Antwort. Ich hoffe mir kann jemand helfen.
Es geht um eine Aufgabe bei uns an der Uni:
Ich habe eine symmetrisch belastete Sternschaltung(230/400). Neutralleiter ist nicht angeschlossen aber brauche ich ja auch nicht. An einem Strang werden I=5A gemessen. Zuerst wird nach dem Widerstand(jeder einzelnd)gefragt. Da hat mich mein Wissen noch weiter gebracht denke ich. Über U=R*I kam ich auf 46 Ohm. Dann war noch Gesamtleistung gefragt un das hab ich auch hingekriegt.
Jetzt heißt es allerdings, dass nach einiger Zeit ein Widerstand durchbrennt(d.h. Kurzschluss denke ich mal).
1.Wie groß ist nun der Betrag der Spannung, der an den anderen beiden Widerständen noch anliegt? 2.Wie groß ist nun die entnommene Gesamtleistung?
Vllt kann mir noch jemand erläutern wie denn da der Strom fließen soll, wenn einer der Widerstände durchbrennt. Angenommen im Leiter 2 brennt der Widerstand durch, liefert denn dann nicht die Spannungsquelle von Leiter 2 einen unendlich hohen Strom?
Mir ist unklar wie sich Spannung und Strom jetzt neu verteilen, wenn man sozusagen einen der Widerstände rausnimmt ...
Ich hoffe ihr könnt mir helfen und ich hoffe ihr schafft das bis Montag, da ich am Montag ne Klausur schreibe und das eigentlich das einzige ist was ich noch nicht so recht verstanden habe.
PS: Wie ist das denn in Analogie zur Dreiecksschaltung wenn da ein Widerstand durchbrennt? Dann sind doch 2 der Leiter direkt ohne Widerstand miteinander verbunden, oder? Wenn jemand noch Zeit hat mir zu erklären was da passiert wäre ich glücklich;)
Danke im Voraus
Gruß, Felix
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Wenn der Widerstand durchbrennt, dann könnte er doch auch eine Unterbrechung darstellen (das Widerstandsmaterial ist doch "durchgebrannt"). Den Rest kann man sich dann ja durch ein paar einfache Überlegungen zusammendenken. Viel Spass dabei.
Felix Bertkau schrieb:

nicht angeschlossen aber brauche ich ja auch nicht. An einem Strang werden IZ gemessen.

einer der Widerstände durchbrennt. Angenommen im Leiter 2 brennt der Widerstand durch, liefert denn dann nicht die Spannungsquelle von Leiter 2 einen unendlich hohen Strom?

ich am Montag ne Klausur schreibe und das eigentlich das einzige ist was ich noch nicht so recht verstanden habe.

durchbrennt? Dann sind doch 2 der Leiter direkt ohne Widerstand miteinander verbunden, oder? Wenn jemand noch Zeit hat mir zu erklären was da passiert wäre ich glücklich;)

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Danke im Voraus
Gruß, Felix
Sag mal, was lernt Ihr eigentlich an der Uni? Ein Elektrotechnik-Azubi nach dem ersten Jahr sollte beleidigt sein, wenn er so eine einfache Aufgabe bekommt.
Aber ein Tip, ein durchgebrannter Widerstand wird einen unendlich hohen Widerstand annehmen, keinen Kurzschluß.
Grüße
Joachim
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Auch die unwahrscheinliche Variante mit Kurzschluss ist simpel, beide Varianten kann ich auch ohne Uni und vorgeschrittenen Alters ohne Mühe lösen. Tipp, mit einer Skizze springt die Lösung ins Auge.
Ernst
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Naja, studier Maschinenbau und da ist E-Technik nur ein Beifach.
Abertrotzdem schonmal Danke nur wirklich schlauer bin ich nicht.
In der Aufgabe ist von einem Leerlauf die Rede nachdem der Widerstand durchgebrannt ist, das hieße in meiner Vorstellung, dass der Widerstand weggenommen wird und nur noch das Leiterkabel da ist.Oder sehe ich das falsch?
Angenommen der Widerstand brennt durch, also einer der drei Leiter fällt komplett weg. Dann liegen im Neutralpunkt nur noch 2 Spannungen an, die jeweils einen Widerstand beitzen. Mir ist unklar wie ich da den neuen Strom oder die neue Leistung berechnen soll, denn im Neutralpunkt ist der Gesamtstrom doch jetzt nicht mehr 0 oder?
Oder kann ich die Sternschaltung praktisch aufklappen und dann eine neue Spannung berechnen?
L1-----Widerstand----N----Widerstand-----L2
und dann einfach mit einer neuen Masche bestimmen? (L1N)-(NL2)=(L1L2) lol versteht ihr was ich meine?
Und wie sieht das aus, wenn der Widerstand so durchbrennt, dass die Leitung nicht unterbrochen wird (also meiner Meinung nach ein Leerlauf entsteht)?
L1---Widerstand--N L2---Widerstand--N (die drei N's sind die gleichen^^) L3---------------N
Dann würde doch zwischen L3 und N ein unendlich hoher Strom fließen, weil kein Widerstand mehr da ist ...
Ich schreib das alles so ausführlich auf, wei lich s jetzt mit Skizzen versucht habe und mir die Lösung nicht ins Auge springt. Ist mir immernoch rätselhaft wie ich das lösen soll.
Außerdem behandeln wir diese Elektrotechnik erst seit ca 3 Monaten und das auch eher wenig, weil andere Sachen an der Uni iwie Vorrang haben. Wenn ich ein Jahr sowas machen würde, würde ich bestimmt auch anders über die aufgabe denken.
Also an alle Azubis hier, bitte erklärt mir die Aufgabe...;)
nochmals Danke
Gruß, Felix
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Am 14.02.2009 15:31:48 schrieb Felix Bertkau:

Du hast aber auch geschrieben, der N (also der Sternpunkt) sei nicht ans Netz angeschlossen. Wohin sollte da ein unendlich hoher Strom fließen? Am Sternpunkt liegt halt dann die L3 Spannung an. Aber ich behaupte das trifft bei deiner Aufgabe nicht zu, mit dem Durchbrennen des Widerstandes ist IMHO eindeutig eine Unterbrechung gemeint.
--
lG Ferenc

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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Juergen Kluth schrieb:

Immer wieder, immer wieder ...
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Wie er durchbrennt ist ja egal. Wichtig ist nur, dass er durchgebrannt ist. Für mich bedeutet "durchgebrannt", dass er nun einen unendlich hohen Widerstand besitzt, analog zum Status einer durchgebrannten Glühlampe.

Steht ganz oben, hast Du selber geschrieben: 400V. Somit liegt jeder Widerstand an 200V.

P = U^2 / R sollte bekannt sein. U ist bekannt (400V), R ist hier der gesamte Widerstand der beiden in Reihe liegenden Widerstände, also 2 * 46 Ohm.

Im Augenblick des Durchbrennens? Mag ja sein. Oder auch nicht. Interessiert hier aber nicht.
Ich denke, Du machst Dir unnötige Gedanken über durchbrennende Widerstände. Mach dir nur Gedanken über durchgebrannte Widerstände! Am einfachsten ist es, du nimmst ein Radiergummi und entfernst ihn aus der Zeichnung, wenn Dir dann die Lösung nicht direkt ins Auge springt, dann - bitte verzeih mir - solltest Du Dir überlegen, ob Du das richtige Studium gewählt hast.
Ich bin mir aber sicher, dass es mittlerweile bei Dir "Klick" gemacht hast, oder?
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Hallo zusammen, ich habe schon ein bisschen im Archiv gestöbert finde aber nicht die richtige Antwort. Ich hoffe mir kann jemand helfen.
Es geht um eine Aufgabe bei uns an der Uni:
Ich habe eine symmetrisch belastete Sternschaltung(230/400). Neutralleiter ist nicht angeschlossen aber brauche ich ja auch nicht. An einem Strang werden IZ gemessen. Zuerst wird nach dem Widerstand(jeder einzelnd)gefragt. Da hat mich mein Wissen noch weiter gebracht denke ich. Über U=R*I kam ich auf 46 Ohm. Dann war noch Gesamtleistung gefragt un das hab ich auch hingekriegt.
Jetzt heißt es allerdings, dass nach einiger Zeit ein Widerstand durchbrennt(d.h. Kurzschluss denke ich mal).
1.Wie groß ist nun der Betrag der Spannung, der an den anderen beiden Widerständen noch anliegt? 2.Wie groß ist nun die entnommene Gesamtleistung?
Phasen U1, U2, U3
U12 = U1-U2 = 230V*e^j0° -230V*e^j(-120°) = 230V + 115V +j199,2V = 345V +j199,2V = 398,4e^j30°
|U12| = 400V
Das hätten wir natürlich auch gleich hinschreiben können, da die Spannung zwischen den Phasen bekanntlich Wurzel(3)*230V ist. An jedem Widerstand liegt davon die halbe Spannung, also 200V.
Gruß Helmut
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