Ich finde es faszinierend, welche auch finanziellen Aufwände Du auf Dich nimmst, nur um am Ende Deine Überzeugung, dass es sich eh nicht rechnet, bewiesen zu haben.
Das ist doch absurd.
Ich finde es faszinierend, welche auch finanziellen Aufwände Du auf Dich nimmst, nur um am Ende Deine Überzeugung, dass es sich eh nicht rechnet, bewiesen zu haben.
Das ist doch absurd.
Nicht unbedingt. Steil angeordnete Ost- oder Westmodule erreichen kaum je ihren Nennstrom und schon gar nicht gleichzeitig. Die MPP-Regelung benachteiligt das schwächere noch weiter. Und vor allem wird ein Modul am abgeregelten Inverter zur Spannungsquelle. Ein Verbraucher zieht so viel Strom, wie er haben will, nicht mehr.
Tue ich ja nicht. Dank aller staatlichen Subventionen stehe ich für mich immer noch gut auf der Gewinnerseite. Ich teile bloß nicht die selbstgerechten Annahmen wo das Geld herkäme und bilde mir nicht ein, die Welt zu retten. Ich betreibe ein nettes Hobby auf Deine Kosten und gewinne wertvolle Daten, die meine theoretischen Vorannahmen bestätigen oder widerlegen.
Bis jetzt war der pessimistische Rand meiner Amortisationserwartung immer noch optimistischer als die Wahrheit, aber nicht viel und der Sommer kommt erst noch. Und auch bei mehr als fünf Jahren mache ich noch lange keinen Verlust.
Wir hatten in diesem Thread eben erst besprochen, dass ein Überschreiten der Leerlaufspannungen das gefährlichere ist - und die hast du auch bei Verschattung oder schlechter Ausrichtung.
Am 18.04.2025 13:47 Uhr schrieb Marc Haber:
Es gab wohl bei PKWs ein paar wenige Fälle mit Totalausfällen, sonst verkaufen sich die PKWs nach 10 Jahren wohl noch immer.
Die Frage ist halt, was für Qualität man da bekommt. Bei den Autoherstellern gibt es immerhin Marken, die wenig Lust haben, ihren Ruf komplett zu verlieren. Bei Juckie-Fuckie aus Asien sieht das ggf. anders aus.
das stimmt, das sind die <=800VA Wechselrichter mit oft 4 MPPT, es gibt allerdings auch andere mit <=800VA wie:
Solarpaket I, das war mir durchaus klar, ändert aber prinzipiell nichts.
800VA Wechselrichter mit 4 MPPT eignen sich in der Regel nur zum Anschluss von 4 Modulen an je einen der MPPT Eingänge - nichts parallel und erst recht nichts in Reihe.
Ja klar. Aber wenn ein Modul sie nicht erricht, dann tun es ein Dutzend parallel geschaltete auch nicht.
Ich dachte wir dikutieren hier eine konkrete Frage, wie schalte ich vier Module zu zwei jeweils parallelen Paaren zusammen, und nicht, wie kann ich einen Inverter mit dem lautesten Knall kaputtmachen.
Ich kenne keinen einzigen 800 W Wechselrichter mit 4 MPPT.
Typisch sind in dem Bereich 2 MPPT
Ja, es gibt einige Geräte in dem Bereich mit nur einem MPPT und Eingangsspannungen über 65 V - die Growatt MIC 400 bis 3300W, die SolaX Power X1 Mini, 600 bis 3680 W. Das sind aber eher Ausnahmen - abgespeckte Geräte aus auch deutlich stärkeren Geräteserien.
Geräte mit 4 MPPT kenne ich erst jenseits von 1000 W - z.B. der preislich attraktive hoymiles HMS-1600. Der interessiert mich gerade für eine Anlage mit 16 kleinen, alten Modulen (115 W).
Dann sollten wir das auch tun. Ansonsten wird die Überspannung mangels Leistung eher zu einem leisen Absterben führen, ganz ohne Knall und Rauch.
Oh mein Fehler, ich hatte an Geräte wie Solarbank 2 E1600 Pro gedacht, ja, da ist der 800VA Wechselrichter mit 4MPPT nur integriert, aber man kann auch 2kWp gemäß Solarpaket I anschließen.
Kommt da einer in die Nähe von Generatorleistungen von 2kWp? Ich habe nun zwei mit 1,5kWp gesehen, ok. (APsystems EZ1-M und Anker SOLIX MI80)
Die hatte ich doch oben verlinkt.
Wenn man sich 4 oder 5 Module mit in Summe 2kWp bauen möchte, ist das in einem String IMO eine Überlegung wert. BTW, wenn die Stringleitungen etwas länger werden, sind in Reihe geschaltete Module bei gleichem Kabelquerschnitt besser als parallel geschaltete.
Bei >800VA bist du aus dem Bereich Steckersolar raus, da kannst du irgendeinen Wechselrichter mit mehreren Stringeingängen und getrennten MPPT nehmen. Der HMS-1600 hat lt.
Nein, du hattest die 800-Watt-Varianten verlinkt. Die sind aber Teil ganzer Gerätefamilien, die bis 500 V Eingangsspannung abkönnen und die eben bei den anderen Modellen bis zu 3300 oder 3680 Watt unterstützen.
Das sind also abgespeckte Teile von sonst größeren Baureihen. Deswegen können die auch die hohe Eingangsspannung ab. Dafür sind sie erstaunlich günstig, um sich neben anderen Balkonkraftwerken behaupten zu können - die typisch gezielt für etwa 800 W konstruiert wurden.
Absolut, vor allem wenn die alle in die gleiche Richtung unbeschattet aufgestellt werden können. Das hat dann aber nichts mehr mit Balkonkraftwerk zu tun und bringt noch mehr ein, wenn du gleich 10 kWp aufbauen kannst.
Nein, rein rechtlich kann ich den HMS-1600 auf 800 W drosseln, womit er zum Balkonkraftwerk wird.
Daher eben die Frage, da es ein Ost-West-Kraftwerk werden soll: immer zwei Module in Reihe, vier Aufsteller mit je vier Modulen - aber dann Ost-West parallel schalten oder Ost-Ost.
...
Das ist übrigens eine sehr spannender Punkt. Wer darf einen >800VA Wechselrichter so auf <=800VA drosseln, daß er in Deutschland beim Anschluss im Netzparallelbetrieb nicht unter die Anmeldepflicht durch einen Installateur gilt?
Hersteller AFAIK ja, Installateure?, Verbraucher AFAIK nein.
Ausrechnen ob die Worst Case Bedingungen (Leerlaufspannung und Kurzschlussstrom für die lokale tiefste Temperatur) für 4 Module - je zwei in Reihe und davon 2 Reihen parallel ("Quartett") - an einen MPPT Eingang erfüllt werden.
Falls ja sollten je Himmelsrichtung zwei dieser Quartette passen und alle 16 Module sind verbaut. Für Ost-West über Kreuz erkenne ich keinen Vorteil, ob sich im Betrieb ein Nachteil oder Vorteil ergibt, kannst du durch (stromloses!) umstecken sehr leicht statistisch ermitteln. Ich tippe eher auf "fast egal".
Aber - ob dass mit einem auf 800VA selbst begrenzten HMS-1600 rechtssicher als Steckersolar gilt, würde mich tatsächlich interessieren.
Am 20.04.2025 um 15:48 schrieb Thomas Einzel:
Wieso "nein"? Solange nicht mehr als 800W tatsächlich rauskommen, ist es ein BKW. Und das darf Otto Normal installieren.
Hendrik vdH
Am 20.04.2025 15:48 Uhr schrieb Thomas Einzel:
Einige Verkäufer bieten WR an, die 600W liefern und die per App vom Benutzer auf 800 erhöht werden können.
Am 21.04.2025 um 08:05 schrieb Marco Moock:
Das ist durch das Solarpaket I gedeckt. Es ging bei der Frage oben um Wechselrichter >800VA ab Werk.
Ja und nein. Es gab eine Gesetzesänderung. Die betraf m.W. aber nur die Grenze von erst 600 und später 800 W. Die Regel, wer die Grenze einstellen darf wurde nicht geändert.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
Am 21.04.2025 12:04 Uhr schrieb Axel Berger:
Wie lautet diese denn?
Das weiß ich doch nicht. aber wenn zu 600 W Zeiten ein Wechselrichter, den der Anwender auf 800 W hochsetzen konnte, legal war, warum soll es dann heute einer, den man auf mehr als 800 W setzen kann nicht mehr sein. Juristen sind oft seltsam, aber völlig unlogisch sind sie nicht.
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