WAGO Klemmen

so recht getraut hab ich den Teilen noch nie, aber praktisch sind die hat schon.
Zur Frage: Müssen WAGO Klemme IMMER zusätzlich in einen "Schaltkasten"
oder dürfen die "offen" bleiben?
Hintergrund: Eine Phase hat sich samt Baumarkt-Pseudo-WAGO-Klemme in einen ausgeglühtes Kohlenstoffbatzen verwandelt. Dabei ist dann eine der 1,5er Adern abhanden gekommen. Weggeschmolzen??
Dann muß der Kohlenstoff einen Hochohmigen Kurzen über das Stahlgerippe gegen Erde verursacht haben, da sich der FI verabschiedet hat. Immer erst nach ca 10-30sec.
Daß da nichts gebrannt hat war Glück.
Es würde mich also nicht wundern, wenn die WAGOs immer in so zusätzliche Klemmdosen müssten. Allerdings hätte dann vielleicht noch mehr geschmort, da kein Kurzschluß gewesen wäre.
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On 08/21/2013 09:16 PM, Georg Wieser wrote:

Was heißt "offen"?

Wo ist das passiert? Was war die Ursache? Falsche Absicherung?

Welches "Stahlgerippe"?
Gruß
Manuel
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Manuel Reimer wrote:

Vermute eine abgehängte Decke oder eine Trockenbauwand. Aber du hast recht, der OP hätte würglich etwas deutlicher ausdrücken können, worum es einklich geht.
Um WAGO-Klemmen jedenpfalz nicht, da die Abgekokelte ja ausdrücklich eine Pseudo-WAGO-Klemme war.
Wenn mir ein Billigsekt nicht schmeckt, frage ich ja auch nicht, ob Champagner immer zu Brechreiz führt.
vG
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Am 22.08.2013 05:13, schrieb Volker Gringmuth:

OK, sorry. Ja, es war eine Stahlgerüstkonstruktion drunter.
Die Funktionsweise und das "Kontaktblech" ist nahezu identisch mit der WAGO.
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Georg Wieser wrote:

Glaube ich gern, aber die Festigkeit der Ausführung nicht unbedingt.
vG
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Am 21.08.2013 21:34, schrieb Manuel Reimer:

Halt 3 WAGOs für 3 Adern und gut. Nichts weiter außenrum.

Die Tragkonstruktion des Gebäudes. In den Profilen liegen teilweise die Kabel.

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On 08/22/2013 07:28 PM, Georg Wieser wrote:

Also Klemmstellen einfach irgendwo "reinwerfen" ist sicher nicht zulässig. Bevor ich irgendwo an nicht mehr zugänglicher Stelle klemmen muss, lege ich lieber die ganze Leitung neu.
Bleibt aber die Frage nach der Ursache. Wie ist es denn zum Kabelbrand gekommen? Eine gute Steckklemme sollte eigentlich einen so guten Kontakt bieten, dass es, anständige Absicherung vorausgesetzt, an der Stelle auf keinem Fall so heiß werden sollte, dass die Klemme schmilzt.
Also ist entweder die verwendete Klemme wirklich Schrott gewesen oder die Absicherung hat nicht zur Leitung gepasst.
Gruß
Manuel
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Am 22.08.2013 21:19, schrieb Manuel Reimer:

Steht wo?

Absicherung 16A Leitung 1,5². Soweit OK.
Die Einschaltspitze von ziemlich vielen Neonröhren KANN mit ein Grund gewesen sein. Ich persönlich tippe auf die Klemmen und frage mich, wie so wa eine Zulassung bekommen kann?
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On 08/22/2013 10:52 PM, Georg Wieser wrote:

Wenn du es so genau wissen willst:
DIN VDE 0100-510:1997-01: Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V; Auswahl und Errichtung elektrischer Betriebsmitteln; Allgemeine Bestimmungen.
Nach Abschnitt 513.1 müssen Betriebsmittel so angeordnet sein, dass "ihre betriebsmäßige Bedienung, ihre Inspektion, ihre Wartung und der Zugang zu den lösbaren Verbindungen leicht möglich sind."

Meist OK. Muss aber nicht. Hängt von weiteren Faktoren ab als nur dem Querschnitt des Leiters.

Ein Grund mehr nur das Original einzusetzen.
Gruß
Manuel
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Am Donnerstag, 22. August 2013 23:58:27 UTC+2 schrieb Manuel Reimer:

Dazu gibt es vermutlich auch in der VDE 0100 einen Passus, der lediglich ba sisisolierte Leiter außerhalb von Installationsrohren, Dosen, Kästen un d Muffen untersagt. Damit sind lose Klemmverbindungen automatisch hinfäll ig.

Im Überlastfall jedenfalls grenzwertig, L hat einen sehr gemütlichen Überstromauslöser (1,75*In laut österreichischer Norm, auf die VDE ha be ich keinen Zugriff), dementsprechend kann es bei mäßiger Überlast sehr wohl zur Schädigugn der Leitung kommen. L16 und 1,5 mm2 ist in Öst erreich jedenfalls nur bei verlegeart C (direkt eingemauerte Mantelleitung oder Stegleitung, keine Wärmedämmung) zulässig. Es gibt zwar in der 0 100 keine explizite Schaltstormregel, aber es wird sehr wohl erwähnt, das s die Absicherungstabellen nur für Überstromschutzgeräte mit großem Prüfstrom von 1,45*In (also B/C) gelten.
Fehlerursache könnte(!) übrigens auch ein verwürgter, schief in die K lemme geschobener Draht gewesen sein.
sg Ragnar
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Am 23.08.2013 14:09, schrieb Ragnar Bartuska:

hmmm grundsätzlich warum nicht. Bin ja auch nicht unfehlbar, aber daß der dann erst nach 6 Jahren....
Wie auch immer. Wieder was gelernt.
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On Fri, 23 Aug 2013 05:09:47 -0700 (PDT), Ragnar Bartuska

Ist vielleicht auch am wahrscheinlichsten. Mir ist es auch schon mehrfach passiert, das ein Draht nicht richtig reingesteckt war, und sich beim Reindrücken in die Abzweigdose, dann wieder ein Draht gelöst hat. Da lob ich mir die neuen Wagoklemmen. Sie sind kleiner (trotz für 2,5 mm² Leiter) und transparent. Man sieht ob man die Ader bis zum Anschlag ereingesteckt hat oder nicht:
http://www.wago.de/produkte/produktkatalog/verbindungsklemmen/installationsklemmen/compact-verbindungsdosenklemmen-serie-2273/index.jsp
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