Technikfrage zu Turbinen, hier in einem gerade abgeschaltete AKW

Dec 20, 2019 133 Replies

Hallo!



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textet recht theatralisch:



geschoben worden, die Kettenreaktion ist unterbrochen, das Kraftwerk


Umdrehungen der letzten Turbine klettert langsam nach unten, in zwei Stunden wird sie ausgedreht haben"


nur gebremst durch die Reibung der Lager. Aber 2 Stunden lang? Wahr oder Relotius?


wird, auch wenn er explizit gegenteiliges schrieb?


letzteres, Martin

Am 20.12.19 um 16:26 schrieb Ralf Kiefer:

oder minder exponentiell mit der Zeit ab. Nach ~1 Stunde 1%, nach 2 Wochen 0,1% und so weiter. Das liegt bei vorher 1GW alles noch im

nicht sonderlich schlau.

Marcel

1h reicht's offensichtlich die Welle noch ein wenig anzutreiben.

Allerdings ist da etliches Schief gegangen, zuvorderst das man nicht genug Phantasie hatte und die Notgeneratoren im Keller stationierte - so weit ich das noch erinnere. Ohne Steuerenergie kann man wohl kein Kraftwerk mehr "steuern". Und wenn die erst weg ist...

Turbinenumdrehungen und die eigentliche Nachricht ist ja wohl die

Megawatt zu Produzieren. Von denen evtl. ein Teil das eigene Abschalten "versorgen". IMHO las ich mal irgendwo (Text o. Blockdiagram) das es Eigenversorgungs-Trafos hinter dem Generator gibt mit denen man das den Eigenbetrieb bestreiten kann. Einfach durch die langsam auslaufende

der Generator selbst schon erledigt.

wenn es nicht Vorschrift ist kann ja schon mal die Spar-Zange zukneifen.

Kay

Deshalb waren auch die Minuten zwischen dem Erdbeben mit der

t

.

Wasserstand stattgefunden. Die Wasserstoffexplosion ist allein den Japanern zuzuschreiben. Sie wurden zweimal von den Amerikaner aufgefordert eine Nachbesserung

Durch die Havarie des Reaktors ist kein Mensch umgekommen. Das im Gegensatz zum Tsunami.

konnte. Ein technisch hochstehendes kleines Land wie Japan hat es in vollen zehn Stunden nicht geschafft, eine funktionierende Notstromversorgung herbeizuschaffen. Von etlichen Notstromaggregaten war

Problem -- Diesel kann selbst Nigeria im Notfall herbeischaffen. In

einmal der Sprit ausgegangen. Wohl weil sich dort niemand traut einen Vorgesetzten auf das Problem hinzuweisen, um den nicht schlecht aussehen zu lassen.

Am 20.12.19 um 19:51 schrieb Kay Martinen:

Hast du Abbi??

klar sein.

Geh nochmal lernen.

den Printmedienlesern mit freier Wahl des Mediums sowieso.

Ich denke dabei an die Wellenlagerung. Dreh doch einfach mal beim Fahrrad oder Mopped (ohne schleifende Bremse) das Vorderrad an und lasse

Haben AKWs nicht Ersatzlasten?

Der Generator ist lediglich eine Schwungmasse.

Haltungsjournalismus eben. Die Leser belehren wollend. Diese Einstellung von Journalisten lernen wir gerade bei der sog.

Die Kombination Generator Turbine ist zuerst einmal ein kinetischer Energiespeicher.

Eben, die Gefahr das die Turbine bzw der Generator Drehzahlgebiete durchlaufen die mechanisch nicht so ganz ohne sind, das sollte der Hersteller aber im Griff haben?

Am 21.12.19 um 05:35 schrieb horst-d.winzler:

Klar, wen man so will die Eigenbedarfs Schiene.

Weil man da auch ca 50 HZ haben will.

Aber:

Mir ist keins bekannt

errichtet wurde. MfG

Am 21.12.19 um 05:55 schrieb horst-d.winzler:

nach.) Unsere Kleine mit 4 MW ca 1,5 Stunden.

Hast du es? Schreibt man das [in Neusprech?] jetzt mit zwei 'b'? :)

Bist du Motoren(ent)wickler oder so was?

In einem Gewissen Bereich ist das m.E. noch kompensierbar durch den

dauern.

Ich habe nicht behauptet das ein Auslaufendes Kraftwerk noch dauerhaft

es da einen Gleichrichter hinter einem Eigenversorgungs-trafo mit Schaltbaren Wicklungen geben. Dann ist die Frequenz zweitrangig und eine Fallende Spannung kompensierbar.

der Turbine noch Energie ins Netz liefern/kompensieren kann und erst

Eigenverbrauch nutzt.

gehen. :)

Kay

Ablauf des Abschaltexperimentes von Chernobyl ansehen. Die Frage war, kann nach Netzwegfall und Schnellabschaltung die Schwungmasse des

Zehn Stunden maximale Xenonvergiftung, Verlagerung mitten in die Nacht

Personal standen nicht im Plan.

Normalen Betriebsfall sicherlich angeschlossen sind. Was ich dagegen angenommen habe ist das man bei so langen auslaufzeiten; in einem gewissen Bereich; doch mit Schaltbaren Wicklungen die Sinkende Spannung ausgleichen kann und hinter diesem Trafo entweder einen Motor-umformer

Sicher, aber ein Vorderrad wiegt kaum ein Kilo, die Turbine und Generator-rotor aber gewiss etliche Tonnen. Die schon in Bewegung SIND und evtl. nur nicht mehr angetrieben werden um die Drehzahl zu halten. Da ist einfach viel mehr Wumms hinter allein durch das Gewicht.

neu geschmiert deren Lager Trocken oder mit Sand im Fett nur noch knirschten und sofort zum Stehen kamen. Nach dem Reinigen, neu schmieren und Zusammenbau brauchten die fast eine Minute bis sie still standen.

Wenn man sich ein "Rad" von zig Tonnen mit guter Schmierung denkt dann

Kay

Danke. Guter Hinweis und jetzt frage ich mich wie ich das vergessen konnte. Von der Schnellabschaltung vs. geplantem Abschalten abgesehen

Geschickter Einsatz der Technik, aber leider...

...mit Gravierenden Folgen. Nach Zwei Mal "Lakehurst" (Tschernobyl, Fukushima) scheint die Atomenergie so "verbrannt" zu sein wie damals die

Insgesamt Betrachtet scheinen mir das Alles Planungsfehler zu sein, das

beachtet u.s.w. Vom "Strahlenden" Abfall sehe ich mal ab. Das "Dreck" entsteht ist bei Gas und Kohle auch so. Die Kernfrage ist [Rhetorisch]

Kay

Am 20.12.2019 um 20:29 schrieb Axel Berger:

Philipsburg II geht zum Jahresende vom Netz :-(

Butzo

Am 21.12.2019 um 12:38 schrieb Klaus Butzmann:

Und wann ist da Tornado-Saison? :-)

Damit meine ich jetzt die Naturgewalt, obwohl das mit dem

Kay

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