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Moin,
ich hatte ewig lange eine uralte Waschmaschine (AEG Turna, Toplader von 1964) in Benutzung, bis mir dann ein "richtiger" Waschvollautomat über den Weg gelaufen ist. Das alte Schätzchen hatte ich dann erst einmal im Keller vergraben, bis ich es vor knapp einem Jahr wieder ausgebuddelt und einer mittellosen Frau geschenkt hatte (bei der Gelegenheit fand sich im Flottenbehälter eine alte Socke wieder an - das Gegenstück hatte ich auch noch ;-) ).
Die rief mich nun an und erklärte, die Maschine hätte "gebrannt" ("Flammen" an der Unterseite) und dabei die Sicherung geschossen. Naja, bei dem Alter - weg mit dem Schrott, habe ich ihr gesagt. Heute abend habe ich mal aus nostalgischen Gründen das "Schätzchen" besichtigt (auch von unten, aber ohne Tests oder Messungen) - weit und breit keine Brandspuren zu entdecken. Hm ...
Also, ich tippe auf die Motorkohlen - die "Flammen" sollten dann eigentlich Funken gewesen sein (obwohl: normalerweise sollten "platte" Kohlen einfach kommentarlos den Strom unterbrechen, sonst nichts ... ???).
Frage für mich jetzt: wie vorgehen?
A) Vergiß den Schrott, Zeitverschwendung B) Probier's doch mal, Kohlen sind nicht teuer ...
Aber wie vorgehen? Ganz primitiv könnte man natürlich einfach mal alle zugänglichen Leitungen auf Durchgang und Isolation prüfen, vielleicht ist einfach irgendwo eine Klemme ab oder sowas. Da, wo es angeblich "gebrannt" hat, gibt es auch nur die Laugenpumpe und den Antriebsmotor, also vielleicht einfach mal "auf Verdacht" den Motor rausprockeln, nachsehen, ob der überhaupt Kohlen hat, und wie die aussehen.
Und dann wieder zusammenfummeln und einfach mal ausprobieren - knallt's wieder, dann war's das, wenn nicht: fein!
Äh, ja - Kommentare, Meinungen?
Gruß aus Bremen Ralf