Wasserstoff Elektrolyse

Ansgar Strickerschmidt schrieb:


Vergiss es. Sehr schwache Säure, nur wenig CO2 geht überhaupt ionisch in Lösung (<<1%), das CO2 ist einfach als Gas im Wasser gelöst.

Liegt ebenfalls im wesentlichen als gelöstes NH3 in Wasser vor.

Essigsäure ist ebenfalls wenig geeignet. Wer nicht pH-extreme will (NaOH) kann ja Salze verwenden, Na2SO4 etwa, ein Hauptbestandteil von Waschpulver. Einfach nicht drüber nachdenken, warum das im Waschpulver drin ist.
--
mfg Rolf Bombach

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wrote:

Ich glaube mich erinnern zu könen, dass es etwas mit der Spannungsreihe zu tun hat. Es wird immer das negativere Anion bevorzugt abgeschieden. Chlorionen sind negativer als Sauerstoff, Sulfationen aber nicht.
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snipped-for-privacy@hotmail.com wrote:

Wieso bleibt da was übrig ... ich meinte, da würde kontinu- ierlich Wasser nachgeliefert.
MfG
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..

Hi, ganz reines Wasser ist eher unwillig bei der Spaltung, da müssen schon ein paar zusätzliche Ionen drin rumschwimmen. Dazu die Unreinheiten wie Kalk oder Sulfate, bei langem Betrieb reichert sich zunehmend Deuterium-Wasser an. Eine gelegentliche "Spülung" ist also nicht unsinnig, sonst kriegst Du Elektrodenbelag oder Schaumbildung.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm wrote:

einhein :-)
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gUnther nanonüm wrote:

Hm, wobei ich mich frage, woher die Schaumbildung kommt. Ich denke, dass sie von den Sulfaten kommt. Es gibt einige Wässer, z.B. Münchner Bereich, die in der Anwendung zur Luftbefeuchtung ein wenig schwierig sind. Enthärtet man diese auf 0°dH, gibt es Schaum im Dampfzylinder. An sich kein Problem, wenn man das Wasser nicht gerade mit Elektroden aufheizt. Hilfreich ist hier eine Verschneidung auf ca 4°dH und die Schaumbildung hat sich damit erledigt. Diese Schaumbildung habe ich jedoch nur bei Wässern mit relativ hohen Sulfatgehalten beobachtet. Nur frag mich, wieso da bei Vorliegen von Sulfaten Schaum entsteht.
--
Grüße
Harald
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Harald Maedl schrieb:

Wirklich Sulfate? Bei Sulfonaten hingegen wäre es klar, warum das schäumt. http://de.wikipedia.org/wiki/Sulfonat
--
mfg Rolf Bombach

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Moin,
gUnther nanonüm schrieb:

Warum reichert sich Deuterium-Wasser an? Elektrochemisch sollte es doch keinen Unterschied machen, wie schwer der Kern ist. Nur die Kernladungszahl und die Elektronenkonfiguration sollten von Bedeutung sein.
- Heinz
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Lies mal "Schweres Wasser" bei Wikipedia. Ich kann zwar als Nichtchemiker nicht beurteilen, ob alles richtig ist, was da steht; die Erklrungen ersceinen mir aber als in sich schlssig. Gruss Harald
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Harald Wilhelms schrieb:

Hallo,
die Passage: "Nach Bergung und mühelosen Öffnens (der Dichtungsgummiring des Spundlochs war nach über 60 Jahren noch intakt) des sehr gut erhaltenen Fasses Nr. 26 – laut geheimer Ladeliste von 1944 enthielt dieses Fass ein Destillat von nur 1,64 Prozent schwerem Wasser – und anschließenden Untersuchungen an Bord sowie später in London, wurde ein pH-Wert von 14 und ein Reinheitsgrad von 1,1 Prozent ±0,2 ermittelt. Durch die Messung des pH-Wertes im Fass (~14) und im See (~9) wurde die Dichtheit des Fasses belegt."
ist etwas widersprüchlich, wenn es ein Destillat war kann der pH-Wert 14 nicht stimmen.
Bye
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Hi, war die Erzeugung im norwegischen Kraftwerk nicht auf der Basis von Kalilauge? Oder es war ein Transport-Trick, um die geheime Zutat vor Neugierigen zu tarnen.
--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm schrieb:

Hallo,
es war wohl ganz einfach, für die Elektrolyse musste man Lauge zusetzen, das schwere Wasser reichert sich in der Restflüssigkeit an, diesen Rest hatte man nicht destilliert, deshalb war der pH Wert noch 14 und nicht 7.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

<klugsch...>
... und nicht 7.435, meintest du sicher.
--
mfg Rolf Bombach

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Heinz Saathoff schrieb:

Das dokumentiert wunderbar den Stand der Mittelschulphysik....
Die Bindung O-D ist stärker als die Bindung O-H. Die klassische Schwingungsfrequenz ist beinahe nur halb so gross, d.h. rund 2000cm-1 statt 4000cm-1. Die Nullpunktsenergie liegt damit rund 1000cm-1 tiefer, damit geht es bis zur Dissoziation dann um diesen Betrag weiter rauf. Das wäre dann der thermodynamische Isotopeneffekt, welcher den kinetischen Isotopeneffekt nach sich zieht. Beim Schritt von H zu D ist der Effekt besonders gross, bei andern Elementen kleiner, aber nicht Null. Wissen- schaftlich wichtig sind die Verteilungen von C12/C13 und O16/O18; sie geben Auskunft über Pflanzenphysioligie bis Klimatologie.
Woher die Idee kommt, verschiedene Isotope wären zwar verschieden schwer, würden chemisch aber gleich reagieren, weiss ich nicht. Es ist ja schon in sich ein Widerspruch.
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Schweres_Wasser
--
mfg Rolf Bombach

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Moin,

und auch der Oberstufenchemie. Denn meine Frage kam aus den Erkenntnissen aus dem Chemieunterricht in der Oberstufe.

Wir haben im Chemieunterricht für Reaktionen immer nur die Elektronenkonfiguration in der Hülle betrachtet. Für die Anzahl der Elektronen war die Anzahl der Protonen zuständig, die Neutronen haben wir (außer für die Masse) nie betrachtet.

Für mich war's (außer bei der Masse) kein Widerspruch. Deshalb meine ursprüngliche Frage.
- Heinz
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Heinz Saathoff schrieb:

Die Effekte kommen aber alle ausschliesslich von der Masse.
(Abgesehen von Kuriosa wie bei H2 versus D2, wo dann die Kernspinstatistik noch reinspielen kann).
--
mfg Rolf Bombach

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