Wechselspannungsnetzteil

Hallo!
Ich benötige ein Netzteil mit sek. 9 Volt Wechselspannung und 5 Ampere
Dauerstrom. Kann ich leider nirgends mehr bekommen. Bekommen könnte
massenhaft Netzteile mit 9 Volt Gleichspannung und 5 Ampere Dauerstrom.
Kann ich das auch nehmen? Stört es das anzuschliessende Gerät, wenn die
eingentlich noch gleichzurichtende Wechselspannung bereits
gleichgerichtet ankommt? AFAIK generiert sich das Gerät aus der
ankommenden Spannung 5 Volt TTL-Spannung und 12 Volt Gleichspannung für
einen Motor.
Bye
Sven
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Sven Bötcher
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Hallo, Sven,
Du (svenwantsnospoam) meintest am 17.02.06:
[...]
9 V Wechselspannung ergibt nach der Gleichrichtung (vermutlich Brücke) so etwa die (belastbare) 12 V Gleichspannung. Die muss Dein Gleichspannungs-Netzgerät also allemal einspeisen.
Und falls die 5 V nicht von den 12 V Gleichspannung per Längsregler abgezweigt werden, dann gibt es dafür vielleicht keine Quelle mehr.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Grundsätzlich kann soetwas funktionieren. AAAAAABER: Wenn in dem zu versorgenden Verbraucher ein Brückengleichrichter verbaut ist, und du den mit Gleichstrom beschickts, werden dort nur zwei der vier Dioden benutzt, die könnten dann den Wärmetod sterben. (Falls das eintritt, kann man durch umpolen der Eingangsspannung noch bis zum Ableben der beiden Kollegen den Betrieb aufrecht erhalten).
Außerdem ist der Unterschied Effektivspannung und Scheitelspannung nicht immer vernachlässigbar...
Gruß Patrick
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Patrick Kibies
Kann man dann aus dem Gerät die Gleichrichtung nicht einfach ganz ausbauen?
Das sagt mir leider wenig aber ich muss das Gerät ans Laufen bekommen ohne das Originalnetzteil. :-(
Bye Sven
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Sven Bötcher
[...]
Klar. Wenn Du weißt, wie das geht ...
... dann weißt Du auch, wo der Gleichrichter im Gerät seine Gleichspannung hinschickt, kannst ihn abklemmen und statt dessen Dein Gleichspannungsnetzteil anschließen.
(Falls das Gerät wirklich nur Gleichspannung braucht. Vielleicht werden die 50 Hz ja tatsächlich benötigt.)
Viele Grüße Steffen
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Steffen Buehler
Sven Bötcher schrub:
Wenn's denn eine hat, ja...
es könnte aber auch sein, dass das Gerät direkt aus den eingespeisten 5V~ wieder auf 12V hochtransformiert, per banalem Trafo. Dann hättest Du mit 5V= wohl ein Problem. Normalerweise wird das heutzutage aber eher per Schaltregler von den 5 V Gleichspannung aus hochgesetzt, wenn die Kiste nur mit einer Versorgung gespeist wird.
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt
Sven B=F6tcher schrieb:
Hallo,
aber uns sagt es wenig wenn Du kein Wort dar=FCber verlierst um welches=20 Ger=E4t es eigentlich geht.
Bye
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Uwe Hercksen
Ansgar Strickerschmidt schrub:
zu schnell getippt - sollte eher 9V~ heißen.
Ansgar
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Ansgar Strickerschmidt
Steffen Buehler schrieb:
Hier sind Unterlagen über das Gerät (Floppy 1050) und einen Netzteilnachbau:
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Bye Sven
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Sven Bötcher
Uwe Hercksen schrieb:
Eine alte Floppy 1050 von Atari. Hier sind Unterlagen (Schaltplan) über das Gerät und einen Umbau, den wohl schon mal jemand durchgeführt hat:
formatting link
Bye Sven
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Sven Bötcher
Na also, auf Seite 6 oben siehst Du die vier Gleichrichterdioden vom 1050. CR17 und CR18 raus und auf die Anode von CR15 12 V Gleichspannung von Deinem externen Netzteil (in der Tat wohl 5 A Belastbarkeit) einspeisen. Der arme 7805 hat dann zwar ziemlich zu tun, aber das ist zumindest minimalinvasiv.
Viele Grüße Steffen
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Steffen Buehler
Das ist der Spannungsregler für die 5 Volt oder? Brennt der dann über kurz oder lang durch?
Bye Sven
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Sven Bötcher
Hallo, Sven,
Du (svenwantsnospam) meintest am 17.02.06:
Er wird (wenn er direkt an 12 V liegt) recht warm. In der Originalschaltung bekommt er ja nur die halbe Spannung einer Halbwelle ab (und muss kräftig puffern und filtern).
Braucht die Floppy tatsächlich 5 A? Wenn nicht: nimm ein Netzteil eines IBMpatiblen, da hast Du kräftige 5 V und etwas schwächere 12 V.
Vorsicht: nicht ohne Last betreiben; ein Kfz-Glühbirne reicht als Grundlast.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Helmut Hullen schrieb:
Muss ich dann nicht den grossen Umbau starten, der da auf der Seite beschrieben wird, mit getrennten Eingängen für 5 Volt und 12 Volt?
Bye Sven
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Sven Bötcher
Am Fri, 17 Feb 2006 15:05:37 +0100 schrieb Sven Bötcher :
Ich habe in einigen Geräten mit AC Netzteil auch schon AC-Motoren gesehen (Synchronmotor), das war zB ein Lichteffektgerät mit drehender Optik. Bevor ich dazugekommen bin hat es einige Leute recht gewundert, daß sich das Ding mit einem DC Netzteil nicht drehte (Das originale hatte UK-Netzstecker).
Du solltest eher versuchen, den Gleichrichter aus dem Netzteil auszubauen, dazu muß es natürlich einen konventionellen 50Hz Trafo besitzen. Ansonsten passenden Trafo kaufen, Gehäuse und Sicherung dazu und das Netzteil selbst bauen - oder einen Bekannten, der sich auskennt darum bitten. :-)
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Martin
Am Fri, 17 Feb 2006 22:32:27 +0100 schrieb Sven Bötcher :
Wenn du ein stabilisiertes 12V/2A Netzteil hast, dann könntest/müsstest du für eine reine 12V Speisung zusätzlich zu obigem Umbau noch den 12V Regler entfernen und die 12V statt dessen Ausgang anlegen. Sonst geht es nämlich sicher nicht. Das Gerät braucht für die interne Erzeugeung der 12V unbedingt Wechselspannung. Die 9VAC werden mittles kapazitivem Spannungsverdoppler (die zwei 4700µF Elkos + Dioden) auf ca. 20V erhöht, woraus dann die 12V per 7812 gewonnen werden. Das ist nicht besonders effizient, erlaubt es aber mit einem, nicht stabilisierten Netzteil auszukommen. Nachdem jeder der beiden Spannungsregler max. 1A liefern kann, brauchst du max. 2A auf 12V oder max. 3A bei 9VAC. Mit einem unstabilierten 12V DC Netzteil hast du das Problem, daß der 7812 3V Regelreserve braucht.
Ohne Umbau kannst du die Floppy nicht mit DC versorgen.
Ev. könntest du aus einem 12V/2-3A Netzteil mit konventionellem Trafo den Gleichrichter und Elko entfernen, das könnte ca. 9VAC ergeben.
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Martin
Hallo, Martin,
Du (martin.lenz) meintest am 18.02.06:
???
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Hallo, Sven,
Du (svenwantsnospam) meintest am 17.02.06:
Ersetz doch (mindestens in Gedanken) mal das gesamte Teil durch ein Netzteil eines IBMpatiblen:
Du brauchst 230 V Wechselspannung am Eingang, und Du brauchst 5 Volt und 12 Volt am Ausgang.
Viele Grüße! Helmut
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Helmut Hullen
Helmut Hullen schrieb:
Ja, habe ich in Gedanken schon durch aber dann müsste ich die Floppy umbauen und da bin ich mir nicht so gnaz sicher, welche Bauteile raus müssen und wo ich dann 12 und 5 V einspeisen muss.
Bye Sven
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Sven Bötcher
Martin schrieb:
Ein passender Trafo in 36 oder 50 VA kostet bei Conrad um die 15 Euro, mit Gehäuse und Sicherung wäre ich bei 20 Euro. Das ginge. allerdings handelt es sich um vergossene Trafos; ist da der Hitzeschutz schon mit drin? Beim Originaltrafo musste man ab und an so ein neues, kleines, schwarzes Plastikteil einlöten weil der Trafo wohl unterdimensioniert war und der Hitzeschutz durchbrannte.
Bye Sven
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Sven Bötcher

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