Wie funktioniert ein Bürstenloser Sync hrongenerator?

In einem kleinen Stromagregat ist ein "bürstenloser Synchrongenerator"
verbaut, der keine eigene Erregermaschine hat. Im Schaltplan ist die
Rotorwicklung nur an 2 parallele Dioden angeschlossen (man hat vermutlich
nur wegen dem Strom 2 verwendet, sie sind gleich, 1N5406). Im Stator gibt
es eine zusätzliche Wicklung, welche nur mit einem Kondensator verbunden
ist (12µF). Diese Wicklung hat den gleichen Widerstand, wie die 230V/650VA
Hauptwicklung. Weitere Erregungskomponenten oder ein Spannungsregler sind
nicht vorhanden.
Wie funktioniert dieser Generator?
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Martin
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Das Geheimnis d=FCrfte da weniger im Schaltplan liegen, eher im mechanischen Aufbau des L=E4ufers und des Stators. Wo sind die beiden Wicklungen, mechanisch?
Spannungsregler sind oft deswegen nicht n=F6tig, weil so ein Ger=E4t auf Eisens=E4ttigung herumtrixt und mit einer Resonanz schwingt, die bei zu viel Feld ganz schnell "eins aufs Dach" bekommen w=FCrde.
Alles durchwebt von Vermutung.
Servas
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Franz Glaser (G)
Permanenterregt?
Wenn es nicht synchron sein muss wuerde das auch die Kondensatoren erklaeren (Selbsterregung)
Gruss
Claudius
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Claudius Zingerli
Am Tue, 06 Dec 2005 00:43:42 +0100 schrieb Claudius Zingerli :
Eher nicht - es ist ja eine Erregerwicklung vorhanden. Durch die Dioden im Läuferkreis kann diese auch nur mit (pulsierendem) Gleichstrom durchflossen werden.
In der Beschreibung steht "synchron". Die Selbsterregung von Asynchrongeneratoren mit Kondensatoren kenne ich schon. Es scheint also fast eine Art Mischform zu sein.
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Martin
Wenn du das nicht herzeichnest, l=E4=DFt du die Leser im Nebel tappen.
Vermutung: die zweite Statorwicklung induziert im L=E4ufer in einer Wicklung ein Feld mit einer h=F6heren Frequenz (sonst w=FCrde ja nix induziert werden bei der gleichen Drehzahl)
Dort wird gleichgerichtet und die Feldwicklung versorgt.. Damit das mit der h=F6heren (vielleicht doppelten) Frequenz =FCberhaupt funktioniert, ist der Kondensator n=F6tig, was wei=DF denn ich, wenn ich das Zeug nicht sehe, soll ich es nacher- finden?
So, jetzt habe ich genug im Nebel gestochert, willst mich in eine Blamage treiben?
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Franz Glaser (G)
Am 9 Dec 2005 15:30:14 -0800 schrieb Franz Glaser (G) :
Ich habe oben wirklich schon alles geschrieben.
Rotor: Eine Wicklung, an deren Klemmen hängt eine Diode. Laut Zeichnung besteht die Wicklung aus 2 seriengeschalteten Teilwicklungen, vermutlich die 2 Pole und die Diode ist als 2 Parallelgeschaltete ausgeführt. Parallel zur Diode gibt es noch einen 15kOhm/0,5W Widerstand, durch welchen aber wohl kein nenneswerter Erregerstrom fließen kann.
-UUUUUU---UUUUUU- | =============== | | | +-------->|-------+ | ______ | -----|______|----
Stator: Abgesehen von der Ausgangswicklung, die über eine Sicherung an die Steckdose geht, gibt es jene Wicklung, an der nichts als der Kondensator hängt.
--------------------o | 230VAC -UUUUUU---UUUUUU----o -UUUUUU---UUUUUU- | =============== | | | --------||-------
Woher könnte die andere/höhere Frequenz kommen? LC Resonanz? Weitere Elektronik ist keine vorhanden. Die Spannungshöhe wird am ehesten durch die Eisensättigung bestimmt, die Form der Ausgangsspannung ist eher trapezförmig, im Leerlauf fast dreieckig, bei Belastung sinkt der Spitzenwert deutlich ab, die Flanken werden aber etwas steiler, d.h. das Trapez wird in Richtung Rechteck verzerrt. Was mir auch aufgefallen ist: Es sind relativ starke Störungen (Spitzen/Einbrüche) in der Spannung zu sehen, sodaß ich ursprünglich annahm, das ein Regler mit irgeneiner Phasenanschnittsteuerung am Werk sein könnte, von einem solchen ist aber weit und breit nix zu sehen. Vielleicht filtert die 2. Statorwicklung zusammen mit dem Kondensator ja wirklich eine Oberwelle der Ausgangsspannung zur Erregung heraus. Das könnte ich mal messen, aber im Moment (Winter) steht das Gerät recht weit hinten im Keller.
Keineswegs. Ich weis auch, das die Infos, die ich habe, eher dürftig sind. Den Schaltplan habe ich auch erst jetzt gefunden, im originalen "Handbuch". (4seiten) war er nicht drin, in der neueren Version desselben von der Website des Händlers schon. Über den mechanischen Aufbau steht auch nix drin.
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Martin
oder andere Wicklung in den Nuten.
da war ich sauer/m=FCde/unkonzentriert/von Viren zerfressen ;-))
Das mit dem mechanischen Aufbau h=E4tte mich interessiert um heraus zu kriegen, ob die 2. Wicklung einen eigenen Blechstock hat oder in den selben Nuten gemeinsam verwickelt ist. Nachdem im L=E4ufer nur 1 Wicklung ist (die 2 sind elektrisch nur eine), hat sich die Frage er=FCbrigt.
Na dann, frohes Forschen!
MfG Glaser
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Franz Glaser (G)

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