Die Tage wurden bei uns im Haus die Stromzähler ausgewechselt. Dabei klagte eine Mitarbeiterin unseres Mieters, bei ihr im Keller sei die Steckdose an der der Trockner hängt verschmort und die aus dem Baumarkt besorgte lasse sich nicht montieren, da die verbliebenen Drähte zu kurz sind. Sie finde keinen Elektriker der dafür kommt.
Der Elektriker vom Netzbetreiber sagte, dafür müsse man die Leitung bis zur Abzweigdose oder bis zur Verteilung auswechseln und die Anlage durchmessen. Dabei könnte sich herausstellen, dass manche Komponenten wie RCD-Schalter nicht mehr zulässig sind. Zu mir meinte er später noch, vermutlich seien in den Abzweigdosen auch noch klassische Schraubklemmen, was auch ein Problem sei.
Ist das wirklich so? Ich kenne das Problem vom Hörensagen von meiner Schwester. Bei ihr soll die Leitung zwischen Steckdose und Verteilung über 10 Meter lang sein.
Beides sollen Aufputz-Installationen sein. Als Laie, der sowas offiziell nicht machen darf, würde ich eher so vorgehen: Nahe der Steckdose, entweder unter der Decke oder an der Fußbodenleiste, eine kleine Abzweigdose setzen um nur die kurze Stück Leitung von dort bis zur neuen Steckdose zu ersetzen. Verbunden würden die Leiter in der Dose mit Federklemmen. Nötigenfalls nochmal analog vor der Abzweigdose, falls die Klemmstellen darin so heiß wurden, dass die Isolierung zerbröselt ist. Ansonsten könnte man die Schraubklemmen einfach mal nachziehen oder durch passende Federklemmen ersetzen. Überlegung ist einfach, dass schlechte Übergangswiderstände in der Steckdose die Isolierung gekillt haben. Entweder schlecht verklemmt da noch Schrauben und kriechendes Kupfer oder von den eigentlichen Steckkontakten. Zu heiß wäre es mir allerdings, wenn das Kabel bis in die Verteilung geht und dort die Leiter gelitten haben. cu. Juergen