Wie verkabelt man eigentlich eine große Lage rhalle/Scheune etc?

Der Spannungsverlust bei "normalen" Stromkabeln ist ja bei 150-200m Leitungslänge nicht ganz ohne.
Muß man jetzt an jedes Ende der Installation erst mal ein 50mm² legen
und dann von dort aus mit 1,5 weiterfahren oder wie muß man sich das vorstellen?
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Hi, was soll denn bestromt werden? Licht, oder auch Maschinen, Akkulader, Werkzeuge, Heizung? F√ľr simples Licht mit R√∂hren reichen 2,5 sch√∂n immer an der Wand lang. Wenn Steckdosen in jede Ecke kommen sollen, mu√ü man auch an Brandschutz, Blitze usw denken...und an Leerrohre, Dosen...4 wirds dann bestimmt. Dazu Sicherungen, Schaltkasten....wegen der diversen Kreise nimmt man aber eher mehrere 4er als eine 16er auf Gestell. Denk auch gleich optional an Datenkabel, Telefon, Alarmanlage...Brandmelder.
--
mfg,
gUnther
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Am 30.07.2013 16:35, schrieb Georg Wieser:

50qmm sind schon recht heftig, aber erzähl erst mal was du da haben willst. Reichen 230V Wechselspannung, oder solls eh Drehstrom sein? Und mit wieviel Ampere soll abgesichert sein? Und dann ist noch die Frage nach Freileitung oder Erdkabel, oder gar fliegende Leitung?
Gruß Dieter
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Am 30.07.2013 23:07, schrieb Dieter Wiedmann:

Ich will eigentlich gar nix haben, und ich hab auch nix wo die Leitungen länger sind als ca 40m. Ich will nur verstehen, wie man bei langen Leitungslängen noch mit den Spannungsabfällen klar kommt.
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Georg Wieser schrieb:

Hallo,
die Physik lässt doch nur zwei Alternativen, den Querschnitt grösser nehmen oder den Strom verringern.
Bye
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Am 31.07.2013 12:57, schrieb Georg Wieser:

Größerer Querschnitt ist die naheliegende Möglichkeit, aber man kann auch mittels Trafos auf der Strecke die Spannung erhöhen. Man macht halt was am wirtschaftlichsten ist.
Gruß Dieter
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Georg Wieser:

Wenn kein Strom fließt, beträgt er Null.

Dir helfen die DIN VDE 0100 - 520 (Beiblatt2), -430 und DIN VDE 0298-4, die Vorschriften der VdS (Ver√∂ffentlichung Nr. 2025?) und die f√ľr Deine Brache g√ľltigen UVV. Au√üerdem wei√ü das die Elektrofachkraft, da √Ąnderungen einer gewerblich oder landwirtschaftlich genutzten elektrischen Installation nur von einer solchen vorgenommen werden d√ľrfen.
Kurz mittlerweile wird die Unterverteilung in einen anderen Brandabschnitt als der Lagerraum selbst angelegt und man legt heute mehr Kabel (Verbraucher √ľber 16A werden direkt in die UV gelegt) und wechselt sogar in kleinen Hallen die Phasen f√ľr die Lampen ab.
Falk D.
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Am 30.07.2013 16:35, schrieb Georg Wieser:

Lagerhalle ist wohl nicht so kritisch. Da hat man es in der Regel hauptsächlich mit einer eher funzeligen der Beleuchtung zu tun.
In Produktionshallen der von dir angesprochenen Größe hat man normalerweise schon mehrere Schalträume mit Unterverteilungen und entsprechend dem Strombedarf dicken Zuleitungen. Auf jeden Fall nicht mehr mit einer normalen Hausverkabelung vergleichbar.
Gruß
Stefan
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Am 31.07.2013 08:18, schrieb Stefan:

Die Verteilungen in Produktionshallen kenn ich. Die sind teilweise ja echt ehrfurchteinflößend ;-) Was da an Kupfer drinsteckt... mein lieber Schwan.
Mir gings aber um die "leichteren" Kaliber. Wie du schon schriebt, Lagerhalle, Scheune etc. mit 100 bis 150m Kabel und dann ne Steckdose f√ľr Bohrmaschine etc. Oder Licht. Auf jeden Fall verliert man da ja ruck zuck 30Volt.
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Georg Wieser schrieb:

Hallo,
es geht ja nicht nur um den Spannungsabfall sondern auch um den Kurzschlußstrom, der sollte immer noch reichen um den Leitungsschutzschalter auch schnell auszulösen. Bei 100 m Kabel mit 1,5 mm^2 und einer 16 A Sicherung wäre das aber nicht mehr gewährleistet. 10 A wäre eine Alternative wenn der Kurzschlußstrom reicht.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

Gegen diese Beschränkung gibt es seit langer Zeit Fehlerstromschalter. Schon bei einem 0,3A-Schalter spielt der Schleifenwiderstand keine begrenzende Rolle mehr.
Siegfried
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Am 01.08.2013 17:56, schrieb Siegfried Schmidt:

Ein FI reagiert nur bei Str√∂men gegen Erde. "0,3A" FIs sind auch nicht f√ľr den Personenschutz gedacht. ;-)
--
mfg hdw


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Horst-D.Winzler schrieb:

Genau wie der Schutz durch einen Schutzleiter.

Sofern der Personenschutz durch Schutzerdung realisiert ist, ist er genau daf√ľr gedacht. Nur eben mit einer anderen Schleifenbedingung.
Siegfried
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Am 01.08.2013 19:31, schrieb Siegfried Schmidt:

F√ľr Personenschutz sind 30mA vorgeschrieben, das hat mit Schleifenwiderstand nichts zu tun. Der Schleifenwiderstand ist f√ľr die Absicherung wichtig.
--
mfg hdw


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Horst-D.Winzler schrieb:

Was f√ľr den Personenschutz vorgeschrieben ist, ist f√ľr die Funktion anderer Schutzma√ünahmen nicht relevant.

Ist er nur dann, wenn die Absicherung die Doppelfunktion Schutz der Leitung gegen √úberlast UND Schutz gegen elektrischen Schlag durch Schutzerdung leisten soll. Sowie die zweite Funktion durch einen FI √ľbernommen wird, ist das Abschalten der Sicherung bei Isolationsfehlern nicht mehr n√∂tig umd damit der Schleifenwiderstand f√ľr die Funktion der Schutzma√ünahme unwichtig.
Dass der FI seinerseits in Doppelfunktion einen event. vorgeschriebenen Personenschutz ZUS√ĄTZLICH √ľbernehmen kann und deswegen anders dimensioniert werden muss, ist eine v√∂llig andere Baustelle.
Siegfried
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On Thu, 1 Aug 2013 23:47:07 +0000 (UTC), Siegfried Schmidt

Du meinst also dass eine f√ľr einen bestimmten Nennstrom dimensionierte Leitung und Dosen/Stecker auch die Belastung √ľber l√§ngere Zeit entsprechend der Ausl√∂se-Charakteristik des LS aush√§lt, ohne dass eine Brandgefahr entsteht?
Bei einem C Automaten w√§re das im Worst-Case der 2-fache Nennstrom f√ľr etwa 2 Minuten, 5-fache Nennstrom f√ľr etwa 20 s, oder der 10-fache Nennstrom f√ľr 8 s.
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Emil Naepflein schrieb:

Das ist der √ľbliche Sinn und Zweck eines Leitungsschutzes.
Wenn dies unter bestimmmten Bedingungen nicht zu 100% gewährleistet werden kann, kann man etweder den Aufwand solange hochtreiben bis dies der Fall ist oder einen Kompromiss aus Funktion, Sicherheit und Aufwand finden.
Vorschriften machen meistens letzteres.

Dass es diesen WorstCase √ľberhaupt gibt ist eine direkte Folge dessen, dass ein 100%iger Brandschutz unter allen denkbaren Bedingungen gar nicht gefordert ist.
Siegfried
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On Fri, 2 Aug 2013 11:18:08 +0000 (UTC), Siegfried Schmidt

Also w√ľrde ich aber erwarten, dass der Leitungsschutz abschaltet bevor irgendeine der Komponenten Schaden nimmt. Dabei sind ja die Leitungen oft nicht mal das schw√§chste Glied, solange sie entsprechend der Verlegeart auch entsprechend gek√ľhlt sind, oder nicht aufgerollt auf einer Kabelrolle genutzt werden. Schon die Schukosteckdose hat ihre Probleme mit einer Dauerbelastung √ľber 10 A, wird aber trotzdem mit 16 A abgesichert. Jetzt belaste man diese mal l√§ngere Zeit mit knapp dem 1,5-fachen des Bemessungsstroms eines 16 A LSS und schon f√§ngt es zu kokeln an, weil dieser lange nicht ausl√∂st.
Aber absolute Sicherheit gibt es nat√ľrlich nicht, da hast Du sicher recht. Bei mir ist auch schon mal ein 16 A CEE Stecker zu fl√ľssigem Kunststoff geworden weil Wasser rein gelaufen ist. Der 16 A Automat hat dabei nicht ausgel√∂st, obwohl die Leitung nur 5 m lang war.
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Emil Naepflein schrieb:

Das ist in den allermeisten Fällen auch der Fall, weshalb man den Rest der Fälle weitgehend ignorieren kann.
Das funktioniert um so schlechter, je mehr Leute obige Erwartung als Garantie missverstehen und je mehr Hersteller die absoluten Mindestanforderungen ans Material als Standard ansehen.
Diese Kompensationstendenzen stecken aber in allen Sicherheitsma√ünahmen und machen es schwierig, ein einmal erreichtes Niveau √ľber lange Zeit zu halten oder gar weiter zu erh√∂hen.

Trotzdem kokelt und qualmt es (noch) nicht aus allen Fenstern.

Ein schlechter Kontakt erhöht den Strom nicht, es gibt keinen Grund warum ein stromempfindlicher Schalter in so einem Fall auslösen soll, ganz gleich wie lang die Leitung ist. Bedeutet das 'obwohl', dass du etwas anderes erwartet hast?
Siegfried
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Am 01.08.2013 17:56 schrieb Siegfried Schmidt:

Aha. Also, wenn ich einen Kurzschlu√ü zwischen L und N habe, den der LS-Schalter wegen des geringen Kurzschlu√üstromes nicht erkennt, √ľbernimmt das der FI. Interessant.
Thomas
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