Zwei 230V Steckdosen an 380V 3 Phasen zulÀssig ?

Am Donnerstag, 26 Februar 2004 17:15, _Marco Gsellmann_ schrieb:


Lötzinn! Schmelzsicherungen sind ebenso zugelassen.
Lutz
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Automaten
Das werden gewisse Theoretiker nie begreifen. Ebenso die Tatsache, dass die fĂŒnf Sicherheitsregeln gelten. Oder das es mal ne Änderung in der 0298 gegeben hat, nachdem die zulĂ€ssigen Ströme höher gesetzt wurden. Ich seh auch oft genug diese Tabellen, wo fĂŒr 1,5mm Cu bei 25°und drei belasteten Adern 13A als Sicherung genannt werden.
Schon mal gesehen, dass es sogar Leitungen gibt, die 7x1,5qmm sind, mit drei schwarzen und drei blauen Adern? (natĂŒrlich paarweise mit 1-2-3 beschriftet) Nur damit man eben doch mal drei Stromkreise in einer Leitung fĂŒhren kann? Schon mal an die Reduzierung der Brandlast gedacht, wenn man so Leitungen spart?
Sorry, aber wenn ich eine Dose aufmache, dann pack ich dort erst mit meinen Fingern rein, wenns am Duspol nicht mehr summt, und nicht dann, wenn nach dem Rausdrehen einer Sicherung gerade mal der erste Draht spannungsfrei ist.
Bei bestimmten Installationen wĂŒrd ich ohne Messen noch nicht mal nen gg anpacken.
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Zitat: Nur damit man eben doch mal drei Stromkreise in einer Leitung führen kann? Schon mal an die Reduzierung der Brandlast gedacht, wenn man so Leitungen spart? Ende Die spar ich auch wenn ich Steckdosen an alter Steg-Antennen-Schnure anschließe oder mit Klingeldraht 230V-Tasterleitungen realisiere! Ob das jedoch zulässig ist!?
-- Grüße aus dem Rheinland von Christian Keßler
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Hallo, Marco,
Du (br_152) meintest am 25.02.04:

Ein Kabel hat nicht "verschiedene Phasen". Willst Du die verschiedenen Leitungen auf verschiedene Phasen legen, oder landen sie irgendwo auf der gleichen Phase (etwas im Jargon formuliert)?
Verschiedene Phasen: der Neutralleiter wird so etwa mit dem 1,7-fachen Strom eines einzelnen GerÀts belastet. Du verlagerst also das Problem des zu hohen Stroms vom "heissen" zum "kalten" Leiter.
Gleiche Phase: noch schlimmer: die "heissen" Leiter sind abgesichert, der Neutralleiter komplett ĂŒberlastet.
Viele GrĂŒĂŸe! Helmut
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Hallo Helmut,

Das ist falsch.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

1,7-fachen
Und was ist richtig?
Versuch einer Antwort:
Drehstromnetz, ein Verbraucher zwischen Phase und Null belastet Nullleiter mit Strom I. Zweiter Verbraucher mit Strom I an anderer Phase. Beide Ströme addieren sich zu 2*I*cos(120°) = I. Das heisst, der Strom im Nulleiter kann nie grĂ¶ĂŸer werden als der grĂ¶ĂŸte Strom in einem der Aussenleiter.
GrĂŒsse Michael
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Hallo Michael,

Ohne genauere Angabe lĂ€ĂŸt sich das nur nĂ€herungsweise bestimmen.

Unter der Voraussetzung daß beide Verbraucher Ă€hnliches Wechselstromverhalten haben, kommt das ungefĂ€hr hin. Bei Waschmaschine und Trockner kann man das ĂŒberschlĂ€gig auch noch annehmen.

Das ist wiederum eine falsche Schlußfolgerung, durch Verzerrungen oder unterschiedliche Phasenwinkel können durchaus höhere Ströme fliessen.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

und
einem
NatĂŒrlich. In meinem Bespiel bin ich (ohne es explizit zu schreiben) von ohmschen Lasten ausgegangen. Und wenn man ĂŒber maximale StromstĂ€rken im Hausnetz redet, sind daran immer ohmsche Heizungen beteiligt. Ich jedenfalls habe keine Verbraucher, die mehrere kVA mit hohem Blindanteil aufnehmen. Mir ging's nur darum, dass der genannte Faktor 1,7 sicher nicht richtig ist.
Schönen Tag noch Michael
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Hallo Michael,

SchweissgerÀte oder SÀgen sind auch in Privatkellern nichts ungewöhnliches.
Siegfried
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HHullen snipped-for-privacy@BTX.dtag.de (Helmut Hullen) writes:

Nein.
Mermgfurt Detlef Neubauer
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.oO GnuPG Key auf http://www.keyserver.net/ Oo.

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Helmut Hullen wrote:

Bin leicht verwirrt... Bei 3 Phasen wÀr der worst case ein Ohmscher, sowie je ein 90° induktiver und kapazitiver Verbraucher. GÀb dann I * (1 + 2 * cos(30°))= I * 2.73. Bei zwei Phasen scheint mir, dass der GAU leichter ist, einmal 60° ind, einmal 60° kap, dann hÀtte man ja 2 x I. Kann das sein? Ich vermute, man darf (warum auch immer) einen Gleichzeitigkeitsfaktor reinnehmen. (Ich meine, irgendwann muss man eh einen Strich ziehen, man kann ja beliebig hohe Stöme zwischen PE und N aufbauen. Wenn man ein SchweissgerÀt flashc anschliesst, sind ja locker 100A drin, wenn ich den Staplerlader falsch anschliesse und der Akku kommt ran, sind auch 2000 A DC denkbar ;-)).
--
mfg Rolf Bombach


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Hallo, Rolf,
Du (rolfnospambombach) meintest am 04.04.04:

Mit Recht ...

Doch - ja. Wie ich auf 1,7 gekommen bin, weiss ich nicht mehr. Zwei Phasen: (|phi ind| + |phi kap|) = 120°. Reicht.
Viele GrĂŒĂŸe! Helmut
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Jaja, kommt mir bekannt vor, die Verteilung qualmt, in der Zuleitung zum SchweißgerĂ€t schmilzt der Schutzleiter die Isolierung ab und der Scheißer stammelt "das gibt es doch nicht", "das hab ich ja noch nie erlebt"...
mfg. Markus
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Markus Haastert verlautbarte zum Themenkomplex Re: Zwei 230V Steckdosen an 380V 3 Phasen zulÀssig ?:

So sollte man ihn vielleicht trotzdem nicht gleich nennen.
Was ist/tut denn ein SchweißgerĂ€t, elektrisch gesehen?
Michael Kauffmann
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drin,
Scheißer
Ne, war auch echt keine Absicht sondern ein Schreibfehler, sollte natĂŒrlich Schweißer heißen.

Ein SchweißgerĂ€t ist (im Prinzip) nix anderes als ein Trafo (mit Strombegrenzenden Eigenschaften) der halt aus viel Spannung/wenig Strom dann wenig Spannung und viel Strom macht. Bei DC- SchweißgerĂ€ten hĂ€ngt dann noch ein Gleichrichter dahinter, bei den neueren, elektronischen SchweißgerĂ€ten ist anstelle eines schweren Trafos halt "ein bisschen" Elektronik verbaut.
mfg. Markus
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Hallo, Markus,
Du (MHaastert) meintest am 06.04.04:

Noch etwas ausfĂŒhrlicher: ein Schweiss-Trafo hat nur 2 (hĂ€ufig wechselnde) BetriebszustĂ€nde: Leerlauf oder Kurzschluss.
Viele GrĂŒĂŸe! Helmut
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Helmut Hullen schrieb...

Sagen wir mal 'fast Kurzschluß'. Immerhin soll die Leistung ja im Lichtbogen zum Aufschmelzen der Elektrode und des zu schweißenden Materials genutzt werden und nicht zur Erwärmung der Kabel und des Trafos. Ein paar Volt liegen also schon noch an der Elektrode an, wenn auch längst nicht zuviel wie im Leerlauf.
- Heinz
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