Eiffelturm und Korrosionsschutz beim Bau

Hallo,
der Eiffelturm wird ja gut gepflegt und immer wieder angestrichen um ihn
vor Rost zu schützen. Nur musste ja auch schon bei seinem Bau
Korrosionsschutz durchgeführt werden, z.B. an den Innenflächen zwischen
zwei vernieteten Trägern. Was hat man da eigentlich damals gemacht?
Asphalt an diesen Stellen aufgetragen? Bei genieteten Stahlschiffen
hatte man ja das gleiche Problem, die mussten zwar Salzwasser aushalten,
waren aber bei weitem nicht so lange in Betrieb.
Bei der Freiheitsstatue in New York wurden ja Lederscheiben zwischen die
Berührungsstellen von der Aussenhaut aus Kupfer und dem tragenden
Skelett aus Stahl gelegt um die Kontaktkorrosion durch Lokalelemente zu
bekämpfen.
Bye
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Uwe Hercksen
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Imho wurde Bleimennige in Leinölfirnis verwendet. Das Zeugs soll angeblich besser als jede moderne Rostschutzfarbe sein, aber leider gesundheitlich bedenklich. Außerdem war der Puddelstahl des Turms ohnehin recht rostbeständig.
Grüße Harald
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Harald Maedl
Uwe Hercksen schrieb:
Hier ist nachzulesen, dass der Eiffelturm nur für 20 Jahre genehmigt war:
de.wikipedia.org/wiki/Eiffelturm
Ich erinnere mich auch an Berichte, dass der Turm eigentlich schon nach der Weltausstellung abgerissen werden sollte. Heute würde man den Korrosionsschutz wahrscheinlich auf die kürzeste prognostizierte Lebensdauer auslegen und das Ganze als Pubblic-Private-Partnership ausführen ...
Gruß, Ralf.
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Ralf Pfeifer
Harald Maedl schrieb:
Hallo,
das Puddle Verfahren war doch nur das erste industrielle Verfahren um den Kohlenstoffgehalt von Roheisen auf brauchbare Werte zu senken damit das Eisen nicht zu spröde und brüchig für solche Konstruktionen war. Zuschläge gegen Korrosion kamen doch nicht dazu. Wieso war dann Puddelstahl recht rostbeständig?
Bye
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Uwe Hercksen
Ralf Pfeifer schrieb:
Was spräche denn gegen Epoxidharz als Korrosionsschutz?
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Tom M.

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