Bootsrumpf verstÀrken?

Hallo!
Da ich mal einen Jet-Antrieb testen wollte, habe ich mir vor einiger Zeit einen bestellt und einen Rumpf drumherum gebastelt.
Nun ist dieser demnĂ€chst fertig, so dass ich erste ernsthafte Fahrversuche unternehmen könnte (wenn denn mein eingeschickter Akkulader endlich wieder da wĂ€re). Mit der Zeit steckt man da aber einiges an Arbeit rein und nun ĂŒberlege ich, ob ich den Rumpf nicht sicherheitshalber noch mal verstĂ€rken sollte. Damit's den nicht beim ersten Stein am Ufer zerlegt. ;-) Gebaut ist er aus Spanten, 'beplankt' mit 1mm Flugzeugsperrholz. War halt urspĂŒnglich nur als Testrumpf gedacht. Sollte ich da evtl eine Schicht Glas- oder Kohlefaser innen auftragen oder hilft das nichts? Bzw stehen Aufwand und StabilitĂ€tsgewinn in ungĂŒnstigem VerhĂ€ltnis? Ich habe sowas nĂ€mlich noch nie gemacht!
Bilder gibt's ĂŒbrigens hier:
www.abi01.de/strass/christof/boot
Viele GrĂŒĂŸe
Christof
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Hallo Christof,

Also alle Achtung fĂŒr die MĂŒhe, die du dir gegeben hast, aaaaaber ... wenn du jetzt eine Matte drauflegen willst, hĂ€ttest du dir die MĂŒhe mit dem Holzaufbau schenken können. Es war aber nicht so geplant, ich weiß.
Die Matte aussen drauf mĂŒsstest du noch spachteln bzw. verschleifen, damit es glatt wird. Es sei denn, dich stört die Struktur der Matte nicht. Insofern hĂ€ttest du nĂ€mlich aus einem Klotz Styrodur einen Rumpf schnitzen und dann 2 dicke Köpermatten drauf legen können. Der Rumpf wĂ€re erheblich leichter und vielleicht auch stabiler geworden.
Aber das halt ich fĂŒr nebensĂ€chlich, weil ich glaube, dein Boot wird nie fahren. Damit der Einlass des Jets immer schön Wasser bekommt, sollte der Unterwasserrumpf ĂŒber die ganze LĂ€nge flach, bzw. gerade sein. Die vordere Erhebung wird vermutlich dazu fĂŒhren, dass die Ansauföffnung zum grossen Teil Luft ansaugen wird. Du fĂ€hrst dann höchstens 2 m aus dem Stand heraus und wenn das Vorderschiff aufschwimmt, hat die Öffnung keinen Kontakt mehr zum Wasser. Unter ungĂŒnstigsten UmstĂ€nden bewegt sich das Boot ĂŒberhaupt nicht.
Das sind aber nur Vermutungen, da ich auch vor Jahren mit dem Jet experimentiert hatte. Bei mir war der selbst gebaut und ich musste hin und wieder sogar das Boot anschubsen, damit es ĂŒberhaupt das erste Wasser ansaugen konnte. Immer in Bewegung bleiben, hiess die Devise. Bei Stillstand war alles aus. Motor jaulte erbĂ€rmlich, aber Boot bewegte sich nicht. Ich glaub das Boot hiess Scimitar Speed und hatte zwei Abrisskanten unter dem Rumpf.
Gruß GĂŒnther
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Hallo GĂŒnther!

Was heißt 'die Struktur der Matte'? Ich stelle mir das reichlich uneben vor, deshalb hatte ich ĂŒberlegt, innen etwas aufzubringen. Von der StabilitĂ€t des Rumpfes insgesamt bin ich ĂŒbrigens positiv ĂŒberrascht. Ich habe nur das GefĂŒhl, dass ein spitzer Stein oder Stock schnell durch das dĂŒnne Holz hindurchstoßen könnte.

Also bewegen wird es sich, das habe ich schon getestet. Leider ist unser kleiner TĂŒmpel im Garten nicht allzu groß (vielleicht 3 1/2 m lang) - aber es fuhr. Sonst hĂ€tt ich gleich am Rumpf etwas geĂ€ndert. Es fĂ€hrt auch gut mit Vollgas, soweit das auf der kurzen Strecke geht. Es spring sogar einigermaßen weit :-)

Das ist hier nicht das Problem. Es könnte zwar sein, dass der Jet letztendlich bei höherer Geschwindigkeit Luft schluckt, aber Anfahrprobleme gibt es nicht. Im Stand liegt der Jet koplett unter Wasser.
Mich interessiert jetzt hauptsĂ€chlich, ob es sinnvoll ist und der Arbeitsaufwand nicht unangemessen groß wird, wenn ich den Rumpf von innen durch irgendwelche Matten verstĂ€rke.
Gruß
Christof
PS: Der Komplettrumpf aus Glasfaser wird danach definitiv auch noch kommen! Oder nimmt man besser Kohle?
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Hallo Christof,

vor,
Ach so. Ich dachte, der Stein dringt von aussen ein.

Wenn das so wĂ€re, nutzt die Matte innen aber wenig. Dringt der Stein erst bis zur Matte durch, ist der Rumpf schon ganz durchstossen. Soll der Rumpf geschĂŒtzt werden, mĂŒsste aussen die Matte drauf. Oder anders gefragt: Möchtest du den Rumpf schĂŒtzen oder die Matte?

Ja, mein ich doch.

Ja, mein ich auch. Nur wenn es in Fahrt kommen soll, dann eben ...

Ich wĂŒrd's lassen. Schon deshalb, weil ich hoffe, nur weiches Wasser unter dem Rumpf zu haben. Dazu kĂ€me das Gewicht ...

kommen!
... und wenn sowieso etwas besseres folgen soll, wozu der Aufwand? Spar dir die Kosten fĂŒr den Versuchsaufbau und nutze die Erkenntnisse fĂŒr den Prototyp. Es könnte doch sein, dass du doch merkst, dass Änderungen am Rumpf nötig werden. Dann machste dir die Arbeit unnötig schwer mit der Matte innen drin. Pinsele den Rumpf 5 x mit Parkettlack ĂŒber. Das mĂŒsste reichen.
Ich wĂŒrd den besseren Rumpf mit Glasfasermatte machen und nur die gefĂ€hrdeten Stellen evtl. mit Kohle verstĂ€rken, wenn du da Bedenken hast.
Gruß GĂŒnther
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Hallo GĂŒnther,

Ja schon...

Da hast du natĂŒrlich recht. Dann wird das ordentlich lackiert und wenn es kaputt geht kann man ja auch flicken :-)

Ich will's nicht hoffen! Naja, falls doch, wird der Rumpf halt flachgeschliffen und verspachtelt / zugebastelt.

Ich glaube, das Gewicht ist noch relativ unkritisch. Ich habe es noch nicht wieder gewogen, aber es liegt ganz vernĂŒnftig im Wasser.

Naja, wenn dann will ich's richtig machen.

Ich hatte irgendwas im Hinterkopf, dass Glasfaser sich bei SchÀden schnell mit Wasser vollsaugt und aufquillt. Und ich habe keinerlei Ahnung von der Verarbeitung von Glas oder Kohle sowie deren Vor- und Nachteilen oder Preisen.
Gruß
Christof
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"Christof Straß" schrieb

sowie
Wenn Gott gewollt hÀtte, dass es Kunststoffboote gibt, hÀtte er Glasfiber-BÀume wachsen lassen.
Gruß Marco
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Hallo Christof,

Nö. Das ist die CF, die das tut. Glas ist da harmlos.
servus, Patrick
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Patrick Kuban schrieb:

Oh, okay. Danke. Werd ich mir merken! :-)
Gruß
Christof
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Christof Straß wrote:

Lieber Werft-Direktor, das mit der Testfahrt halte ich fĂŒr die beste Idee die Du dabei gehabt hast. Der Rumpf hat an seiner Unterseite einige Kanten welche die laminare (An-)Strömung des Jets sehr stören können. Du saugst ausserdem unter dem Heck des Bootes das Auftriebselement Wasser ab und verminderst an dieser Stelle somit den Auftrieb wĂ€rend Du vorn, wo der Auftrieb ausgleichsweise geringer sein sollte, noch tiefer mit dem Kiel im Wasser liegst. Vermutlich wird Dein Boot im Wasser "Steh-auf-MĂ€nnchen" machen. Leider ist das mit den Kanten nur auf dem Bild ...1010933.jpg zu erkennen und eine Seitenansicht vom Unterwasserschiff sehe ich nicht. Ein weiter Punkt der sich zeigen wird sind die Bremsen die Du gebaut hast. Mit den Bremsen meine ich die abschließenden QuerwĂ€nde am Heck die quer zur Fahrtströmung gebaut sund und in Richtung Jet-AusstoßdĂŒse einfach irgendwo aufhören. An diesen Stellen dĂŒrfte sich bei Fahrt im Wasser ein sehr starker Bremswirbel bilden, der Dein Boot förmlich hindert Fahrtgeschwindigkeit an zu nehmen. Die im obigen gerade von mir beschriebenen Effekte treten allerdings physikalisch bedingt erst auf, wenn das Boot schnelle Fahrt im Wasser macht, also der Rumpf sich relativ zum umgebenden Medium Wasser flott nach vorn bewegt. Genau das kann man aber bei festgehaltenem Boot im Gartenteich nicht testen. Daher unbedingt eine Probefahrt im freien Wasser vornehmen. Dazu reicht es den Rumpf einmal von Aussen zu lackieren oder doppelt zu grundieren. Erst dann -und nur dann- ist es an der Zeit sich ĂŒber die weitere Vorgehensweise ernsthafte Gedanken zu machen! Ich bin bei meiner Betrachtung mal davon ausgegangen, dass das Jetboot ein Flitzerchen werden soll. Jets werden ja auch aus anderen GrĂŒnden in Wasserfahrzeuge eingebaut, als Querstrahler im Bugbereich, als GrundspĂŒlgerĂ€te oder an Flachwasser Pontons wo ein Schraubenantrieb wegen GrundberĂŒhrungen zu sehr gefĂ€hrdet wĂ€re usw. Bei derartigen SchwimmgerĂ€ten ist selbstverstĂ€ndlich die Vortriebsgeschwindigkeit ganz niedrig und daher nicht als Ursache fĂŒr die genannten Effekte wirksam.

Genau das ist der gute Grund zu allererst mal eine Test-Fahrt im freien Wasser zumachen. Stell Dir vor Du hast mit noch mehr Aufwand ein Hochglanz lackiertes mit Airbrushing dekoriertes Objekt erstellt das nicht funktioniert und grundsĂ€tzlicher Änderungen an der Rumpfform bedarf. Du wĂŒrdest das schöne Hobby verdammen, oder alles als Blickfang in eine Glasvitrine verbannen und damit nur Deine LackierkĂŒnste dokumentieren. Nee nee, Schau mal auf die Webseiten von Wolfgang KEHRER in Berlin. Dort siehst Du wie Jetboote aussehen sollten und nebenbei bemerkt ist er "die KapazitĂ€t" im Bau von Modell Jet-Booten und Jets in diversen GrĂ¶ĂŸen.

Das merkt man, und es ist gut dass Du hier fragst. Der GĂŒnther Grund hat Dir ja auch schon eine ordentliche Antwort gegeben. :-)

Jetzt noch einer aus meiner Weisheiten Schachtel: "Der sicherste Weg zum Erfolgist es, die Sache mit kleinen Variationen immer wieder nocheinmal zu versuchen." Lass mal hören, wie der Test verlaufen ist, das wĂ€re fĂŒr dieses Forum sicherlich interessant und diskussionswĂŒrdig.
Viel Erfolg und Spass wĂŒnscht Dir - - eddy
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Hallo Ekkehard!

Auch auf dem erwÀhnten Bild habe ich keine wirklichen Kanten sehen können. Vielleicht, weil ich das Original hier liegen habe ;-) Die einzige Kante ist dort, wo der Bug beginnt, vor dem Dreieck. Ansonsten knickt der Rumpf seitlich vom Jet etwas nach oben weg, aber so Àhnlich hat man das ja bei anderen Jetbooten auch.

Tut das nicht jeder Jet?

Den Test mit dem festhalten habe ich auch nur gemacht, um mal den Schub zu spĂŒren :-) Danach bin ich ein wenig rumgeeiert, viel Platz war halt nicht. Aber Vollgas habe ich durchaus probiert, die von dir befĂŒrchteten Probleme gab's (noch?) nicht - dafĂŒr ist das Boot am Ufer (weil Vollgas) erstaunlich behende aus dem Teich gesprungen. HĂ€tte mein Vater es nicht gefangen, so hĂ€tte es sich vermutlich am 1m20 entfernten Schuppen zerlegt.

Es soll schon ein kleiner Flitzer werden :-)

Das Design wollt meine Freundin machen ;-)
Ich werde den Aufbau wohl heute fast fertig kriegen, aber solange mein Akkulader noch eingeschickt ist, kann ich eh keine Testfahrten unternehmen. Danach geht es sobald die Akkus voll sind an den nĂ€chstegrĂ¶ĂŸeren Teich und dann wird getestet.

Ja, da kommen der Jet und viele hilfreiche Tipps zum Einbau her! Ein super Laden!

Ja, ich werde berichten, sobald es Wasser zu sehen bekommen hat!

Danke!
Gruß
Christof
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Christof Straß wrote: ...sehr viel.
Und uebrigens habe ich mal ein Schnellbootrumpf aus Balsa gebaut und von aussen mit einer Lage 40er GfK Matte belegt (oder wars 45er?). Die Struktur der Matte ist sehr gering. Ich verwendete anschliessend Spritzspachtel aus der Dose und bekam mit schleifen eine sehr glatte Oberflaeche.
Gruss, Andreas
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Andreas Meissner schrieb:

Das ist doch mal eine sehr gute Antwort! :-)
Wenn die Fahrtests positiv ausfallen, werde ich das wohl probieren.
Gruß
Christof
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Hallo Ekkehard,
[lauter schlau erscheinendes Zeug gelöscht]

Das ist aktuell fĂŒr mich gerade ein sehr betreffender Gedanke.
servus, Patrick, sĂŒlzend ... ;-)
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Hallo Christof,
Christof Straß schrieb:

Viel Erfolg ;-)
...

Ich schließ mich der Meinung meiner Vorredner an, probiers aus, bevor du zu viel Arbeit investierst. Nur 2 Sachen wĂŒrde ich unbedingt vorher noch Ă€ndern: Die "KĂ€sten"
http://www.abi01.de/strass/Christof/Boot/12-09-04/L1010937.JPG links und rechts vom Jet wĂŒrd ich noch mit einem Brettchen schließen, das bremst sonst gewaltig. Die Vorderkante vom Einlass
http://www.abi01.de/strass/Christof/Boot/12-09-04/L1010934.JPG unbedingt abrunden, (sieht man leider nicht ganau) sonst hast du bei höherer Geschwindigkeit hier ne Abrisskante, und der Jet kriegt nicht mehr genug Wasser. Die Seiten- und hinterkanten nicht abrunden, die sind ok so!
Just my 2 cents, Stefan
--
---------http://www.stegolz.de ---------


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Stefan Gollwitz wrote:

Das werde ich zur Not machen wenn dieser Effekt eintreten sollte. Ich hoffe ja, dass das nicht passiert, da durch sie hinten Auftrieb verloren geht und der Jet im Stand schön tief im Wasser liegt.

Stimmt, da habe ich noch gar nicht dran gedacht. Wird gleich mal umgesetzt :-)
Gruß
Christof
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Christof Straß schrieb:

Ich hab mal ein bisschen an deinem Boot rumgeschnitzt, damit ich mich klarer ausrĂŒcken kann ;-) Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte:
http://bruns-messebau.de/admin/a.jpg wĂŒrd ich bevorzugen, schĂŒtzt den Jet, und hat eine saubere Kante am Rumpfende ohner den Jet zu beeinflussen.
http://bruns-messebau.de/admin/b.jpg ist eifacher zu machen, aber der mehrauftrieb hebt das Boot im Stand etwas an. MĂŒsste man ausprobieren, wie kritisch das ist. Mein Jet liegt im Stand nicht ganz unter Wasser (etwa 4/5), saugt aber sofort an beim anfahren.
Gruß, Stefan
--
---------http://www.stegolz.de ---------


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Stefan Gollwitz wrote:

Ja, das ist sehr deutlich geworden :-)

GefÀllt mir auch ganz gut und ist sooo kompliziert nun auch nicht umzusetzen.

Könnte man wohl auch machen, ich denke fast, dass der Mehrauftrieb nicht so schlimm wĂ€re. Lösung a gefĂ€llt mir aber besser und dĂŒrfte sogar etwas einfacher umzusetzen sein.
Nach den Testfahrten werde ich mehr wissen!
Gruß
Christof
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Christof Straß schrieb:
So, dass ich anstatt des alten Laders jetzt einen Schulze hab, hatte ich ja neulich schon geschrieben. Heute abend bin ich aber endlich dazu gekommen, dass Boot auch mal fahren zu lassen!
Fazit: Geht gut :-) Nur die Akkus sind zu schnell leer.
Es ist fĂŒr meine bisherigen Boote ziemlich flott (Carina und Bugsier von Graupner), allerdings hat es bei höherer Geschwindigkeit Probleme mit zu engen Kurven. Da saugt der Jet dann Luft an. Und wenn man die Kurven noch enger anfĂ€ngt, dann sieht es aus, als wĂŒrde der Bug festgehalten und das Heck schleudert herum. Ganz lustig :-)

Ich hab das Heck wie von Dir beschrieben umgebaut und das Boot nicht anders getestet vorher, von daher habe ich keinen Vergleich. Es fĂ€hrt sich aber vernĂŒnftig so.
Jetzt muss ich mir nur noch was einfallen lassen, wie ich die Kurven auch enger fahren kann. Ich hatte mal im Netz von einem gelesen, der hatte dagegen Kufen neben der Ansaugöffnung angebracht. Aber dann wĂŒrd wieder was unterm Rumpf hervorgucken. Ich werd wohl noch ein paar mal fahren und dann entscheiden.
Hier gibt's noch mal ein paar Fotos von Rumpf: http://www.abi01.de/strass/Christof/Boot/22-09-04 /
FĂŒr Fahrfotos oder ein Video war's schon zu dunkel und ich war auch allein unterwegs.
Gruß
Christof
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Christof Straß wrote:

schnipp ------------------

schnapp ----------------
Hallo Christof , das sieht ja schon richtig gut aus! Auf den neuen Fotos vom Rumpf kann man in dieser Perspektive auch das Unterwasserschiff von der Seite her sehen ( Bild P1000 233 und 234). Da sieht man jetzt auch deutlich die flachen ÜbergĂ€nge des Dreiecks vom Bug-Kiel auf den ebenen Jet-TrĂ€gerboden. Auf dem zuerst von mir betrachteten Bild damals ...1010933 sah das fĂŒr mich viel steiler und krasser aus, Sorry ! Ach ja, die "Bremse" im Heck hast Du elegant beseitigt. Wie ist der Rumpf den nun wasserfest beschichtet oder lackiert worden? Ist er auch ohne auflaminierte Matte stabil genug ? Ich wĂŒrde meinen " Ja, das ist o.k." Ein guter, fest aushĂ€rtender 2 Komponenten-Lack auf einer anstĂ€ndig vorgeschliffenen Holzgrundierung sollte ausreichen. Soviel zum "VERSTÄRKEN". Aber so weit sind wir ja noch nicht! Du willst ja noch Änderungen am Rumpf vornehmen um die Kurventauglichkeit zu verbessern. Der Gedanke -> Zuerst Funktionen testen und nötigenfalls Anpassungen vornehmen und erst danach verstĂ€rken, lackieren, dekorieren <- war also doch richtig und hat Dir MĂŒhe und Zeit eingespart. :-) So jetzt zum nĂ€chsten Problem, den Kurven. Wenn ich Dich jetzt mit Fragen ĂŒber die metazentrische Höhe, das Rollmoment und Stampfmoment angehe, wirst Du zu Recht den Kopf schĂŒtteln und sagen "Das ist doch keine Segelyacht, was ich da habe". Aber, bei den Wind angetriebenen RĂŒmpfen kann man eine Menge ĂŒber Auftrieb, Fahrtwiderstand, seitliche KrĂ€ngung usw. lernen bzw abgucken. Du hast leider nicht beschrieben ob und wieviel sich Dein Boot beim Kurvenfahren auf die Seite legt. Dieses KrĂ€ngung genannte Verhalten sorgt aber vermutlich dafĂŒr, dass der Jet seitlich auftauchend ein "Loch" in die WasseroberflĂ€che saugen kann und dann Luft ein schlĂŒrft. Dem kann man auf diverse Weise abhelfen. Die Flossen neben der Ansaugöffnung sind erst spĂ€ter in die Überlegungen ein zu beziehen. Umtrimmen von Gewicht zum Beispiel, um die Eintauchtiefe an der Ansaugöffnug zu erhöhen, wĂ€re die erste zu testende Maßnahme. Anderung der Rumpf-Form um die KrĂ€ngung zu reduzieren der nĂ€chste Schritt. Es mĂŒssen nicht seitliche Ausleger werden wie bei einem Katamaran oder Trimaran; Trimmklappen am Heck (oder geschickt angespachtelte Keile) sind erprobte Mittel fĂŒr so was. Der dritte Schritt wĂ€re es den Austrittwinkel der DĂŒse des Jets auch in der senkrechten Achse etwas zu modifizieren und damit ein Liften des Hecks zu beeinflussen. Die Flieger nennen das Motorsturz. Irgendwo in dieser Richtung solltest Du verschiedene Tests machen und -wie schonmal gesagt- den Erfolg mit den kleinen Variationen anstreben. Wenn ich Deinen Wohnort wĂŒsste, könnte ich Dir eventuell die Anschrift eines Schiffsmodellbau Clubs in Deiner NĂ€he nennen, wo Du ggf. mal vorbeischaust und Dir helfen lassen kannst. Ich habe hier so eine Liste mit ĂŒber 350 derartigen Anschriften in Deutschland.
Viel Spass, gute Ergebnisse und neues Wissen zur Boots-Physik wĂŒnscht und gönnt Dir
- - eddy
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Hallo Ekkehard,

Funktioniert das wirklich? Mit dem Aspekt, daß ein Rennboot ja im Gleitzustand eine andere WL hat?
servus, Patrick, bekanntlich Flieger aber auch mit dem einen oder andern Boot "beglĂŒckt" ;-)
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