E-Motor streikt

Hallo,
Nachdem sich gestern den Motor meines Uboots verabschiedet hat (u.a.
verwandelte sich ein Gleitlager in ein Klemmlager),
habe ich heute einen neuen eingebaut.
Beim Einbau lief der Motor noch einwandfrei, als ich das Uboot mit
neuem Motor dann zum ersten Mal zu Wasser gelassen hab, wollte der
Motor nicht mehr. Er lief keine 10s und produzierte dabei starke
Stoerungen.
Ich habe das Uboot daraufhin wieder aus dem Wasser geholt und
geoeffnet. Der Motor laesst sich leicht von Hand drehen und bekommt
dabei alle paar Umdrehungen mal kurz Kontakt (kurzes Zucken mit
kraeftigem Buerstenfeuer). Der Motor wurde nicht warm.
Was kann das fuer Ursachen haben und wie kann ich sie Abstellen?
Matthias
PS: noch ein paar wichtige Infos:
Motor: Igarashi 2430 (aehlich Mabuchi RE 280)
Akku: 12V NiMH, war noch weitgehend voll
Schraube: ein 30mm-Teil, Steigung unbekannt, direkt ueber
selbstgebastelte Federkupplung angetrieben
Regeler: Robbe Rokraft 100 (was halt vorhanden war), v_max deutlich
heruntergeregelt
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Matthias Kordell
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Tach Matthias,
Matthias Kordell schrieb:
Das versteh ich nich, Du drehst von Hand und es gibt alle paar Minuten Buerstenfeuer? Bei laufendem Motor und Buerstenfeuer wuerd ich mal die Funkentstoerung begutachten.
Wenn die 12V fuer Motor und Regler nicht zu viel sind, wuerd ich trotzdem mal den ausgebauten Motor (ohne Last) an eine beliebige Batterie (ca. 6V+) OHNE Regler klemmen. Dann kannst Du den Motor ausschliessen und den Regler begutachten.
Viele Gruesse, Wolfgang
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Wolfgang Kouker
Hallo Matthias,
Am 23.07.03 schrieb Matthias Kordell:
Verdacht: Buersten kaputt, abgebrannt, verbogen o.ae.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Hallo Matthias,
Am 23.07.03 schrieb Matthias Kordell:
Verdacht: Buersten kaputt, abgebrannt, verbogen o.ae.
servus, Patrick
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Patrick Kuban
Wolfgang Kouker tut geschreibselt haben:
Ich dreh den Motor bei anliegender Spannung von Hand und es gab alle paar Umdrehungen mal ein kurzes Zucken mit einem deutlichen Blitzen.
Der Regeler haelt die 12V aus und arbeitet noch ausgezeichnet, nur der Motor will nicht mehr.
Ich werde jetzt mal versuchen, den Motor, der in dem Wrack drin war zu finden. Bei 9,6V reichte der bei weitem nicht aus, um das Uboot zum Abtauchen zu bringen, vielleicht geht es ja bei 12V. Der produziert auch deutlich weniger Stoerungen, da er ein Metallehaeuse (alle Seiten) und einen 9poligen Rotor hat.
Matthias
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Matthias Kordell
[...Probleme mit Motor...]
Hallo,
leider nichts zum Thema, ich habe nur eine kleine Frage am Rande.. Welches UBoot Modell hast Du? Ich fahre hier im Moment mit dem Shark von Graupner, möchte aber in nächster Zeit, bzw. über den Winter etwas Größeres bauen, denke da an die Modelle des Typ VII oder Typ XXII von Robbe, und suche ein paar Erfahrungsberichte. :)
Gruß Marc
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Marc Stecher
Marc Stecher tut geschreibselt haben:
Es ist ein 65cm langer Molch, ein wenig verkuerzt, sonst aber etwa 1:18. Es scheint ein Eigenbau eines (hollaendischen) Modellbauers zu sein.
Ich kenne diese Modelle leider nicht wirklich. Es muessten aber alles dynamisch tauchende sein. Ich will mir als naechstes ein Delphin oder was vergleichbar schnelles zulegen. Noch 2 Seiten mit Modellubootbausaetzen:
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Matthias
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Matthias Kordell
Moin Marc!
Ich bin zwar nicht angesprochen - aber ich mische mich immer so gerne ein... ;-] IMHO geht nichts über die Sachen von Engel - vor allem die Tauchtechnik von denen dürfte kaum zu schlagen sein. Ansonsten Schau Dich doch mal bei
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um - Dort, oder von dort aus, solltest Du eigentlich alle Infos finden.
HTH und Gruß, Jörn.
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Joern Bialek
Mahlzeit Ihr beiden! :)
Danke für die Links! Mein Shark ist ja auch ein dynamisch tauchendes Modell, was mir im Moment auch genügen würde. Mir gehts halt hauptsächlich um die Größe, da man sich im Graupner Modell alleine beim Akku einlegen die Finger brechen kann und der Standartverschluss (mußte mir da selbst was besseres zusammenbasteln) auch nicht gerade der Hammer ist. Desweiteren soll mal irgendwann eine kleine IR Cam und die nötige Sendeanlage für Bilder ins Modell passen....
Die Modelle von Engel kenne ich bereits, scheue mich jedoch noch etwas vor der Technik und den Preisen. ;)
Danke trotzdem!
Gruß Marc
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Marc Stecher
Moin Marc!
Yep - mein Seawolf eigentlich auch - zumindest noch halbdynamisch. D.h. dadurch, daß ich das vordere Tiefenruder per Servo steure, kann ich auch mit Vollgas aufgetaucht fahren. - und mit Vollgas auftauchen ;-]]
Auha - da hast Du Dir aber was vorgenommen... Du weisst, daß eine Funkübertragung aus einem ein paar Meter getauchten Boot kaum noch brauchbare Bilder liefert? AFAIK wird bei sowas eine Schleppantenne gezogen, die mit einem Schwimmer an der Oberfläche gehalten wird. Das ganze ist keinesfalls trivial - und schon gar nicht "mal eben" zu realisieren.
*seufz* ...das kenne ich... deswegen wird bei mir das nächste Uboot (irgendwann in ferner Zukunft) auch ein Eigenbau...
Gruß, Jörn.
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Joern Bialek
Hallo!
Joern Bialek wrote:
Das Shark (das Seawolf hatte ich mir auch angesehen aber mich dann doch anders entschieden) taucht auch halbdynamisch aber wie schon gesagt, es ist mir zu "klein" und sieht nicht sonderlich realistisch aus. Gerade wegen der direkten Ansteuerung der vorderen Tiefenruder mit einem Servo liebäugele ich mit dem Modell des Typ XXII von Robbe. Auch reizt mich die Möglichkeit die Tiefenruder ein- und ausfahren zu können. Ein Kollege besitzt das Schnellboot im selben Maßstab von Robbe und wir würden dann halt gerne auch im "Konvoi" den See unsicher machen.
Ja, einfach wird es nicht ;) aber es liegen lediglich die modellbauerischen Aufgaben bei mir. Die Technik plant ein Freund von mir, der so etwas Ähnliches bereits mit einem Überwasser Modell realisiert hat und sich eine neue "Herausforderung" wünscht. ;)
Tja, ich werde mich, wie gesagt erstmal an ein größeres Modell wagen und wenn ich damit zufrieden bin wohl das Sparen anfangen um irgendwann einmal ein Engel Boot bauen zu können. An einen Eigenbau wage ich mich "noch" nicht so recht. :)
Gruß Marc
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Marc Stecher
Tach Matthias, etwas spaet, aber:
Matthias Kordell wrote:
noch mal zum mitschreiben, was machst Du? Wenn Spannung anliegt (ich hoff nicht 12V) und der Motor wird mit Gewalt angehalten, fliesst Kurzschlussstrom. D.h., der einzige Widerstand ist der Ohmsche solche der Kupferdraehte. Das hat so manchem Regler/Motor schon den G(a)raus gemacht, wenn zB bei einem friedlich im Gras liegenden E-Segler aus Versehen der Motor angeschaltet wird.
Zur Wiederholung: Beim drehenden E-Motor wird durch die Magnete eine Gegenspannung in die Spulen induziert, die subtrahiert von der aussen anliegenden Spannung eine effektiv anliegene Spannung ergibt. Hierfuer gilt dann das Ohmsche Gesetz Spannung- Strom- Widerstand. Im Idealfall eines Motors mit 100% Wirkungsgrad und keinem mechanischen Widerstand ist die effektive Spannung Null, Strom auch. Daher sind Leerlaufdrehzahlen prinzipiell endlich. Ein schneller drehender Motor wird zum Generator ;-)
Oder habbich Dich wieder falsch verstanden? Viele Gruesse, Wolfgang
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Wolfgang Kouker

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