Entladungen ?

Geschätzte NG!
Zu einem Freundschaftsbesuch im hohen Norden (Österreichs)
hat mich meine Thermik XL:
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(2'Video)
begleitet.
Einer Inbetriebnahme stand vorerst entgegen, dass sich der Empfänger
vom Sender entbunden hatte!
Ja, tatsächlich entbunden!
Nun, neu binden war kein Problem, einer Inbetriebnahme stand jetzt
jedoch das defekte SR- Servo entgegen .......
Wieder zu Hause stellte sich heraus, dass auch der Controller,
immerhin ein JAZZ 80, den Geist aufgegeben hatte :-(
Da ich mit dem Flieger drei Tage davor noch problemlos geflogen bin,
war/ist, hat für mich die Erklärung für die Defekte Vorrang!
Eine mögliche Ursache wurde mir vom Jeti- Experten genannt:
Kunststoffrümpfe, die über den Autoteppich _gezogen/geschoben_ werden,
laden sich statisch auf und geben - zumal wenn Kohle im Spiel ist -
diese Ladung in Form von Überschlägen an die Elektronik weiter.
Wäre vorstellbar und in meinem Fall auch nachvollziehbar.
Hat jemand ähnliche Erlebnisse gemacht und kann Tipps dazu absondern?
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Fritz Reschen
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Hi Fritz
Am 21.07.2011 20:31, schrieb Fritz Reschen:
Das ist möglich aber in deinem Fall fast zu 100% ausgeschlossen.
Ein paar Szenarien die möglich sind .
Richtig ist, Kunststoffteile können sich aufladen.
1. Die Elektronik liegt aber in dem Kunststoffrumpf so das dieser Kunststoffrumpf ein Faradayscher Käfig für die Elektronik bildet.
Die Elektronik hat dann das gleiche Potenzial wie der Rumpf auch.
Damit ein Funke überspringen kann muss ein Potential Ausgleich stattfinden. Das kann er aber im Rumpf nicht.
2. Wenn eine alte Wurfantenne nicht mehr richtig isoliert ist, könnte so ein Funken überspringen wenn bei der Landung die Antenne den Boden berührt. Aber dann ist das Empfangsteil des Empfängers hin. Das gleiche gilt für ein Servokabel oder anderes was am Empfänger angeschlossen ist.
Selbst das dürfte aber nicht zu einem Funken führen.
Denn selbst wenn du das Modell über die Automatte ziehst kann es sich *nicht* aufladen weil DU die Erdung bist (Potential Ausgleich).
Wenn man mit den falschen Schuhen aus dem Auto steigt bekommt man ab und an auch eine gewischt. Selbst wenn Du nicht der Potential Ausgleich bist, kann trotzdem der Funke wegen 1. nicht überspringen.
Angenommen Du bist so isoliert das der Funke nicht überspringen kann, ziehst das Modell über die Matte aus dem Auto und ist aufgeladen. Dann gibt es den Potential Ausgleich sofort wenn Du das Modell ablegst um es zusammen zu bauen. Die Entladung kann aber auch dann nur über den Rumpf erfolgen.
Die einzige Möglichkeit um die Elektronik zu schrotten ist: Das Modell ist aufgeladen und du ziehst am Servokabel /sonstiger Eingang am Empfänger das Modell aus dem Auto, so das ein Funke über Dich entsteht und somit der Potential Ausgleich stattfindet.
Dann wird die ganze Energie, auch die vom Rumpf, über die Elektronik entladen >> Schrott. Es schaut dann ja was aus dem Faradayschen Käfig.
Aber eigentlich geht auch das nicht.
Es gibt genug Störungen die an den Eingängen auftreten können. Um diese auszublenden sind Filter vorgeschaltet die so was eigentlich verhindern sollten..
Ist jedenfalls meine Meinung.
Gruss Frank
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Frank Sertic
Servus Fritz! ;-)
Fritz Reschen schrieb:
Erst mal mein Beileid!
Ärks. Ein Echsperte.
Zunächst schliesse ich mich nahezu vollinhaltlich Franks Ausführungen an und halte das BEC des BL-Controllers für den kleinsten gemeinsamen Nenner sprich für die Wurzel der Verwüstungen.
cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Morgen, Frank!
Frank Sertic schrieb:
Im Verdacht habe ich den anderen Weg: Alu-Spinner-> Motorwelle-> Controller-> ....
Jedenfalls muss ich weiter auf eine schlüssige Erklärung warten, was das vorzeitige Ableben von Servo und Controller bewirkt hat.
Danke, auch wenn du mich nicht davon abhalten wirst, die Rümpfe künftig sorgfältig ausm Auto zu _heben_ ;-) !
Reply to
Fritz Reschen
Servus Fritz! ;-)
Fritz Reschen schrieb:
[...]
Es ist Elektronik, die geht eben halt mal so kaputt. Ne Schlüssigkeit jetzt erforschen zu wollen ist wie Kaffeesatz lesen wollen.
Hast Du vielleicht vorher ein kleine Rauchwolke bemerken können? Du weisst ja, alle elektronischen Bauteile haben zu ihrem Funktionieren eine kleine Menge Rauch inwendig. Wird das Bauteil undicht und kann der Rauch austreten, so ist es danach kaputt.
Letztens, im Hubi-BEC-Thread, meintest Du, dass man alles übertreiben könne. _Dich_ sehe ich jetzt schon Erdungspiesse in den Boden hauen und mit dem Auto verbinden und Dich selbst mit Erdungsarmband hantieren.
cu/2,
Rüdiger, das alles nicht halb so lustig sehend, wie er's geschrieben hat
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Ruediger Zoll
Hi Fritz
Am 22.07.2011 08:01, schrieb Fritz Reschen:
Hätte ich mir mal das Modell genauer angesehen, der Motor ist mir nicht aufgefallen...
Eigentlich ist auch das nicht möglich, denn dann würde der Empfänger nicht betroffen sein. Der Funke geht immer den geringsten Widerstand.
Da der Motor bestimmt irgendwo am Rumpf befestigt ist, hätte er darüber laufen müssen. Auch liegt die Klapplatte am Rumpf an.
Was ist denn das für ein Motor? Bei einem Aussenläufer kann das gar nicht passieren. Jedenfalls nicht die ich bisher kannte, ich bin ja Verbrenner Flieger...
Gruss Frank
Gruss Frank
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Frank Sertic
Morgen, Frank!
Frank Sertic schrieb:
[ ... ]
Ja, der Unmöglichkeiten gibt's unzählige. Mir wäre mehr an den Möglichkeiten gelegen! Man will sowas ja hinkünftig vermeiden.
Der Motorspant besteht aus Leiterplattenmaterial, also etwas, worüber Strom weniger gerne läuft!
Innenläufer mit Getriebe.
Noch! ;-)
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Fritz Reschen
Hi Fritz,
Am 23.07.2011 07:13, schrieb Fritz Reschen:
Klar, gar keine Frage, ich wollte auch nur aufzeigen was nicht möglich ist. Zumal man dir versuchte das einzureden.
Damit kannst Du dann weiter forschen. Denn wir/ich haben ja keine Ahnung was Du noch so gemacht hast.
Mit deinem Motor ist das auch nicht möglich.
Der Weg des Funken Spinner > Getriebe > Motor > Regler > Empfänger > Potential Ausgleich
Der Motorstromkreis ist in der Regel galvanisch vom Rest des Regler getrennt. Schon alleine aus Sicherheitsgründen, wenn im Motorstromkreis was passiert und somit der Empfänger nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. So kannste dann noch wenigstens landen.
Da hätte der Funke also nicht überspringen können, schon gar nicht bis zum Empfänger wie du geschrieben hattest.
Worauf ich dir aber keine Antwort geben kann, der BEC. Einen BEC habe ich noch nie eingesetzt. Die Schaltungen die ich dazu kenne lassen das eigentlich auch nicht zu.
Gruss Frank
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Frank Sertic
Die galvalnische Trennung bei so einem Regler reicht sicher für 40V wahrscheinlich noch für 230V, vielleicht auch noch für 1000V, aber bei einer Aufladung kommt man noch auf wesentlich höhere Werte, da nutzt das gar nichts. Ist ja auch nicht dafür ausgelegt.
RK
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Reinhard Kopka
Am 24.07.2011 16:49, schrieb Reinhard Kopka:
Klar sind die dafür ausgelegt, denn genau dafür wurden die gemacht. Die meisten Optokoppler die ich kenne haben eine Isolationsspannung von mindestens 7500Vrms. Dabei spielt das Bauteil-innenleben keine Rolle. Eher wieweit die Anschlußpinne auseinander liegen wo der Funken überfliegen kann.
Bei SMD liegt die Isolationsspannung deswegen bei etwa 3500 - 4500Vrms
rms =
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Gruss Frank
Reply to
Frank Sertic

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