LiPo-Lader + Stromversorgung?

Aug 18, 2004 14 Replies

Hallo zusammen,



da ich vorhabe demn=E4chst zumindest teilweise auf LiPo-Akkus=20 umzusteigen stellt sich neben der Frage nach dem Ladeger=E4t auch noch=20 die Frage nach einem zugeh=F6rigen Netzteil.



Zuvor noch mal die Frage: Sehe ich das richtig, dass es keine=20 LiPo-Lader gibt, die direkt mit Netzspannung betrieben werden?



Wenn also ein Netzteil sein muss, dann die Frage was f=FCr eins? Ist=20 das ziemlich schnuppe solange irgendwie mehr oder weniger 12 Volt=20 Gleichspannung (und gen=FCgend Strom) rauskommen? Oder sind die=20 LiPo-Akkus so empfindlich, dass man im Hinblick auf eine lange=20 Lebensdauer der Akkus doch etwas sorgsamer ausw=E4hlen sollte? Soweit ich gesehen habe gibt es dann grunds=E4tzlich zwei Typen von=20 Netzger=E4ten: Zum einen lineare (grosse schwere K=E4sten, die aber=20 scheinbar den "glatteren" Strom liefern), zum anderen getaktete=20 Netzger=E4te (klein und leicht, die aber wohl eine st=E4rkere=20 "Restwelligkeit" haben). Kann man da eher zum einen oder anderen Typ=20 raten?



Gr=FCsse,



Peter



Hi, Als Netzteil tut es auch ein altes Schaltnetzteil aus dem Computer ... davon die 12 V Leitung hernehmen und gut. Zumindestens gut für die Stromversorgung des Laders.

Grüsse Peter

So pauschal würd ich das jetzt nicht sagen, daß hängt doch zeimlich stark vom Lader ab. Meiner z.B. zieht bis zu 15A aus den 12V und da hätte ich noch kein Computernetzteil gefunden, das die 15A am 12V Ausgang liefern kann.

lg Gernot

Gernot Lepuschitz schrieb:

versuch macht kluch.

das es nicht auf dem datenaufkleber des netzteils draufsteht, heisst nicht unbedingt, dass es das nicht doch kann - will sagen, wenn die

5v-leitung 15a "kann", stehen die chancen recht gut, dass das die 12v- leitung auch liefern kann, denn oft werden die 5v als gemeinsamen abgriff der 12v-wicklung an der wandlerspule hergenommen.

zwei am aufblendlicht parallel geschaltete autoglühbirnen sind zum ausprobieren nicht zu schlecht geeignet. ausser einem nicht so sehr wahrscheinlichen ableben des netzteils steht nichts auf dem spiel.

Hallo,

Peter Brinkmann schrieb:

hmm. Das kann auch in die Hose gehen. Viele ältere PC-Netzteile brauchen eine Mindestlast. Und wenn die diese Last nicht haben gehen einfach kaputt. Wenn man dann den Lader drann hängt, kann es sein das der auch beschädigt wird. Also etwas mit Vorsicht behandeln.

Hallo,

Ruediger Zoll schrieb:

Das sehe ich anders. Neben der Ausgangsleistung ist ja auch die Eingangsleistung zu beachten. Und die Wir doch deutlisch überschritten. denn:

5V * 15A = 75W und 12V * 15A = 225W

Denn diese 225W müssen ja irgentwie in des Netzteil rein. Rechnet man noch von einem Wirkungsgrad von 70% ist so ein Netzteil ganz schnell am Ende.

Ich sach ja nicht, das es nicht gehen wird. Aber man betreibt das Netzteil schon ganz weit weg von der Spezifikation. Alleine lassen würde ich das zumindest nicht.

Vorsicht, die Schottky sollte kontrolliert und höchstwahrscheinlich gegen ein dickeres Exemplar getauscht werden. MBR2045 sollte ausreichen.

Bernd

Fake-Paule schrieb:

die gehn nicht kaputt - die laufen nur nicht an. deswegen wird auch das ladegerät nicht beschädigt werden.

Hallo

Ruediger Zoll schrieb:

glaub mir, die alten gehen kaputt, bin selber Jahre lang Schaltnetzteil gewesen.

Heutzutage ist das so, die ganz alte Generation machte sich schon mal mit kurzen Geräuschen und evtl. Lichtsignalen bemerkbar.

Bernd

Und dann bist du kaputt gegangen?

Also ich habe hier ein (nicht so arg altes) 300W-Netzteil, das auf +5V

30A kann, bei +12V 15A. Das wäre also schon das Minimum, was man bräuchte. Besser wäre noch etwas Reserve, also 350 bis 400W sollten's dann schon sein, dann ist zu erwarten, daß der maximale +12V-Strom noch etwas höher ist.

Kommt auf das Netzteil an.

Fake-Paule schrieb:

hab´s vor ner stunde mit dem ältesten mir verfügbaren netzteil aus nem 88er 12Mhz AT ohne probleme verifiziert.

man muss da anscheinend bannig glück habem, noch einen wie von dir beschriebenen dinosaurier in die finger zu bekommen.

mehr als unwahrscheinlich, was du da beschreibst.

Ich könnte noch eines von '91 bieten, war in meiner ersten DOSe 386SX25 mit 2MB RAM und 40MB-Platte drin "man will ja was zukunftsicheres haben".

Hauptsache, die Luft scheppert ...

servus, Patrick

Ich hätte da eins aus einem 286er anzubieten. Jahreszahl unbekannt. An dem hatte ich mal mein Autoradio mitsamt Wechsler laufen. Es lief damit problemlos. Wenn ich das Netzteil allerdings ohne Verbraucher hab laufen lassen, hat es nach nach kurzer Zeit immer angefangen zu pfeifen und hat keine Spannung mehr am Ausgang geliefert. Nach aus- und wieder einschalten ging es aber wieder. Das habe ich allerdings immer recht schnell gemacht, aus Angst, das Netzteil könnte sonst kaputt gehen. Ich weiß also nicht, ob es das über längere Zeiträume aushält.

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