Steuerungsverlust

Heute habe ich auf einem Spaziergang auf dem Feld einen RC-Heli gefunden.
Der Heli war zwar gecrashed, aber nicht ausgeschlachtet. Selbst wenn man
die Reste nach einem Absturz liegen lässt, würde man doch wenigstens
Akku oder Empfänger ausbauen, ganz zu schweigen davon dass der Schalter
noch auf "ein" war.
Fällt so ein Heli nicht bei Steuerungsverlust wie ein Stein runter? Mir
ist vor vielen, vielen Jahren mal ein Segelflieger verlorengegangen,
aber die fliegen ja auch nach Steuerungsverlust einfach weiter. Aber so
ein elektronischer Regler von einem Heli müsste doch den Motor
runterregeln, wenn kein Signal kommt?
mfg
Matthias
PS: Der Heli lag wohl einige Wochen, wenn nicht Monate auf dem Feld.
Jedenfalls war da kein Teil mehr zu bewegen, alle Metallteile
hoffnungslos verrostet.
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Matthias Taube
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Nein, nicht unmittelbar.
Ich habe letzen Sommer auf der Suche nach dem Heli eines Nachbars auf dem Feld geholfen. Es war ein 2Kanal Modell (50cm Rotor) dass von dem Sohn geflogen wurde, zum Ausprobieren. Natürlich war es sehr winding und der Heli war diese Verhältnisse ungeeignet. Wir haben dann den ungefähren Abflugwinkel und Höhe rekonstruirt, und haben in nach fast 2 stündiger Suche im damals etwas über hüfthohen Rapsfeld gefunden.
Deiner wurde eben nie gefunden. Wir waren auch fast am Aufgeben......
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Manfred D.
Matthias Taube schrieb:
Na sowas....
Ja, war sicher keine Absicht ;)
Elektro Heli schon, die Regler machen zu wenn nichts mehr kommt. Aber ein Verbrenne kann noch lange weiter laufen, wenn z.B. der Empfänger ausfällt. Aber das muß schon ein ziemlicher Zufall sein, wenn der in genau einem Moment ausfällt, wo der Heli dann noch ungesteuert so weit wegkommt... Ich habe schon mehrmals _lange_ suchen müssen, wenn ich mal in ein Feld gefallen bin, aber aufgegeben habe ich noch nie. Aber vorstellbar. Aber spätestens bei der Ernte hätte der Heli doch "geschreddert" werden müssen? Sah man was?
Dann war es also ein E-Heli? Ja, der sollte abschalten nach ein paar Sekunden. Dann war es wohl doch eher eine erfolglose Suche im Feld...
Na sowas. Rost gibts eigentlich eher selten am Heli, das meiste ist eher Alu. Mag aber Ausnahmen geben. Vielleicht Wellen oder sowas mögen rosten.
- Oliver
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Oliver Varoß
...man kann bei einigen Systemen aber den Fail-Safe so programmieren, dass bei einer Störung entweder die aktuelle Servoposition für alle Kanäle beibehalten oder ein vorher festgelegter Wert eingestellt wird.
Wenn da dann z.B. Schwebepitch & Gas konfiguriert wurden, dann kann so ein Ding schon noch weiterfliegen...
Aber den Heli im Feld zu verlieren wäre auch mein Albtraum...
Ciao... Markus
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Markus Marquardt
Markus Marquardt schrieb:
Ja, aber bei allen mir bekannten Systemen ist das mehrstufig. Erst hold, dann fail safe dann off. Kann aber durchaus auch andere Systeme geben ;) Würde ich aber nicht für wünschenswert halten.
Bisher habe ich noch alles wiedergefunden und von Bäumen runter gekriegt. War teilweise echt mühsam...
- Oliver
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Oliver Varoß
Servus Markus! ;-)
Markus Marquardt schrieb:
Gar kein Thema. Ganz ruhig bleiben hilft das Teil schnell finden. Nach dem Absturz Richtung genau merken und mit Senderantenne, Stöcken o.ä. die Richtung der Absturzstelle markieren.
Den immer im Handschuhfach liegenden billigen Marschkompass von Conrad rausholen und anwenden. Länger als ne halbe Stunde hab ich noch nie gesucht, egal ob Raps oder sogar Mais.
Sender nicht vergessen mitzunehmen!
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Moin Rüdiger,
Ruediger Zoll schrieb:
Sollte ich mir mal anschaffen vielleicht, ja. Man verliert im Feld wirklich schnell die Orientierung. Habe mir immer markante Punkte ausserhalb des >Feldes gesucht.
Weiso "sogar Mais"? Ich empfand Mais noch als relativ harmlos, weil man da seitwärts ziemlich gut durchsehen kann...
Zum "Geräusche machen" mit den Servos?
- Oliver
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Oliver Varoß
Maisfeld ca. 1 km in jede Richtung dazu übermannshoch im Mais kann man keine Orientierungspunkte außerhalb erkennen ohne fremde Hilfe geht da nicht mehr
Gruß Bernd
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Bernd Hofmann
Servus Oliver! ;-)
Oliver Varoß schrieb:
Hab ich eigentlich schon die uralte Geschichte erzählt, wie ich vor 25 Jahren von einer Anhöhe aus einen Segler in einem tiefer liegenden, wirklich fett großen Maisfeld aus einer Entfernung von mehr als 500 Meter mittels Kompass und dem Satz des Pythagoras auf drei Meter genau gefunden hatte? Nicht? Dann kennste sie jetzt.
In Raps bleibt die Kiste oben liegen, in Mais rutscht sie halb durch. Kann man nicht wirklich gut mehr als ein paar Meter durchgucken.
Genau.
cu/2,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Oliver Varoß schrieb:
Vielleicht wars auch nur vergammelt. Der Heli war ziemlich mit Kuhsch... voll, da habe ich nur kurz probiert ob sich noch was bewegen lässt.
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Matthias Taube
Hallo Rüdiger,
Ruediger Zoll schrieb:
Nicht, wenn die Fläche in der Luft geblieben ist. Gefunden habe ich den Rumpf erst nachdem ein Kollege mit Hubschrauber und einer Billigkamera das betroffene Gebiet gefilmt hat. Da sah man, wenn auch undeutlich, das Leitwerk. Hinterher habe ich festgestellt, daß ich vorher in zwei Metern Entfernung dran vorbei gegangen bin.
Gruß Martin
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Martin Schoenbeck
Servus Martin! :-)
Martin Schoenbeck schrieb:
Staun! Wie hast Du die wieder runter bekommen? Eventuell durch eine Abart des indianischen Regentanzes, in Fachkreisen bekannt als so genannten Flächentanz? Da Du ja hinsichtlich des Tanzes mit Fliegern bekanntermaßen begabt bist, liegt mir der Schluss halt sowas von nahe ;-)
Sich jetzt als Buße für diese Frechheit die neunschwänzige Katze fett gebend,
Rüdiger
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Ruediger Zoll
Hallo Rüdiger,
Ruediger Zoll schrieb:
Später ist die schon noch runtergekommen. Aber da war der Rumpf längst im Raps verschwunden. Dafür hat die Fläche natürlich den Blick vom Rumpf abgezogen.
In dem Fall hat der Flugschüler nur etwas hart abgefangen und die Flächengummis waren wohl doch schon zu alt. Getanzt habe ich dann allenfalls, wenn ich aus dem Raps kam.
Gruß Martin
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Martin Schoenbeck

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