Vínzenz Ahréndt schrieb:
Der "normale" Weg ist:
Du suchst Dir einen Fortgeschrittenen, der bereit ist Dir zu helfen. Deshalb habe ich Dich los geschickt, Dir eine Gruppe zu suchen. Der hilft Dir dann erstmal beim Einstellen, Start und Landung, das ist am Anfang das Schwierigste. Das kann niemand einfach so auf Anhieb.
Praktisch sieht das, z.B. bei Einem EasyStar II oder ähnlichem Flächenmodell, so aus, kommt ständig ziemlich genaus so vor bei uns:
- Anfänger taucht auf mit grosser Kiste Kram "Kann mal mir mal jemand helfen, fliegt das?"
- Mindestens drei Leute stürzen sich auf die Kiste, Checken und Testen (So ziemlich alle Flieger mit denen ich bisher geflogen sind machen das gerne. Wenn es gerade nicht passt, kann es sein, dass es eine Abfuhr gibt, aber immer freundliuch und mit Ausweichtermin)
- Anfänger kriegt entweder Infos was er noch korrigieren muss oder es wird gleich vor Ort alles hingebogen
- Einer fliegt dann ein, während der Rest kluge oder weniger kluge Kommentare abgibt.
- Wenn das Ding dann fliegt kommt der grosse Moment:
- Einer startet die Mühle, geht auf Sicherheitshöhe und übergibt dann den Sender an Anfänger
- Anfänger fliegt etwa 10 Sekunden bis er die Kontrolle verliert und panisch den Sender zurückgibt.
Das ganze wird dann wiederholt, bis der Anfänger gezielt Kreise etc. Fliegen kann.
Nach ein paar Akkus gibt es dann den ersten Start des Anfängers (Start ist einfacher)
Usw.
Das habe ich so schon mit etlichen Leuten praktiziert, macht Spass underfüllt mich auch irgendwie mit Zufriedenheit, jemandem so beim Start zu helfen.
DAS ist meiner Meinung nach der sinnvolle, entspannte und befriedigende Weg, in dieses Hobby einzusteigen.
Will man es so nicht, dann ist der zweitbeste Weg, mit einem Simulator anzufangen.
AAAABER: Es bleibt das Problem, das Modell für den ersten Flug einzustellen! Das kriegst Du alleine nicht hin. Oder nur dann, wenn Du Dich SEHR sorgfältig vorbereitest, viel vorher liest und verstehst.
Gruß,
- Oliver