2. FI bei Netzwerk-hardware im Keller?

Hallo.
ich bin ja nicht unbeleckt davon und tendiere auch dazu, aber dennoch möchte ich gern andere meinungen dazu hören.
Folgendes: Meine Wohnung liegt im Erdgeschoss und hat einen 4-poligen FI (Fehlerstromschutzschalter) als Hauptschalter. Die Zähler für alle Wohnungen sind im Keller und dort geht vom Kundenfach im Schrank über einen B16A automaten eine getrennte Leitung zu meinem Kellerraum.
Jetzt will ich ein paar Rechner, einen Switch und eine USV in den Keller verlegen und per Powerline an die Wohnung an koppeln.
Ich denke es wäre sinnvoll diesen Strang im KG mit einem eigenen FI zu sichern. Die LAN-Verbindung ist mom. nur mittels PWL möglich, aber evtl.gibt es später andere möglichkeiten wie ein eigenes Kabel um das haus rum zu legen, vorhandene Telefonleitungen mit zu nutzen o.ä. Und das macht potential- unterschiede beim verbinden möglich die einen oder beide FI's auslösen. In der Wohnung würden dann PCs ausfallen die keine USV haben und im Keller würde die USV auf Batterie schalten.
Darum stellt sich mir die Frage ob es generell sinnvoll ist und auf welche Anderen Ideen ich evtl. hier grade nicht komme...
Auch die Platzierung des FI ist so eine Frage. Vor der USV würde der Fehlerstrom weiter bestehen solange die Batterie läuft. Nach der USV (was mir auch keine gute Idee scheint) würde den Fehlerstrom abschalten aber die Hardware ebenso, quasi einen DoS produzieren, wie in der Wohnung.
Andererseits: Gewöhnliche Netzwerk-hardware hat doch einen Übertrager zum Medium (Twisted Pair Verkabelung) nur bin ich mir nicht sicher ob das in jedem falle 100% Erdfrei ist. Gewöhnlich werden die Schirmungen der Kabel doch an einer Seite (an einem Patchfeld) auf Masse gelegt (= PE)
In dieser Konstellation wäre m.E. nur eine Direkte KabelVerbindung zwischen zwei Switches EG-KG sinnvoll (ohne Patch dazwischen), was m.E. nur die Frage aufwirft ob an deren Ports der Schirm immer auf Massepotential liegt.
Ich hoffe ich konnte meine Probleme verdeutlichen und würde mich auf Meinungen und Vorschläge dazu freuen.
Danke, Kay
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Kay Martinen schrieb:

Wo siehst Du bei diesem Equipment eine Gefahr bei Berührung?
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Liebe Grüße, Gerd
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Gerd Schweizer schrieb am 03.09.2012 16:10:

...
Ja, ich halte das für sinnvoll. Bei mir hängt o.a. wenigstens am Lichtkreis FI der betr. Etage.

Unrelevant, da über normale Steckdosen angeschlossen, muss es ein FI/RCD sein. Der hauptsächliche Sinn den weiteren FI/RCD ergibt sich eher daraus, dass die IT des OP bei Auslösung such andere Geräte nicht mit abgeschaltet wird.
--
Thomas

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Thomas Einzel schrob am Montag, 3. September 2012 16:25 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Würde es einfacher machen. Ist hier eben wie erwähnt nicht so, da der Automat im Keller vor dem FI in der Wohnung kommt.

Prinzipiell könnte ich das auch fest anschliessen. Der Vorteil wäre allerdings nur das L und N nicht mehr vertauscht werden können. Was bringt mir das bei mit Kaltgerätesteckern angeschlossenen und mit Schaltnetzteilen ausgestatten Geräten (PC, Switch) wirklich? Deren interne Strompfade sollten doch Erdfrei sein, oder?

Ideal wäre nat. die IT im KG so zu schützen das sie auch im Fehlerfalle weiter laufen kann. Ist aber eine Kosten-Nutzen frage. Wass gibt es für alternativen und was kosten sie...
Meine Vermutung ging in die Richtung das bei direkter Kabelverbindung durch eigene unachtsamkeit oder Fehlerfälle (Defekte, Gewitter/Überspannung) quasi eine Masseschleife entstehen könnte durch die eine Ausgleichsspannung entsteht die dann. beide FI's auslöst. Bei eigener Dummheit sollte man danach wenigstens noch die möglichkeit haben den eigenen Fehler zu messen und zu beheben. Bei anderen Einwirkungen ist es wohl sinnvoller wenn alles abgeschaltet wird. Was nach teurer Isolationsüberwachung richt.
Eben erst auf gefallen: Auch die PWL Modems haben ja direkten Kontakt mit dem Stromnetz und eine Verbindung zum Switch. Wenn da eine Überspannung rein haut und die Strecke zum Switch überspringt ist der Ofen aus! Es soll spezielle Überspannungsfilter geben die PWL durchlassen. Kann mir dazu jemand einen Tip geben.
Gruß Kay
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Das glaube ich dir nicht, show pics.

Steckerverbindungen sind kein Festanschluss, egal welcher Art.

Nö, was spielt das für eine Rolle?

?
Dir ist schon klar das Du Trägerfrequenzsperren brauchst? man NAV § 13.
Lutz
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Lutz Illigen schrob am Dienstag, 4. September 2012 05:09 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Ich meinte die einspeisung in den schrank. Schrank noch nicht da = keine Pics.

Klar aber, s.o. damit dadurch dann intern L und N Lage bekannt sind.

... das es masseschleifen u. ausgleichströme verursachen könnte wenn dem nicht so ist. Speziell in Ausnahmesituationen!

Was eben passieren kann wenn du zwei räumlich getrennte anlagen hast die elektrisch mehrfach verbunden sind - oder künftig würden.

Brauche ich die! NAV §13.2 zeigt auf EWG §49.2 der wieder auf den VEEI eV zeigt. Gegeben sei ein CE und VDE Zeichen auf dem PWL Adapter... wozu noch Sperren?
Kay
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Da ist immer noch ein RCD erforderlich.

Ja und?

»Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen.« Dein Signal hat am Zähler zu enden. Und das macht nicht der Zähler.
Lutz
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Lutz Illigen schrob am Donnerstag, 6. September 2012 14:43 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Okay. Hab nichts gegenteiliges Behauptet oder?

(Siehe snipped-for-privacy@martinen.de) ich meinte das bei unterschiedlichem Potential ein "querstrom" zwischen beiden Orten fliessen könnte der den FI stört.
Spinne ich mir da etwa eine mögliche Fehlersituation zusammen oder mißverstehen wir uns?

Doch eine Urban Legend daß der Zähler das Signal dämpft? Hast du einen Tip wo ich die her bekomme und was sie in etwa kosten?
Gruß Kay
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Jein. Es geht immer noch was ins Netz.
Lutz
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Am 07.09.2012 14:14, schrieb Lutz Illigen:

Wie hoch ist denn die Pegeldämpfung des Zählers?
--
mfg hdw


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Hallo
Lutz Illigen schrob am Dienstag, 4. September 2012 05:09 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Na, du bist ja ein Scherzbold. Bei der Suche nach solchen Sperren fand ich nix was konkret auf Powerline im Hausnetz anwendbar ist. Sondern allenfalls für Verteilnetzbetreiber und Energieeinspeiser. Bist du evtl. von der irrigen annahme ausgegangen das mein Vorhaben energie einspeisen wollte - statt welche zu beziehen, was zutreffend ist.
Fazit: Es gibt für den Privaten Powerline/PLC nutzer keine solche Sperren zu kaufen. Und das bedeutet m.E. das die EVU's/VNB's damit kein aktuelles Problem haben. Denn sonst wäre so eine Sperre pflicht und auch verfügbar.
Wenn du anderer Meinung bist und weißt wo es sowas gibt dann sag mir bitte mal wo.
Anders sieht es nat. aus wenn mehrere Tln im haus das gleiche produkt im gleichen frequenzbereich einsetzen. Dann wäre sowas hilfreich von wg. Shared-Media. Bleibt aber immer noch das Problem der beschaffbarkeit - und des Preises...
Gruß Kay
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[...]
Der Illigen rülpst gerne mal (fast ausschließlich) sinngemäß ein "Was Du schreibst ist falsch.". Oft kürzer ("Falsch!") und oft auch in unfreundlicherer Form. Was (nach seiner Ansicht) richtig wäre, verschweigt er dabei fast immer. Solche destruktive Kritik ist nicht hilfreich.
Dazu kommt, dass auch des öfteren sein "Falsch!" offenbar falsch war. Da er aber praktisch nie angibt, was er für richtig hält, kann man auch nicht überprüfen, worauf genau (eventuell nur auf einen kleinen Teil der Aussage seines Vorposters) sich sein "Falsch!" bezieht. Auf diese Weise sind seine Kommentare nicht nur nicht hilfreich, sondern zuweilen auch noch irreleitend.
Mein Fazit: Den Illigen ignorieren, außer wenn er sich mal dazu herablässt, auch mal was konstruktives beizutragen (die wenigen Male machte das dann einen fundierten Eindruck).
Grüße,
Günther
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Am 16.09.2012 15:16, schrieb Kay Martinen:

Das liegt am falschen Suchbegriff.
http://www.smart-grid-eichhoff.de/pdf/EICHHOFF%20PLC-Blocking-Filter.pdf
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrob am Sonntag, 16. September 2012 16:04 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Tja, danke. Werde da mal nachfragen obwohl. Das Teil wirkt nicht für den Hausgebrauch gemacht, eher für industrielle anwendung. Damit vermutlich ZU TEUER!
Und, alles was ich bisher las zum thema scheint eher der entkopplung der Betreibernetze zu dienen und wenn, dann im heimbereich primär der störsignalverringerung FÜR PLC. NICHT aber der Abgrenzung einer Wohungs-PLC gegen eine andere oder ins Äußere Netz. Das Störpotential von PLC wird zwar erwähnt aber im Kontext der damals angedachten Internet aus der Steckdose- Projekte. Und das dürfte vom Tisch sein.
BTW, dank der Insellage haben wir hier Lange leitungen die außerdem alle vergraben sind. Die Dämpfung zum Betreiber dürfte also das geringste Problem sein. Wir brauchen auch weder Rauchzeichen noch Buschtrommeln, wir haben schon DSL - wenn auch beklagenswert lahm.
Kay
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Hallo,
On 03.09.12 16.25, Thomas Einzel wrote:

hmm, ja, das letzte ungewollte FI-Auslösen liegt in meiner Erfahrung rund 15 Jahre zurück. Der letzte Stromausfall vielleicht ein paar Monate. Insofern halte ich diesem Nutzen für begrenzt.
Marcel
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Marcel Müller schrieb am 03.09.2012 21:06:

Du musst den monatlichen (gewollten) Prüfzyklus mit in die Betrachtungen mit einschließen :-)
--
Thomas

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Thomas Einzel schrob am Dienstag, 4. September 2012 20:06 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Plus ca. 1-2 Sommergewitter per Monat... :-)
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Gerd Schweizer schrob am Montag, 3. September 2012 16:10 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Das nicht so sehr obwohl der dafür vorgesehene Schrank aus Metall ist und folglich auch geerdet werden muß.
Mir ging es darum das bei späteren Nachrüstungen (verbindung zum Wohnungs- Strom- & Computer-Netz)und generell bei Fehlersituationen ein Schutz da ist. Sowohl gegen berührung als auch um mehr Zerstörungen zu vermeiden. Im letzteren Falls muss die totalabschaltung wohl in kauf genommen werden. Was eigentlich für einen FI je vor UND nach der USV sprechen würde. Oder?
Gruß Kay
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Schutzpotenzialausgleich ja nach Schrankgrösse 4 oder 10 mm², dazu gehören auch evtl. PatchPanels.
Lutz
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Lutz Illigen schrob am Dienstag, 4. September 2012 05:09 in de.sci.ing.elektrotechnik:

patch ist nicht vorgesehen da nur eine lan-verbindung zw. den 2 switches (EG) zum KG. Verbindung der schrankteile ist logisch.
kay
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