2. FI bei Netzwerk-hardware im Keller?

Am 03.09.2012 14:36, schrieb Kay Martinen:


Jepp.
Glasfaser, (Gigabit-)WLAN, ungeschirmtes (Patch)Kabel zwischen Keller und Wohnung.
Wenn 100MBit und ca. 30 Meter reichen:

Gibt's gelegentlich mal günstig bei ebay.
HTH, Arnim
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Kay Martinen schrieb:

Du meinst irgendwelche Ringströme wegen Erdschleifen? Ärgerlich, aber die sollten nicht den FI auslösen, da PE nicht bilanziert wird.
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach schrob am Mittwoch, 5. September 2012 20:42 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Ja, so ist das wohl besser ausgedrückt. Obwohl ich vermute das auch ein stromfluß zwischen beiden teilen - in eine richtung stattfinden kann. Und damit wäre die summe der zu- und abfliessenden ströme ungleich. Ergo: Delta- I >30mA... Klick!
30mA auf einer Datenleitung können auch zuviel sein oder? Wenn es keine serielle stromschleifenschnittstelle ist...
Kay
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Kay Martinen schrieb:

Der FI bilanziert aber nur L und N, der PE geht ja dran vorbei. Sonst könnte er ja gar keine Erdschluss feststellen. Klar, wenn irgendwo im Haus gepfuscht wurde oder Resten von irgendwelchen Nullungen aus vergangenen Jahrhunderten noch rumlungern, kann alles Mögliche passieren. Aber i allg meine ich, dass der FI durch so was nicht rausfliegen kann.

Wie gesagt, wenn uralte genullte Installationen rum sind, kann es ziemliche Spannungen zwischen PCs und andern Equipment geben, die schnell mal ne Schnittstelle killen. Bei Netzwerk (UTP) ist man da auf der sicherern Seite.
--
mfg Rolf Bombach

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Rolf Bombach schrob am Donnerstag, 6. September 2012 23:09 in de.sci.ing.elektrotechnik:

Denke jetzt hab ich's. Wenn; durch einen fehler; eine Spannung aus Anlage A z.B. über eine Kabelschirmung nach Anlage B verschleppt wird und dort der Schirm geerdet ist dann fliesst der Strom von A nach B und dort gegen PE ab. Summe ungleich Null also fliegt der FI der A schützt raus. Gut, das ist evtl. etwas an den haaren herbei gezogen und die Reaktion ja auch eigentlich erwünscht. Vielleicht hatte ich auch nur gehofft das meine Vorstellungen hier einen kleinen "Realitäts-abgleich" erfahren. :-)
Wenn die o.g. Situation nicht auf der Schirmung sondern auf einer Datenleitung passiert z.b. TX/RX-Ltg. von Ethernet... hängt die Spannung "in der Luft" weil keine Masseverbindung da ist? Bis die Ltg. per Zufall irgendwo gegen masse kommt - schätze ich.
Klassische Nullung ist hier im Haus meiner Kenntniss nach aus zu schliessen. Das ist nicht alt genug dafür.

Bei solchen alten Installationen bekommt man aber oft den FI nicht mal dauerhaft eingeschaltet bis man alle geschossenen "Böcke" aus der Anlage entfernt hat. Darum sind/waren(?) FI's in Altbauten ja auch keine Pflicht gewesen. Bin da leider nicht up-to-date. Ist das inzwischen anders?

Sofern Schirm nur einseitig geerdet und den unvorhersehbaren Fehlerfall mal aus geklammert! ?
Sorry. Manchmal komme ich nicht sofort auf den Punkt und den Richtigen Gedanken oder Formulierung.
Gruß Kay
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Kay Martinen schrieb:

Der FI merkt nur was, wenn aus L oder N verschwindet oder hinzukommt. Was auf PE passiert, kriegt er nicht mit. Bei einem Feinschluss L nach hoffentlich geerdetem Gehäuse fliegt der FI. Es ist dabei reichlich egal, wie das Gehäuse geerdet ist, z.B. es steht auf der Heizung, was allerdings aus andern Gründen für die Elektronik suboptimal ist. Bizarr aber denkbar wäre, dass das Gehäuse nicht geerdet ist und L irgendwie auf die PC-Masse leckt. Und dann der Fehlerstrom von dort aus über den Schirm einer Datenleitung an ein anders, geerdetes, Gerät weitergeleitet wird. Und auch hier stellt der FI nur einen Stromverlust in L fest, nicht, dass irgendwo ein Strom in PE endet.

Hmm, hier bin ich ebenfalls abgehängt. Diverse Netzwerke sind erdfrei und potentialgetrennt aufgebaut, via Miniaturtrafos. Da sollte kein überlagerter Strom auf den Datenleitungen möglich sein. Beim Schirm sieht das dann anders aus.
Insbesondere bei Antennenkabeln von KabelTV sind mir schon deutliche Potentialunterschiede zu Haus-PE aufgefallen. Unter 1V, aber beliebig niederohmig. Das gibt dann ebenso beliebig viele Brummprobleme, wenn Tuner und PC verbunden werden.
...

Bei dem Problem würde ich auch mindestens 3x nachdenken und nachfragen, bevor man sich jahrelangen Ärger einhandelt. Erdschleifen geben schwer lokalisierbare und in jedem Sinne unberechenbare Probleme.
Unser Schwesterinstitut wollte mal einen Lehrling ärgern, er solle mal den Strom zur Lüftungsanlage auf den Dach messen. Mit dem Zangen- amperemeter, am gesamten Kabel aufs mal. Alles grinst schon, Stift jedoch liest 7.3 A oder so was ab. Die haben bis heute nicht gefunden, wo die Ampere versickern.
--
mfg Rolf Bombach

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Hi,
wrote:

70 V habe ich bei sowas mal gemessen (hochohmig, klar...).

Sehr schön:-)
mfg. Gernot
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< snipped-for-privacy@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Würde Gott auf Erden leben, die Leute würden ihm die Scheiben einschmeißen.
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Gernot Zander schrieb:

Da war dann aber die Antennenanlage oder was auch immer "schwimmend" angeschlossen, das ist aussergewöhnlich. Ich gehe hier eher davon aus, dass per Kabelnetz die "richtige" Erde reinkommt, via Stromnetz aber bedingt durch die Verschaltung am Ortstrafo immer eine kleine Abweichung N-PE(echt).

Naja, ich will keine Namen nennen, aber das Institut wäre sozusagen die staatliche Variante des TÜV hier, da erstaunt es schon, dass die das nicht rauskriegen. Nicht gerade vertrauensfördernd ;-]
--
mfg Rolf Bombach

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Am 25.09.2012 22:14, schrieb Rolf Bombach:

Die haben nach Aktenlage entschieden, Bei staatlichen Stellen ein eingeführtes und bewährtes Vorgehen.Würde juristisch vorgebildeter Beamte vor Ort nachsehen wollen, könnte er womöglich unberechtigterweise Verantwortung übernehmen (müssen). Dazu ist er garnicht befugt. Oder doch? Ich glaub nicht. ;-)
--
mfg hdw


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Das mit den 70V kenne ich auch vom Kabelanschluß, da kam ein halbzöllich Koax einfach so aus der Wand und wurde dann in ein Kastl verklemmt. Hat nett gebritzelt ggü. der Hauserde.
-ras
--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de /
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Hi,
wrote:

Was die da gebaut haben, weiß ich natürlich nicht. Das war eine Gemeinschaftsanlage für einen Wohnblock 200x200 m, mit Sat->Analog- Umsetzern so in den 1990ern. Die stand auf einer Ecke des Blocks, ich war ander anderen.
mfg. Gernot
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Tel Aviv, Mondamin!
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