Abschlußbericht zum Stromausfall 04.11 .2006

Moin!
Der Abschlußbericht zum Stromausfall 04.11.2006 ist verfĂŒgbar.
Siehe http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/9007.pdf
Viele GrĂŒĂŸe
Ralph.
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Hallo Ralph,

Vielen Dank. Sehr interessante Lektuere.
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Gruesse, Joerg

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Auf jeden Fall. Ich habe den Stromausfall in einer BrauereigaststĂ€tte erlebt, wollte gerade zur Toilette gehen, als es finster wurde. Also 1W-LED-Taschenlampe ausgepackt und unter den erstaunten Blicken der anderen GĂ€ste zum Klo gegangen, als wĂ€rs die normalste Sache der Welt. Bis ich zurĂŒck war, standen schon ĂŒberall Kerzen (hatte ich nicht erwartet, daß die so schnell genĂŒgend davon parat haben), und 20min spĂ€ter war eh wieder elektrisches Licht da.
Ralph.
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Hallo Ralph,

Altes Pfadfindermotto bei uns: Be prepared. Aber die ganze Geschichte zeigt doch, dass auch bei Euch die Netze inzwischen arg knapp bemessen sind. Da haette es wahrscheinlich auch gereicht, wenn eine Kaltfront ein paar Grad kaelter als gedacht war und irgendetwas passiert waere, was massig Leute vor den Fernseher getrieben haette.
--
Gruesse, Joerg

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Wenn ich den Bericht richtig gelesen habe, war die Netzlast doch in kritischem Bereich, weil im Norden mehr Energie erzeugt als verbraucht wurde (unter anderem durch Windkraft, die laut Bericht aber unschuldig war). Bei KĂ€lterem Wetter wĂ€re im Norden mehr Strom verbraucht worden, und hĂ€tte so die Leitungen entlastet (entsprechend ErzeugerkapazitĂ€t im SĂŒden vorausgesetzt).
mfg. Markus
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Hallo Markus,

Nun ja, Westeuropa inklusive Benelux und der Westen Deutschlands lag danach im Bereich mit Unterfrequenz. Dort war wohl gediegen Bedarf, der kaum gedeckt werden konnte. Durch den Aufall einer einzigen Leitung haben die anderen offenbar den Nachschub nicht mehr gepackt. Wenn das nicht knapp ist...
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Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Ja, aber erst nach der Aufspaltung in drei Teilnetze. Der von Dir genannte Bereich hat halt Last von Norden bekommen. Ausserdem ist ja mehr als eine Leitung ausgefallen.
Nico
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Hallo Nico,

Sieht eher so aus, als haetten sich die Elektronen durch gerade so ausreichende Kapazitaet von Norden nach Sueden gequaelt und der Ausfall einer einzigen Leitung loeste einen Domino-Effekt aus. Die anderen fielen erst nach Abschalten der Ems-Trasse aus.
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Gruesse, Joerg

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Klar, denn in dem Unterfrequenz-Bereich von Westeuropa liefen Kraftwerke nicht, weil sie (mangels Bedarf vor der Trennung) nicht aktiviert waren. Die Energie kam ja aus dem Norden von der Windenergie. WĂ€re die Windenergie im Norden verbraucht worden, hĂ€tte man im Westen mehr Kraftwerke laufen lassen (mĂŒssen). Mich persönlich wĂŒrde mal noch die Lastsituation interessieren, wenn das AKW Biblis mit 6GW nicht gefehlt hĂ€tte, sondern Strom in's Netz geliefert. Das war (und ist ja glaub immernoch) wegen irgentwelcher falsch eingebauten SicherheitsdĂŒbel abgeschaltet.
mfg. Markus
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Markus Haastert wrote:
[...]

Wie kommst Du auf 6 GW in Biblis? Dort gibt es nur zwei Bloecke, die von RWE mit zusammen 2407 MW netto angegeben werden.
Gruss, Joerg
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Ops, stimmt, da hatte ich wohl was falsch im Kopf, stimmt, Block A hat 1200MW und Block B 1300MW, also zusammen rund 2500MW [1]. Wie ich da eben auf 6GW kam, weis ich auch nicht mehr genau, ich glaube ich hatte irgentwann mal spaßeshalber die Thermische Leistung ausgerechnet, und da mĂŒssten 6GW ganz gut hin kommen.
mfg. Markus
[1] http://www.rwe.com/generator.aspx/standorte/kernkraftwerke/biblis/id ˆ10/biblis-home.html
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wrote:

Naja, wenn dann der Stromausfall stattgefunden hat, treibts die Menschen ja dann wohl woanders hin, was dann 9 Monate später zu Überlastungen in Geburtskliniken führt. :-) Gruss Harald
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Hallo Harald,

Was angesichts der Zustaende westlicher Rentenversicherungskassen gar nicht so uebel ist ;-)
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Gruesse, Joerg

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Hi,

Eine Frage drÀngt sich mir hier auf: Warum gehen Windkraftanlagen bei zu niedriger Netzfrequenz vom Netz? Das verschlimmert die Situation doch nur.
Michael
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wrote:

Hallo,
das machen grosse konventionelle Kraftwerke doch auch wenn die Frequenz gar zu niedrig wird weil es den Generatoren schaden wĂŒrde.
Bye
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On Wed, 28 Feb 2007 10:45:45 +0100, "Uwe Hercksen"

Da sind wohl die Grenzen aber nicht so eng gesetzt wie bei den Windkraftwerken. Wenn ich mich recht erinnere gab es schon einige FĂ€lle wo viele Windkraftwerke praktisch gleichzeitig von oder ans Netz gegangen sind und so zu UnstabilitĂ€ten im Netz gefĂŒhrt haben.
Das Problem ist wohl dass die alten Anlagen alle entsprechend der Anschlussvorschriften auf exakt die gleichen Netzparameter reagieren. Hier wĂ€re es besser wie bei aktuellen Anlagen auch einen Betrieb wĂ€hrend Störungen auch netzunterstĂŒtzend zur lieferung von Blindleistung und Spannungshaltung bei KurzschlĂŒssen laufen zu lassen. Enercon kann das z.B. schon lange.
Und bei den Altanlagen sollten die Parameter weiter gestreut werden und die Netzankopplung erst wieder nach einer zufÀllig gewÀhlten Zeit erfolgen. So gehen nicht alle Anlagen wieder nahezu gleichzeitig ans Netz wenn mal ein Netzausfall war.
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Uwe Hercksen schrieb:

Die meisten Windkraftanlagen haben IMHO inzwischen Frequenzumrichter, damit die Drehgeschwindigkeit des Rotors entsprechend maximalem Wirkungsgrad den WindverhÀltnissen angepasst werden kann.
Und dass ein Frequenzumrichter mit 45Hz nicht mehr klarkommt, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Höchstens, da ist noch irgendwo ein Trafo dazwischen.
Michael
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wrote:

Hallo,
und wenn die KapazitĂ€t der Elkos fĂŒr die Zwischenkreisspannung nicht mehr ausreicht wĂ€hrend die Phasenlage zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung gerade besonders ungĂŒnstig ist?
Bye
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Das wÀre aber dann seeeehr knapp dimensioniert... Wenn die Elkos dann etwas altern, hÀtte es auch bei 50Hz Probleme gegeben.
mfg. Markus Haastert
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Anspruchsvoller Lesestoff, aber sehr interessant.
Was mich interessiert:
Wie schafft man es, drei Netzteile wieder voll zu synchronisieren? Mann kann die "BrĂŒcken" doch erst wieder zusammenschalten, wenn zwischen en Teilnetzen keine Phasen- oder Frequenzverschiebung mehr besteht?
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