Anschluß Peltier-Element

Hallo,
ich würde mir gerne eine Heizung für eine bestimmte Applikation bauen. Hierfür wollte ich ein Peltier-Element verwenden. Dieses soll mit einer
Spannung von maximal 3.3 Volt betrieben werden. Als ich dieses nun an ein Netzteil angeschlossen habe mit der spannungsbegrenzung von 3,3Volt sind mir ruck zuck die Kabel abgeschmolzen. Diese wieder angelötet und den Strom auf 2A begrenzt lief alles soweit gut. Nun kann ich aber in meine Applikation kein 20kg-Netzteil einbauen um den Strom irgendwie zu begrenzen. Nun habe ich zwei Ideen: - eine elektronische Schaltung die genau dies für mich erledigt - ein Universalnetzteil verwenden, was nur 500mA zur Verfügung stellt (<-- oder schmilzt mir dies bei Verwendung weg?)
Bin für alle guten Ideen empfänglich. Ich benötige eine Heizung auf ca. 40-50°C. Im weiteren muß diese zwei- oder dreistufig über die Zeit oder über die Temperatur für eine gewisse Zeit regelbar sein.
Aber mein primäres Problem ist halt wirklich das Peltier-Element vernünftig unter Spannung zu setzen.
Grüße, Holger Butschek
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Muß es unbedingt zum _Heizen_ ein Peltier-Element sein? Ein paar Drahtwiderstände tun das doch auch, und sind weitaus einfacher zu beherrschen und zu berechnen...
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Wie gesagt ich brauche in erster Linie ein Bauteil, was mir eine Aluminium-Ronde auf eine Temperatur von ca 45°C bringt. Kannst du mir zu Deinen Drahtwiderständen ein paar Formelansätze zu kommen lassen?
Wäre super!
Was ist denn aber mein Problem mit dem Peltier-Element? Wie ich im Internet lese, schließen andere es auch einfach an die Stromversorgung im Computer an! Irgend etwas mache ich doch falsch.
Wichtig ist noch, daß die ganze Geschichte in Feuchträumen betrieben werden können sollte.
Grüße, Holger
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Holger Butschek schrieb:

Na, das spricht doch gerade gegen ein Pelztier. Da die eine Seite ja kälter wird kann es dort zu Kondensation kommen.
45°C sind ja nicht der Hit, wenn Dein Alukörper noch etwas isoliert wird, dann braucht das auch nicht viel Heizung. Suche mal unter dem Stichwort Quarzofen. (dort wird meist lieber 60°C genommen).
Wenn ein PC in der Nähe ist, müsste man durch einen geregelten Venilator die 45°C auch hinbekommen. Du hattest ja nichts zur Genauigkeit gesagt.
Ansonsten mal die Spec deines Peltiers durchlesen... + Im Netz finden sich viele Schaltungen zur Temperierung mit TEC
Schönen Sonntag Metabastler
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Hallo Holger,

da ist, wie schon geschrieben wurde, eine Widerstandsheizung die beste Lösung. Sehr elegant ist es, wenn man zum Heizen ein paar Leistungstransistoren im TO220-Gehäuse benutzt, da man über die Basis der Leistungstransistoren bequem die Heizleistung steuern kann.
Gruß, Alexander
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Hallo Holger,

In welcher Gazette stand das denn? SCNR...
Da ist im allgemeinen noch so etwas wie ein ADN8831 und alles moeglich Getoese zwischen. Hatte gerade das Vergnuegen bei einer Laserdiode mit Peltierkuehler.

Wie hatte es Udo Lindenberg mal ausgedrueckt? Alles machbar, Herr Nachbar. Zum reinen Heizen ist ein Peltier-Element allerdings ein wenig luxurioes. So, als wuerde man zum Transport von Brennholz einen Porsche nehmen.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Das macht ein Freund regelmäßig, mit einem Porsche 419.
Gruß Dieter
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Dann halt s/nehm/miet/
vG
--
Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

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Hallo Dieter,

Ich kenne nur den 914. Prinzipiell ginge das damit schon, aber die Federung duerfte nach einigen Trips ziemlich im Eimer sein. Und wenn ein Scheit nach hinten rollt und die Heckscheibe zerbirst, war das ein teures Brennholz.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg schrieb:

Heckscheibe gibts nicht, Federung nur am Sitz, ist halt ein echter Porsche, nicht so ein VW-Verschnitt wie der 914.:-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Porsche_Traktor
Gruß Dieter
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Hallo Dieter,

Das ist natuerlich etwas feines. Gute deutsche Wertarbeit. Mein "Holztransporter" ist allerdings etwas komfortabler mit Blattfederung, Radio und darf auf die Autobahn ;-)
--
Gruesse, Joerg

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Hallo, Dieter,
Du (dieter.wiedmann) meintest am 11.02.07:

Und unser Nachbar nahm dazu seinen Allgeier-Porsche und eine Kette.
Viele Gruesse! Helmut
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Helmut Hullen schrieb:

Der ist ja schon wirklich historisch, der Allgeier, der erwähnte 419 ist ja erst Mitte 40, gebaut bei Mannesmann.
Gruß Dieter
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Na und. Ein Onkel von mir holt dazu den Lamborghini aus der Scheune.
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Wenn die Zieltemperatur ggf unter der Umgebungstemperatur liegt, z.B im Sommer oder bei Hitzestau beim Luefterausfall, dann hat aber das Peltier mit dem entsprechenden Regler noch eine Chance zu Regeln, wahrend Heizen allein versagt. Und auch wenn man nur auf hoehere Temperaturen regelt hat das Peltier etwa gleiche Heiz-und Kuehleigenschaften, waehrend reines Heizen nicht aktive Kuehlen kann.
--
Uwe Bonnes snipped-for-privacy@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
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Hallo Uwe,

Klar kann man damit den PID Regler schneller machen. Taten wir ja auch beim Laser, aber wie hiess das bei Euch in der Werbung? Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.
--
Gruesse, Joerg

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Am Sun, 11 Feb 2007 21:31:52 GMT schrieb Joerg

Wenn das ganze von einer Batterie betrieben würde, dann könnte man durch die Wärmepumpenfunktion etwas Strom sparen. Ob sichs auszahlt ist ein anderes Thema.
--
Martin

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Hallo Martin,

Zum echten Energiesparen waere wahrscheinlich der Einsatz eines kleinen Tee-Stoevchen sinnvoll ;-)
--
Gruesse, Joerg

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Am Mon, 12 Feb 2007 21:51:22 GMT schrieb Joerg

Sowieso, aber die Regelung wäre mir zu aufwendig. :-)
--
Martin

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Hallo Martin,

Als meine Frau (damals Freundin) zum ersten Mal zu mir kam und beim Kochen mithalf, blieb ihr die Spucke weg, als sie die Regelungstechnik in einem Ingenieurhaushalt sah: Der Thermostat der Herdplatte war hinueber. Naja, eigentlich waren sie bei allen Platten nicht mehr so ganz fit bis kaputt. Also habe ich mit einem duennen Loeffelstiel den Kippwinkel der Toepfe so justiert, bis die Temperatur so einigermassen stimmte. Die Backhaube wurde per PWM betrieben: Eieruhr und periodisch den Stecker ziehen.
--
Gruesse, Joerg

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