wie altern unbenutzte Elkos?

Hallo Leute,
trocknen unbenutzte Elkos im Laufe der Jahrzehnte auch aus oder zeigen sie anderweitige Alterungserscheinungen?
Gruss an alle die dies lesen
Dank an alle die mir antworten
Jürgen
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Jürgen Kanuft wrote:

Alu-Elkos, nicht Tantal:
Sie verlieren ihre "Nennspannung". Sie müssen danach wieder langsam "hochgefahren" werden, an die Spannung "gewöhnt", sonst gibt es Überschläge. Kleinere Überschläge sind nicht tragisch aber das kann so knattern, daß der Elko hin ist oder gar explodiert.
Wer sich die Zeit nicht leisten kann (Wochen!), der soll einen neuen einbauen.
Andere Alterungserscheinungen wird es wohl auch geben aber davon weiß ich nicht Bescheid.
MfG
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Solid Aluminium wohl auch weniger.

Nach längerer Lagerung haben Elkos einen erhöhten Leckstrom, Faradnet hat einen netten Artikel zum Thema: http://www.faradnet.com/deeley/chapt_06.htm#shelf
Bei den Literaturhinweisen gibt es auch noch Artikel zum Thema: http://www.faradnet.com/document/g_doc.htm
IEEE hat ebenfalls Artikel, man kommt aber nur als Mitglied ran und braucht dazu den (teuren) IEEE Xplore Zugang.
Gruß, Michael
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Michael schrub:

Werden die über sehr lange Zeiten (>15 Jahre) nicht auch einfach trocken?
Ansgar
--
Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht! Gültige
Adresse gibt's bei Bedarf!
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Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Hallo,
ich habe mal aus meiner Elko-Sammlung 2 rausgegriffen, die seit ca. 14 Jahren hier ungenutzt rumliegen.
Zahlen:
Hersteller: ROE, 22mf! -10+50%, 40V, IEC-Type1,Din 41238,EY/B -40...85°C. Aluminiumgehäuse ?
Gemessene Werte: Ad1: Ca. 30mf, ad2: ca. 27 mf. Die 40 V wurden "klaglos" akzeptiert und gut gehalten.
Gruß Norbert
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Dasssss ist mir wirklich noch niemals passiert. Da hats noch ni geknattert. Entweder warns se TOD 0F oder schlüssig 0Öm. War das eine spezielle Serie.(Interessiert mich wirklich) Hab zufällig vor ca. 3 Mon. alte Siebelko aufgeladen. (4.8mF) Die lagen seit 1987 im Depot. Sie waren nun ja wir würden sagen etwas taub.
Tschü Norbert
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Norbert Ötsch wrote:

Meine Erfahrung ist älter als 1987 und jünger. Sie betrifft hochwertige Elkos mit ummara 350V, aber auch 40V-Typen.
Ich hab einige davon geöffnet, abgewickelt und die Durchschlag- "löcher" gesehen. Unter 1mm.
Tot heißt daß der innere Draht durchgebrannt ist und schlüssig heißt, daß ein Loch einen Kurzen macht. Dann war zu viel Schmalz hinter dem Knacken. Das passiert dann, wenn 2 oder mehr Elkos parallel sind, die killen sich beim Knacken gegenseitig, logo.
Das Hochfahren geht nur mit Drehtrafo/Poti UND Vorwiderstand. Meine LL-Elkos waren mir das wert. Ich habe mich bemüht, das Knacken zu vermeiden obwohl es lustig ist. Man kanns eh messen.
MfG
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Norbert Ötsch wrote:

Alt ud alt kann zweierlei sein.
Wenn jemand Radios aus der "Gründerzeit" sammelt, müssen alle Elkos langsam wieder an die Spannung angepasst werden. "Ersetzen" wird aus Originalitätsgründen nur im Notfall gemacht, auch wenn es sinnvoll wäre. (Ich lege dann stets das Original bei).
Da lötet man dann aus und formiert neu. Die Zeit darf kein Hindernis sein.
In manchen Geräten gab es noch die Unterteilung der Elkos in Klasse 2 und Klasse 1. Die 1er waren oft nach 40 Jahren noch einwandfrei, manche 2er waren nicht mehr zu retten.
Aber auch in Transistorgeräten, die nur 30 Jahre alt waren und aus den letzten 60-ern stammten, waren z. B. die Endsrufen-Elkos völlig unbrauchbar; Kapazität auch bein niedriger Spannung weniger als 10 %, nicht mehr sinn voll regenerierbar.
Bei einem teuren Schreiber der Fa. Metrawatt aus den 80ern brannte mir vor kurzem eine Platine aus. Ursache waren die Tantal-Elkos eines sekundären Netzteils. Das Gerät war vorher etwa 10 Jahre außer Betrieb und flammte gleich nach dem Wiedereinschalten auf (zwischenzeitlich 230 Volt!) Leider lag dann eine überhöhte Spannung an allen aktiven Bauteilen der Platine. Ade, Y-Kanal! :-((
Seitdem bin ich noch vorsichtiger.
MfG P.Pr.
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