DB und Vereisung der Oberleitungen

Ich erinnere mich noch der Werbeaussage der DB:"Alle reden vom Wetter, wir fahren erst gar nicht" ;-) Hatt unbestreitbar Realitätsbezug wenn man folgenden Artikel liest.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,736504,00.html
Ich hing irgendwie der Vermutung an, die DB könnte im Fall der Vereisung von Oberleitungen diese heizen. Die Idee ist ja nicht so völlig aus der Welt gegriffen, da sowas auch bei Überlandleitungen praktiziert wird. Zumal der Hersteller von Hochspannungseinrichtungen auch Derselbe ist, der die DB beliefert.;-) Praktisch könnte durch Belastung von Blindstrom, der sich bei Erhöhung des Wirkstroms automatisch abschaltet,verwirklicht werden. Bevor ich der Mutmaßung verfalle, das diese Möglichkeit des Börsengangs der DB geopfert wurde, frage ich doch mal, ob diese Möglichkeit des Fahrdrahtsheizens überhaupt möglich ist bzw praktiziert wird? Wie machen es eigentlich die Russen bei ihrer "Transsibirskaja magistral"?
--
mfg hdw

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... Ich habe eine Zusatzfrage: was fliet denn in einer Oberleitung? Es drften doch etliche hundert Ampere sein, besonders, wenn mehr als ein Zug auf der Strecke ist, wenn dazwischen kein Einspeisepunkt ist. Reicht dieser Strom denn nicht fr eine Erwrmung?
Bei den Russen in Sibirien drfte das Problem nicht vorhanden sein, da es dort so kalt ist, da kein gefrierender Regen auftritt und der Schnee friert ja nicht fest.
Frohes Fest bei den standesgem hier wohl vertretenen elektrischen Kerzen Bernd
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bernd schrieb:

http://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitung
Meist schon.
Gruß Dieter
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bernd schrieb:

ICE Leitungen haben angeblich 120mm^2 Querschnitt und beim kräftigen "Gas"geben zieht der 1400A. Das gäbe dann so 250-300W pro Meter an Heizung, kurzfristig. Bei nur wenig Wind ist das schon IMHO bedeutungslos.
Vielleicht könnte man bei den Unterstationen die Spannung etwas "schief" einspeisen, um mit der Differenz und viel Ampere nachhelfen.
--
mfg Rolf Bombach

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Am 24.12.2010 20:30, schrieb Rolf Bombach:

Rim 120 mm², allerdings parallel zum Tragseil 70mm²/120mm² geschaltet
Butzo
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Klaus Butzmann schrieb:

Das Tragseil hat aber eine erheblich geringere Leitfähigkeit.
Gruß Dieter
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Am 24.12.2010 23:28, schrieb Dieter Wiedmann:

Kupferseil nach Ebs 20.01.01? Bei Bz-Seil ja.
Butzo
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Am 24.12.2010 23:28, schrieb Dieter Wiedmann:

Nachtrag: Die Re 330 ist wohl mit Bz II als Tragseil aufgebaut.
Kappa Cu = 56, Kappa Bz II = 36
Butzo
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Klaus Butzmann schrieb:

Ja.
Oha, doch immerhin 2/3.
Gruß Dieter
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Dieter Wiedmann schrieb:

Und ist viiiel länger ;-)
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mfg Rolf Bombach

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X-No-Archive: Yes
begin quoting, Rolf Bombach schrieb:

Gepulst wäre evtl. noch besser.
Wobei ich mich frage, warum an die Bügel keine "Eisbrecher" drangebaut werden, also irgendwas Stabiles, das isoliert montiert ist und vor der Schleifleiste herläuft und das Eis weghaut.
Gruß aus Bremen Ralf
--
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
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Hallo Ralf,
Am 25.12.2010 01:05, schrieb Ralf . K u s m i e r z:

Das geht bei jeder E-Lok, wenn man den vorderen Stromabnehmer hebt und abgeschaltet lässt. Bei den ICE fehlt halt dieser Stromabnehmer :-).
Grüße, Kurt
--
KHTronik - Kurt Harders
Elektronik, Softwareentwicklung, Opensource-Beratung
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horst-d.winzler schrieb:

http://de.wikipedia.org/wiki/Abtauschaltung
Dort ists kälter.
Gruß Dieter
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Am 24.12.2010 15:44, schrieb Dieter Wiedmann:

Mit Wechselspannung >10_kHz dürfte es sogar noch eleganter gehen als mit Blindstrombelastung. Durch den größeren Verlustwinkel bei Vereisung des Fahrdrahtes dürfte es sich sogar selbst regeln.

Ja, richtig. Stichwort: Gefriertrocknung.
--
mfg hdw

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Heute morgen war zu lesen, da die DB auf der Hauptproblemstrecke einen berschweren Gterzug ganz langsam fahren lie, um die Leitung freizukriegen.
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Am 24.12.2010 17:44, schrieb bastian:

Sinnvoller wäre es, eine Dampflok zu reaktivieren. Die hätte gleich noch beidseitig die Trasse freischmelzen können. ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=OdyOutTL4y8

--
mfg hdw

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Hi, woher bloß immer die Wahnideen kommen, daß Dampfloks sonderlich viel "Power" hätten. Die spucken Dampf, aber möglichst wenig. Und damit würden dann nur die Weichen vereisen. Und die Signalanlagen...
Die Stromstärke ist zwar bei Elektroloks erheblich, aber der "Fahrdraht" ist nur stückweise der Hauptleiter. Die eigentliche Leitung ist weiter oben. Muß man sich doch bloß mal angucken. Und selbst wenn das ginge, es wäre nur mit geringem Tempo machbar, und unter Abschaltung aller Sicherheitsfunktionen, was man bei Personenzügen nicht riskiert. Ein "Bürstensystem" in Verbindung mit einem breiteren Stromabnehmer oder einem mit mehreren Gleitern wäre da besser. Doch das abfallende Eis würde sich auf der Lok türmen...wi die Schnellzüge doch sowieso oben fehlkonstruiert sind. Die Methode, mit einem schweren Güterzug mit Schwung und mehreren Abnehmern sozusagen die Strom-Lücken "freizufahren" klingt ja auch sehr nach Bastelei.
--
mfg,
gUnther
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Am 24.12.2010 21:29, schrieb gUnther nanonüm:

2 oder 3 Lokomotiven, dazwischen ein offener Waggon und einer mit Betschwestern.
Gl
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VITAMIN D wird durch Sonnenlicht in der Haut erzeugt.
Wirkung: Calziumaufnahme ist ohne Vitamin D nicht möglich.
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Am 24.12.2010 21:29, schrieb gUnther nanonüm: [...]

2000 PS sind normal, aber bei weniger Wirkungsgrad.
Dampfmotore haben im niedrigen Drehzahlbereich ein enormes Drehmoment. Stahlwalzwerke konnten wegen dem hohen Drehmoment bis vor kurzem auf Dampfantrieb nicht verzichten.
Peter
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Hi, ich erinnere schwach eine D-Zug-Lok mit 180 PS....

Man könnte auch sagen, sie brauchen das Hebelgesetz. Dampf ist kein Stück besser als Hydraulik. Sinnvoll war das nur wegen der problemlosen "Undichtigkeiten", der Leckdampf störte keinen. Bei Öl wär das was anderes :-)
--
mfg,
gUnther
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