Drehstromsteckdose

Am 22.01.2012 16:19, schrieb Ragnar Bartuska:


Wenn es sich um Sicherungen des Netzbetreibers handelt, befinden sich diese im verplombten (Vor-)Zaehlerbereich. Ueblicherweise werden dafuer aber SLS eingesetzt.

Irgendwo zwischen der 35A Sicherung und der 160A NH Sicherung sollte sich noch ein Hausanschlusskasten befinden. Idealerweise verplompt und mit Sicherungen drin...

Fuer (Steckdosen-)Stromkreise >20A im Innenbereich ist m.W kein FI-Schutz gefordert.
Regards Karsten
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Am 22.01.2012 21:54, schrieb Karsten Roch:

was sind die Voraussetzungen für "Innenbereich"? Genügt es, dass die Steckdose im Innenbereich ist?
Im konkreten Fall ist die Steckdose im Innenbereich, aber der Verbraucher im Außenbereich.
Genereller Kommentar: ob ich den Anschluss selbst realisiere oder gegen Bares machen lasse, ist derzeit noch offen. Für beide Fälle möchte ich vorher wissen, was Sache ist.
--

Heinrich
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Bei Schukosteckdosen galt frher die Grundlage, dass alle Steckdosen an denen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit im Freien betriebene Gerte angeschlossen werden FI-geschtzt sein mssen, z.B. solche bei Balkontren.

Auf Baustellen sind sowieso FIs vorgeschrieben, und schaden knnen sie (auer in Sonderfllen) nie, die Betonsge wrde ich nicht als Maschine mit inhrent hohen Ableitstrmen einschtzen. Also 30mA-FI setzen und nur wenn der dauernd auslsen sollte Alternativen berlegen.
sg Ragnar
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Aber nur bei Neuanlagen seit Einfhrung der TAB 2000. Vorher gab es je nach Netzbetreiber und Alter der Anlage Neozed, NH oder Diazed.

Die knnen aber auch sehr grozgig dimensioniert sein, wesentlich strker als die Zuleitung aushlt... es gab zum Beispiel so Konstrukte mit Sammel-HAKs fr Doppel- und Reihenhuser.

sg Ragnar
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Am 22.01.2012 12:16, schrieb Christian Treffler:

nach Angabe des Handwerkers: ja.

ja und? Das täten sie auch, wenn ein zusätzlicher Sicherungsautomat nachgeschaltet wäre (es sei denn, der würde schneller auslösen).

klar, das nehme ich notfalls in Kauf.

das mach ich auf keinen Fall, soviel ist sicher. Diese Schmelzsicherungen sind heilig.
--

Heinrich
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Heinrich Pfeifer schrieb:

Alles klar.

Ich bin nicht religiös, aber neugierig: Warum?
CU, Christian
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Christian Treffler wrote:

„heilig“ ist die deutsche Übersetzung des polynesischen Wortes „tabu“.
vG
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Am 23.01.2012 21:04, schrieb Volker Gringmuth:

Einem gewissen Giordano Bruno war diese Erkenntnis noch nicht geläufig. ;-(
--
mfg hdw

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Am 22.01.2012 11:32, schrieb Heinrich Pfeifer:

Du sagst es! Neben den Vorschriften, bewegst du dich haftungstechnisch auf dünnem Eis. Ich befürchte, das wird dich nur sekundär interessieren... Wie du die CEE-Steckdose absicherst, hängt von den Umständen ab. Wenn du die Schutzmaßnahme Abschaltung im Fehlerfall haben willst,/sollst, musst du das messtechnisch nachweisen. Was dann letztendlich angeschlossen werden soll (Betonmischer, Hebezeug, Kompressor) gibt dann die Kennlinie der Überstromschutzeinrichtung (vulgo "Sicherung") vor! I.d.R. sollte dann ein dreipoliger LSS B32, C32, je nachdem vorgeschaltet werden. Für temporäre Geschichten gibt es aber Baustromverteiler, die dann die Sicherung in der Kiste (Isolierstoffgehäuse)neben der CEE-Steckdose haben.
Ich empfehle dir, das einem Fachmann machen zu lasen! Ralle
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Am 22.01.2012 12:33, schrieb RalleH:

das kann doch rein logisch gar nicht sein! An eine Steckdose kann doch alles mögliche angeschlossen werden. Wenn die Charakteristik des LSS zum Verbraucher passen müsste, dann wären bestimmt unterschiedliche Steckdosen vorgeschrieben.

Da kommen wir der Sache schon näher. Aber wo bekommt dieser Baustromverteiler den Strom her? Doch wieder über die hausinterne CEE-Steckdose ohne spezifischen LSS?
--

Heinrich
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Am 22.01.2012 13:19, schrieb Heinrich Pfeifer:

Also: du kannst an eine CEE- oder andere Wechselstromsteckdose sicherlich alles anstecken, was dazu passt. Als Fachmann frage ich natürlich, was überwiegend an diesem Stromkreis betrieben wird. Will der Kunde an der 32er CEE z.B. überwiegend einen Betonmischer oder eine Kreissäge betreiben, die einen rel. hohen Anlaufstrom bringen, werden wir mit einem B-Automaten nicht richtig glücklich werden. Also setze ich ihm, Schleifenimpedanz natürlich nachgewiesen, einen C oder D-Automaten ein. Wenn es ganz korrekt ausgeführt werden soll, wird es ein Festanschluss! Aber die Gegebenheiten sind ja oft unterschiedlich, die es fachgerecht anzupassen gilt.

entsprechende Vorsicherung, selektiv ausgewählt und alles ist schön :-) Schwer von der Ferne zu beurteilen, wie deine Gegebenheiten sind. Ich denke, entsprechende Vorsicherung in der Verteilung, dann auf Festanschluss oder CEE-32 von da auf einen entsprechenden Baustromverteiler. Hier kann sich dein Handwerker dann einstöpseln. Allerdings stellst du dem dann die Energieliefrung her und haftest vollumfänglich für Sach- und Personenschäden! Würde ich an deiner Stelle bei Selbstversuchen genau überlegen!
Ralle
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Am 22.01.2012 19:12, schrieb RalleH:

Es geht um einen nur für kurze Zeit benötigten Anschluss für eine Baumaßnahme. Da ist nix mit Festanschluss.
Konkret geht es um eine Betonsäge und danach um irgend eine Maschine zum Verputzen der Fassade.
--

Heinrich
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Heinrich Pfeifer schrieb am 22.01.2012 11:32:

...
Neben die 998x "lass das einen Fachmann..." die nun unweigerlich folgen werden mal noch einen ganz anderen Tipp: lass dir den Bedarf von dem anfordernden Handwerker *schriftlich* (mit den genauen Daten) geben.
Ich hatte bis vor kurzem auch noch keine CEE32, ein Handwerker sagte mir, dass es jene bräuchte. Er erklärte auch genau welche Maschine und dass sie diese eigentlich immer... glücklicherweise habe ich nicht alles umgebaut, weil auch zu dieser UV nur über 3x25A mit C-Charakteristik eine 5x6mm² (NYY) führt - also nur eine CEE Dose gesetzt. Der Handwerker brauchte sie nicht, bis heute noch nie eine Maschine daran gewesen. Mit UV + HV Umbau von einer Fachfirma wären das mindestens etliche Hundert Eur für die Katz' gewesen.
Thomas
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Am 22.01.2012 11:32, schrieb Heinrich Pfeifer:

Die Physik. Mit einem für 200 km/h zugelassenen Reifen 220 km/h zu fahren kann gut gehen, ist aber dennoch alles andere als schlau. Die 32A Dosen werden oft von 25A (Schraub)Sicherungen versorgt, wäre in denem Fall nur nicht selektiv zur "Vorsicherung".
Butzo
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Am 22.01.2012 11:32, schrieb Heinrich Pfeifer:

Zitat: ------------------------------------------------ NEOZED-Sicherungseinsätze 32A Zur Absicherung von 32A CEE Steckdosen sind entsprechend der neuen DIN VDE 0623 Teil 1/06.93 (DIN EN 60309-1) Sicherungseinsätze mit maximal 32A Bemessungsstrom vorgeschrieben. Bisher durften 32A CEE Steckdosen ausnahmsweise mit 35A abgesichert werden. Diese Ausnahmeregelung darf zukünftig für Neuanlagen nicht mehr angewendet werden, da die entsprechende Vorschrift DIN VDE 0623/03.77 nicht mehr gültig ist. Die Übergangsfrist ist zum 01.02.2003 erloschen. Passorgane: Es sind die Hülsenpasseinsätze 35A zu verwenden. ------------------------------------------------
Vielleicht wäre es am sichersten, die Steckdose anzuschliessen und die 35A-Sicherungen für diese Zeit gegen 32A-Sicherungen zu tauschen (oder sind die im verblombten Bereich?).
Ob Du das DARFST, ist noch ne ganz andere Frage, aber das wäre zumindest technisch im grünen Bereich.
Gruß, Martin
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Am 22.01.2012 18:20, schrieb Martin Eckel:

danke, gute Idee - sie sind frei zugänglich.
--

Heinrich
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Heinrich Pfeifer schrieb:

ohne zusätzlichen Automaten? Die um 10% zu hohe Absicherung dürfte zu verschmerzen

Als Nicht-Elektriker darf ich nicht sprechen ;-), aber beobachten. Zumindest hier in CH geht einiges. Wir haben Verteiler (ähnlich Baustellenverteiler, einfach fix montiert im Haus), bei denen eine CEKON 32er mit einem 40er Automaten abgesichert ist. Die Firma, welche die Kästen herstellt, ist zertifiziert, homogenisiert usw. daher gehe ich davon aus, dass das erlaubt ist. Die Betriebselektriker haben offenbar auch nichts dagegen, und die lassen nicht so schnell was durch.
Laienerklärung: Ein LSS schützt die Leitungen, nicht die Anschlüsse und schon gar nicht das, was dranhängt. 13C Automaten und 10A Dosen sind hier "normal", offenbar auch, dass dann gelegentlich die Dosen abrauchen (auch schon mit 10A).
--
mfg Rolf Bombach

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wrote:

Die Schweiz hat zum bersichern von Leitungen und Betriebsmitteln meines Wissens ein ganz eigenes Verhltnis... in Deutschland und sterreich gilt, dass die Absicherung nie den aufgedruckten Nennstrom bersteigen darf, in sterreich teilweise (FI-Schalter) nicht einmal das. Wie du richtig bemerkt hast, fackeln bei euch ja dann auch ab und zu Steckdosen ab... Ausnahme brigens: wenn eine fest angeschlossene Last den berlastschutz sicherstellt. Bei Leuchten wird das beispielsweise angenommen, deswegen drfen 10A-Lichtschalter in mit 16A abgesicherten Stromkreisen eingesetzt werden, sofern dahinter nur Leuchten angeschlossen sind.
sg Ragnar
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