Drehstromsteckdose

Hallo,
ich brauche in meinem Einfamilienhaus vorübergehend für einen Handwerker einen 32A-Drehstromanschluss.
Im Verteilerkasten ist für L1,L2,L3 je eine 35A-Schmelzsicherung
installiert, danach kommen die üblichen Reihen von 16A-Automaten.
Meine Frage:
Kann ich die Drehstromsteckdose direkt nach den 35A-Sicherungen anklemmen, ohne zusätzlichen Automaten? Die um 10% zu hohe Absicherung dürfte zu verschmerzen sein, aber gibt es andere Gründe, die dagegen sprechen? Vorschriften?
Danke schonmal -
--

Heinrich
mail: new<at>gartrip.de
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Am 22.01.2012 11:32, schrieb Heinrich Pfeifer:

Garantiert werden zahlreiche folgende Beiträge dieses Thema verteufeln. Aber wer bei solch 'tempörärer' Maßnahme viel fragt. . . Mirko
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Mirko Siederik schrieb:

... es dann aber trotzdem oder auch ohne zu fragen macht und irgend jemand zu Schaden kommt ist voll haftbar!
Strom ist keine Spielzeug!
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Heinrich Pfeifer schrieb:

Nein - auf keinen Fall!
Und DU darfst es sowieso nicht. Lass das bitte einen Elektriker machen. Du spielst mit deinem Leben oder dem deiner Mitbewohner.

Vorschriften!
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snipped-for-privacy@invalid.invalid (Wolfgang<du-bist-zu-doof-dazu-du-brauchst- einen-Elektriker>Gerber) schrieb:

Hach! Wie mir das gefehlt hatte!
--

-> http://www.hinterfotz.de - Größter Usenet-Comedian ever! <-
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Heinrich Pfeifer schrieb:

Was zuallererst mal bedeutet, dass er ein Gerät mit 32A-Drehstrom-Stecker verwendet. Braucht das Gerät auch diese 32A? Wie sieht's mit dem Anlaufstrom aus?

Ich habe keine Erfahrung mit Schmelzsicherungen. Wie sieht's mit der Charakteristik aus? Flink? Dann könnten die bei zu hohem Anlaufstrom auslösen.

Nach Vorschrift wahrscheinlich nicht, aber:

Für eine temporäre Lösung verschmerzbar. Wenn nichts passiert. Wenn doch, haftest Du. Auch wenn bei korrekter Lösung das Gleiche passiert wäre.

Siehe meine Fragen oben. Je nachdem, wie sich das Gerät des Handwerkers verhält, könnten die Sicherungen beim ersten Einschalten durchbrennen. Dann hast Du im gesamten Haus keinen Strom. Ich würde mir überlegen, die 32A-Schmelzsicherungen durch 64A-Automaten auszutauschen und einen 32A-Automaten für einen Drehstrom-Anschluss zu spendieren.
CU, Christian
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Christian Treffler schrieb:

Lass bitte solche Schwachsinnsempfehlungen sein! Das ist mehr als Unfug!
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Jens Fittig schrieb:

Nein. Ich nehme es mir heraus, den größten Blödsinn zu posten, wann immer ich will. Und ich werde nicht um Erlaubnis fragen, erst recht nicht einen Wolfgang Gerber.
Aber ich lasse mich gerne korrigieren. Ich war z.B. der Meinung, dass ich 64A Haupt-Sicherungen im Sicherungskasten habe. Ich habe nochmal nachgesehen und 32A Sicherungen gefunden. Es mag also durchaus Gründe dafür geben, dass mein Vorschlag Unfug ist.

Beweis durch Behauptung? Magst Du das belegen?
Es gibt bestimmt Haus- oder Geschäfts-Installationen, in denen ein 32A Drehstrom-Anschluss vorhanden ist. Da muss man das irgendwie lösen.
Im vorliegenden Fall durch eine höhere Hauptsicherung mit nachfolgender Absicherung für den Drehstrom-Anschluss, oder gleich den Drehstrom-Anschluss extra am Hausanschluss (Bei mir mit 63A abgesichert).
CU, Christian
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Christian Treffler schrieb:

PLONK!
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Jens Fittig schrieb:

Ich fühle mich geehrt. Es ist selten, dass man so deutlich im Usenet bestätigt bekommt, etwas richtig gemacht zu haben.
CU, Christian
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Christian Treffler schrieb:

Täusch dich nicht. Gerber weis lediglich wie man Plonk schreibt, hat aber keine Ahnung wie es geht, ist als Bestätigung also unbrauchbar.
Siegfried
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Will er gar nicht, ich kann aber. Die 35A-Hauptsicherungen haben dort mit hoher Wahrscheinlichkeit einen guten Grund und stammen vielleicht sogar vom Netzbetreiber selbst, damit sind sie fr alle Bastler absolut tabu. Es knnte auch durchaus sein, dass die Zuleitung nicht fr mehr als 35A ausgelegt ist und durch die nachgeschalteten Sicherungen vor berlastung geschtzt wird. Wenn du jetzt deine 35er durch 63er (64 gibt es nicht! Hchstens museale 60A) ersetzt kann es durchaus sein, dass dann eine 6mm2- Leitung nur an der 100A oder 160A-NH irgendwo weiter drauen hngt. Empfiehlst du immer noch blind, die Strke der UV-Vorsicherungen oder Hauptsicherungen zu erhhen?

Im Normalfall mit einer entsprechend massiven Zuleitung und 63A- Absicherung... oder man geht davon aus, dass die 32A sowieso nicht ausgenutzt werden und sichert die CEE nur mit 25A ab.

Mach mal, wenn der Hausanschluss nur 35A hat. Das ist in Deutschland je nach Netzbetreiber, Alter des Anschlusses und Laune unterschiedlich, zwishcen 25A und 63A fr EInfamilienhuser.
Im gegenstndlichen Fall wrde ich den 35A-Sicherungen einen 3-poligen LSS C32 und einen FI 40/4/0,03 nachschalten. Mit der mangelnden Selektivitt (d.h., dass im Fehlerfall unberechenbar eines der beiden Schutzorgane auslst oder gar beide) muss man eben leben.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb:

Bei mir sind es 63A NH Sicherungen am Hausanschluss. Vom Elektriker nach Netzbetreiber-Vorgaben angeschlossen und verplombt. Die 35A Hauptsicherungen sind im Sicherungskasten nach dem Stromzähler und zugänglich.

Ich würde in meinem eigenen Haus nichts machen, ohne vorher zu prüfen, ob es machbar ist. Was Empfehlungen hier in der Gruppe angeht: Die können auch nur umgesetzt werden, wenn es machbar ist. Das zu prüfen ist Sache des OP. Ansonsten könnten wir hier erst mal tagelang nach Details fragen, bevor wir irgendetwas schreiben.

Dann sehe ich ein lästiges Problem während der Handwerker-Arbeiten:

Was der OP anscheinend kann.
CU, Christian
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wrote:

Das musst du aber dazuschreiben... hier lesen auch Bastler mit minimalen Fachkenntnissen aber umso mehr Enthusiasmus. Insofern geht es hier manchmal zu wie bei den Juristen.
sg Ragnar
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Ragnar Bartuska schrieb:

Als sich Justus von Liebig mit Knallquecksilber beschäftigte, war er auch nur ein Bastler mit viel Enthusiasmus. Mangels Schul- und Berufsabschluss war er das strenggenommen zeitlebens, man hätte also gut daran getan, dem Erfinder der modernen Labortechnik aus Sicherheitsgründen diese gefährliche Tätigkeit rechtzeitig zu verleiden.
Siegfried
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Siegfried Schmidt schrieb:

Hallo,
Alfred Nobel hat seine Experimente mit Nitorglyzerin überlebt, sein Bruder Emil nicht.
Bye
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Uwe Hercksen schrieb:

Das ist auch kein schlechterer Schnitt als bei einem heutigen Brüderpaar, das lebenslang einen Extremsport betreibt. Dafür werden sie sogar bewundert, aber eine Steckdose dürfen sie nicht in die Hand nehmen.
Siegfried
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Am 23.01.2012 14:40, schrieb Siegfried Schmidt:

Und aus dem Werner Heisenberg konnte mit seiner 'rite' Promotionsnote auch nichts Gescheites werden :-)
Butzo
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Ragnar Bartuska schrieb:

Leute, ist mein Newsreader kaputt, oder versucht plötzlich selbst zu denken? Gerade eben habe ich 3 Artikel in de.alt.netdigest gelesen, in denen auch dieses "x zitierte Zeilen ausgeblendet" drin steht. Einer davon ist dadurch dermaßen aus dem Zusammenhang gerissen, dass die Point kaputt ist. Habe nur ich das so in meiner Artikel-Ansicht, oder kann das jemand bestätigen?

*Was* muss ich dazu schreiben?
Und nein, ich muss gar nichts dazu schreiben. Wer im Usenet nach Rat frägt, erhält prinzipiell die komplette Bandbreite von "Lass das den Fachmann machen" bis zu Rezepten um den nächsten Darwin-Award zu bekommen. Niemand liest nur meine Artikel. Und wenn ich mal Blödsinn von mir gebe, ist das die sicherste Methode, eine Antwort darauf zu erhalten. "If you want the right answer, post the wrong one." ist nirgendwo gültiger als im Usenet.
CU, Christian
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Christian Treffler schrieb:

Ich mach hier mal die Ingrid: Ganz eindeutig hat mein Newsreader hier ein Eigenleben entwickelt und sich entschlossen, mir in Zukunft nur noch zu sagen, wie viele Zeilen der letzte Poster zitiert hat.

Ich nehme das zurück. Ich bin sicher, dass die Antwort auf diese Frage irgendwo da draußen ist.
XPost & FUp2 de.comm.software.40tude-dialog
Kann mir hier jemand helfen?
TIA, Christian
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