Hallo,
unser Ortsteil wird auf Erdanschluss umgestellt, die alten Stromzuführungen über's Dach sollen weg.
Die neuen Kabel gehen bereits in den Keller und enden in einer schukartongroßen weißen Box. Laut einem Nachbarn liegt auch schon "Saft" an.
Der aktuelle "Hauptverteiler" ist in einem Einbauschrank sic! mit den wichtigsten Sicherungen und dem Ferariszähler.
Dort landet auch die Stromzuführung vom Dach.
Und ja, ich bin mir bewusst, dass eigentlich die gesamte Elektrik im Haus erneuert gehört. Klassische Erdung, eine Sicherung für verschiedenste Räume, usw. Geht aber aktuell nicht.
Ergo: Vom neuen Hauptverteiler im Keller geht ein Kabel via neuem Zähler und neuem Elektroschrank (beide im Keller) zum neuen Nebenverteiler im Einbauschrank im EG. Den Feraris tät ich gerne drinlassen, mal sehen, ob das geht.
Da ich leider nur bei der Steuerklärung annähernd reich bin, und einiges elektrisch und mechanisch kann, würde ich gerne viel selbermachen. Klar: noch nichts anschließen.
Dazu gehört:
- Den neuen Hauptverteilerschrank im Keller montieren
- Ein Kabel vom Keller zum Einbauschrank legen
- Im neuen Elektroschrank diverse Sicherungen vorbereiten für drei lokale Steckdosen, eine je Phase
- und ebenso eine Starkstromsicherung vorbereiten (Verkabelung erfolgt später)
Das sollte ich ja eigentlich machen dürfen, oder.
Wie gesagt, ich lege nur Kabel, bohre ein paar Löcher und schraub an denen was fest. :-)
Ach ja, ist ein Einfamilienhaus. Jetzt zu meinen Fragen:
- Was nehme ich als Zuleitungskabel vom Keller zum alten Verteiler? Meine Infos sagen: NYM 5x16qmm, kann das jemand bestätigen?
- Der neue Zähler gehört ja anscheinend in den neuen Verteilerschrank? Da wir auch eine Garage haben und ein Dach nach Süden, würde ich gerne eine Nachrüstmöglichkeit für Solar und Wallbox vorsehen. Wie groß muss der Schrank sein? Da kenne ich mich nicht aus, nur ein paar Bilder aus'm Netz. Platz für zwei Zähler? Zusätzliche Sicherungen? Welcher Hersteller?
Vielen Dank für eure Tips, und einen schönen Sonntagabend
Jörg