Dafür reicht, wenn nicht sehr konzentriert und kleinräumig, ein winziger Bruchteil davon. Köln hatte am Tag des Ahrhochwassers 40 mm, wenn man den Wetterapps trauen kann. Vier Tage vorher waren noch 80 mm angekündigt, es wurde nur die Hälfte. Das reichte in der voll versiegelten Großstadt für etliche völlig überflutete Straßen, auch hier im Viertel. Einige Bahnunterführungen standen ganz voll.
Genau das wurde früher gemacht. Bei den sehr großflächigen Fluten in Egland vor einigen Jahren wurde berichtet, alle Häuser aus viktorianischer Zeit seien trocken geblieben. Die sehr leichten Erhöhungen, auf denen sie stehen, waren vor der Flut mit bloßem Auge nicht erkennbar, aber jahrhundertelang wußten Menschen noch, wo man besser nicht baut.
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L
Ludger Averborg
Ich hab ein naturwissenschatliches Studium abgeschlossen (Diplom). Das gibt mir gewisse Rechte, mich als Ingenieur zu betätigen. ============= Gesetz zum Schutze der Berufsbezeichnung ,,Ingenieur/Ingenieurin“ (Ingenieurgesetz - IngG)
Vom 5. Mai 1970
§ 1
(1) Die Berufsbezeichnung ,,Ingenieur/Ingenieurin" allein oder in einer Wortverbindung darf führen,
wer a) das Studium einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung an einer deutschen Hochschule mit der Dauer von mindestens drei Studienjahren oder [...] ============
l.
A
Axel Berger
Derjenige, er hier mit aller Gewalt versucht, eine Verschwörung zusammenzuspinnen, bist Du. Die Beobachtung ist eindeutig: Früher wurde der leichte Zugang des einzelnen Bewohners zu seinen eigenen Verbrauchsdaten für wichtig gehalten, später von den Planern und Bauherren für irrelevant. Für Gaszähler galt das, wo vorhanden, genauso. Das enthält als Beschreibung des Sachverhalts noch keine Vermutung, warum es so ist. Der Hauptgrund ist m.E. ganz einfach, daß Strom anfangs in Arbeitsstunden oder Brot gemessen ganz erheblich teurer war als später. Es hat ja auch schon lange keiner mehr einen Einheitenzähler am Telephon, bei meinen Anfängen im MausNet war Fern- vs. Ortsgespräch bei Modemanrufen durchaus ein Thema.
Und wieviele, auch höher gebildete Erwachsene kennst Du, ich sage mal als pauschalierendes Beispiel Englischlehrer, die auch nur annähernd das quantitative Verständnis eines technisch interessierten Kindes erreichen? Frag mal irgendwen, Router oder Wasserkocher und Verhältnis zwischen beiden.
Das ist nicht nur nicht der Punkt sondern völlig irrelevant. Viel öfter sehe ich auch jetzt nicht rein. Der Punkt ist, jede Einzelbuchung ist aufgeführt, egal ob ich sie jetzt lese oder später, und nicht nur der Monatssaldo.
T
Thomas Einzel
...
... Deswegen war das Szenario im Thread von Manuel ja auch, dass der Elektriker das Material liefert. (<v5c809$114qj$ snipped-for-privacy@dont-email.me)
Und ich hatte ergänzt, dass er das kaum sinnvoll zu seinem Preis "liefern und montieren" verkaufen kann, weil da die Montage ja bereits inbegriffen ist.
Aber es mag auch Elektriker geben, sie unglaublich gern Schlitze stemmen/fräsen und wieder in Maurer-/Putzerqualität und Zeit verputzen (können).
T
Thomas Einzel
Am 25.06.2024 um 13:51 schrieb Bernd Lammer: ...
Es wäre schon von Vorteil, wenn man sie nicht mehr auf alten Überflutungswiesen wiederaufbaut.
Warten auf das fast jährliche Jahrhundertereignis?
A
Axel Berger
Hier in Köln Stand heute nicht. Arbeitspreise für Gas 10.4, für Strom
31.8 Cent/kWh, jeweils im heute abgeschlossenen 24-Monats-Vertrag. Unsere Arbeitszahl für Warmwasser mit Bodensonden als Quelle knapp unter drei.
Nimmt man als Vergleich einen Gas-Durchlauferhitzer stimmt es schon gar nicht. Der Anteil der Stillstands- und Zirkulationsverluste am Warmwasser beträgt in allen drei Häusern, für die mir Werte vorliegen (Köln, Düsseldorf, Berlin, zwei neu, eins alt), deutlich über 50 %.
N.B: Im gut isolierten Neubau macht Warmwasser 60 % des Wärmebedarfs aus, Heizung 40 %. Bei einfachen Altbauten war das mal anders, die kommen aber nicht mit den Vorlauftemperaturen aus, die eine Wärmepumpe gut liefern kann.
A
Axel Berger
Mein Vater hat 1961 die gesamte Elktroinstallation selbst ausgeführt. Der Elektromeister hat sie abgenommen und mit dem Netz verbunden. Das war aber vor mehr als sechzig Jahren.
Manche Sachen *kann* man nur selbst machen. Hier waren mehrere Raumthermostate falsch angeschlossen. Ein Handwerker muß für jede halbe Stunde vor Ort Geld nehmen, aber wo ist das Problem? Genau einen Thermostat aufdrehen, zwei Stunden warten (ja, Fußboden ist träge), notieren, wo es warm wurde. Wieder zudrehen und ggf. nach längerer Pause der nächste. In spätestens einer Woche ist man durch. Als der Monteur kam, konnte ich ihm die Liste mit der Ist-Zuordnung und den nötigen Umklemmungen vorlegen. (Jetzt weiß ich, wo die Kabel und Verbindungen liegen, da zunächst nicht.) Wenn ich meinen Nachbarn vorschlage, dasselbe zu tun, sehen sie mich an, als erwarte ich sonstwas von ihnen.
Im ersten Jahr bekam ich die Heizabrechnung meiner Nachbarin und umgekehrt. Sie hätte das nicht gemerkt. Auch da forderte ich alle auf, die Werte auf der Abrechnung mit den eigenen Ablesungen der eigenen Zähler am Stichtag zu vergleichen. Jetzt, fünf Jahre später, als es plötzlich teuer wurde, merken einige wenige, der Vorschlag wäre vielleicht gar nicht schlecht gewesen. Tja, wenn die Rechnung kommt, ist es ein halbes Jahr später -- was genau will man da vergleichen?
D
Detlef Meißner
Das unterstellst du einfach mal so. Warum man früher den Stromzähler in der Wohnung hatte, heute aber nicht mehr, hat andere Gründe.
Und früher hatte der Bewohner auch leichten Zugang zu seiner Post, oft auch der Hund. Und heute?
Ja, das war früher so, da musste man genau auf den entsprechenden Tarif achten. Und da man auf dem Dorf nur mit Ferngespräch in eine Mailbox kam, war das ein teurer Spaß.
Ein Bekannter im Nachbardorf hatte Ortstarif, bei dem habe ich mich dann öfter mal eingeladen.
Und da wusste dann die Post ganz genau, wie lange man auf Leitung war. Wie schröcklich!
Dass Leute keine Ahnung haben, ganz gleich wovon, ist bekannt. Entweder haben die im Unterricht nicht aufgepasst, oder es interessiert sie einfach nicht. In deinem Beispiel wäre wichtig, dass nicht der Englischlehrer, sondern seine Frau sich mit Wasserkochern auskennt. :-)
Aber ja, Menschen schalten ihr Licht aus, um zu sparen, lassen aber Geräte mit hohem Verbrauch lange an.
Aber jetzt zum eigentlichen Thema: Diese Leute gehen nicht an ihren Stromzähler, um dort den Verbrauch abzulesen. Und wenn, dann freuen sie sich, wie schnell sich das Rädchen dreht.
Wer sich wirklich für Stromverbrauch interessiert, der kauft sich für wenig Geld ein entsprechendes Gerät, das jeder bedienen kann. Mit Ampère- oder Voltmeter ist's halt etwas schwer.
Aber warum brauche ich das? Steht doch auf dem Gerät drauf.
Wenn ich mir die Einzelbuchungen nicht anschauen, dann sind sie auch nicht interessant.
Aber interessant sind die Stromverbräuche. Ich möchte gern einen täglichen "Kontoauszug" haben: Verbrauch und gleichzeitig die Abrechnung. Wie bei der Einzelaufstellung beim Telefon. Ich vermute stark, dass du so etwas hast. Damit ich am Ende des Jahres bei der Jahresabrechnung ganz viel zu tun habe.
Detlef
D
Detlef Meißner
Am 25.06.2024 um 15:33 schrieb Ludger Averborg:
Hoppla, mein Sohn ist Diplomphysiker, dann darf er also auch?
Aber vorsichtig! Meine Tochter hat eine Fachschulausbildung, mit der
*Berechtigung* sich so und so zu nennen, aber sie darf sich erst so nennen, wenn sie einen Antrag stellt und offizielle dafür ein Diplom erhält. Da hätte meine Tochter bei ihrer Bewerbung in Teufels Küche kommen können, denn das angedrohte Bußgeld für falsche Angaben, ist ganz schön happig.
Detlef
R
Rupert Haselbeck
Manchmal hast du schon arg absurde Ideen und Vorstellungen :-) "Früher" waren die Stromzähler in den einzelnen Wohnungen der Mietskasernen, weil es, da die billigste Lösung, nur genau eine Steigleitung je Stiegenhaus gab, an welche die sämtlichen von dort erschlossenen Wohnungen angeschlossen waren. Der Zähler musste also zwangsläufig in die jeweilige Wohnung oder auch davor, an die Wand des Flures, auf einem offenen Sicherungstableau zusammen mit der einzigen Sicherung. Das genügte auch für die ursprünglich vorhandenen drei oder vier 15Watt-Glühbirnen und das Radio
Ja, aus denselben, durch die gewählte Infrastruktur bedingten, Gründen, wie dir als Ingenieur unschwer einleuchten wird. Erst in moderneren Installationen, in Zeiten höheren Strombedarfs der Wohnungen, etwa durch Elektroherde und allerlei weitere mehr oder minder stromhungrige Geräte, wurde dazu übergegangen, für die einzelnen Wohnungen jeweils eigene Steigleitungen zu verlegen, (was in Bestandsgebäuden freilich nur im Rahmen einer größeren Renovierungsmaßnahme möglich war und nicht alle Mieter begeisterte)
Nur das Vorhandensein eines Zählers heißt nicht, dass sich der Benutzer dafür auch wirklich interessiert
Na also, du widerlegst dich ja mal wieder selbst...
Du kannst auch deinen Strom- und Gaszähler nach Belieben ablesen. Der Mieter hat gegen den Vermieter einen einklagbaren Anspruch auf Zugang zum Zähler...
MfG Rupert
R
Rupert Haselbeck
Jörg Barres schrieb:
Da würde ich mich aber dann doch noch vor dem ersten Hammerschlag oder der ersten Bohrung bei einem Elektriker und/oder dem Netzbetreiber erkundigen, ob die angedachte Vorgehensweise gangbar ist. Auch wenn der ein oder andere hier sämtliche Profis für üble Gauner zu halten scheint, so bist du bei einem Fachbetrieb mit diesen Fragen dennoch am besten aufgehoben. Und der Profi weiß dann auch, inwieweit sich beim örtlichen Netzbetreiber die TAB dehnen lassen, ohne dass der Zählermonteur das Ding wieder mitnimmt und den Hausanschlusskasten, nach dem Ziehen der Sicherungen, verplombt...
Textilummantelte Kabel und ähnlich altertümliche Installationsobjekte können wohl durchaus noch immer Bestandsschutz genießen, auch wenn sie in Neuinstallationen längst nicht mehr zulässig sind. An solchen Anlagen darf aber allenfalls eine defekte Steckdose oder ein defekter Schalter gegen einen neuen ausgetauscht werden. Schon die Installation einer zusätzlichen Steckdose lässt den Bestandsschutz erlöschen und zwingt damit zu einer Komplettsanierung, also einer Neuinstallation nach derzeit geltenden Vorschriften.
MfG Rupert
D
Detlef Meißner
Am 25.06.2024 um 18:00 schrieb Rupert Haselbeck:
Lol. Ich habe schon das Bild der permanent im Treppenhaus zum Keller wandelnden Mieter, die dort ihren Zähler ablesen wollen.
Detlef
A
Axel Berger
Das wußte ich, daß genau dieses Argument von Dir wieder kommen würde. Eine Nachbarin hier im Haus hat zwei Prozesse gegen die Gemeinschaft geführt (und beide zu mindestens 80 % verloren. 10 oder 20 aus den Fingern gesogene Prozente reichen aus, um auch uns einen großen Teil der Kosten aufzudrücken. Gewonnen, wirklich gewonnen, hat bei der Sache, na wer wohl? Natürlich auf beiden Seiten.) Im Ergebnis redet mit ihr im Haus keiner mehr.
Deshalb habe ich bei meiner Tochter etwas weiter ausgeholt, in der Hoffnung, auch Dir würde klar, warum sie auf das ihr wohlbekannte Recht lieber verzichtet.
R
Rupert Haselbeck
Axel Berger schrieb:
Dass das kaum jemand macht, sondern lieber über diese böse Welt lamentiert, weiß ich freilich. Und klar, so unschöne Dinge mag man eher nicht wirklich durchziehen, auch verständlich. Es kann einem dann aber auch nicht wirklich wichtig sein. Und genau darin liegt ja auch das Problem solcher Fragen: Wer nur am Stammtisch laut klagt und schimpft, aber seine ihm zustehenden Rechte sich nicht wahrzunehmen getraut, warum auch immer, unterstützt die Haltung der Gegenseite, welche, auch verständlich, keinen zusätzlichen Aufwand haben möchte und das Verlangte trotz rechtlich bestehendem Anspruchs deshalb nicht freiwillig gewährt.
MfG Rupert
F
Falk Dµebbert
Der Betrieb ja.
Das Problem ist: Selbst in der sehr optimistischen Eon/RWTH-Studie erreicht die Wärmepumpe ihren Break Even erst nach der Median-Lebensdauer von 16 Jahren bzw. mit Solarstrom nach 10.
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Die Problemfälle "norddeutsches Haus aus den 70ern", "Reihenhaus ohne Sanierungsmöglichkeit durch WEG" oder "Wohnung" hat man gar nicht erst durchgerechnet.
Alles fällt derzeit auf den Strompreis, der einfach zu hoch ist. Hätten wir Strompreise der flächigen Teile der USA mit 7 cent, würde man über ein Verbrennerfahrzeug oder eine Gasheizung etwa 0 Sekunden nachdenken.
In meinen Objekten läuft im Winter nachts der Gasbrenner bzw. der Holzofen, weil der Betrieb der Wärmepumpe bei Feuchtigkeit keinen Sinn macht.
Falk D.
A
Axel Berger
Das verstehe ich nicht. Hast Du Luft-Wärmetauscher mit Vereisungsproblem?
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
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M
Marco Moock
Am 24.06.2024 20:11 Uhr schrieb Detlef Meißner:
Ist das denn in Mietshäusern erlaubt?
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Detlef Meißner
Am 28.06.2024 um 11:24 schrieb Marco Moock:
Irgendwas ist immer!
Aber offensichtlich gibt es Leute, die einen permanenten Blick auf das drehende Rädchen haben wollen. Vielleicht eine Idee für ein Start-up.
Davon mal ganz angesehen: Wer intelligent ist, der nimmt nicht nur den Müll mit nach unten, wenn er seine Wohnung verlässt, sondern schaut sich auch seinen Zähler an. Und jetzt, wo es so heiß ist, könnte man auch gleich im Keller seine Zelte aufschlagen. Und wenn sich jemand beschert: "Ich muss meinen Zähler beobachten!"
(Qvr Vasbezngvba reuvryg vpu orv rvare Orfvpugvthat ibe Beg iba qre Össragyvpuxrvgfersreragva, qnf onyq anpuqrz qnf XXJ jt. qrf Ohaqrfirejnyghatftrevpugfhegrvyf va qvr ibemrvgvtr Erivfvba trfpuvpug jbeqra jne. )
-is
A
Arno
Ich habe eine Mieterin, die seit mind. 4 Jahren JEDEN TAG den Zählerstand "Beleuchtung" aufschreibt. Jedenfalls war das in 2023 positiv, denn nur so konnte der Hauseigentümer bemerken, das der Tesla-Fahrer (unwissentlich) falsche Angaben zu seinem Stromverbrauch geliefert hat.
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