Denke über den Einsatz von Energiesparlampen im Hause nach. Allerdings habe ich im Netz bis jetzt weniger aufschlußreiche Daten gefunden.
Prinzipiell geht es mir darum, um wieviel sich bei einem Einschaltvorgang die Lebensdauer verringert. Und natürlich wieviel bei so einem Einschaltvorgang gezogen wird. Die Angaben 20W, 12W usw. geben ja immer den Zustand während des "Laufens" an.
Ansonsten evtl. noch was ihr für einen Eindruck von diesen Lampen in Bezug auf Helligkeit habt. Also z.B. eine 20W Energiesparlampe so hell wie eine 80W Glühbirne.
Damit ich mir in etwa ausrechnen kann, wo sich Energiesparlampen lohnen und wo nicht.
Frohe Ostern! Jürgen
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R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Juergen Dengg schrieb:
Kannste vernachlässigen.
Wozu willst Du das wissen? Kostenmäßig ist es uninteressant.
Die Lichtemission steht auf der Packung, Faktor 4-5 gegenüber Glühlampen kommt hin, den Eindruck von der Lichtfarbe finde ich subjektiv sehr gut, angenehmes warmes Weiß.
Es gibt sehr unterschiedliche Typen von Kompaktleuchtstofflampen . ich bevorzuge inzwischen diejenigen, die im klassischen Glühlampendesign (Birnenform) aufgemacht sind, weil die in übliche Leuchten besser passen. Die gibt's übrigens alle halbe Jahre bei Aldi Nord, sie sind von dem renommierten Hersteller Megaman. Auf deren Homepage finden sich viele nützliche Informationen.
Gruß aus Bremen Ralf
V
Volker Gringmuth
Vor allem den, daß diese Helligkeit erst nach einer gewissen Leuchtdauer erreicht wird (so etwa fünf Minuten nach meinem subjektiven Eindruck, Meßwerte dazu habe ich nicht).
Beim Einschalten ist eine Energiesparlampe eine trübe Funzel; erst wenn sie "warmgelaufen" [1] ist, ist sie auch hell.
Fazit: Bei Lampen, die immer nur kurz eingeschaltet werden, z.B. Durchgangsflure, lohnt sich das sicher nicht.
vG
_____ [1] umgangssprachlich; ich weiß nicht, inwieweit der Effekt tatsächlich thermisch bedingt ist
J
Juergen Dengg
Hallo!
Gut danke!
Eben ich wollte nur wissen, ob das kostenmäßig uninteressant ist. Wenn die natuerlich 500W ziehen für die ersten 30s wär das was anderes. :-)
Gibts die nur von Megman? Haben die Nachteile? Welche Händler vertreiben diese noch? (Da bei uns kein Aldi Nord :-) )
J
Josef Erbs
Juergen Dengg schrieb:
Hi leider gibt es auch bei Energiesparlampen beträchtliche Qualitätsunterschiede. Ich habe eine Ladung mit Kerzengewinde billig im Baumarkt erstanden, die waren noch nicht mal den geringeren Preis wert, den sie gekostet haben. Die reinsten Totenlichter. Mittlerweile hatte ich auch mal nen Test von der Stiftung Warentest gefunden, in dem genau dieser Hersteller schlechtest abgeschnitten hatte, was das Erreichen der angegebenen Helligkeit angeht. Andere dagegen, u.A. die von Aldi Nord, erreichen oder übertreffen sogar diese angegebene Leuchtkraft. Leider hab ich den Test jetzt nicht zur Hand. Aber auf deren Homepage wirst Du den Test wohl finden. bye Jupp
A
Andreas Fecht
Volker Gringmuth schrieb:
Soweit ich weiss, ist das der Leuchtstoff, der im kalten Zustand nicht so richtig tut. Mit Kältespray kann man die fast ausschalten. Warmlaufen ist also völlig richtig.
Gruß Andreas
F
Frank-Christian Kruegel
Die Angaben auf der Packung über eine vergleichbare Glühlampe stimmen in etwa. Allerdings beobachte ich hier, daß viele Energiesparlampen etwa 1-2 Minuten brauchen, bis sie ihre volle Helligkeit erreicht haben. Bei Einschaltzeiten in solchen Größenordnungen ist eine Glühbirne besser.
Mit freundlichen Grüßen
Frank-Christian Krügel
U
Uwe Bonnes
Woher kommt nur die "urbane Legende" des erhoehten Strombedarfs von Leuchtstofflampen beim Einschalten? Bei den Lampen mit induktiven Ballast begrenzt die Induktivitaet den Stom auf einen aehnlichen Wert wie im Betrieb. Und wohin soll den die Leistung bei den Kompaktlampen gehen? Dann muessten ja die Bauteile auf viel hoehere Werte ausgelegt sein, was den Preis unsinnig hochtreiben wuerde...
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Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Juergen Dengg schrieb:
Wäre es nicht: das wären dann 4,2 Wh pro Einschaltvorgang im Wert von
0,06 Euro-Cent oder 1600 Einschaltvorgänge pro Euro, aber real ist das deutlich kleiner, ich würde sagen, sicher weniger als 100W für lediglich wenige Sekunden.
Nein, von anderen Herstellern natürlich auch.
Die "Classic" haben Softstart -> brauchen nach dem Einschalten ein paar Sekunden und erreichen dann erst nach ca. 1 Minute eine ziemliche Helligkeit.
Sicher mehrere (mal Googeln), aber natürlich deutlich teurer als bei Aldi, wobei ich nicht weiß, ob Aldi-Süd die nicht auch gelegentlich hat.
Es ist übrigens ernsthaft zu empfehlen, sich über optimale Komplettlösungen Gedanken zu machen, also ggf. sinnvolle Leuchten zu montieren und dazu die zweckmäßigen Lampen auszuwählen. Das laienhafte Umtauschen von Glühlampen durch "Energiesparlampen", gar "irgendwelche", führt selten zu lichttechnisch ansprechenden Ergebnissen, schon da herkömmliche Leuchten von den Abmessungen her zu den meisten Kompaktleuchtstofflampen gar nicht gut passen.
Eine harmonische Lichtführung hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf das Wohlbefinden, zudem ist eine ausreichende und zweckmäßige blendfreie Ausleuchtung auch eine Sicherheitsfrage.
Gruß aus Bremen Ralf
R
Ralf Kusmierz
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Volker Gringmuth schrieb:
Kommt hin, allerdings ist der Anstieg in der ersten Minute wohl am größten.
Vor allem wegen der Anschaffungskosten. Glühlampen sind erst bei hohen Betriebsstundenzahlen teuer bzw. dann spielen Leuchtstofflampen ihren Kostenvorteil aus.
Ist er, der Füllgasdruck steigt mit der Temperatur. In Kühlräumen und im Außenbereich sollten Leuchtstofflampen auf jeden Fall gekapselt verwendet werden, damit sie warm werden können, sonst leuchten sie nur als "trübe Funzeln".
Aber demnächst nicht mehr ...
Gruß aus Bremen Ralf
E
Ernst Keller
Der Einschaltvorgang braucht auch nicht mehr als der Betrieb. Häufiges Schalten verringert die Lebensdauer, Norm sind 3h. Wichtiger für dich ist, dass sie einige Zeit brauchen bis die volle Helligkeit da ist, für kurze Einschaltdauer sind sie nicht so geeignet.
Die Daten findest du z.B. auf der OSRAM Seite.
Ernst
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Dirk Salva
Echt jetzt?!?
;-)
ciao, Dirk
J
Juergen Bors
Am 2005-03-28 schrieb Uwe Bonnes:
Moderne Kompaktleuchtstofflampen haben heute allgemein ein elektronisches Vorschaltgerät was im Grunde nichts anderes als eine Art Schaltnetzteil darstellt. Somit haben solche Lampen einige Perioden lang einen deutlichen Einschaltstrom. Aufgrund der geringen Leistung gibt es dort auch keine Netzfilter oder ähnlichen Aufwand, die Ladeströme der Glättungskondensatoren schlagen also voll ins Netz.
Aber, wie schon geschrieben wurde: Für den Stromverbrauch ist es nicht relevant, da eine Glühlampe ganz ähnliche Einschaltströme hätte.
E
Ernst Keller
Auch der Wert stimmt nicht, kVG haben ca.1A Vorheizstrom an glaube 12V Glüfadenspannung, macht 12W+Verluste im kVG macht Total 20W. Ich behaupte mal dass es mit eVG deutlich weniger ist. Abgesehen davon spielt der Wert für die Stromkosten keine Rolle, Startvorgang ist nur so 3s.
Ernst
J
Juergen Dengg
Ich kenne sie auch nur vom Volksmund, weiß aber nicht, warum.
Ich konnte es mir auch schlecht vorstellen wollte aber nochmal sicher gehen.
Trifft dies auf keinen Typ von Leuchtstofflampen zu?
Evtl. gab es früher mal irgendeinen Spezialtyp, bei dem es so gewesen ist.
J
Juergen Dengg
Hallo!
Ich hab das ja nun nur mal so lapidar gesagt, bei einem kWh Preis von
15,1 Cent würde es natürlich wenig ausmachen, wenn mal für ein paar Sekunden ein paar 100 W gezogen werden würden. :-)
J
Juergen Dengg
Evtl. meint er die genormte Brenndauer für die Lebensdauerprüfung? Also immer 3h und dann wieder an/aus mit einer gewissen Pause?
R
Rainer Zocholl
(Juergen Dengg) 28.03.05 in /de/sci/ing/elektrotechnik:
Hm, wie hies eigentlich die Marke die neulich beim Test der Stiftung Warentest so saumässig abgeschnitten hatte?
Bei IKEA bekommst Du m.E. alle nötigen Sorten Kompakt-TL in "allen" Fassungen (E14/E27) zu sinnvollen, teilweise sehr günstigen Preisen. (Frau(en) zuhause lassen, sonst wird es garantiert zu teuer ;-) )
Ich habe hier allerdings eine 11W (mattiert GSU111) die über 13W verbraucht (Soweit man dem Conrad EKM265 trauen darf, aber bei anderen korrelieren aufgedrukte Lesitungaufnahme mit gemessenen Leistungsaufnahme durchaus) Sie scheint mir aber auch heller zu sein, als andere 11W. Zumindest nach Entfernen der Mattierung ;-)
Rainer
R
Rainer Zocholl
(Ralf Kusmierz) 28.03.05 in /de/sci/ing/elektrotechnik:
Hm, ich habe hier eine stabförmige 2p211/E27 (von: Im Kassenraum Ewig Anstehen) Wenn ich die einschalte, gibt sie sofort Licht ab, keine merkliche Einschaltverzögerung.
Dann habe ich eine "Glühbirnen ähnliche" GSU11, bei der zwischen Schalterbetätigung und erstem(!) Licht fast 1 Sek vergeht. Das ist bei eine Flurbeleuchtung wirkich störend, aber leider ist es die kleinste mir bekannte E27...
Das dann langsame Zunehmen der Helligkeit ist eigentlich besonders morgens sehr angenehm..
Es wurde auch schon behauptet, das die langsam starter wesentlich länger leben.
Rainer
M
Martin
Am Tue, 29 Mar 2005 00:54:44 +0200 schrieb Juergen Dengg :
Halbwissen und Verwechslungen.
"Man" weis halt, das das Einschalten einer Lampe "etwas kostet", "man" hat schließlich vom Einschaltstromstoß gehört, der ja durchaus höher als der Betriebsstrom ist, bei Halogenlampen bis zum 10fachen des Betriebsstromes. Das der nur für
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