Energiesparlampen...

Hallo zusammen!
Denke über den Einsatz von Energiesparlampen im Hause nach. Allerdings habe ich im Netz bis jetzt weniger aufschlußreiche Daten gefunden.
Prinzipiell geht es mir darum, um wieviel sich bei einem Einschaltvorgang die Lebensdauer verringert. Und natürlich wieviel bei so einem Einschaltvorgang gezogen wird. Die Angaben 20W, 12W usw. geben ja immer den Zustand während des "Laufens" an.
Ansonsten evtl. noch was ihr für einen Eindruck von diesen Lampen in Bezug auf Helligkeit habt. Also z.B. eine 20W Energiesparlampe so hell wie eine 80W Glühbirne.
Damit ich mir in etwa ausrechnen kann, wo sich Energiesparlampen lohnen und wo nicht.
Frohe Ostern! Jürgen
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begin quoting, Juergen Dengg schrieb:

Kannste vernachlässigen.

Wozu willst Du das wissen? Kostenmäßig ist es uninteressant.

Die Lichtemission steht auf der Packung, Faktor 4-5 gegenüber Glühlampen kommt hin, den Eindruck von der Lichtfarbe finde ich subjektiv sehr gut, angenehmes warmes Weiß.

Es gibt sehr unterschiedliche Typen von Kompaktleuchtstofflampen . ich bevorzuge inzwischen diejenigen, die im klassischen Glühlampendesign (Birnenform) aufgemacht sind, weil die in übliche Leuchten besser passen. Die gibt's übrigens alle halbe Jahre bei Aldi Nord, sie sind von dem renommierten Hersteller Megaman. Auf deren Homepage finden sich viele nützliche Informationen. <URL:http://www.megaman.de/index2.html
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Ralf Kusmierz wrote:
Hallo!

Gut danke!

Eben ich wollte nur wissen, ob das kostenmäßig uninteressant ist. Wenn die natuerlich 500W ziehen für die ersten 30s wär das was anderes. :-)

Gibts die nur von Megman? Haben die Nachteile? Welche Händler vertreiben diese noch? (Da bei uns kein Aldi Nord :-) )
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Juergen Dengg schrieb:

Hi leider gibt es auch bei Energiesparlampen beträchtliche Qualitätsunterschiede. Ich habe eine Ladung mit Kerzengewinde billig im Baumarkt erstanden, die waren noch nicht mal den geringeren Preis wert, den sie gekostet haben. Die reinsten Totenlichter. Mittlerweile hatte ich auch mal nen Test von der Stiftung Warentest gefunden, in dem genau dieser Hersteller schlechtest abgeschnitten hatte, was das Erreichen der angegebenen Helligkeit angeht. Andere dagegen, u.A. die von Aldi Nord, erreichen oder übertreffen sogar diese angegebene Leuchtkraft. Leider hab ich den Test jetzt nicht zur Hand. Aber auf deren Homepage wirst Du den Test wohl finden. bye Jupp
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Der Test der Jahre 2002/2003 ist hier zu finden:
<http://www.stiftung-warentest.de/online/haus_garten/test/1058567.html --> auch Testkompass und Tipps lesen
Weiterhin verweise ich auf meinen Beitrag vor einem Jahr:
<http://groups.google.de/groups?selm d3q9%2426qqei%241%40ID-44350.news.uni-berlin.de>
Christian.
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Woher kommt nur die "urbane Legende" des erhoehten Strombedarfs von Leuchtstofflampen beim Einschalten? Bei den Lampen mit induktiven Ballast begrenzt die Induktivitaet den Stom auf einen aehnlichen Wert wie im Betrieb. Und wohin soll den die Leistung bei den Kompaktlampen gehen? Dann muessten ja die Bauteile auf viel hoehere Werte ausgelegt sein, was den Preis unsinnig hochtreiben wuerde...
--
Uwe Bonnes snipped-for-privacy@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
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Am 2005-03-28 schrieb Uwe Bonnes:

Moderne Kompaktleuchtstofflampen haben heute allgemein ein elektronisches Vorschaltgerät was im Grunde nichts anderes als eine Art Schaltnetzteil darstellt. Somit haben solche Lampen einige Perioden lang einen deutlichen Einschaltstrom. Aufgrund der geringen Leistung gibt es dort auch keine Netzfilter oder ähnlichen Aufwand, die Ladeströme der Glättungskondensatoren schlagen also voll ins Netz.
Aber, wie schon geschrieben wurde: Für den Stromverbrauch ist es nicht relevant, da eine Glühlampe ganz ähnliche Einschaltströme hätte.
--
Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Bors
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Uwe Bonnes wrote:

Ich kenne sie auch nur vom Volksmund, weiß aber nicht, warum.
Ich konnte es mir auch schlecht vorstellen wollte aber nochmal sicher gehen.
Trifft dies auf keinen Typ von Leuchtstofflampen zu?
Evtl. gab es früher mal irgendeinen Spezialtyp, bei dem es so gewesen ist.
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Am Tue, 29 Mar 2005 00:54:44 +0200 schrieb Juergen Dengg

Halbwissen und Verwechslungen.
"Man" weis halt, das das Einschalten einer Lampe "etwas kostet", "man" hat schließlich vom Einschaltstromstoß gehört, der ja durchaus höher als der Betriebsstrom ist, bei Halogenlampen bis zum 10fachen des Betriebsstromes. Das der nur für <1/10 Sekunde auftritt wissen die meisten/einige wiederum nicht :-) Häufiges Schalten von Leuchtstofflampen ist besonders schlecht (aber eher für die Lebensdauer), vielleicht würde diese also beim Einschalten besonders viel brauchen. Daraus resultieren dann Fragen wie "Wie lange könnte eine Lampe mit dem Strom den sie beim Einschalten verbraucht kontinuierlich brennen?" Über die Antwort "1/10 bis einige Sekunden" sind manche dann enttäuscht :-)
--
Martin

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begin quoting, Martin schrieb:

ACK
Bei allen anderen Glühlampen mit W-Faden auch, wie ein Ohmmeter verrät.

So ist es. Ein ernsthaftes Problem (tritt im Haushalt nicht auf) kann aber sein, daß bei großen Beleuchtungsanlagen (Saalbeleuchtungen) det Einschaltstromstoß die Überstromschutzorgane anregen können und die Beleuchtung deshalb nicht auf einmal, sondern in Gruppen nach und nach eingeschaltet werden muß.
Gruß aus Bremen Ralf
--
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Nun, zumindest für diese Lampen gibt es "elektronische" Starter, die teilweise eine Diode beinhalten, welche den induktiven Widerstand sozusagen ausschalten. allerdings dürfte der dann erhöhte Strombedarf so kurz sein, das sich das in der Energiebilanz nicht auswirken wird. Gruss Harald
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begin quoting, Juergen Dengg schrieb:

Wäre es nicht: das wären dann 4,2 Wh pro Einschaltvorgang im Wert von 0,06 Euro-Cent oder 1600 Einschaltvorgänge pro Euro, aber real ist das deutlich kleiner, ich würde sagen, sicher weniger als 100W für lediglich wenige Sekunden.

Nein, von anderen Herstellern natürlich auch.

Die "Classic" haben Softstart -> brauchen nach dem Einschalten ein paar Sekunden und erreichen dann erst nach ca. 1 Minute eine ziemliche Helligkeit.

Sicher mehrere (mal Googeln), aber natürlich deutlich teurer als bei Aldi, wobei ich nicht weiß, ob Aldi-Süd die nicht auch gelegentlich hat.
Es ist übrigens ernsthaft zu empfehlen, sich über optimale Komplettlösungen Gedanken zu machen, also ggf. sinnvolle Leuchten zu montieren und dazu die zweckmäßigen Lampen auszuwählen. Das laienhafte Umtauschen von Glühlampen durch "Energiesparlampen", gar "irgendwelche", führt selten zu lichttechnisch ansprechenden Ergebnissen, schon da herkömmliche Leuchten von den Abmessungen her zu den meisten Kompaktleuchtstofflampen gar nicht gut passen.
Eine harmonische Lichtführung hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf das Wohlbefinden, zudem ist eine ausreichende und zweckmäßige blendfreie Ausleuchtung auch eine Sicherheitsfrage.
Gruß aus Bremen Ralf
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Auch der Wert stimmt nicht, kVG haben ca.1A Vorheizstrom an glaube 12V Glüfadenspannung, macht 12W+Verluste im kVG macht Total 20W. Ich behaupte mal dass es mit eVG deutlich weniger ist. Abgesehen davon spielt der Wert für die Stromkosten keine Rolle, Startvorgang ist nur so 3s.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
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Ernst Keller wrote:

Hallo!
Ich hab das ja nun nur mal so lapidar gesagt, bei einem kWh Preis von 15,1 Cent würde es natürlich wenig ausmachen, wenn mal für ein paar Sekunden ein paar 100 W gezogen werden würden. :-)
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Ernst Keller wrote:

Hab grad mal bisschen rumgemessen und auch simuliert. Im Betrieb scheinen etwa 400mA eff zu fliessen, wobei der Effektivwert so eine Sache ist, wenn Spannung und Strom stark von Sinus abweichen und die Röhre kein Ohmscher Widerstand ist. Beim Zünden fliessen etwa 585 mA, im Kurzschluss- fall ca. 600 mA. Der DC-Widerstand der Drossel älteren Fabrikats (I_nenn 430 mA, wohl noch für die "dicken" Röhren gedacht) betrug 38 Ohm. Im Betrieb hätte man da allein schon 6 W ohmsche Verluste, beim Zünden oder Kurzschluss sogar 13 W. Im Kurzschlussfall messe ich eine Leistungsaufnahme von 19 W (achtung, Selbstbaugerät), beim Zünden 28 W. Müsste jetzt noch die Spannung an den Heiz- drähten messen, kommt aber irgendwie schon hin. Im Betrieb mess ich eine Aufnahmeleistung von 44W. Die Induktivität der Drossel konnte ich nicht richtig messen, scheint stark Stromabhängig zu sein. Irgendwo um 1.7 H herum. Die Simulation mit LTspice ist auch interessant, hab die Röhre mal mit 2x9 Z-Dioden a 15 simuliert ;-). Der Peal-Strom hängt weniger als erwartet von der "Brennspannung" ab, entfernt sich aber mit zunehmender Brennspannung von der Sinusform.
--
mfg Rolf Bombach


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(Juergen Dengg) 28.03.05 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Hm, wie hies eigentlich die Marke die neulich beim Test der Stiftung Warentest so saumässig abgeschnitten hatte?

Bei IKEA bekommst Du m.E. alle nötigen Sorten Kompakt-TL in "allen" Fassungen (E14/E27) zu sinnvollen, teilweise sehr günstigen Preisen. (Frau(en) zuhause lassen, sonst wird es garantiert zu teuer ;-) )
Ich habe hier allerdings eine 11W (mattiert GSU111) die über 13W verbraucht (Soweit man dem Conrad EKM265 trauen darf, aber bei anderen korrelieren aufgedrukte Lesitungaufnahme mit gemessenen Leistungsaufnahme durchaus) Sie scheint mir aber auch heller zu sein, als andere 11W. Zumindest nach Entfernen der Mattierung ;-)
Rainer
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begin quoting, Rainer Zocholl schrieb:

Wie denn, wann neulich (Quelle)?
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(Ralf Kusmierz) 29.03.05 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Wenn ich das wüsste, würde ich dann fragen? ;-)
Aber einem anderen, konstruktiverem Posting konnte entnehmen das es wohl wirklich megaman war, die da durchgefallen sind.
Rainer
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Welcher Test? Online lesbar (ich meine ohne FirstGate oder sowas)? Was sagt er aus?
ciao, Dirk
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Juergen Dengg wrote:

Vor allem den, daß diese Helligkeit erst nach einer gewissen Leuchtdauer erreicht wird (so etwa fünf Minuten nach meinem subjektiven Eindruck, Meßwerte dazu habe ich nicht).
Beim Einschalten ist eine Energiesparlampe eine trübe Funzel; erst wenn sie "warmgelaufen" [1] ist, ist sie auch hell.
Fazit: Bei Lampen, die immer nur kurz eingeschaltet werden, z.B. Durchgangsflure, lohnt sich das sicher nicht.
vG
_____ [1] umgangssprachlich; ich weiß nicht, inwieweit der Effekt tatsächlich thermisch bedingt ist
--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Im Vatikan gibt es zwei Päpste pro Quadratkilometer.
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