Energiesparlampen...

Mar 28, 2005 33 Replies

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Martin schrieb:

ACK

Bei allen anderen Glühlampen mit W-Faden auch, wie ein Ohmmeter verrät.

So ist es. Ein ernsthaftes Problem (tritt im Haushalt nicht auf) kann aber sein, daß bei großen Beleuchtungsanlagen (Saalbeleuchtungen) det Einschaltstromstoß die Überstromschutzorgane anregen können und die Beleuchtung deshalb nicht auf einmal, sondern in Gruppen nach und nach eingeschaltet werden muß.

Gruß aus Bremen Ralf

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Rainer Zocholl schrieb:

Und was hat das mit dem langsamen Lichtanstieg _nach_ der Zündung bzw. der temperaturabhängigen Helligkeit zu tun?

Man muß immer nur etwas Positives an jeder Situation finden ...

Und? Ist das auch wahr?

Gruß aus Bremen Ralf

X-No-Archive: Yes

begin quoting, Rainer Zocholl schrieb:

Wie denn, wann neulich (Quelle)?

Gruß aus Bremen Ralf

Da muss man aber vom Gleichen reden, wenn die Zeit fürs Zünden gemeint ist könnte es stimmen, es wird besser vorgeheizt(es gibt bei OSRAM eVGs mit verlängerter Zündzeit für lampenschonendes Starten), wenn damit aber die Zeit bis zur vollen Lichtabgabe gemeint ist, eher nein.

Ernst

(Ralf Kusmierz) 29.03.05 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Wenn ich das wüsste, würde ich dann fragen? ;-)

Aber einem anderen, konstruktiverem Posting konnte entnehmen das es wohl wirklich megaman war, die da durchgefallen sind.

Rainer

(Ernst Keller) 29.03.05 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Würde ich auch so sehen. Nur wurde es (im TV) so dargestellt, das das die OSRAMs damals zwar sehr lange bis zur maximalen Helligkeit brauchten, (deshalb) auch sehr lange leben würden...

Eine so merkliche Zündverzögerung ist mir das erstemal bei der GSU111 aufgefallen.

Rainer

(Ralf Kusmierz) 29.03.05 in /de/sci/ing/elektrotechnik:

Es ging mir um die Beantwortung der Fragen des OP, welche Problem es zu beachten gibt. Und diese Zündverzögerung wurde noch nicht erwähnt.

Auch brauchen die Lampen je nach Typ unterschiedlich lange bis zum Maximum, resp. liefern manche schon nach dem Einschalten rel. viel Licht (ohne noch wesentlich heller zu werden...). Das ist mir von Billig-Lampen bekannt. Auch das diese keineswegs so überlegen lange leben würden. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich nur sagen, das die "schleichende" 20W Osram seit min. 3..4 Jahre "tut", ein paar sofort voll leuchtende Billigteile von Conrad schon nach weniger als einem Jahr "ausgebrannt" (schwarze Rohrenden) waren und nicht mehr zündeten. Diese hatten den Vorteil, das man einen (geschlossenen) Reflektor darauf schrauben konnte. Es wurde also schnell "schön warm", vielleicht zu warm?

Das ist ebend die Frage. Darum steht da ja "es wurde behauptet".

Rainer

Josef Erbs schrieb:

Der Test der Jahre 2002/2003 ist hier zu finden:

--> auch Testkompass und Tipps lesen

Weiterhin verweise ich auf meinen Beitrag vor einem Jahr:

Christian.

Welcher Test? Online lesbar (ich meine ohne FirstGate oder sowas)? Was sagt er aus?

ciao, Dirk

Nun, zumindest für diese Lampen gibt es "elektronische" Starter, die teilweise eine Diode beinhalten, welche den induktiven Widerstand sozusagen ausschalten. allerdings dürfte der dann erhöhte Strombedarf so kurz sein, das sich das in der Energiebilanz nicht auswirken wird. Gruss Harald

Juergen Dengg schrieb:

Unter Umständen kann man mit LED-Beleuchtung noch mal deutliche Einsparungen mache. Dabei meine ich nicht die normale Beleuchtung durch LEDs zu ersetzen, das macht beim derzeitigen Stand der Technik nur in Sonderfällen Sinn. Ich meine die "Notbeleuchtung" von Fluren etc. in denen man nur so viel Licht benötigt um mit keinem Hinderniss zusammenzusstossen. Die Energieversorgung kann dabei über den ohnehin durchlaufenden Klingeltrafo erfolgen und damit den Wirungsgrad gegenüber zusätzlichen Steckernetzteilen verbessern.

Gerald

Was bewirkt der Kältespray? Wird es nur am besprühten Ort dunkler oder wird die ganze Röhre dunkler? IMHO ist es ein Problem des Quecksilber-Dampfdrucks. Im kalten Zustand leuchtet praktisch nur das Stützgas, Argon etwa, und das regt die Leuchtschicht nicht an. Erst wenn das Hg verdampft (oder aus Amalgampillen rausdestilliert) entsteht genügend UV für die Leucht- schicht. Manchmal sieht man, wie das Hg von den besser beheizten Enden aus sich auf den Weg macht ;-). Nach dem Abschalten destilliert das Hg dann von oben (warm) wieder nach unten.

Hab grad mal bisschen rumgemessen und auch simuliert. Im Betrieb scheinen etwa 400mA eff zu fliessen, wobei der Effektivwert so eine Sache ist, wenn Spannung und Strom stark von Sinus abweichen und die Röhre kein Ohmscher Widerstand ist. Beim Zünden fliessen etwa 585 mA, im Kurzschluss- fall ca. 600 mA. Der DC-Widerstand der Drossel älteren Fabrikats (I_nenn 430 mA, wohl noch für die "dicken" Röhren gedacht) betrug 38 Ohm. Im Betrieb hätte man da allein schon 6 W ohmsche Verluste, beim Zünden oder Kurzschluss sogar 13 W. Im Kurzschlussfall messe ich eine Leistungsaufnahme von 19 W (achtung, Selbstbaugerät), beim Zünden

28 W. Müsste jetzt noch die Spannung an den Heiz- drähten messen, kommt aber irgendwie schon hin. Im Betrieb mess ich eine Aufnahmeleistung von 44W. Die Induktivität der Drossel konnte ich nicht richtig messen, scheint stark Stromabhängig zu sein. Irgendwo um 1.7 H herum. Die Simulation mit LTspice ist auch interessant, hab die Röhre mal mit 2x9 Z-Dioden a 15 simuliert ;-). Der Peal-Strom hängt weniger als erwartet von der "Brennspannung" ab, entfernt sich aber mit zunehmender Brennspannung von der Sinusform.

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