er Leistung?

Nov 15, 2024 Last reply: vor 1 Jahr 29 Replies

Hallo



Ich habe einen neuen Kühlschrank und habe den alten jetzt an einem Shelly Plug S daneben stehen weil ich noch mal sehen möchte ob ich dessen Fehlfunktion genauer eingeschätzt bekomme.



Zuerst mal: Das ist ein Markengerät mit den Maßen 60 breit, 60 tief und



82 höhe. Aber offenbar per Se nicht integrier- oder unterbau-bar weil er unten keine breite luftzufuhr hat und oben auch kein Abluftgitter. Ich hatte ihn Jahrelang neben einer Pantry stehen, beidseitig wand an wand aber mit einem Abluftgitter oben hinten in der Arbeitsplatte. Geliefert wurde der auch mit einer Abdeckplatte oben (ca. 2-3 cm hoch mit Resopal o.ä. Platte oben) die ich abmontierte um eine 4cm Arbeitsplatte (mit Auschnitt für das Gitter) drauf zu legen.

Vor einiger Zeit fing der aber an das sein 4-sterne Gefrierfach nicht mehr dauernd die üblichen kalten Werte erreichte. Ein Innen/Außen- Thermometer im Kühlraum dessen Außensensor im Gefrierfach liegt zeigt (min-Max Speicher) Werte zw. -23 und Null oder teils sogar + Werte an. Der kühlbereich liegt so um +7 bis +14 Grad.



Jetzt habe ich den Plug S zur Messung dran und kann folgende Stichpunkte ermitteln.



Die Innenraum-beleuchtung zieht allein 14 Watt, das ist noch eine typische E14 Kühlschrank-Lampe.



Das Aggregat zieht offenbar so um die 60 Watt im Betrieb und schaltet auch einigermaßen regelmäßig ab.



Am Thermostat-Modul im Innenraum ist vorne eine Taste (deren funktion mir unbekannt ist und die auch nicht wie ein Schalter mehr wie ein Taster wirkt). Als ich die eben drückte/tippte stieg die Leistungsaufnahme für einen kurzen Peak auf 700 Watt um dann wieder runter auf ca. 60 Watt zu gehen. Verdacht wäre: Abtauheizung. Aber der Peak ist wirklich kurz. Sollte die nicht länger laufen? Wie lang ist usus?



Der Kühlschrank ist jetzt übrigens leer. Kein Kühl/Gefriergut mehr drin.



Hat jemand ideen was man noch abchecken könnte?



Der neue ist zwar integrierbar aber kleiner und im Vergleich mir aktuell auch unkomfortabler. NOCH will ich den alten nicht abschreiben oder direkt weg werfen...



Bye/ /Kay


Wird der Wärmetauscher außen im oberen Bereich sehr heiß und bleibt unten eher kalt?

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Am 15.11.24 um 17:45 schrieb Axel Berger:

Aktuell, bei momentanen 50 Watt (= laufendes Aggregat) ist der oben wie unten leicht handwarm und vom Gefühl her oben etwas wärmer als unten wo es eher lau ist. Da der leer ist hat er ja auch nicht viel Wärme raus zu transportieren.

Allerdings hatte ich den Temperaturregler vorher schon auf MAX gestellt und das Thermometer zeigt jetzt momentan im Kühlraum +8° und im Gefrierfach -27° C.

Welchen Schluß würdest du ziehen wenn die Antwort auf deine frage ein Ja gewesen wäre?

Bye/ /Kay

Am 15.11.24 um 15:59 schrieb Kay Martinen:

Als Nachtrag: Der Alte ist ein Bauknecht KVA1750Optima

Lt. Typenschild

N-ST

R600a 0.023 kg (Kältemittel)

2kg/24h (vermutlich: Gefriervermögen)

Neben einem Symbol (liegendes Rechteck mit Pfeil nach links drin und einem Strich oder 'i' rechts davon) steht REI58W oder RE158W Ich tippe auf angabe zum Kompressor (der deutlich leiser ist als beim neuen)

Dazu eine Tabelle der Volumen die bei Storage 126 dm³ nennt und

110 für >0°C und 16 dm³ für **** (Gefrierfach)

Bye/ /Kay

OK. In dem einen Fall, wo ich massiven Kühlmittelverlust erlebt habe, war der Unterschied kraß. Oben nicht schmerzfrei anfaßbar und unten praktisch Raumtemperatur, auf jeden Fall nicht wärmer, als reine Wärmeleitung des Gitters erklären konnte.

Wenn Du hast und kannst lege ein Thermometer an eine sinnvolle Stelle im Inneren und verfolge den Temperaturverlauf. Nichts, das Du bisher beschrieben hast, deutet auf einen konkreten Fehler hin, außer natürlich, daß er zeitweise innen nicht kalt war.

Scheint einer der schrödingerschen Katzenfehler zu sein -- wenn man hinsieht, ist er weg.

Am 15.11.2024 um 18:27 schrieb Kay Martinen:

Ist zwar eher nebensächlich, aber zum Verständnis: Wenn die Tür längere Zeit geschlossen war, sollte es keinerlei Rolle spielen, ob der Schrank voll oder leer ist. Die Wärme, die durch die Wände reinkommt, sollte nur von der Isolierung und von der Temp.Differenz bestimmt sein.

Am 16.11.24 um 11:54 schrieb Heinrich Pfeifer:

Das ist mir schon klar. Daraus ergibt sich aber die zumindest Theoretische Frage ob das Problem der Stark schwankenden Temperaturen auf einen Defekt der Isolation hinweist (ich denke eher nein) oder auf die Aktive Technik im Gerät.

Und im letzteren Fall habe ich schon überlegt ob diese im Leerlauf (nix drin) ein größeres Regelungs-Problem hätte als wenn er voll wäre - oder was warmes oder mit Zimmertemperatur zu kühlendes enthielte.

Bei einem Intakten Gerät würde ich häufigere und längere Einschalt-zyklen erwarten im Zweiten Fall.

Gestern abend stellte ich den Thermostat auf MIN. Zwischen 22 und 23 Uhr ist der lt. des Leistungs-graphs 3 mal angesprungen.

21:58-22:20 22:35-22:45 23:06-23:15

Davor (mit MIN)

15:26-16:40 17:41-18:36

wobei ich; nach meiner Erinnerung erst dazwischen den Thermostat runter stellte. Bei allen Einschaltungen sind Kurze Peaks zu sehen von 176 Watt bis zu 608 Watt. Ich nehme an das sind Leistungspitzen beim Einschalten des Kompressors.

Bye/ /Kay

Am 15.11.24 um 15:59 schrieb Kay Martinen:

Hat unserer auch nicht. Das Gitter sitzt unten am Sockel vom Küchenschrank und nach oben ist der hinten sowieso offen. Wenn man ihn unter eine Küchenplatte montieren möchte, muss man halt da hinten ein Gitter rein machen. Gitter direkt an der Front würde ich auch nicht habe wollen, zumal die auch noch weniger bringen, weil die Luft ja auch noch nach vorne muss.

Entweder startet er nicht mehr zuverlässig oder der Thermostat ist im Eimer.

Evtl eine Abtauautomatik? Die sollte man nicht unbedacht auslösen. Dann wird er einmal warm.

700W ist eher typisch für den Anlaufstrom des Kompressors. Das sollte normalerweise nur kurz passieren und dann gleich wieder auf seinen Dauerverbrauch zurückfallen. Die Dinger haben ein Anlaufrelais, was beim Einschalten kurz einen hohen Strom aufschaltet. Wenn er sich erst mal dreht geht das wieder aus. Wenn nicht schaltet es auch wieder ab, weil sonst alles abfackeln würde. Es gibt aber Implementierungen, die einfach einen PTC nutzen. Der wird durch den Anlaufstrom heiß und dann geht so gut wie kein Strom mehr durch. Das hat als Nebenwirkung, dass man den Kompressor nicht kurz ausschalten kann, weil der PTC dann keine Zeit zum abkühlen hat.

Kannst du bei deiner Strommessung ein langfristig regelmäßiges Muster erkennen? Normalerweise sollte das ziemlich gleichmäßig mit 30-50% Duty-Cycle schalten.

Marcel

Das ist falsch. Der Inhalt erhöht massiv die Wärmekapazität und behindert die innere Luftumwälzung. Das ergibt weniger und längere Zyklen und verbessert den Wirkungsgrad. Im Normalbetrieb, wenn die Tür doch ab und zu geöffnet wird, ist viel weniger Platz da, in den warme Luft von außen eindringen kann.

Für gute Zirkulation brauchst Du immer zwei Öffnungen, eine rein und eine raus. Die Abströmöffnung oben bringt wenig, wenn nicht von woanders Luft nachströmen kann.

Deshalb schrieb ich, dass die zweite in der Sockelleiste ist.

Marcel

Am 17.11.24 um 09:49 schrieb Marcel Mueller:

Und darum wies ich darauf hin das der neue diese Zuluft hat, der alte Bauknecht aber nicht. Der steht mit seiner Unterseite so dicht am Boden das da bestenfalls 1 cm Luft zwischen ist - auf 60 cm Gerätebreite. Und an seiner vorigen langzeitigen Position hatte er weder links noch rechts luft zur Wand oder Unterschrank.

Das mag bei Anschaffung übersehen worden sein, und es ging (mit dem Abluftgitter) ja nun Etliche Jahre gut. Aber ob zu dauerhaft zu wenig Luftzufuhr hier für ein Problem ursächlich ist weiß ich nicht.

Und für welches?

Bye/ /Kay

Am 16.11.24 um 17:22 schrieb Marcel Mueller:

Siehe meinen anderen Post dazu. Dieser Bauknecht steht direkt auf dem Fliesenboden, auch vorher schon. Der war nie zum einbau gedacht oder geeignet. Offenbar ein Standgerät. Das so was freistehend oder mit Luft drumherum erfordert hab ich damals wohl ignoriert. Oder schlicht nicht dran gedacht.

Tja, das ist die Frage. Starten tut er jedenfalls regelmäßig. Ich hatte ihn gestern abend gekühlt abgeschaltet und heute mittag wieder eingeschaltet (Stromzufuhr via Plug S) u.a. um zu sehen wie lange er braucht.

Der hat um 13:25 angefangen und hat mit ca. 70 Watt (in der mitte der Laufzeit) ca. um 14:40 abgeschaltet. Eben kontrollierte ich das Thermometer und das zeigt zwischen -7 und -17° C (Max, Min) bei aktuellen -17° im Gefrierfach an. Stufe I (min) ist eingestellt.

Kurz: der ist über eine Stunde lang gelaufen und ist nach Abschalten noch nicht auf Zieltemperatur gekommen.

Das Kühlfach ist +17° C warm.

Die Frage wäre jetzt ob es Sinn macht dafür einen Ersatz-Thermostat zu besorgen und es damit noch mal zu versuchen. Denn wenn es doch was anderes ist war's nutzlos. Welcher Elektriker füllt heute noch Kühlmittel nach oder macht was am Kühlkreislauf. Bei uns hier vermutlich keiner. Einen hab ich schon gefragt und der hat abgewunken.

Bleibt wohl nur nach einem Ersatz-thermostat zu sehen. Wenn er billig genug ist war's das vielleicht oder -> Schrott.

Eine Taste für eine "Automatik"? Klingt sinnlos oder? Von der Form her wirkt sie eher wie ein Türkontakt aber beim Drücken geht das Licht nicht aus also kann es das nicht sein. Evtl. eher schnellgefrieren...

... bei Schnellgefrieren?

Ja, tut es auch. Bei jedem Anlaufen ist der Peak da und kurz.

Ich kenne die von früher unter der Bezeichnung Klixon o.ä.

Ich schicke dir mal per Mail einen Screenshot des OpenHab Graphs der letzten 3 Tage. Da ist schon Regelmäßigkeit zu erkennen, abgesehen von der Aus-phase Nachts bis mittags und der Experimente der vergangenen 2 Tage davor.

Davor hatte ich den Plug S vor dem Netzteil meines Laptops. Das ist im Graph der anfängliche rest-teil der um die 20 Watt schwankt.

Bye/ /Kay

Am 17.11.24 um 13:10 schrieb Kay Martinen: [Zuluft für Kühlschrank]

Dann hat er, wenn er neben Regalen steht aber nahezu dasselbe Problem.

Das kann man auch nicht sagen. Primär erhöht sich dadurch der Stromverbrauch.

Marcel

Das ist alles etwas seltsam. Ich wiederhole meinen Vorschlag, auch die Innentemperatur aufzuzeichnen. Idealerweise zwei Temperaturen, eine im Gefreirfach und eine im Kühlraum. Ein dünnes Flachkabel oder zwei bekommst Du problemlos durch die Dichtung.

Am 17.11.24 um 15:34 schrieb Kay Martinen:

Du hast es ein wenig eilig. Bis sich bei Gefrierfächern-/Schränken das thermodynamische Gleichgewicht einstellt, dauert mehrere Stunden. Und auf Stufe 1 die -18 nicht ganz zu erreichen, ist auch nicht unerwartet. Zumal noch die Messgenauigkeit von Feld-Wald-und-Wiesentherometern nicht unbedingt auf 1°C genau ist. Das gilt auch für den Sensor des Kühlschranks.

Hat der zufällig zwei Kreisläufe? Gibt es manchmal, weil es sonst mit

4-Sterne eng wird. Dann hätte der Kühlkreislauf für das normale Kühlfach einen Schlag.

Auf gut Glück würde ich so etwas nicht machen.

Du musst erst mal heraus finden, was wirklich das Problem ist. Vor allem wäre zu eruieren, wie die Regelung der zwei Temperaturzonen bei diesem Gerät realisiert ist. Ich kenne bei Kühl-Gefrier-Kombi nur die Billigvariante mit einem Kühlkreislauf. Und da Kühlt das Gefrierfach faktisch den Kühlbereich mit. In der einfachen Variante gibt es auch nur einen Sensor, und die beiden Temperaturen sind immer abhängig. Etwas schlauere Implementierungen könnten die absichtliche "Leckage" vom Gefrierbereich zum Kühlbereich evtl. regeln. Da kann auch der Hase im Pfeffer liegen.

Btw. wie geht es denn der Türdichtung? Wenn die nichts mehr kann, strömt dauernd warme Luft aus dem Raum ein. Dann wird der nie kalt. Das gilt aber nicht unbedingt für das separat geschlossene Gefrierfach. Wenn es die Billigvariante ist, bei der nur das Gefrierfach geregelt wird, würde das die Symptome womöglich auch erklären.

Das ist selten das Problem. Üblicherweise verreckt der Kompressor, und sei es als Folgefehler.

Keine Ahnung, warum es sowas gibt. Hatte ich jedenfalls schon bei einigen Geräten gesehen, und auch schon mal versehentlich ausgelöst. Dann wurde die Kiste einmal warm und hat danach wieder gekühlt. Einen Nutzen kann ich auch nicht erkennen.

Wenig zielführend. Die Mails an die Adresse gehen zusammen mit den mittlerweile >10^6 Spam-Mails direkt nach /dev/null, wenn man nicht in der spärlich bestückten Whitelist steht. Wenn dann müsstest du es irgendwo hochladen und verlinken, dann sehen es auch alle.

Aber es spricht nach bisheriger Erkenntnis einiges dafür, dass der Kompressor nicht das primäre Problem ist.

Marcel

Am 17.11.2024 um 15:34 schrieb Kay Martinen:

...

Ich würde, parallel zu Axels Vorschlag die Temperaturen in Kühl- und Gefrierteil auszuzeichnen, neben der Leistungsaufnahme auch die Elektrische Arbeit erfassen. Wenn du ein Shelly 1PM mit Sensor Addon und zwei Dallas DS18B20 hättest, würde das für alle Aufgaben reichen, ggf. falls vorhanden ein Energiekostenmessgerät auf Wh gestellt für die Energiemessung.

Warum das? Erstens hast du mit den Temperaturwerten/-kurven ein starkes Indiz ob der Kühlschrank überhaupt noch in absehbarer Zeit sinnvolle Kühlleistung erbringt (vorher etwas zum herunterkühlen und gefrieren hineinstellen/legen.

Mit der über sagen wir mal wenigstens 3x24h gemessenen Energiemenge kannst du hochrechnen, ob du das Gerät überhaupt noch einsetzen möchtest. Meinen vorletzten Kühlschrank habe ich aus genau diesem Grund entsorgt. Sein Nachfolger hat sich allein über die geringere, benötigte Energie in

6 oder 7 Jahren zu den damaligen Kosten selber refinanziert. Heute wäre der Zeitraum kürzer. Nach"gemessen", keine Katalogwerte.

Hast du noch nicht bemerkt das ich genau das tat und meine Temperatur-angaben von einem Innen/Außen-Thermometer stammen das im Kühlraum liegt - mit seinem Außensensor im Gefrierfach???

Ich habe das in diesem Thread mindestens ein mal deutlich erklärt.

Bye/ /Kay

Nein. Nach Deiner Beschreibung hast Du zwei Thermometer reingelegt und Stunden später, beim naächsten Türöffnen, einmal abgelesen. Das ist nicht ein Aufzeicnen des Verlaufes, insbesondere nicht des Verlaufes rund um den Abschaltzeitpunkt.

Das wäre dann heftig. Mein relativ neuer Kühlschrank hat weniger als 20 W im Mittel, also weniger als 52 Euro im Jahr oder 350 Euro in Deinen sieben Jahren. Ein älterer, schlechterer braucht mehr, aber kaum das Doppelte. Du mußt ein recht extremes Exemplar erwischt haben, aber klar, wenn es so war, ist Erneuern das einzig richtige -- durch einen, der diese sieben Jahre auch tatsächlich durchhält. In der Disziplin waren die alten wenig sparsamen oft deutlich besser.

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